Studium, Ausbildung und Beruf
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Studium und Verdienst danach
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Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 11:02:58    Titel:

http://www.heise.de/jobs/Streitpunkt-Fachkraeftemangel--/artikel/119509 hat folgendes geschrieben:
Helga Schwitzer vom Vorstand der IG Metall hatte es schwer, sich gegen die geballte Präsenz der Industrie durchzusetzen. Man müsse genau hinschauen und den Zahlenberg relativieren, um die Klage über den „Fachkräftemangel“ zu durchleuchten. Die Branche schüre den Mythos auch, um Lohndumping zu betreiben. Sie solle ihr Image verbessern: Da herrscht verbreitet das Bild des Programmierers, der sich mutterseelenallein im dunklen Kämmerchen müht, komplizierte Projekte abzuschließen. Zudem suchen über 20 000 Arbeitslose im IKT-Bereich eine Anstellung. Auf der anderen Seite können auch junge Leute die Anforderungen nicht erfüllen: 62 Prozent der Betriebe erwarten eine längere Berufserfahrung der Bewerber.


Und das aus dem Mund einer IG-Mafia Person! Wie ist das möglich?! Wink
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 18:38:19    Titel:

Zitat:
Und das aus dem Mund einer IG-Mafia Person! Wie ist das möglich?!


Ich weiß ja nicht, ob du da ein wenig was vertauschst aber die IG Metall, auch wenn sie natürlich immer mehr fordern, weil sie meinen sie verdienen nicht genug.Die sind natürlich nicht für Lohndumping, auch bei Informatikern nicht.
Tsch
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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 276

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 21:38:16    Titel: ....

also ich verfolg diese Diskussion hier jetzt schon seid langer Zeit. Nachdem ich jetzt lange Bewerbungsphasen hinter mir habe, bin ich jetzt endlich am Ziel angelangt.

Und ich kann das ganze Gejammer hier nicht nachvollziehen. Klar bin jetzt bei nem Großunternehmen angekommen aber von schlechter Bezahlung kann hier keine Rede sein. Ohne jede Verhandlung bin ich über 10k höher rausgekommen vom Jahresentgeld wie ich zu Beginn meines Studiums gerechnet habe.

Also wer behauptet Ingenieure bekommen zu wenig Geld für ihre Ausbildung kann ich ganz und gar nicht bestätigen.
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 11:14:55    Titel: Re: ....

Tsch hat folgendes geschrieben:
also ich verfolg diese Diskussion hier jetzt schon seid langer Zeit. Nachdem ich jetzt lange Bewerbungsphasen hinter mir habe, bin ich jetzt endlich am Ziel angelangt.

Und ich kann das ganze Gejammer hier nicht nachvollziehen. Klar bin jetzt bei nem Großunternehmen angekommen aber von schlechter Bezahlung kann hier keine Rede sein. Ohne jede Verhandlung bin ich über 10k höher rausgekommen vom Jahresentgeld wie ich zu Beginn meines Studiums gerechnet habe.

Also wer behauptet Ingenieure bekommen zu wenig Geld für ihre Ausbildung kann ich ganz und gar nicht bestätigen.

Tsch, damit alle hier anwesenden keine Spekulationen deswegen machen, sag uns gleich welche Diplomnote du hast, und ob du im Ausland ein Praktikum/Semester gemacht hast ?

Ich vermutte, dass du dich im Bereich Kfz-Technik vertieft hast?
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 13:00:54    Titel:

Sicherlich - und das sollte ich als VLWer mit am besten wissen - vieles hängt vom Angebot und der entsprechenden Nachfrage ab. Das steht auch gar nicht weiter zu Diskussion. Was viele User dennoch machen und anprangern, ist, dass die Bezahlung im Verhältnis zum Aufwand den man bis zum Ing. betreibt und zur entsprechenenden Qualifikation, eher mau ist. Nicht nur diese, häufig landet der vollkommen überqualifizierte Ing. dort, wo es jeder Bürosklave auch hingeschafft hätte.

Gruß
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 13:07:28    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Was viele User dennoch machen und anprangern, ist, dass die Bezahlung im Verhältnis zum Aufwand den man bis zum Ing. betreibt und zur entsprechenenden Qualifikation, eher mau ist. Nicht nur diese, häufig landet der vollkommen überqualifizierte Ing. dort, wo es jeder Bürosklave auch hingeschafft hätte.


So, und auf diese Frage gab es bisher noch keine vernünftige Antwort hier, was sollte man denn stattdessen tun? Künstlich Nachfrage nach Ingenieuren schaffen, oder die Ingenieurwissenschaften zusammenstreichen? Nur weil der Aufwand für ein Studium hoch ist, kann man doch nicht meinen, das einem daraus ein Anspruch gegenüber der Gesellschaft entsteht?
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 13:13:09    Titel:

Das könnte man auch höchstens im Einzelfall entscheiden und zwar ganz am Ende des Lebens, wenn man das Lebenseinkommen kennt! Anders kann man überhaupt nicht sagen ob sich jedweder Aufwand nun gelohnt hat oder nicht! Lohnt es sich überhaupt irgend eine Berufsausbildung zu machen? Es gibt ja auch Ungelernte, die relativ viel Geld verdienen, wenn sie einen entsprechenden Job finden.....
Und das andere Problem, nunja es ist z. B. auch in meinem Ausbildungsbetrieb heute so, daß oft Stellen, die zuvor ein Industriekaufmann inne hatte jetzt ein Betriebswirt macht, ein IK kommt da gar nicht mehr hin, der Betriebswirt kriegt aber dann auch die Kohle (hatte die Einstufungen vor 2 Seiten mal vorgestellt, wobei Bayern etwas unter Ba-Wü. liegt und kaufmännisch etwas unter technisch)!
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 13:25:50    Titel:

Zitat:
So, und auf diese Frage gab es bisher noch keine vernünftige Antwort hier, was sollte man denn stattdessen tun? Künstlich Nachfrage nach Ingenieuren schaffen, oder die Ingenieurwissenschaften zusammenstreichen? Nur weil der Aufwand für ein Studium hoch ist, kann man doch nicht meinen, das einem daraus ein Anspruch gegenüber der Gesellschaft entsteht?


Zusammenstreichen nicht, wenn dann ausweiten, erst Recht den wissenschaftlichen bzw. Forschungsträchtigen Bereich. Nein, eine extra Wurst kann ein Akademiker nicht verlangen, allerdings werden viel zu wenig Stellen mit Akademiker besetzt, was wiederum heißt, das ein nicht kleiner Teil der Hochschulabsolventen in einem Beruf landet, für den ein Studium nicht nötig gewesen wäre.

Immer mehr Abiturienten gehen einer Ausbildung nach. Das Argument, man soll zwingend das machen was einen interessiert, ist auf Dauer gesehen und auf die große Maße bezogen einfach Quatsch. Ohne Moos, nichts los.

Zitat:
Lohnt es sich überhaupt irgend eine Berufsausbildung zu machen? Es gibt ja auch Ungelernte, die relativ viel Geld verdienen, wenn sie einen entsprechenden Job finden.....


Da muss ich immer an meinen Vater denken. Smile Mit 18 von der brit. Armee nach Deutschland gekommen, einige Jahre als Arbeiter tätig gewesen und nun seit gut 10 Jahren als Fremdsprachenkorrespondent [einem gemütlichen Büro=kaufm./Lager= technisch] von 9 bis 5 über 2000 Euro netto verdient. Herz, was willst Du mehr. Smile

Gruß
vonhelden
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 466

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 13:42:32    Titel:

Ich habe doch schon vor Urzeiten entsprechende Studien gepostet, wo kler ersichtlich wurde dass ein Studium der Ingenieurwissenschaften oder Betriebswirtschaft, die kompletten "Geldverdiener"-Wissenschaften eben, insgesamt deutlich mehr Geld verdient haben als Menschen mit Ausbildung.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 14:54:00    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Immer mehr Abiturienten gehen einer Ausbildung nach. Das Argument, man soll zwingend das machen was einen interessiert, ist auf Dauer gesehen und auf die große Maße bezogen einfach Quatsch. Ohne Moos, nichts los.


Hast du schonmal länger als ein paar Wochen in einem Job gearbeitet, der dir absolut keinen Spaß macht, wo du dich 39h die Woche hinquälen musst und jede Sekunde an den Feierabend denkst, der nicht zu kommen scheint?

Was du hier erzählst, ist großer Blödsinn, denn Geld allein macht so gut wie nie glücklich. Man verbringt einen großen Teil seines Lebens auf der Arbeit und sieht seine Arbeitskollegen somit in der Regel länger als seine Freunde oder seinen Partner. Und da willst du mir erzählen, dass es nicht wichtig ist, Spaß bzw. Interesse an seiner Arbeit zu haben?

"Ohne Moos, nichts los" ist auf die Dauer bezogen deutlich größerer Blödsinn, als seine Arbeit bzw. sein Studium nach Interesse zu wählen...
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