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VWA vs FOM
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nerkat1
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Anmeldungsdatum: 15.08.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2008 - 11:10:32    Titel: VWA vs FOM

Hallo alle miteinander,

ich habe ein kleines Problem, weil ich mich nicht entscheiden kann!

ich habe 2005 mein abi gemacht mit 2,5, danach hab ich meine Bankausbildung gemacht ( IHK- Note 2,9) und bin jetzt schon ein halbes Jahr im "berufsleben". Ich hab gemerkt, dass ich noch was anderes machen will und mich weiterbilden möchte.

Nur was?

Da gibt es die FOM, die einen staatlich anerkannten Abschluß gibt, aber recht teuer ist und auch ziemlich schwer ist.

Andererseits gibt es die VWA, die um einiges Billiger ist, aber auch breiter aufgestellt ist und man die Möglichkeit hat in die freie Wirtschaft zu gehen. Dafür ist sie aber nicht staatlich anerkannt.

Ich war bisher auf beiden Infoveranstaltungen, kann mich aber nicht entscheiden, was mich weiter bringt und wie schwer der Stoff ist . Ich weiß dass ich für beides zeit einplanen muss.

Könnt ihr mir einen Rat geben?
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2008 - 11:22:56    Titel:

"Andererseits gibt es die VWA, die um einiges Billiger ist, aber auch breiter aufgestellt ist und man die Möglichkeit hat in die freie Wirtschaft zu gehen. Dafür ist sie aber nicht staatlich anerkannt."
Inwiefern ist die VWA breiter aufgestellt? Warum sollte mit dem Abschluss der FOM nicht "in die freie Wirtschaft gehen" können? Ist die FOM wirklich so viel teurer? Insbesondere, wenn man die Kosten für einen Bachelor an der VWA mit einkalkuliert? Denn das sog. "Diplom" der VWA ist nur sehr begrenzt vergleichbar.
Ich würde klar zur FOM raten, da ein Hochschulabschluss. Dies ist bei der VWA nicht der Fall. Von den Versicherungen der VWA bzgl. "Universitätsniveau" etc. kann man sich im Zweifelsfalle nichts kaufen. Zwar kann man u. U. auf einen Bachelor aufstocken, aber das ist nicht sicher und dann ist es weder kürzer noch (meines Wissens) billiger. Und das ansehen dieser Abschlüsse ist auch fragwürdig. Meines Erachtens bietet die größte Wahrscheinlichkeit, dass der Abschluss in einer konkreten Bewerbungs-/Auswahl-/was auch immer-Situation tatsächlich akzeptiert wird, ein Hochschulabschluss. FOM ist ein Hochschulabschluss ohne wenn und aber, VWA nicht.
Es werden jetzt hier wieder die Leute ankommen, die auf Hochschulen und die dortigen Theoretiker etc. schimpfen und VWA/SGB/IHK-Betriebswirt als Garantie für Aufstieg und Vorstandsposten bei der Postbank und ich was nicht was anpreisen. Ich werde mich dazu nicht weiter äußern, die Diskusstion ist fruchtlos. Ich sage nur: Für Karriere braucht es zwei Sachen: Persönlichkeit und gute Ausbildung. Das erstere lernt man nirgendwo, die Wahrscheinlichkeit, dass einem zweiteres unterstellt wird, ist mit einem Hochschulabschluss am höchsten. Allers andere ist nicht nachprüfbar und eine Endlosdiskussion.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2008 - 11:40:44    Titel:

Klares Votum für die FOM.

Maximal noch VWA+Bachelor aber dann auch nur bei den Programmen mit "richtigen" Hochschulen (nicht die hessische BA z.B.).

Allerdings - je nachdem wo Du wohnst gibt es auch Alternativen zur FOM.

Grüße,
Gozo
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1817

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2008 - 16:39:26    Titel:

die frage kam hier letztens schon mal auf und gleic hwerden auch wieder welche kommen, die dir ohne argumente zur vwa raten..da man da ja auch den BA machen kann...wer aber einen akadem. titel will, der soll diesen direkt an einer HS wie der fom in wesentlich weniger zeit machen.vwa ist nicht staatl anerkannt, das wäre mein nogo...ansonsten:beides eröffnet den weg in die wirtschaft außerhalb der bank, das stimmt
industrial
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Anmeldungsdatum: 15.06.2008
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2008 - 01:03:00    Titel:

Markus22 hat folgendes geschrieben:
beides eröffnet den weg in die wirtschaft außerhalb der bank, das stimmt


ähh...du weißt aber schon dass gerade banken ziemlich starke kooperationen mit der fom haben...und nein, die absolventen kommen nicht nur an den schalter am eingang...
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1817

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2008 - 10:35:13    Titel:

nee weiß ich nicht, ist auch nicht wichtig..beides führt in die wirtschaft mit passenden schwerpunktneusw,da spielt es keine rolle, welche die banken zur fom haben. und den letzten satz verstehe ich nicht, kann sich nicht auf mich beziehen
Frenchi
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Anmeldungsdatum: 26.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2008 - 09:29:33    Titel:

Ebenfalls klares Votum für die FOM...!

Nicht nur wegen des "nicht staatlich anerkannten" Abschlusses der VWA, sonst würde ich Dir den Staatlich geprüften Betriebswirt empfehlen. Aber Abi mit 2,5 + Bankausbildung sprechen eine eigene Sprache, nämlich die des Hochschulabschlusses. Ohne wenn und aber.

Gruß
olec
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 12:44:03    Titel:

Also ich kenne beide Seiten. Habe damals neben der Ausbildung auch mal die ein oder andere Vorlesung in der VWA mitgehört und jetzt ein BWL Studium an der FOM begonnen.

Vwa war halt damals so, dass man sehr große Gruppen (schätze mal fast über 200 Leute in München) hatte, der Dozent mehr oder weniger monoton seinen Stoff runterbetet und man ansich kaum die Möglichkeit zu Zwischenfragen hatte. Jeder Dozent hat sein eingenen Script und seine eigenen Vorlesungszeiten. D.h. wenn der z.B. aus Hamburg kommt, kann es passieren dass du Do+Fr+Sa in der Uni hockst. Ein anderer Dozent hat Mo+Di etc.. insgesamt ist dies halt für einen selbst schwer planbar. Mal 2x die Woche, mal 3x abends + 1x Samstag etc.. lässt sich schwer mit dem Privatleben vereinbaren.

Bei der Fom ist es jetzt so, dass man Freitag abends und Samstag von 8.30 bis 15.45 mit ausreichend Pausen hat. Alternativ gibt es einen im Sommer beginnenden Kurs der Mo-Do Abend stattfindet - kommt für mich aber nicht in Fragen wegen den Fahrtzeiten. Die Gruppe ist aktuell noch relativ groß mit ca. 90 Leuten aber immer noch deutlich kleiner als damals bei der VWA. Die Dozenten erscheinen mit deutlich kommunikativer und gestalten den Unterricht weitestgehend interessant. Vielleicht liegt es an der Dozentenevaluation, welche die FOM durchführt (k.a. ob es die vwa inzwischen auch macht, meine Erfahrungen sind einige Jahre her).

Klar ist die Fom eine ganze Ecke teurer, aber derzeit habe ich das Gefühl das es sich lohnt. Was bringt mir ein günstiges Studium, wenn ich es nicht durchziehe oder die Bedingungen es stark erschweren? Und ich habe im Vorfeld auch mit einigen gesprochen, stand ja vor der selben Entscheidung. Durchweg jeder hat mir gesagt: Der akademische Abschluß hilft einem später weiter. Klar kann man in der vwa auch viel lernen, aber gerade wenn der Personaler selbst hochschulabsolvent ist, wird er dies nicht so anerkennen wie einen akdemischen Abschluss.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 13:42:45    Titel:

wie kann man ein banklehre mit einem schlechteren schnitt abschließen als das abI?
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