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Eltern Hartz IV - Bafög und studieren?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Eltern Hartz IV - Bafög und studieren?
 
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quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 11:48:34    Titel: Re: Eltern Hartz IV - Bafög und studieren?

Pacifico hat folgendes geschrieben:
Wenn ich ein Stipendium erhalte (was wahrscheinlich ist), das eben wie Bafög ist, nur dass ich nichts zurückzahlen muss, wird das ebenso verrechnet, oder darf ich die gesamte Summe behalten? Ein Stipendium ist doch eine Schenkung, oder?

Du darfst so oder so die ganze Summe behalten, auch vom Bafög. Nur kriegen dann eben Deine Eltern kein Geld mehr für Dich (beim Stipendium auch). Wie gesagt, wenn Deine Eltern das Geld für Dich bisher für sich selbst einkalkuliert haben, dann war das falsch gedacht. Du musst Deine Eltern, wenn Du ihnen keine Kosten mehr verursachst, auch nicht dafür entschädigen, dass sie kein Geld mehr für Dich kriegen.
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 16:25:11    Titel:

Wenn du zu Hause wohnen bleibst, können deine Eltern natürlich dafür nen Teil deines Bafög verlangen. Ich würd deshalb umziehen, dann bekommst du nen höheren Bafög-Satz und deine Eltern brauchen auch nicht mehr bei dir nach Geld fragen, denn wenn du nicht mehr dort wohnst, verursachst du auch keine Kosten mehr. Das beugt nem Streit ums Geld vor, dann macht jeder sein Ding und es ist klar, wer wem gegenüber welche Ansprüche hat oder auch nicht hat.

Wenn du dort wohnen bleibst und dann der Streit ums Geld losgeht, schadet das nur der Familienstimmung. Ist natürlich deine Sache und nur ein Ratschlag von meiner Seite aus.

Schulden hast du nicht viele durchs Bafög: Die Hälfte zinsfrei zurückzahlen, nur bei nem gewissen Grundeinkommen, Deckelung bei 10k Euro, viele Möglichkeiten auf Teilerlass durch gute Leistungen und verfrühte Rückzahlung etc. Bafög ist fast wie vollkommen geschenktes Geld. Da haben Leute, die kein Bafög bekommen und stattdessen fürs Studium nen regulären Kredit aufnehmen, ganz andre Probleme...
jan1_2
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 261
Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 17:48:24    Titel:

die eltern sind doch noch unterhalts pflichtig dh es gab schon fälle von das bafög amt darauf hingewissen hat das eine eigene wohnung nicht nötig ist.
(zumal wenn du ausziehst sich die bemessungsgrenze für den wohnraum deiner eltern ändern dh sie müsten eventuell umziehen)
Pacifico
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 551
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 21:56:01    Titel:

So, das bringt Licht ins Dunkle ^^
Ich muss also kein Bafög nehmen - gut.
Dass ich als Student auch nicht ALG II empfangen kann, ist mir klar.
Ich wollte lediglich wissen, ob ich Bafög beantragen MUSS. Ein Threadsteller meinte nämlich, man sei in meiner Situation dazu verpflichtet (Cathrin Hutn Version 2)
Also Streit ums Geld wird es in meiner Familie definitiv nicht geben. Ich bleibe hier wohnen und sie verlangen kein Geld von mir.
Ich dachte nur, dass das Amt will, dass ein gewisser Prozentsatz des Bafögs an die Eltern geht. Keine Ahnung.
Ich werde das Studium über ein Stipendium finanzieren, sobald ich es bekomme. Das ist dann wie Bafög (Höchstsatz) nur ohne Rückzahlung - und ein Stipendium ist eine Schenkung - d.h. das hat dann nichts mit ALG II oder sonst etwas zu tun. Und wenn ich es nicht bekomme, dann geh ich arbeiten und leb sparsam - irgendwie wird das schon gehen.
Und ich meine "max. 10.000 €" sind 10.000 €, die man dann zurückzahlen müsste...
Danke für eure Tips/Hilfe Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 22:03:29    Titel:

Das BAFöG wegen der Rückzahlung abzulehnen, ist allerdings nicht gerade sehr clever. Das wesentliche ist ja, dass man nur die Hälfte dessen, was man bekommt, zurückzahlen muss.

Du kannst also genauso arbeiten gehen, wie du es tun würdest, wenn du kein BAFöG erhalten würdest, und dann die Hälfte der gezahlten Förderung behalten...


Cyrix
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 22:10:09    Titel:

so hatte ich mir das auch vorgestellt. Ich denke, mit ein wenig Geschick, sollte mir das auch gelingen.

Doch: Auf diese Art und Weise häuft man sich ja einen gewissen Betrag an. Ist das dann noch "rechtens" ab einem gewissen Zeitpunkt Bafög zu beziehen ? Oder profan: Ist man gezwungen, die Bafög-Leistungen auszugeben ?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 22:13:49    Titel:

Wenn sich ein Vermögen von über 5200€ angesammelt hat, verringert sich der BAFöG-Betrag darauf, dass entsprechender Überschuss im nächsten Bewilligungszeitraum eben selbst zur Finanzierung der Ausbildung herangezogen werden muss.

Beispiel:

Man hat zur Antragsstellung ein Vermögen von 6400€. Mit den sonstigen Angaben zu Einnahmen von Eltern und Geschwistern rechnet das Amt einem ein Satz von 300€/Monat BAFöG aus. Dann wirkt sich der "Überschuss" an Vermögen von 1200€, den man hat, so aus, dass man davon 100€/Monat selbst für seine Ausbildung verwenden soll, und das Amt nur 200€/Monat zahlt.

Cyrix
Pacifico
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 551
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 22:24:34    Titel:

Ich habe dennoch Bedenken, denn ich habe vor, nach dem Studium eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten zu machen und die kostet viel Geld. Wenn ich dann später noch ein paar tausend Euro Schulden habe, dann kann ich gleich einpacken...Denn für die Ausbildung würde ich wohl einen Kredit aufnehmen müssen. Und außerdem ist das Stipendium ja noch in Aussicht - im November/Dezember erfahre ich, ob ich ausgewählt wurde.
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2008 - 00:02:48    Titel:

Beantrage doch erstmal Bafög, ob du irgendwann über 5200 Euro kommst, ist ja ein andres Thema. Als Student hast du ja auch ganz andre Ausgaben, Studiengebühren, Semestergebühren, Bücher, etc.

Bafög = Die Hälfte des Geldes geschenkt, es ist doch vollkommen egal, ob du danach mehr Schulden hast als wenn du kein Bafög in Anspruch genommen hättest. Ich versteh das Problem einfach nicht. Mach doch erstmal Bafög, wenn du das Stipendium bekommst, bekommst du ja auch kein Bafög mehr ab dem Zeitpunkt.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2008 - 00:13:10    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wenn sich ein Vermögen von über 5200€ angesammelt hat, verringert sich der BAFöG-Betrag darauf, dass entsprechender Überschuss im nächsten Bewilligungszeitraum eben selbst zur Finanzierung der Ausbildung herangezogen werden muss.

Beispiel:

Man hat zur Antragsstellung ein Vermögen von 6400€. Mit den sonstigen Angaben zu Einnahmen von Eltern und Geschwistern rechnet das Amt einem ein Satz von 300€/Monat BAFöG aus. Dann wirkt sich der "Überschuss" an Vermögen von 1200€, den man hat, so aus, dass man davon 100€/Monat selbst für seine Ausbildung verwenden soll, und das Amt nur 200€/Monat zahlt.

Cyrix

Wenn man während der Antragsstellung unter den 5200€ ist aber dann im Laufe der Monate/Semester aufgrund des Bafögs diese Grenze überschreitet ? ..das dürfte schwer werden, aber rein hypothetisch ^^ Der Überbetrag wird dann wohl, wie von dir dargestellt, entsprechend angerechnet oder ?

edit: Sorry, dass ich hier gerade so dazwischenschreibe
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