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Escortservice als Studentin?
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Dr.Clyde
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Anmeldungsdatum: 02.02.2013
Beiträge: 21
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 14:31:28    Titel:

Also Pornos her zu holen ist jetzt etwas weit um die Ecke gedacht. Sonst würde jeder, der sich einen Actionfilm ansieht, Gewalt präferieren.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 14:33:00    Titel:

Dr.Clyde hat folgendes geschrieben:
Also Pornos her zu holen ist jetzt etwas weit um die Ecke gedacht. Sonst würde jeder, der sich einen Actionfilm ansieht, Gewalt präferieren.


Nein, aber du zahlst im Prinzip auch dafür, dass sich eine Frau für dich durchnudeln lässt. So what?
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 15:09:20    Titel:

Zitat:
Die Argumente von Showcase wirken plump und voller Vorurteile - sind aber schlichtweg zutreffend und entsprechen dem Gesellschaftlichen Moralverständnis.


Sie sind in DEINEN Augen zutreffend, von allgemeiner Zutrefflichkeit kann man nicht reden. Und sie entsprechen dem gesellschaftlichen Moralverständnis eines Teiles der Gesellschaft, die ihre eigenen Wertevorstellungen nicht auf andere übertragen sollte, sondern mal etwas toleranter im Umgang mit anderen Werten sein sollte.

Zitat:
Es ist moralisch verwerflich, seinen Körper gegen Geld zu verkaufen. Und wer dies tut, muss damit auskommen, von 97% der Gesellschaft abwertend betrachtet zu werden - da kann man rumdiskutieren, wie man will, es entspricht den Tatsachen.


Das entspricht DEINER Meinung, und NICHT den Tatsachen. Das solltest du nicht verwechseln. Nochmal zusammengefasst, wer seine Bandscheibe verkauft ist toll, wer seine Geschlechtsteile verkauft ist oll? Laughing

Wenn dieses Verhalten auf ach so große Ablehnung treffen würde, dann wäre ja der Markt dafür nicht so groß und überall vorhanden. Ich habe noch von keiner Prostituierten gehört, die sich ihren Kunden aufgezwungen hat...
Dr.Clyde
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Anmeldungsdatum: 02.02.2013
Beiträge: 21
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 15:38:20    Titel:

Dann verstehe ich nicht, weshalb eine Hobbyhure in der Regel nicht zuhause am Mittagstisch verkündet, dass sie ihren Fiat 500 mit Arschverkaufen finanziert?

Es ist ein bisschen wie nach dem dritten Reich. Deutschland: Voller Nazis.
Als die Amis und Russen hier ankamen, will niemand einer gewesen sein.

Ein weit hergeholter Vergleich, zugegeben, aber irgendwo sind doch da Parallelen. Wenn man das liest, was ihr hier so schreibt, dann ist am Dasein als Hure nichts verwerfliches, alles ist OK, die meisten Menschen hatten mit sowas sowieso eigene Erfahrungen und ich vertrete altkatholische Weltsichten einer kleinen Minderheit.
Warum kenne ich dann keine Hure? Warum verstecken sich alle??
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 15:45:19    Titel:

die hobbyhure schweigt nicht deswegen, weil sie es für falsch hält, sondern weil sie mit ablehnung und schlimmeren rechnet. der gleiche grund, warum viele homosexuelle es ihren eltern bzw. der gesellschaft nicht auf die nase binden.
Dr.Clyde
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Anmeldungsdatum: 02.02.2013
Beiträge: 21
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 15:56:27    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
die hobbyhure schweigt nicht deswegen, weil sie es für falsch hält, sondern weil sie mit ablehnung und schlimmeren rechnet. der gleiche grund, warum viele homosexuelle es ihren eltern bzw. der gesellschaft nicht auf die nase binden.


Dann habe ich also doch recht, wenn ich sagen, dass der Großteil der Gesellschaft dies als verwerflich betrachtet und die Leute die dies inordnung finden, in der deutlichen Minderheit sind.
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 16:33:47    Titel:

Zitat:
Ein weit hergeholter Vergleich, zugegeben, aber irgendwo sind doch da Parallelen. Wenn man das liest, was ihr hier so schreibt, dann ist am Dasein als Hure nichts verwerfliches, alles ist OK, die meisten Menschen hatten mit sowas sowieso eigene Erfahrungen und ich vertrete altkatholische Weltsichten einer kleinen Minderheit.


Wahrscheinlich verstecken sie sich aufgrund der Vorwürfe des typisch doppelmoralischen Kleinbürgers, der zwar zu jeder Gelegenheit über die Minderwertigkeit dieses ältesten Gewerbes der Welt propagiert, sich gleichzeitig aber zu Pornos im Internet einen von der Palme wedelt oder dann im Bahnofsviertel oder gerne auch mal im Urlaub in Thailand seinen Druck abbaut... Rolling Eyes

Ich denke gerade diese pseudomoralische grundkonservative Einstellung einer wahrscheinlich mitterweile Minderheit führt dazu, dass sich viel in einer rechtlichen Grauzone mit Bandenkriminalität und Zwangsprostitution abspielt, anstatt dieses Geschäft nach Angebot und Nachfrage einfach zu tolerieren wird es regelrecht in diese Gesellschaftsränder gedrückt. Von der Kirche ist man ja nichts anderes gewohnt, aber den Durchschnitt der Gesellschaft hätte ich eigentlich inzwischen für aufgeklärter gehalten.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 16:54:36    Titel:

Amüsant von einer gesellschaftlichen Moral zu sprechen, die ganz offensichtlich auf dem Mist einer der größten und ältesten Institutionen beruht und dessen Vertreter sich auch heute noch dazu verpflichtet fühlen, eine Moralpredigt nach der anderen gegen Prostituierte und jene Industrie zu halten, sich aber im selben Atemzug systematisch an Kindern vergehen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 18:58:36    Titel:

Kleiner Denkanstoß:

Es gab auch mal eine Zeit in Deutschland, da wurden Juden von einem großen Teil der Bevölkerung als der letzte Dreck betrachtet. Davor waren es Hexen, die man für alles schlechte, schlimme und verwerfliche in der Welt verantwortlich gemacht hat. Davor waren es böse Dämonen, die man den Leuten austreiben musste...

Das alles haben wir zum Glück überwunden. Ich sehe daher ehrlich gesagt nicht, warum man nun mit dem Argument "Die Gesellschaft sieht das halt so" die Prostitution weiter in die "das ist alles gaaaanz gaaaaanz schlimm"-Ecke stellen sollte...

Und ich erinnere nochmal an den überhaupt nicht weit hergeholten Vergleich der "Industrie-Nutten", wie mein Kollege immer so schön sagt.
Ich war jetzt die letzten 3 Tage täglich 12h im Einsatz und hab morgen noch Bereitschaft, muss also wenn ich Pech habe nochmal ein paar Stunden los. Das ist weder körperlich gesund, noch konnte ich am Osterfeuer oder sonstigen Aktivitäten über die Ostertage teilnehmen.
Ich verkaufe also mein Privatleben und meine Gesundheit (weil ich im Dauerstress bin) gegen Geld...

Ne Nutte machts nichts Anderes. Aber weil ich halt nicht für Geld bumse, sondern einfach nur auf dem Laptop rumklimpere, ist das moralisch weniger verwerflich... eine ziemlich kranke Sichtweise in meinen Augen...
Dr.Clyde
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Anmeldungsdatum: 02.02.2013
Beiträge: 21
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 31 März 2013 - 19:14:10    Titel:

Also deinen letzten Satz greif ich mal auf: Eine wirklich ziemlich kranke sichtweise.

Du relativierst es nämlich, gepoppt zu werden und auf dem Laptop rum zu drücken.

Also wenn du da keinen Unterschied siehst, diskutieren wir hier über Grundsätze die ohnehin jeder Mensch für sich selbst FESTlegt - und das macht keinen Sinn.
Ich selbst stelle für mich fest, dass ich lieber auf der Tastatur rumdrücke und dies als astronomisch weniger entwürdigend erachte, als in den Hintern gepoppt zu werden.
Denn meine geistige Kraft wird hier bezahlt - bei Sex hingegen wird nur mein Körper benötigt um persönliche, unproduktive Triebe eines anderen zu befriedigen.
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