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Trennung von Kirche und Staat!
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J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2008 - 17:45:21    Titel:

Eigentlich geht es mehr um die Trennung von Kirche und Glauben, da die Kirche mit dem eigentlichen Christentum wenig zu tun hat. Schaut doch auf die Anfänge der Christen. Da ist die Institution der Kirche nicht als Machtinstrument vorgesehen worden.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2008 - 18:26:28    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Eigentlich geht es mehr um die Trennung von Kirche und Glauben, da die Kirche mit dem eigentlichen Christentum wenig zu tun hat. Schaut doch auf die Anfänge der Christen. Da ist die Institution der Kirche nicht als Machtinstrument vorgesehen worden.


Aber mehr aus Not und weniger aus Überzeugung. Als das Christentum Staatsreligion wurde, wurde auch der Machtapparat notwendig. Ich halte wenig davon, das Frühchristentum zu idealisieren.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 07:05:41    Titel:

KamiKami schrieb :
Zitat:
Daher auch mein Verweis auf Wittgenstein als dieser schrieb "In den besseren Stunden aber wachen wir so weit auf, dass wir erkennen, dass wir träumen." und damit deute ich an, dass es gilt sich von der Irrealität solcher Konzepte zu lösen. Dabei ist es selbstverständlich nicht irrelevant, welche Systeme ich dafür heranziehe, nur sind die uns bekannten größten Systeme die Religionen welche zugleich mit den mir genannten Makeln "durchdringt" sind.

Ganz im Vertrauen : Die stillschweigende Annahme emphatischer, wütender, trauriger oder liebender Atome erscheint mir rein rational betrachtet nicht minder irrational als leglicher Glaube an eine höhere Intelligenz.
Zitat:
Wieso sollte ich mir die Mühe machen, etwas zu verifizieren, was ich nicht verifizieren kann?

Auf welcher Basis erstellst du dann deine Diagnosen gegenüber Gläubigen ?
Zitat:
Wieso muss ich meine Gedanken an einer solch merkwürdigen Idee, wie die des Lebens nach dem Tode verschwenden geschweige denn eine Beobachtung überhaupt erst näher in Betracht ziehen, solange ihre Vertreter im gemeinsamen Sprachspiel keine sinnvollen Gründe für sie nennen können?

Weil dein Leben irgendwann endet. Komisch, die meisten Leute interessiert es, was mit ihnen passieren könnte.
Zitat:
Solange ich mir nicht über die Chance eines Leben nach dem Tode bewusst bin, gehe ich davon aus das ich nur ein temporäres Arrangement von Energie, ein Produkt der natürlichen Auslese bin das eines Tages enden wird.

Als Atheist kannst du doch glauben, das der Zufall dieses Arrangement irgendwann wieder zufällig generiert . Für dich der nächste Moment, für dieses oder das nächste Universum vielleicht Billionen Jahre, wer weiß ? Wink
Zitat:
Was willst du mir damit sagen? Wo wir schon dabei sind, nenne mir doch bitte einmal Beispiele einer Abkehr von "moralsetzenden Überinstanzen" und einer Hinwendung zum Rationalismus, die zu schrecklicherem führten, als Dogmensysteme verschiedener coleur in der Welt bisher anzurichten vermochten.

Nicht die christliche Moral generiert schreckliches - unredliches Axiom das du geflissentlich wieder einflechtest in deinen Allgemeinposten " moralsetzenden Überinstanzen " - sondern die menschliche Neigung diese durchzusetzen gegen andere Moralvorstellungen.
Zitat:
Wieso gilt, dass der Glaube das einzige Ventil humanistischen Handelns sei? Ich kann mich auch auf anderen Säulen stützen etwa die des reziproken Altriusmus oder meiner Vernunft, die ich als solche ansehe

Kannst du. Und niemand hat darüber zu richten.
Zitat:
... oder ist es stattdessen vernünftig, mich ohne jede kritische Anfrage irgendwelchen Glaubensinhalten zu unterziehen?

Nein, sie sollten mit dem eigenen menschlichen Empfinden korrelieren.
Zitat:
Selbst wenn Gott das Gute und inbegriff der Moral oder Ethik ist, (vgl. Ist-Identität des Aristoteles), bliebe ihm nichts anderes übrig als seiner Natur entsprechend das Gute zu wollen, doch leider impliziert dies nur, was er gemäß seiner Natur bzw. er im Einzelnen will bzw. als gut erachtet, selbst ein Genozid.

Du klingst wie jemand - sorry - der eben noch vergessen hat zu erwähnen : Und außerdem spielt er zu viel am Univerum herum und gefährdet damit die Naturgesetze ...

Damit will ich sagen : Du bindest deine Vorstellung von Gott ein in die Problemlösungen der Menschen und wünschst dir, außerhalb davon sollte es doch eine Moralität geben, die nicht zu dieser Destruktivität gehört. Nun, ich glaube - ER ist dieses Außerhalb.

Falls Nachfragen - weil wir entfernen uns thematisch - besser im Philoforum.

Freundliche Grüße, schelm
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