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Vortat eines anderen
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SabsiHH
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 18:13:03    Titel: Vortat eines anderen

Hallo,

habe eine Frage zum Tatbestandsmerkmal "Vortat eines anderen" (etwa bei Hehlerei oder Begünstigung): Muss ich die im Gutachten, wenn z.B. nur nach der Strafbarkeit 1 Person gefragt ist, noch ausführlich prüfen? Wenn beispielsweise A einen Versuch begeht, dem B noch anwesend ist, und A das Delikt (ohne B) vollendet, prüfe ich bei A logischerweise nur das vollendete Delikt, nicht das versuchte. Bei der Strafbarkeit von B kann ich unter "Vortat eines anderen" dann ja nur das versuchte Delikt ansprechen, was ich bei A nicht geprüft habe, aber muss ich dann dort noch ewig lang den Versuch prüfen oder reicht es wohl, wenn ich es kurz anspreche und bejahe.

Ich hoffe, ihr könnt mir folgen ^^

Gruß aus Hamburg
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 18:23:08    Titel:

was!?
Da ich grad nicht vollständig kapiere was du willst, dazu nur was Allgemeines. Wenn explizit nur nach der Strafbarkeit einer Person gefragt ist, kann es durchaus vorkommen, dass man eine furchtbar lange Inzidentprüfung einbauen muss.

Ich weiß ja nicht so recht, ob ich deinen Fall richtig verstanden hab. Aber man muss halt immer sehen wo die Schwerpunkte liegen. Und gerade bei Hehlerei und "Vortat eines anderen" gibt es ja das kleine Problem, ob der Teilnehmer der Vortat tauglicher Täter sein könnte. Das müsstest du dann ja auf jeden Fall hier klären und um das tun zu können müsstest du erstmal feststellen, dass der Typ Teilnehmer war.
SabsiHH
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 19:43:58    Titel:

Ne..
Ich setze (in deiner Anwesenheit) unmittelbar dazu an, ein Buch zu klauen, höre aber damit auf. Als du weg bist, nehme ich das Buch dann doch.

Im Gutachten würde ich bei mir also 242 bejahen, da vollendet. Wenn ich bei dir beispielsweise 257 (unabhängig davon, ob es am Hilfe leisten scheitert) prüfe, brauche ich "die rechtswidrige (Vor)Tat eines anderen". Auf den (geprüften) vollendeten Diebstahl kann ich nicht eingehen, der lag ja im Zeitpunkt deiner Tätigkeit noch gar nicht vor, also käme höchstens der versuchte Diebstahl (kann ja auch eine taugliche Vortat sein) in Betracht. Muss ich den dann (im Rahmen deiner Strafbarkeit!) noch ausführlich prüfen oder kann ich auf den vollendeten Diebstahl verweisen und sagen, dass es zu diesem Zeitpunkt Versuch gewesen ist?
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