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Könnte ein Tyrann in Deutschland an die Macht kommen?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Könnte ein Tyrann in Deutschland an die Macht kommen?
 
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quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 12:27:06    Titel:

Nur dass die soziale Marktwirtschaft noch diesen Schönheitsfehler hatte, dass man was für arbeiten musste. Um heute mit so einem Programm zu landen, muss man das schon fürs Nichtstun oder bestenfalls für die 25h-Woche bei vollem Lohnausgleich versprechen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 13:21:44    Titel:

Genau. Begeben wir uns doch mal in die heutzutage verklärten Zeiten der sozialen Marktwirtschaft unter ihrem Erfinder Ludwig Erhard zurück.

45 Stunden Wochenarbeitszeit im Schnitt (offiziell), regelmäßige Samstagsarbeit, kein Kindergeld.

Auch gegen den sogenannten Generationenvertrag kämpfte Erhard vergeblich an.

Würde wir heute die soziale Marktwirtschaft erleben, wie sie ursprünglich gedacht war, würde sich manch Nostalgiker ganz schön umgucken.

Gruß
Pauker
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 15:14:53    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:


Würde wir heute die soziale Marktwirtschaft erleben, wie sie ursprünglich gedacht war, würde sich manch Nostalgiker ganz schön umgucken.

Gruß
Pauker


Würde er.

Wenn meine Arbeitserträgnisse zum Beispiel wieder in meinen Taschen bleiben würden, statt in den Seinen.

Die einzigen Nostalgiker, die ich kenne, sind die Neocons - auch wenn sie schlichtere Geister glauben lassen, sie seien Reformer.
Sansucal
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Anmeldungsdatum: 16.06.2007
Beiträge: 220

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 15:16:54    Titel:

Bildungsabhängige Wahlen, dass nicht jeder Volltrottel wählen darf oder nur eingeschränkte Wahlstärke hat. Diese Meinung ist mein voller Ernst! Nieder mit der gleichen Wahl!


Zuletzt bearbeitet von Sansucal am 08 Sep 2008 - 15:18:59, insgesamt einmal bearbeitet
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 15:18:28    Titel:

Sansucal hat folgendes geschrieben:
Bildungsabhängige Wahlen, dass nicht jeder Volltrottel wählen darf. Diese Meinung ist mein voller Ernst!


Volle Zustimmung - so ein System habe ich auch schon mal vorgeschlagen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 15:58:15    Titel:

Wobei sich jeder natürlich selbst als gebildet betrachtet und je nach politischer Einstellung die Neocons oder die Sozialromantiker als ungebildete Trottel sieht.

Das gleiche Wahlrecht führt auch für mich zu absurden Situationen. (Wahlen nach Sympathie) Eine bessere Lösung sehe ich aber in einem demokratischen System nicht. Ich kann auch nicht erkennen, dass in Zeiten oder Ländern in denen es gestufte Wahlrechte gab, insgesamt besserr lief. Wie gesagt: es hält sich ja jeder für wahnsinnig schlau.

Gruß
Pauker
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 20:08:32    Titel:

Na, Pauker, sei mal bisschen kreativ.

Natürlich ist so etwas durchführbar - die erste Bedingung ist der Wille dazu.

Natürlich ist es sehr bequem für die Politik, sich ihre Stimmenanteile von einer dumpfen, ungebildeten und manipulierbaren Masse zu holen - das macht ja die Attraktivität dessen aus, was uns hier als Demokratie verkauft werden soll.

"Ha'm wir noch nie so gemacht" kann da kein Argument sein.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 20:57:57    Titel:

Und von welchen Kriterien soll deiner Ansicht nach das Wahlrecht abhängen? Intelligenzquotient? Das Übereinstimmungsverhältnis mit deinen Ansichten? Die Menge der gezahlten Steuern?

Ich lasse mich gerne überraschen...

Gruß
Pauker
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 23:01:24    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Und von welchen Kriterien soll deiner Ansicht nach das Wahlrecht abhängen? Intelligenzquotient? Das Übereinstimmungsverhältnis mit deinen Ansichten? Die Menge der gezahlten Steuern?


Bevor ich mich darauf jetzt einlasse: Findest du es in Ordnung, was bei uns unter dem Namen "Demokratie" betrieben wird?

Unter Einbeziehung meiner Aussage von 21.08 Uhr, der du ja nicht widersprochen hast?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2008 - 09:11:44    Titel:

Also preußisches Dreiklassenwahlrecht oder ähnliches einzuführen, halte ich nicht gerade für zielfühhrend in einer Demokratie...

Die Idee, die hier proklamiert wird, ist doch die eines Philosophen-Königs, wie sie auch Platon vorgeschlagen hat, nur eben etwas an die Zeit angepasst: Eine Bildungselite bestimmt die Politik.


Aber mal ehrlich: Ist unser System einer parlamentarischen Demokratie nicht ein guter Kompromiss zwischen Einebeziehung der Meinung eines jeden Einzelnen (Demokratie) und Sachverstand auf Entscheidungsebene? Die Bevölkerung gibt durch ihre Wahl der Parteien ihre groben Vorstellungen über die Richtung, wie die Politik in etwa auszusehen habe, weiter, während die endgültigen Entscheidungen und Formulierungen von Personen bestimmt werden, die sich durch ihren Sachverstand auszeichnen (sollten).

Ich sage nicht, dass es nicht besser geht. So könnte man doch mehr Möglichkeiten der direkten Teilhabe der Bevölkerung am politischen Entscheidungsprozess ermöglichen. Aber so schlecht, wie manche hier diese s System darstellen, ist es auch nicht. Wie sollte denn eine gerechte Alternative aussehen, die nicht in der Diktatur einer Minderheit über eine Mehrheit endet?

Cyrix
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