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Wen sollte die SPD als Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken
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Wen sollte die SPD als Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken?
Beck
21%
 21%  [ 7 ]
Steinmeier
36%
 36%  [ 12 ]
Müntefering
18%
 18%  [ 6 ]
Steinbrück
9%
 9%  [ 3 ]
Wowereit
6%
 6%  [ 2 ]
Einen anderen
9%
 9%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 33

Autor Nachricht
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 19:58:43    Titel:

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:

Es ist die Partei Die.Linke. Denn je mehr sie es schafft den Sozialstaat zu vergrößern desto mehr Abhängige wird es geben die nach neuen Wohltaten lechzen, die nat. nur von den Linken erfüllt werden können.



Würden Deine älteren Brüder im Geiste ihren Job so machen, wie sie sich unzählige Male bereits "freiwillig" verpflichteten, bräuchten wir über Armut in Deutschland überhaupt nicht reden.

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:

Es ist im ureigensten Interesse der Linken Partei, dass wir in Deutschland hohe Arbeitslosigkeit haben. Überall dort wo hohe AL herrscht sind die Linken stark.


Falsch.

Es ist das ureigenste Interesse der vorgenannten Brüder, weil sie nur so die Möglichkeit haben, die Salairs der Auszuquetschenden bis ins Bodenlose zu drücken.

Dass sie dadurch selbst "Die Linke" stärken, versuchen sie durch ein anschwellendes Crescendo von Diffamierungen wieder auszugleichen.

Die Crux von Rosinenhirnen ist es zu glauben, dass, je weniger Menschen immer mehr hätten, um so besser sei es für die Gemeinschaft. Die logische Folgerung daraus ist: Wenn nur noch Einer ALLES besitzt, dann sind wir im Paradiese angekommen.

Na ja - Rosinenhirne eben.......
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 20:55:35    Titel:

Wie ich in einem anderen Thread schon sagte. So lange sich jeder nur selbst für den Schlauesten hält, haben wir in Deutschland kein Intelligenzproblem.

Gruß
Pauker
Sybilla
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 21:32:15    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Zum Thema "zunehmende Armut" in Deutschland gibt es einen interessanten Focus-Artikel. Der normale Bundesbürger ist eigentlich nicht so sehr betroffen. Die Zunahme ist vor allem durch Migranten zu erklären. Und bevor mir Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen wird: nein es liegt nicht an den Genen, sondern an einer Mischung aus Bildungsferne, Ghettobildung und der jahrzehntelangen Weigerung gerade der CDU Deutschland als Einwanderungsland zu betrachten und auf die Integration und Bildung der hier lebenden Ausländer zu achten. Das wird Jahrzehnte dauern, um das wieder auszubügeln.

Gruß
Pauker


Vorsicht die Studie die im Focus-Artikel zitiert wird wurde zu einem Zeitpunkt abgeschlossen als es die exorbitant "zunehmende Armut" noch nicht in diesen Ausmaß gab, die sie in den Jahren 2007 und 2008 erreicht hat. ...Zugleich nahmen insbesondere zwischen 1996 und 2006 die Einkommensungleichheiten zu. Bei einer seit 1996 um 0,7 Millionen gewachsenen Bevölkerung stieg die Zahl Einkommensschwacher1 um 4,1 Millionen und die Zahl Einkommensstarker2 um 2,1 Millionen. Die Zahl mittlerer Einkommensbezieher3 nahm hingegen um 5,5 Millionen ab.... (Seite 9) Trotzdem sprechen auch diese Zahlen für sich.
Auch ein Blick auf Meinhard Miegel zeigt wessen Brot er isst Zusammen mit Kurt Biedenkopf gründete Miegel 1977 das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) in Bonn, eine privat finanzierte wirtschaftsnahe Denkfabrik, der er bis zur Auflösung (2008) vorstand. und somit kann sich jeder denken welches Lied er singt.

Die exorbitant hohe Zunahme der Armut in D in den Jahren 2006/2007/2008 betrifft in der Regel ALG II Leistungsempfänger vor allem Beschäftigte im Niedriglohnbereich ( die Ausweitung des
Niedriglohnsektor wird als Erfolg der Agenda 2010 gepriesen) Im Niedriglohnbereich arbeiten Migranten und Alleinerziehende aber auch viele andere.
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 22:20:44    Titel:

Ich habe den Artikel auch noch nicht vollständig gelesen. Werde mich wohl noch etwas ausgiebiger damit beschäftigen müssen. Die Thesen höre ich allerdings nicht das erste Mal.

Gruß
Pauker
Wolke7
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 22:37:15    Titel:

Zitat:
die Ausweitung des Niedriglohnsektor wird als Erfolg der Agenda 2010 gepriesen


Man fragt sich hier doch, ob die Gewerkschaften die Agenda verschlafen haben.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 22:56:24    Titel:

Zitat:
Nun sind aber die Linken mitnichten die Ursache für die hohe Arbeitslosigkeit, die profitieren halt von den Entwicklungen, die man (wenn überhaupt) den bisherigen Regierungen zuzuschreiben hat.


Mit Sicherheit. Insbesonder die 16 Jahre FDP /CDU zwischen 1982 und 1998 sind eine Entäuschung in dem Sinne, dass man da eingentlich die Möglichkeit gehabt hätte Deutschland auf die Überholspur zu lenken.

Tats. hat die SPD mit Schröder teilweise bessere (agenda 2010) Politik gemacht als vorher kohl.

Insbesondere die wirtschaftlichen Umstellungen nach der Wende im Osten hat Kohl falsch eingeschätzt. Er wollte sich durch direkte Lohnanpassung bis fast auf Westniveau bei einer um ein vielfaches geringeren Produktivität, 1:1 Währungsumtausch beliebt machen, aber genau diese Dinge haben den neuen Ländern bis heute ihre hohe Arbeitslosigkeit beschert.

Dennoch sorgte und sorgt die Linke für einen realpolitischen Drift eben nach links und ist somit keinesfalls schuldlos.


@ecc..

ich habe keinen bruder / brüder.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2008 - 23:08:03    Titel:

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nun sind aber die Linken mitnichten die Ursache für die hohe Arbeitslosigkeit, die profitieren halt von den Entwicklungen, die man (wenn überhaupt) den bisherigen Regierungen zuzuschreiben hat.


Mit Sicherheit. Insbesonder die 16 Jahre FDP /CDU zwischen 1982 und 1998 sind eine Entäuschung in dem Sinne, dass man da eingentlich die Möglichkeit gehabt hätte Deutschland auf die Überholspur zu lenken.

Tats. hat die SPD mit Schröder teilweise bessere (agenda 2010) Politik gemacht als vorher kohl.


Na, jetzt aber mal Butter an'n Fisch.

WAS war denn besser an der Agenda, das solltest Du schon mal erklären können - auf "Besser" kann man nur "Ja" oder "nein" antworten - was ich ein bisschen dünn finde.

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:

@ecc..

ich habe keinen bruder / brüder.


Ich schrieb ja auch von "Brüdern im Geiste...."
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2008 - 02:58:31    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Mephistoles hat folgendes geschrieben:
Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Wie wär's mit: "Erst Essen, dann arbeiten"?


Wie wärs mit "erst denken, dann schreiben"?

Zitat:
Ich nehme mal an, damit meinst Du diejenigen, die dir den Teller füllen, Deine Uni und Dein Studium bezahlen, und deren Arbeitserträgnisse in deinen Taschen besser aufgehoben sind als in den ihren.


Aber sicher, natürlich, die arme Horde bezahlt unser Studium Laughing
Was für ein peeeeeeep, also wirklich. Irgendwie tust du mir fast schon wieder leid. Rolling Eyes

Naja, Gehirnwäsche ist halt kein Garant für geistige Brillianz...


Nun, was Du unter Brillanz verstehst, hast Du ja auf das Vortrefflichste demonstriert:

Durch diesen Brillianten kann man klar hindurchsehen - bis auf den trüben Grund seiner Fassung.


Lieber ein absolut klarer Brillant mit festem Halt in der Fassung als eine undurchsichtige, in der Luft schwebende Seifenblase.
Nicht nur Sandburgen können einstürzen mein lieber, nein, auch Luftschlösser...
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2008 - 03:02:55    Titel:

Passend hierzu die Rede des SPDlers Franz Maget gestern in Abensberg. Oder sagen wir lieber Komödie dazu, das trifft es besser als Rede.

Solche Sätze sind doch einfach klasse:

"Wenn die SPD Bayern regieren würde, ginge es Bayern wahrscheinlich nicht schlechter" Laughing Naja, er glaubt wohl selbst nicht dran, dass es dann irgendwie besser wäre Shocked

PS: Quellenangabe: Ich war dabei!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2008 - 08:58:24    Titel:

Nun die SPD hat es tatsächlich schwer. Hintergrund ist, dass durch die Orientierung der Schröder-SPD auf "die Mitte" (und nur dadurch konnte er 1998 und 2002 die Wahl gewinnen) der linke Rand der SPD weggebrochen ist. Dann handelte man unklug, und die Basta-Politik Schröders führte dazu, dass viele unzufrieden wurden und sich von der SPD abwandten. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass eine 2,5%-Partei (PDS) und eine 0,5%-Partei (WASG) zusammen eine 5-7%-Partei im Westen der Republik ergeben...

Wären die Arbeitsmarktreformen anders vermittelt wurden, wären auch die Linken in ihre Gestaltung mit einbezogen wurden und hätte man diese Reformen nicht nur von oben mit Koalitionszwang durchgedrückt, stände die SPD jetzt wesentlich besser da.

Dann der Umgang mit der Linken. Bis vor kurzem waren das auch in der Anschauung der SPD Schmuddelkinder, Sektierer, Systemfeinde. Dann kamen nen Haufen enttäuschter SPDler dazu. Die wurden dann als Verräter betrachtet, allen voran ihr ehemaliger Parteivorsitzender.

Solange man sich einer Zusammenarbeit verwehrt, so lange kann die Linke den linken Flügel der SPD angreifen, ohne irgendeinen Rechtfertigungsdruck zu haben. Und die Linken in der SPD dürften ziemlch frustriert sein: Asgebremst von der eigenen Parteifühung und den Konservativen in der eigenen Partei, müssen sie beobachten, dass ihre eigenen Forderungen von der Linken stark übertönt werden. Und umgekehrt müssen sie aus Koalitionszwang gegen ihre eigenen Vorstellungen abstimmen (so geschehen z.B. beim Antrag der Linken im Bundestag zu einem gesetzlichen Mindestlohn, bei dem die Fraktion Die Linke im wesentlichen den Text der Unterschriftenaktion, welche die SPD zu diesem Thema durchgeführt hat um einen gesetzlichen Mindestlohn zu fordern, eingebracht hat und dieser durch Ablehnung von CDU/CSU, FDP und SPD scheiterte).

Ich sehe auf lange Sicht für die SPD nur dann eine Chance wieder für wesentliche Teile der Bevölkerung eine Volkspartei zu sein, wenn sie die linken Kräfte wieder eingliedert, analog einer Wiedervereinigung von SPD und USPD in der Weimarer Republik, denn als ähnliches Phänomen wie die damalige Abspaltung der USPD betrachte ich die Linke.


Grüße
Cyrix

p.s.: Jo, und ungebildete randalierende Ausländer nützen der NPD, weil sie dann damit Ausländerfeindliche Parolen hetzen kann. Dennoch würde ich weder der NPD unterstellen, verstärkten Zuzug entsprechender Personen zu wollen, wie der Linken, dass sie mehr Arbeitslose möchte...
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