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BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
 
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 01:16:18    Titel:

Das bedeutet also letztlich, dass Fachhochschulen pauschal nicht in der Lage sind vernünftige Promotionen durchzuführen, was letztlich nur auf ihre unfähigen Absolventen oder Professoren zurückgeführt werden kann...

Naja, wenn ihr meint dann wird das wohl so sein...
Ra.Be
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 01:29:16    Titel:

Ich sag ja...es hat überhaupt keinen Wert. Kein Mensch hat jemals gesagt, dass die Professoren (die ja meist von den Unis kommen), oder die Absolventen unfähig wären...aber lassen wir das Razz
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 01:45:38    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Das bedeutet also letztlich, dass Fachhochschulen pauschal nicht in der Lage sind vernünftige Promotionen durchzuführen, was letztlich nur auf ihre unfähigen Absolventen oder Professoren zurückgeführt werden kann...

Nein, niemand behauptet, das FH-Profs. oder -Absolventen unfähig, dumm oder ähnliches sind. FHs fehlen lediglich die für Promotionen unerlässlichen Forschungsstrukturen - und das ist auch alles andere als verwunderlich, denn FHs wurden so konzipiert, dass sie sich auf Anwendungen spezialisieren.

Man sollte einfach mal die Dreiteilung zur Kenntnis nehmen:
Uni: Schwerpunkt wissenschaftliche Forschung & Theorie
FH: (praktische) Anwendung von Wissenschaften
BA: Spezialisierung auf eine Berufpraxis, deren Anforderungen deutlich über eine normale Berufsausbildung hinausgeht; das theoretische Hintergrundwissen jedoch nur in deutlich geringerem Umfang/Tiefe (verglichen mit FH/Uni) benötigt wird.

BA, FH und Uni sind dementsprechend völlig unterschiedlich aufgestellt.
Diese Einteilung unterliegt natürlich einer ständigen Entwicklung und es gibt durchaus Überschneidung (z.B. haben Unis das theoretische Fach X, aber auch das Fach "Angewandte X"). Mit dem Bolognaprozess sind die Grenzen auch noch weiter verschwommen. Desweiteren gibt es immer mehr Zusammenarbeit. Die grundlegende Ausrichtung gibt es aber noch immer - und wenn es um Forschung geht, ist die Uni einer FH nun mal weit überlegen. Solange das so ist und Promotion als Forschung verstanden wird, ist ein Promotionsrecht für FHs nun mal nicht angebracht.

PS. Ob diese Dreiteilung heute noch die beste Wahl ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Man sollte dabei nur niemals aus den Augen verlieren, dass diese Dreiteilung heute noch existiert.

PPS. Es sei noch angemerkt, das es heute schön modern ist, über selektiven, ungerechten und starren Bildungssystemen zu lästern. Mit Fleiß und Eigeninitiative konnte man schon immer dieses Schranken überwinden: Vom Hauptschüler zum Uni-Prof ist keine Utopie! - eben sowenig von FH-Studenten zum Dr.
mapacino
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Anmeldungsdatum: 29.06.2008
Beiträge: 710

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 01:53:59    Titel:

Möchte mir einen Platz in diesem Thread reservieren bevor ein (unterstellter) SPDler mit einer "Gesamtschule" Idee kommt.

Freu mich schon über 95% Durchfallquoten bei Statistik, Logik, Mathe für Internationales Management with Engineering and Coffee Espressionism wenn UniProfs an solchen "Gesamtschulen" unterrichten.
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1857
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 08:09:37    Titel:

Man könnte mal aufhören Hochschule als Begriff für die FHs zu nehmen. Das nervt und klaut das geilste Wort, um FH und Uni zusammenzufassen, wenn man beide meint.
Wem Fachhochschule zu lang ist, der kann FH nehmen, ich markant acht Buchstaben und eine Silbe kürzer als Hochschule.

Ich verstehe nicht, wieso man einen solchen dämlichen Trend auch noch unterstützen muss, indem man's selber so gebraucht.

*kopfschüttel*
Informatikfuzzi
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Anmeldungsdatum: 06.01.2009
Beiträge: 14
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 08:44:59    Titel:

Bedenken sollte man, dass jetzt zwar Bachelor an der FH und Uni im Prinzip gleichgestellt sein sollten, aber die Profs garantiert das Niveau ihrer Vorlesungen und Prüfungen nicht verändert haben oder verändern werden.

D. h. im Prinzip bekommt ein Uni Bachelor den Lehrplan immer noch auf dem Niveau eines ehemaligen Uni Absolventen verabreicht. An dieser Situation wird sich leider erst etwas mit einer neuen Generation Profs ändern.

Was Master angeht hatte ich bei uns an der FH den Eindruck, dass da zum Teil nur alte aus dem Diplom-Studiengang bekannte Vorlesungen, welche es beim Bachelor nicht mehr gibt, neu ausgepackt worden sind.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 09:11:01    Titel:

Informatikfuzzi hat folgendes geschrieben:
Bedenken sollte man, dass jetzt zwar Bachelor an der FH und Uni im Prinzip gleichgestellt sein sollten, aber die Profs garantiert das Niveau ihrer Vorlesungen und Prüfungen nicht verändert haben oder verändern werden.


Halte ich für pauschalisiert und teilweise falsch. Aus der Hüfte geschossen würde ich behaupten, das das nur auf diejenigen Hochschulen zutrifft, deren Personal eigentlich gar keine Lust auf die B/M-Umstellung hatte -- alle anderen passten den Lehrplan an. (Was jede vernünftige Hochschule sowieso jedes Jahr tun sollte.)
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 21:41:55    Titel:

Informatikfuzzi hat folgendes geschrieben:
Bedenken sollte man, dass jetzt zwar Bachelor an der FH und Uni im Prinzip gleichgestellt sein sollten, aber die Profs garantiert das Niveau ihrer Vorlesungen und Prüfungen nicht verändert haben oder verändern werden.

D. h. im Prinzip bekommt ein Uni Bachelor den Lehrplan immer noch auf dem Niveau eines ehemaligen Uni Absolventen verabreicht. An dieser Situation wird sich leider erst etwas mit einer neuen Generation Profs ändern.


Es würde auch keinen Sinn machen, das Niveau an den FHs dem Niveau der Unis ganz anzupassen.
Denn dann würden das FH Studium sicherlich wesentlich weniger überhaupt anfangen geschweige denn schaffen.

Man beachte die schulischen Hintergründe der meisten FH Anfänger.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 00:35:30    Titel:

Zitat:
Man sollte einfach mal die Dreiteilung zur Kenntnis nehmen:
Uni: Schwerpunkt wissenschaftliche Forschung & Theorie
FH: (praktische) Anwendung von Wissenschaften
BA: Spezialisierung auf eine Berufpraxis, deren Anforderungen deutlich über eine normale Berufsausbildung hinausgeht; das theoretische Hintergrundwissen jedoch nur in deutlich geringerem Umfang/Tiefe (verglichen mit FH/Uni) benötigt wird.


So war es vielleicht früher mal, aber wie hier schon so oft genannt hat sich das seit BA/MA gründlich geändert. Wenn man an der FH einen Master machen kann und auch promovieren kann, warum dann nicht auch gleich an der FH promovieren? Die Strukturen die es an der Uni gibt und an der FH vermisst werden, würden sich dann von selbst bilden.
Zum Anderen will ich noch mal daran erinnern, dass in vielen Wissenschaften wie Ingenieurwissenschaften oder Informatik die angewandte Forschung im Vordergrund steht im Gegensatz zur Grundlagenforschung. Und die wird auch an der FH praktiziert, nur übersehen das manche Leute immer gerne.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 00:38:49    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Wenn man an der FH einen Master machen kann und auch promovieren kann, warum dann nicht auch gleich an der FH promovieren? Die Strukturen die es an der Uni gibt und an der FH vermisst werden, würden sich dann von selbst bilden.


Die Frage, die man sich dann im Gegenzug gefallen lassen muss, ist: Wozu den Verwaltungswasserkopf noch mehr erhöhen, und nicht a) an eine Uni wechseln zur Promotion oder b) über ein Kooperationsverfahren FH/Uni teilweise an FH oder Uni promovieren -- funktioniert an meiner FH gut, setzt aber natürlich voraus, das die entsprechenden Prof's keine Berührungsängste gegenseitig haben.
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