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BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
 
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 16:59:07    Titel:

Ja die Argumente spiegeln die panische Angst der Universitäten vor starker Konkurrenz wider, die Ihnen den Rang ablaufen könnte...

Wer hätte es gedacht Laughing

Naja, wir werden uns ohnehin nicht einigen...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 17:03:11    Titel:

Panische Angst? Bitte, du hörst dich an, wie der Fuchs aus der Fabel, der nicht haben kann, was er denn will: "Die Trauben sind eh sauer."


Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 17:06:05    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Mit Einführung der Masterstudiengänge werden die Fachhochschulen de Facto zu kleinen Universitäten, denn der Master soll der Vorbereitung auf die angewandte wissenschaftliche Forschung dienen...

Offensichtlich bin nicht ich derjenige, der etwas elementares nicht verstanden hat...


btw: Sind Realschulen dadurch, dass die Versetzung der Gymnasiasten in die Oberstufe einem Realschulabschluss gleichgestellt ist, auch zu kleinen Gymnasien geworden?

Cyrix
Ra.Be
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 17:26:18    Titel:

Das mit den Forschungseinrichtungen ist mir durchaus bewusst, aber dennoch lassen sich einige Aspekte sehr wohl auf das "Problem" mit den Fachhochschulen übertragen.

Desweiteren sehe ich immer noch nicht den wirklichen Vorteil für eine Fachhochschule, wenn sie Promotionen vollziehen kann. Vorteile für die jeweiligen Studenten dort vielleicht schon, weil sie den Umweg über die Universität nicht mehr gehen müssen. Wenn es allerdings mal soweit ist, muss man sowieso einiges am gesamtem Schulsystem ändern, da jeder Schüler blöd wäre, wenn er sich 12 Jahre lang mit Fremdsprachen usw. rumschlägt, wenn er ein gleichwertiges Studium mit Promotion auch locker über Realschule und FOS haben kann.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 17:31:39    Titel:

Ich halte dies eh für eine Schatten-Diskussion: Wie viele promotionswillige Studenten wird es denn an einer FH wohl geben? 2 pro Jahrgang? Das wäre schon viel... Und dafür so viel organisatorischen Aufwand betreiben? Wenn sie spitze sind, finden sie auch einen Doktor-Vater an einer Uni. Und wenn nicht; warum sollten sie dann promovieren dürfen?

Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 18:16:35    Titel:

Woher nimmst du eigentlich dein schier unermeßliches Wissen über Fachhochschulstudenten?

Wen interessiert denn der zusätzliche Verwaltungsaufwand? Das ist doch einzig und allein das Problem der Fachhochschule und tangiert die Universität nichtmal sekundär?
Es geht einzig und allein darum, die Möglichkeit zu schaffen, dass vereinzelte Fachhochschulen in bestimmten Bereichen Promotionen durchführen dürfen. Sollte diese Möglichkeit bestehen, so wird sie mit ziemlicher Sicherheit auch von Absolventen genutzt werden...

Die Universitäten werden davon weder finanziell noch personell und sicherlich auch nicht im Niveau der Forschung berührt. Einzig und allein ihre Monopolstellung bei der Promotion ginge verloren und darum scheints hier zu gehen...

Das kommt mir hier so vor, wie das Spielchen bei dem der ältere Bruder den kleinen Bruder vor einer Dummheit bewahren will und ihm deshalb den Fussball wegnimmt, damit er das tut, was er soll und ja nicht auf die dumme Idee kommt Fussball zu spielen und möglicherweise besser zu werden, als der große Bruder Wink

Jemand der sich überlegen fühlt bzw. ist, macht es nichts aus, wenn sich Andere an seiner Disziplin versuchen. Sowas stört nur den, der starke Konkurrenz fürchtet...

Aber ich bin ja bloss ein dummer FH-Student und habe keine Ahnung Laughing

PS:
Es geht einzig und allein darum, dass es per Gesetz pauschal allen Institutionen mit Ausnahme von Universitäten verboten wird, Promotionen durchzuführen. Und das halte ich nicht für korrekt und schon gar nicht für vernünftig...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 19:14:49    Titel:

Nur mal zur Interessenlage: Wer als FH-Student promovieren will, und die Befähigung dazu hat, kann dies auch bisher schon tun: Er muss nur einen Doktor-Vater (oder -Mutter) finden.

Wie viele gehen diesen Weg?


Cyrix

p.s.: Es ist eh wesentlich günstiger nicht nur an einer Hochschule gelernt zu haben; man sieht einfach mehr, wenn man die Hochschule wechselt. Also wechseln auch viele Leute zum Promovieren die Uni. Die Frage ist nun: Wo ist das Problem, wenn man von seiner alteingesessenen FH (die einen nicht-wissenschaftlichen Schwerpunkt besitzt) zu einer Institution wechselt, in welcher eine entsprechende wissenschaftliche Ausbildung stattfindet?

p.p.s.: Du hast mir immer noch nicht erklärt, ob du - aufgrund der Gleichstellung der Abschlüsse nach der 10. Klasse an Realschulen - und Gymnasien glaubst, dass bis dahin an beiden Schulformen der gleiche Stoff unterrichtet wird, also beide Schulformen gleichermaßen dazu ausbilden, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Auch hast du nicht erklärt, ob dann, wenn eine kleine Minderzahl der Leute mit Realschulabschluss ein Abitur anstrebt, die Realschulen eine eigene gymnasiale Oberstufe aufbauen sollten; resp. ob nur wegen bloßer Panik der Gymnasien vor entsprechender Konkurrenz durch die Realschulen, jene sich gegen eine dfamit folgende Abwertung ihres Abschlusses verwehren...
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 00:44:40    Titel:

Zitat:
p.s.: Es ist eh wesentlich günstiger nicht nur an einer Hochschule gelernt zu haben; man sieht einfach mehr, wenn man die Hochschule wechselt. Also wechseln auch viele Leute zum Promovieren die Uni. Die Frage ist nun: Wo ist das Problem, wenn man von seiner alteingesessenen FH (die einen nicht-wissenschaftlichen Schwerpunkt besitzt) zu einer Institution wechselt, in welcher eine entsprechende wissenschaftliche Ausbildung stattfindet?


Zu Wechseln kann sicher sinnvoll sein, muss es aber nicht. Es könnte ja auch sein, dass man aufbauend auf eine Masterarbeit promovieren will. Dann macht es schon Sinn das an der gleichen Hochschule zu machen.

Zitat:

p.p.s.: Du hast mir immer noch nicht erklärt, ob du - aufgrund der Gleichstellung der Abschlüsse nach der 10. Klasse an Realschulen - und Gymnasien glaubst, dass bis dahin an beiden Schulformen der gleiche Stoff unterrichtet wird, also beide Schulformen gleichermaßen dazu ausbilden, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen.


Das Beispiel mit der Realschule und dem Gymnaisium hinkt etwas. Die Mittlere Reife am Gymnasium ist ja kein regulärer Abschluss sondern die Ausnahme. Wer die mittlere Reife machen will geht an die Realschule, wer studieren will geht aufs Gym (ob das so sinnvoll ist sei mal dahingestellt). Der Master ist aber regulärer Abschluss und nun mal rechtlich an Uni und FH gleichgestellt.

Zitat:
Auch hast du nicht erklärt, ob dann, wenn eine kleine Minderzahl der Leute mit Realschulabschluss ein Abitur anstrebt, die Realschulen eine eigene gymnasiale Oberstufe aufbauen sollten; resp. ob nur wegen bloßer Panik der Gymnasien vor entsprechender Konkurrenz durch die Realschulen, jene sich gegen eine dfamit folgende Abwertung ihres Abschlusses verwehren...


Ich bin mir sicher das viel mehr Leute diese Möglichkeit ergreifen würden, wenn es sie nur geben würde.
Anderes Beispiel: Es gibt viele Hauptschulen die eine 10. Klasse anbieten in der man den Realschulabschluss erlangt. Das machen auch relative viele Leute, eben weil es die Möglichkeit gibt. Hier gibt es auch kein Gesetzt, das den Hauptschulen sowas verbietet.

P.S. Das Argument "Wir brauchen das nicht, denn es nutzt ja eh keiner" ist meiner Meinung nach keines. Dann bräuchten wir z.B. auch keine Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Straße, denn es hält sich ja eh keiner dran. Rolling Eyes
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