|
|
| Autor |
Nachricht |
Naarv Newbie


Anmeldungsdatum: 14.08.2008 Beiträge: 16
|
Verfasst am: 13 Sep 2008 - 15:58:48 Titel: Kirchhoffsche Gesetze Anwenden |
|
|
Hi,
ich soll die Stromstärken in folgender Schaltung errechnen, leider bin ich mir sehr unsicher, ob es richtig mache.
Gegeben sind U01= 24V; U02= 6V; R1= 20 Ohm; R2= 30 Ohm; R3= 8 Ohm
http://www.bilder-hochladen.net/files/84qj-1-jpg-nb.html
Die Maschen wären dann doch:
ACBA, ADBA, ACBDA oder nicht?
Also wären die Gleichungen:
I1+I3-I2=0
Uac + Uba = 0
Uad + Uba = 0 ???
und dann auflösen etc.
Die nächste Aufgabe ist, dass R2 unendlich groß wird.
Also würden die Ströme doch gegen Null gehen oder?
Und die dritte Aufgabe ist, dass ich nachweisen soll, dass, je nach Dimensionierung der Bauteile die Ströme I1 und I3 ihre Richtung ändern und I2 immernoch von B nach A fließt.
Hierdrauf weiß ich gar keine Antwort.
Bitte helft mir |
|
 |
Martin67 Senior Member


Anmeldungsdatum: 16.12.2006 Beiträge: 1389
|
Verfasst am: 13 Sep 2008 - 17:08:17 Titel: |
|
|
Hallo,
zunächst ein Tipp!
Bei Spannungsquellen zeichnet man die Spannungspfeile immer von Plus nach Minus, so dass die Pfeilspitze am Minuspol zu liegen kommt. siehe blaue Pfeile im Bild.
Damit sehen Deine Maschen so aus!
M1: -U01+I1*R1+I2*R2=0
M2: -U02+I3*R3+I2*R2=0
Den Knoten hast Du richtig, mit I1+I3-I2=0
Das sind jetzt 3 Gleichungen mit 3 Unbekannten, kommst Du damit klar?
Ach Ja, wenn R2 weg fällt, hast Du nur noch eine Masche außen rum. mit einer Unbekannten, nämlich I1! _________________ Gruß
Martin |
|
 |
Naarv Newbie


Anmeldungsdatum: 14.08.2008 Beiträge: 16
|
Verfasst am: 13 Sep 2008 - 18:06:06 Titel: |
|
|
Ja, mit den drei Gleichungen komme ich eigentlich klar.
Danke für die Hilfe!
Heißt das, wenn R2 unendlich groß wird, dass R2 wegfällt oder war das nicht auf die Frage bezogen?^^ |
|
 |
Martin67 Senior Member


Anmeldungsdatum: 16.12.2006 Beiträge: 1389
|
Verfasst am: 13 Sep 2008 - 22:45:54 Titel: |
|
|
| Naarv hat folgendes geschrieben: |
Heißt das, wenn R2 unendlich groß wird, dass R2 wegfällt oder war das nicht auf die Frage bezogen?^^ |
Ja, genau das soll es heißen! _________________ Gruß
Martin |
|
 |
Naarv Newbie


Anmeldungsdatum: 14.08.2008 Beiträge: 16
|
Verfasst am: 14 Sep 2008 - 11:12:06 Titel: |
|
|
| Aber warum fällt R2 denn weg, wenn der R2 unendlich groß ist, das verstehe ich irgendwie nicht : / |
|
 |
sm00ther Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.01.2008 Beiträge: 4395
|
Verfasst am: 14 Sep 2008 - 11:17:53 Titel: |
|
|
Hi
| Naarv hat folgendes geschrieben: |
| Aber warum fällt R2 denn weg, wenn der R2 unendlich groß ist, das verstehe ich irgendwie nicht : / |
das lässt sich leicht erklären:
Das ohmsche Gesetz lautet ja:
R = U/I
->
I = U/R
In unserem Fall bezieht sich die Gleichung auf den Zweig mit R2, ok?
Wenn R2 unendlich groß wird, wird der Bruch unendlich klein (teile mal 1/10, 1/100, 1/1000, 1/10000000000000000000)...
Der Strom durch den Widerstand wird also bei unendlich großem Widerstand unendlich klein und geht gegen 0.
Des weiteren wissen wir, dass ein Strom nur fließen kann, wenn der Stromkreis geschlossen ist. Fließt kein Strom, ist der Stromkreis offen.
Diesen offenen Stromkreis kannst du also mit R2->Unendlich hervorrufen. Ein unendlich hoher Widerstand bedeutet somit, dass der Leiter "gebrochen" und der Stromkreis in dem Zweig offen ist.
Nun verständlicher? |
|
 |
Naarv Newbie


Anmeldungsdatum: 14.08.2008 Beiträge: 16
|
Verfasst am: 14 Sep 2008 - 11:35:49 Titel: |
|
|
Ahh...
War ich dumm, eigentlich logisch
Danke für die Antwort. |
|
 |
|