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physik-klausur, ausführungen+fragen!
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tatli
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Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 18:33:22    Titel: physik-klausur, ausführungen+fragen!

hi,
ich bin in stufe 12(gym) und schreibe montag eine physik klausur, oberbegriff: das elektrische feld
ich muss sagen, ich bin nicht besonders gut in physik, wollte aber mal fragen, ob sich jmd. bereit erklärt meine ausführung durch zu lesen und zu schauen ob ich alles richtig verstanden habe, wenn dies nicht der fall ist, mir das nochmal richtig zu erklären, wäre sehr nett!

lafung
positiv oder negativ

elektrische feldsträke E
E=F/q
feldstärke kann die räumliche veränderung angeben die durch eine ladung der plattenkondensatoren entsteht?

spannung
spannung ist wenn man entgegengesetzte ladungen( also pos. und neg. ladungen?) durch energiezufuhr trennt
werden also protonen von elektronen getrennt??

daher: feldkraft führt der ladung q energie W zu:
U= W/q

ABER: im homogenen feld.....nicht wirklich verstanden warum das anderes ist?!
E= U/d

--> war das jetzt alles zum homogenen feld?
gibt es einen unterschied zum radialen feld?
ist ein elektrisches feld eine homogenes feld?
(sry. ich glaub ich hab das mit den feldern nicht wirklich verstanden Crying or Very sad )

ich schaue mir gerade meine unterlagen zum radialen coulomb-feld an und werde daraus nicht schlau
Freunde der Sonne
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 721
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 18:52:02    Titel:

Das elektrische Feld ist eine (mathematische) Funktion, welche dir für einen Punkt im Raum angibt, welche Kraft auf ihn wirkt, falls man an diesen Punkt eine Probeladung setzen würde. die Frage, ob Felder real existieren oder nur ein gedankliches Modell sind, überlassen wir mal wem anders. Man soll sich ja nie zuviel Gedanken machen. Wink

Die Potentialdifferenz zwischen zwei Orten gibt dir an, welche Abeit du verrichten müsstest, um eine Probeladung von dem einen Ort zum anderen zu transportieren. Diese Arbeitz ist eng verknüpt mit dem elektrischen Feld, denn die allgemeine Definition von Arbeit ist ja gleich Kraft mal Weg. In gewisser Weise beschreibt die Ändeung der Potentialdifferenz dir dein elektrisches Feld, wenn du es so willst.

So, das muss erstmal reichen. Mein Tipp: Guck dir das Coulomb-Gesetz ganz genau an und verinnerlich es. Denn daraus ergibt sich ja der Begriff des Feldes und des Potentials. Ansonsten guck dir auch homogene und radiale Felder an, und du wirst den Unterschied schon finden... Wink
tatli
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Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 19:04:06    Titel:

ich glaub ich hab den unterschied zwischen den felder verstanden:

homogenes feld/elektrisches feld (z.b. plattenkondensator)
beginnen enden mit ladung
feldrichtung von + nach -
feldlienien senkrecht zur leidoberfläsche

ein radiales feld (z.b. kugel) ist aber inhomogen, dies(s.o.) trifft also nicht auf dieses feld zu
die feldlinien gehen also in alle richtung gleich ab ins unendliche, werden aber immer schwächer...

kann man jmd. sagen ob ich das richtig verstanden habe?
Freunde der Sonne
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 721
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 20:27:44    Titel:

Naja, also per Definition gilt erstmal, dass alle Feldlinien von + nach - verlaufen. Homogen heißt einfach, dass alle Feldlinien parallel sind, daraus folgt, dass die Feldstärke überall gleich ist (das Wort "homogen" heißt ja auch sowas wie "gleich").

Aber überlege doch mal, wie das Feld außerhalb eines Plattenkondesators aussehen kann! Oder wie es zwischen zwei oder drei Punktladungen aussieht.

Dass die Feldstärke i.d.R. mit dem Abstand von der Ladung abnimmt, folgt aus dem Coulombgesetz (deshalb: Coulombgesetz verinnerlichen).
tatli
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Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 21:41:18    Titel:

danke erst einmal für die tipps und gedankenanstöße, ich glaub das elektrische bzw. elektrisch homogene feld hab nun "entschlüsselt"
also bei punktladungen ist ja so, dass wenn beide die gleiche ladung habe keine verbindung im feld besteht, da sich ja abstoßen, sonst wenn unterschiedliche ladung vorhanden sind von + -> -; das gleiche glt dann auch für mehere punktladungen Smile (so heute hatte ich wenigtens eins erfolgserlebnis mit physik Very Happy )

so jetzt bin ich aber bei coulomb, na ja kurz davor, angekommen.
die fläschendichte (sigma) die sich ja durch die ladung die durch die fläsche geteilt wird, definiert verstehe ich.
mein prob. ist jetzt:
was soll diese andere fläschendichte? sigma= epsilon * E
weil ich das nicht ganz verstehe, versteh ich auch nicht ganz coulomb.
kannst du mir vllt. noch mal einen tipp geben, wie ich das problem löse und verstehe wo der unterschied liegt.
Freunde der Sonne
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 721
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 21:53:39    Titel:

Also ich weiß grad selbst nicht, was du mit Sigma und Epsilon meinst...

Das Coulombgesetz lautet:

F = k*Q1*Q2/r^2 mit einer passend gewählten Konstanten k.

Zum E-Feld: Du solltest dich hüten, solche Worte wie "keine Verbindung" oder so zu gebrauchen. Zwischen zwei gleichen Ladungen herrscht trotzdem ein elektrisches Feld, auch wenn es einen Punkt gibt an dem E=0 ist. Das Modell mit den Feldlinien kann zwar viele Tatsachen einfach und unkompliziert erklären, dient aber nur der Anschauung.

PS: Jetzt, da du ja ein "Erfolgserlebnis" in der Physik hattest, hoffe ich natürlich, dass du nach dem Abitur Physik studieren wirst. Wink
tatli
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Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 22:04:18    Titel:

danke für den mit dem elt. feld, werd ich mir merken, falls das in der klausur vorkommen sollte Smile

mmh...bei uns im buch steht als coulomb gesetzt:

F= Q1*Q2/ 4(pi)*(epsilon)*r²
vorher wird als epsilon als elektrische feldkonstante def.
epsilon=8,85*10^-12C/(Nm)
das mit E(feldstärke) multipliziert soll das die Fläschendichte (sigma) sein
Freunde der Sonne
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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 721
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 22:25:29    Titel:

Genau, dass 1/4*pi*epsilon ist das, was ich bei mir k genannt habe. Epsilon ist, wie du schon sagtest, keine Ladungsdichte, sondern einfach eine Naturkonstante, man könnte auch Korrekturfaktor dazu sagen.

Okay, so dann formen wir mal die Gleichung E=F/q um. Multipliziert mit Epsilon bleibt stehen:

E*epsilon = Q/(4*pi*r^2)

So, nun guckt man sich den Nenner 4*pi*r^2 an. Entweder man hat immer fleißig gelernt, oder man muss die Formelsammlung bemühen. Auf jeden Fall sollte man sehen, dass da irgendwas Flächenähnliches steht, nicht wahr? Und siehe da, der Nenner entspricht genau der Oberfläche einer Kugel mit dem Radius r. Also steht da:

Ladung / Kugeloberfläche = Flächenladungsdichte.
tatli
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Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 22:38:37    Titel:

danke, jetzt hab ich glaub ich alles soweit verstanden.
werd mir morgen noch mal alles genau anschauen und hoffen das die klausur besser als 3 wird, aber dank deiner hilfe, bin ich fest davon überzeugt...
danke, und wünsch dir noch eine erholsame nacht Smile
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