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Replikation - Meselson-Stahl-Versuch
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MikePortnoy
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2008 - 18:29:32    Titel: Replikation - Meselson-Stahl-Versuch

Nachdem ich mir das MESELSON-STAHL-Expriment ausgiebig angeschaut habe, gibt es doch noch ein paar Unklarheiten, die sich bei mir zeigen:

Auf jener Website (http://www.u-helmich.de/bio/gen/reihe2/22/karte222-s.html) wird das Experiment sehr klar und deutlich erlklärt, doch verwirren mich die Grafiken an manchen Stellen, da die Banden (im Falle dass 2 in einem Reagenzglas zu sehen sind) nach den Teilungen nur halb so dick wie die Ursprungsbande wirkt. Das verwirrt mich ein wenig, da es so wirkt, als ob die DNA halbiert wird, aber sie wird ja verdoppelt. Rolling Eyes

Hat das einen tieferen Grund, dass das so dargestellt ist? In meinem Bio Buch z.B. ist nämlich jede Bande gleich dick.
crick
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 13:54:35    Titel:

naja weiß nicht. also zum einen kann man ja nicht exakt nach einer oder zwei teilungen unterbrechen und einen dichtegradienten fahren, weil die zellen nie alle im gleichen teilungszustand sind. daher hat man das experiment zeitaufgelöst durchgeführt. der einfachheit halber wird das aber in der schule oider in der uni so vermittelt, als hätte man vor und nach einer oder mehreren teilungen nachgeguckt. die dicke der banden ist beim entstehen der banden wichtig. nach der ersten teilung halt diese mittelbande. die entsteht langsam und ist "formal" nach der ersten teilung bei eins und die anderen banden sind dann bei null. die leichte bande entsteht dann im verlauf der nächsten teilung und bleibt dann auch bei eins, während diese mittelbande abnimmt... hoffe ich hab mich jetzt niht irgendwo vertan. letztlich ist das ganze experiment aber auch qualitativ angelegt. also man will zeigen, welcher der drei möglichen fälle in betracht kommt und welche beiden anderen man ausschließen kann. daher sind die quantitativen beziehungen hier nicht so wichtig. man kann auch die dicke einer bande in so einem glas schlecht zur quantifizierung heranziehen... da gibts andere möglichkeiten die aber hier keine rolle spielen
MikePortnoy
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 21:12:09    Titel:

okay, super! vielen dank erstmal!

dann noch eine frage hinterhergeschoben:

nach der ersten teilung sehe ich (nicht dargestellt) die parentalgeneration nicht mehr! ich sehe ja nur die bande zwischen n14 und n15.
woran liegt das? denn die p generation kann sich ja nicht einfach in luft auflösen, oder misverstehe ich hier etwas?
crick
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 13:19:40    Titel:

doch die löst sich in luft auf. die dna stränge werden getrennt und als matritzue fpr die zweitstrangsynthese verwendet. so,mit entsteht die neue bande von strängen die zur hälfte alt und zu hälfte schwer sind.- also zur hälfte parental und zur hälfte neu. deswegen hat sich die muttergeneration sozusagen aufgelöst ist aber teil der folgegeneration. das ist ja der clou. es gibt keine alten und neuen stränge, sondern immer nur hybride aus alt und neu. wegen der semikonservativen raplikation. dna wird nie de novo also aus dem nichts gebildet als doppelstrang
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