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Suizid und dadurch Garantenstellung aus Ingerenz ?
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maksinek
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 156
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 11:33:39    Titel: Suizid und dadurch Garantenstellung aus Ingerenz ?

Hi Leute,

ich habe en kleines problem mit einen teil meiner strafrecht hausarbeit und zwar mit der garantenstellung.

hier erst der sachverhalt:

die mutter B merkt, das ihre töchter ihren Sterbewunsch nicht erfülen werden und wendet sich an den Bekannten K. Dieser soll ihr Medikamente besorgen, die ihr einen schmerzlosen Tod ermöglichen würden. dies macht er auch, denn er hat zugriff auf medikamente die verschreibungspflichtig sind.

K ist bei der B gibt ihr wasser zum trinken, um die pillen zu schlucken und geht dann. die b wird nach einer halben stunde bewusstlos und stirbt nach einer stunde.

abwandlung: der K bleibt bis zum tod der B


Ich frag mich jetzt wie ich hier eine garantenstellung begründen soll ????
Kamikater
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Anmeldungsdatum: 13.06.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 17:45:21    Titel:

Garantenstellung brauchst Du zum Unterlassen. Hier hat K der B das Wasser zum trinken gegeben und vor allem auch die Pillen verschafft was eindeutig eine Handlung darstellt.

Das Problem liegt wohl eher in der Abgrenzung zwischen Tötung auf Verlangen und der straflosen Beihilfe zum Suizid ...
maksinek
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 156
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 18:36:38    Titel:

das hab ich schon gemacht,

ich habe erst tötung auf verlangen geprüft und verneint,
dann totschlag in mittelbarer täterschaft und wegen der freiverantwortlichkeit verneint.

und jetzt will ich noch tötung auf verlangen durch unterlassen prüfen, aber eine freundin von mir sagt, hier muss ich erst einen streit führen, ob eine tötung auf verlangen durch unterlassen möglich ist, die soll ich verneinen und dann totschlag durch unterlassen prüfen.

ich finde aber keinen konkreten streit oder argumentation oder überhaupt einen grund, wieso ich nicht tötung auf verlangen durch unterlassen prüfen soll ??????????
Kamikater
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Anmeldungsdatum: 13.06.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 21:01:50    Titel:

Achso, mögl. hilft Dir;

Jähnke in LK 11. Aufl. § 222 Rdn. 11 sub Betäubungsmittel und Rdn. 21 sub Selbstgefährdung m. N. oder auch Hügel/ Junge, Hügel/ Junge, Deutsches Betäubungsmittelrecht 7. Aufl. § 30 Rdn. 4. 4

Dort wird eine solche strittige Haftung, wie Du sie Dir "wünschst" beschrieben, setzt aber unter anderem voraus das wenn das Opfer die Kontrolle über das Geschehen verliert der Erfolg theoretisch noch abwendbar wäre ...
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