Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Anfechtung bei unabsichtlich unrichtiger angabe?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Anfechtung bei unabsichtlich unrichtiger angabe?
 
Autor Nachricht
Gregsen
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 19:17:45    Titel:

Stimmt, da hast du recht.

Ich bin etwas stutzig geworden weil der Regelfall des eigenschaftsirrtums ja ist, dass er wegen falscher sachverhaltsauslegung eine nicht gegebene Eigenschaft der Sache annimmt, aber es spricht eigentlich nix dagegen auch solche fälle drunter zu fassen. Vom gefühl her fehlt mir zwar immernoch das element des willensmangels aber so langsam dämmerts mir auch aus der bgb AT vorlesung dass dieser Fall auch unter die Irrtumsanfechtung gezählt wird, aber wegen vorrang des Gewährleistungsrechts effektiv ausscheidet.
qwertz
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2008 - 19:08:24    Titel:

irrtum ist unfug. der käufer war zu keinem zeitpunkt über seine willenserklärung ( 119 I ) oder über eine verkehrswesentliche eigenschaft
( 119 II) im irrtum. die tatsache, dass der wagen nen falschen motor hat ist kein irrtum des käufers.
steiftier
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 09:04:32    Titel:

Ich würde eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nehmen.

Dazu gab es schon Rechtsprechung, dass ein Gebrauchtwagenverkäufer der etwas "ins Blaue" hinein behauptet arglistig handelt, auch wenn er keine Absicht hat. Denn der Autohändler ist der Sache näher als der Käufer und hat die Pflicht sich zu vergewissern was er behauptet oder muss es notfalls durch einen Mechaniker überprüfen lassen. Es ist eine Obliegenheit, des Autohändlers sich zu vergewissern in welchem Zustand seine Ware ist.

Zudem würde ich schon sagen dass ein Motor eine verkehrswesentliche Sache ist. Alt Auto mit neuem Motot vgl. Altauto mit altem Motor ist ein wesentlicher Unterschied. Und bei Behauptungen "ins Blau" ist §119 II nicht durch das Gewährleistungsrecht gesperrt.
qwertz
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 12:39:34    Titel:

welchen nimmt man denn nun am besten? arglistige täuschung oder 119 II?
steiftier
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 16:23:25    Titel:

Kommt auf die Fristen drauf an. Die von 123 läuft in der Regel länger und sofern 122 greifen würde, findet der keine Anwendung.
ycoskun
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 19:02:10    Titel: arglistege Täuschung?

Hallo tench1,
was ist nun mit deinem Fall? hast du es lösen können?
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Anfechtung bei unabsichtlich unrichtiger angabe?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum