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Taxifahrt ohne zu bezahlen
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Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 23:07:32    Titel:

also
nach rengier bt I §13 Rn.5 von 2007 ist die subjektive komponente h.M.

weitere nachweise bghst 47,1 ,3 ,5
wessels bt2 Rn 493

gegenansicht
tröndle fischer §263 Rn.10
Kindhäuser §263 Rn. 58
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 12:57:00    Titel:

Kamikater hat folgendes geschrieben:
Nein nein, das ist doch keine Mindermeinung sondern absolut hM.


Das ist nicht richtig.
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 13:00:21    Titel:

Ich hab jetzt aufs Täuschungsbewusstsein abgestellt und bin da aus der prüfung geflogen.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 13:29:17    Titel:

Discokandi hat folgendes geschrieben:
Ich hab jetzt aufs Täuschungsbewusstsein abgestellt und bin da aus der prüfung geflogen.


So hätte ich es auch gemacht. Dogmatisch ist die Gegenansicht überzeugender, aber den Luxus einer eigenen Meinung kann man sich in juristischen Hausarbeiten ja leider nicht erlauben.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 14:50:44    Titel:

Ich finde sie noch nicht mal dogmatisch überzeugender. Wie soll man denn ohne faden Beigeschmack von einer Täuschung (!) sprechen, wenn dem Täter die Divergenz zwischen Realität und der aus seinem Verhalten hervorgehenden Erklärung überhaupt nicht bewusst ist? Trennung zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand gut und schön, aber das darf nicht dazu führen, dass man - begriffsjuristisch - eine Täuschung annimmt, obwohl diese offensichtlich nicht gegeben sein kann. Das ist widersinnig und führt zu einem Täuschungsbegriff, der mit dem Wort Täuschung im natürlichen Sinne nichts mehr zu tun hat. Ich würde daher immer das Täuschungsbewusstsein prüfen und im Taxifall schon den obj. Tb. verneinen, sofern nicht ausnahmsweise die Klausurtaktik anderes gebietet.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 15:24:06    Titel:

Es ist dogmatisch überzeugender, weil die subjektive Zurechnung des objektiven Tuns allein über den subjektiven Tatbestand erfolgen sollte. Dagegen mit Assoziationen zu einem Begriff zu argumentieren, der im Gesetzestext gar nicht auftaucht, halte ich für gewagt.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 17:22:50    Titel:

Eine Täuschung hat aber notwendigerweise eine subjektive Komponente. Warum man hier unnatürlich die subjektive Komponente verlagern und widersinnigerweise von einer Täuschung sprechen sollte, erschließt sich mir einfach nicht. Aber da treffen eben zwei juristische Auffassungen aufeinander, so ist es in der Wissenschaft aktuell ja auch.
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