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Fabeln - Interpretieren (Lessings Fabeltheorie)
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warfare
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Anmeldungsdatum: 23.05.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 16:32:10    Titel: Fabeln - Interpretieren (Lessings Fabeltheorie)

Hallo,
wir schreiben nächste Woche eine Arbeit über Fabeln - vermutlich werden wir eine bekommen, die aus dem Zeitalter der Aufklärung stammt.
Diese müssen wir dann genau analysieren und interpretieren, alles in Bezug auf Lessings Fabeltheorie.

Da ich dies bisher noch nicht gemacht habe, würde ich mich über Tips usw freuen Wink

Worauf muss man achten, womit beginnen?
Bevor man mit dem Schreiben beginnt, muss man sich mit der Fabel ja erstmal vertraut machen - worauf muss man alles achten?
Auf welches Ergebnis sollte man kommen?

Die Arbeit wird vierstündig sein - ziemlich viel Zeit für eine kleine Fabel, was steckt da alles dahinter, damit man darüber mehr als 5 Seiten schreiben kann?

Danke schonmal für jede Hilfe,
Michael!
warfare
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Anmeldungsdatum: 23.05.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 17:01:02    Titel:

Zitat:
Der gnädige Löwe

Der Tiere schrecklichsten Despoten
Kam unter Knochenhügeln hingewürgter Toten
Ein Trieb zur Großmut plötzlich an.
Komm, sprach der gnädige Tyrann
Zu allen Tieren, die in Scharen
Vor seiner Majestät voll Angst versammelt waren.
Komm her, beglückter Untertan,
Nimm dieses Beispiel hier von meiner Gnade an!
Seht, diese Knochen schenk' ich euch!-
Dir, rief der Tiere sklavisch Reich,
Ist kein Monarch an Gnade gleich!-
Und nur ein Fuchs, der nie den Ränken
Der Schüler Machiavels geglaubt;
Sprach in den Bart: Hm, was man uns geraubt,
Und bis aufs Bein verzehrt, ist leichtlich zu verschenken.



Wenn ich nun zum Beispiel diese Fabel, eine von Christian Friedrich Daniel Schubart, geschrieben 1775, also während der Aufklärung, anschaue, dann fällt mir dazu nicht so viel ein.

Mit Fabeln verbinde ich noch eher Kurzgeschichten mit gierigen Wölfen und schlauen Füchsen.

Typische Merkmale für eine Fabel, die ich dort drinne erkenne, sind:

- Kurze, eigenständige Geschichte mit lehrhafter Tendenz
- Löwe als Despot / Tyrann bezeichnet (einen Löwen würde ich eher mit "erhaben, ehrfürchtig" usw in Verbindung bringen).
- Besitzt die Gabe der Sprache, hat ein Volk über das er herrscht
- Anlehnung an die Realität (Mechiavell, wobei ich nicht genau weiß, was das ist)

------------------------------------------------------------------------------------

Wenn ich eine solche Fabel vor mir haben würde, und sie analysieren und interpretieren sollte mit Bezug auf die Fabeltheorie Lessings, dann wäre ich ein wenig ratlos.
Womit beginnen?
Worüber diskutieren?
inapplicable
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 14
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 17:17:51    Titel:

Hi, ich denke wenn du eine Fabel anhand Lessings Fabeltheorie interpretieren sollst, solltest du erst einmal wissen was Lessings Fabeltheorie eigentlich ist.


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warfare
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Anmeldungsdatum: 23.05.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2008 - 18:10:16    Titel:

Wichtig wäre mir halt, die Fabeln auch zu verstehen ...
die Fabeltheorie kenne ich schon...auch wenn mir einiges noch "unschlüßig" ist.

Er sagt ja zB, das eine Fabel bzw. eine Handlung eine Folge von Veränderungen ist - wie meint er das? Ist ja logisch, dass ne Handlung ohne Veränderungen nicht "weiterkommt".

Naja hauptproblem ist eigentlich dass ich die Fabeln nicht wirklich verstehe.
inapplicable
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 14
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 12:36:29    Titel:

Im Bezug auf die obige Fabel:

Der Löwe würde ich, im allgemeinen, in erster Linie als Herscher ansehen und erst in zweiter Linie als erhaben oder ehrfürchtig. Beachte dabei den zeitlichen Kontext, Herscher=Tyrann.

Außerdem denke ich, dass du mit deinem schlauen Fuchs garnicht mal so falsch liegst, beachte die letzen beiden Zeilen.

Des weiteren solltest du bedenken, was die Funktion einer Fabel ist.
Wenn es dir hilft erstelle nach dem ersten lesen als erstes ein Ideen-Cluster, wo du deine ersten Eindrücke aufschreibst.


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