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Mathe-Vorkus für Ingis - ich bin entsetzt!
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Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Mathe-Vorkus für Ingis - ich bin entsetzt!
 
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24255

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2008 - 17:56:38    Titel:

Leute, etwas noch nicht zu wissen, ist doch nicht das problem: Man kann es doch lernen! Smile
Und dann die Aufgaben, die hier stehen, zu lösen, ist nicht sehr schwer. Smile

Cyrix
Zeratul
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Anmeldungsdatum: 22.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2008 - 20:10:28    Titel:

habt ihr für eure vorkurse eigentlich skripte bekommen? wenn ja wie beurteilt ihr diese vom inhalt/preis?
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2008 - 23:02:11    Titel:

Unsere gabs Umsonst (Download), sie waren auch ziemlich umfangreich und gut.
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7372
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 09:07:47    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Leute, etwas noch nicht zu wissen, ist doch nicht das problem: Man kann es doch lernen! Smile
Und dann die Aufgaben, die hier stehen, zu lösen, ist nicht sehr schwer.
Cyrix
Wie Cyrix sagt: So muss man das sehen, Leute!

Der Frust erklärt sich so:

Im Gymnasium schafft vielleicht die Hälfte der Schüler, ohne jede Arbeit durchzukommen. Gerade die intelligenteren Schüler haben nicht gelernt, wie man lernt.

Im Studium sind es vielleicht noch 5% Überflieger. Die anderen müssen etwas Zeit aufwenden, den Stoff zu lernen. Und das ist eben ein Schock, wenn man dann plötzlich ernsthaft arbeiten soll.
kaliyanei
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Anmeldungsdatum: 13.09.2008
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 09:50:14    Titel:

@isi1 Das macht Mut! Ich frage mich allerdings, was du für Gymnasiasten kennst Cool " Im Gymnasium schafft vielleicht die Hälfte der Schüler, ohne jede Arbeit durchzukommen. "
Bei uns gibt es nämlich absolut keinen Schüler, der in mehr als zwei Fächern mit wenig Arbeit durchkommt, gerade in Mathe findet man nur zwei, drei "Überflieger", die aber auch lernen müssen. Selbst unsere Jahrgangsbesten können weder mehr noch weniger Freizeit als die anderen vorweisen... Ich persönlich bin, im Vergleich zu den meisten meiner Mitschüler ziemlich faul, habe aber trotzdem täglich einige Stunden lang zu tun. Ich habe keine Ahnung, wie die anderen ihr Lernpensum in die zur Verfügung stehende Zeit quetschen.
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7372
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 10:01:51    Titel:

kaliyanei hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich allerdings, was du für Gymnasiasten kennst
...
. Ich persönlich bin ... ziemlich faul,
Faul sind wir alle, kaliyanei,

Welche Gymnasiasten ich kenne?
Wie viele % Überflieger es sind, hängt auch vom Niveau des
Gymnasiums ab, Deins ist vielleicht etwas schwerer.

Im Studium muss man eben wirklich lernen, wie man mit geringstem
Zeitaufwand die Kenntnisse ins Hirn rein bekommt.
Weißt schon:
"drei Stunden, drei Tage, drei Wochen"

Im Übrigen braucht man 'Mut zur Lücke',
denn niemand weiß alles. Und keiner hat mehr als 168 Stunden pro Woche. Wink
sm00ther
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 10:11:01    Titel:

kaliyanei, da sollte man vorsichtig sein:

Es stimmt schon, dass es keine große Arbeit erfordert, das Abitur zu bekommen. Denn die Lernmethoden sind anders. In der Schule wird oftmals das Schema F auswendig gelernt und mehr nicht. Für Extremstellen wissen die Schüler, dass man die erste Ableitung gleich 0 setzt und nach x auflöst.
Warum man das macht, wissen dabei nur die wenigsten - die grafische Bedeutung, also den Sinn dahinter verkennen fast alle.

Wenn du mir nicht glaubst, schau hier einfach mal ins Matheforum rein. Viele der Schüler sagen, dass sie die Aufgabe gerne komplett mit Rechenweg gelöst haben wollen, weil sie ihn dann verinnerlichen/auswendig lernen und so am besten für Prüfungen lernen können.

Das gleiche haben wir im Physikforum. Es wird wahllos in die nächste Formelsammlung geschaut und nach der Formel gesucht, die die gegebenen Größen beinhalten. So ist es z.B. dass einige den Unterschied zwischen
v = s/t + v0
und
v = a*t + v0
gar nicht kennen.

Wenn du mir nicht glaubst, auch hier darfst du gerne mal das Verhalten der Schüler beobachten.

Als ich damals zur Schule ging, habe ich so gut wie nie ein Schulbuch in die Hand genommen, sondern nur die Mitschrift und die entsprechenden Rechnungen auswendig gelernt

Jetzt im Studium muss ich teilweise für ein Fach in 3 verschiedenen Büchern lesen, bis ich verstanden habe, was der Professor überhaupt von mir will.
Klar, dass auch im Studium (bei mir jedenfalls) viel gerechnet wird, um den Umgang mit Formeln zu sichern. Allerdings muss man da schon mehr nachdenken und nicht einfach aus der Formelsammlung die nächstbeste Formel aufschreiben. So verbieten auch einige Professoren eine Formelsammlung oder grenzen das stark ein, so dass man gerade mal eine DinA4 Seite für Formeln benutzen darf.

Und mal ehrlich:
Wenn man sich wirklich intensiv mit dem Fach beschäftigt und zahlreiche Aufgaben gerechnet hat, ist eine Formelsammlung teilweise mehr als überflüssig Wink

Das ist meine Erfahrung und ein bedeutender Unterschied zwischen Schule und Studium. Und ich glaube, dass das auch damit ausgedrückt werden wollte.

MfG
Julchen87
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 10:36:55    Titel:

Das Beispiel mit den Extremstellen verstehen stimmt sicherlich, trotzdem wäre ich vorsichtig damit zu sagen, man sollte alles hinterfragen! Versuch dir mal gedanklich vorzustellen, wie genau das mit den Abbildungsmatrizen aussieht oder Basiswechsel und dem ganzen Mist, das ist schon schwierig und da hört man irgendwann auf, sich das alles vorstellen zu wollen, sondern rechnet einfach nur die Theorie durch!
kaliyanei
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Anmeldungsdatum: 13.09.2008
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 21:33:21    Titel:

sm00ther und isi1: Ist schon klar!; davon mal abgesehen: meine Aussagen sollten nicht kontrovers sein. Ich bezog mich ja nicht auf das Studium oder den Schwierigkeitsgrad des Abis, sondern auf die Aussage, dass die Mehrheit der Schüler nicht lernen müsste.

"Aufgabe gerne komplett mit Rechenweg gelöst " Gut, verstehen will man es ja auch, nicht solange mit Versuch&Irrtum arbeiten bis man *zufälligerweise* auf das im Forum angegebene Ergebnis kommt.

"In der Schule wird oftmals das Schema F auswendig gelernt und mehr nicht." Sicherlich, aber die von dir angeführten Beispiele sind wirklich erschreckend...

"Warum man das macht, wissen dabei nur die wenigsten - die grafische Bedeutung, also den Sinn dahinter verkennen fast alle[...] Rechnungen auswendig gelernt " Ehrlich, damit bekäme man bei uns im LKurs bestenfalls drei Punkte. Confused

"Wenn man sich wirklich intensiv mit dem Fach beschäftigt" Bedacht werden muss dabei, dass die Fachstreubreite in der Schule größer ist als im Studium - Mathe und Geschichte haben kaum Gemeinsamkeiten, Mechanik und E-Technik gehen zumindest mal in die gleiche Richtung.

Zurück zum Thema Vorkurs, um einen Einblick in die Mathematik zu erhalten, die einem im ET-Studium erstmal so erwartet, habe ich mir das Buch "Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Klausur und Übungsaufgaben"(Papula) zugelegt. Daher interessehalber die Frage - richtet das sich ausschließlich an Erstsemester? Falls nicht, wie lange würde der damit zu testende Kenntnisstand "ausreichen"?
Jogo
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 742

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2008 - 10:38:12    Titel:

kaliyanei hat folgendes geschrieben:
Zurück zum Thema Vorkurs, um einen Einblick in die Mathematik zu erhalten, die einem im ET-Studium erstmal so erwartet, habe ich mir das Buch "Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Klausur und Übungsaufgaben"(Papula) zugelegt. Daher interessehalber die Frage - richtet das sich ausschließlich an Erstsemester? Falls nicht, wie lange würde der damit zu testende Kenntnisstand "ausreichen"?


Also ich als WiIng habe mit Papula regelmäßig bis in das 2. Semester gearbeitet. Es gibt übrigens neben den 3 Fachbüchern auch eine Formelsammlung von ihm. Das Gute an Papula ist die übergreifende Beispielgebung aus E-Technik, Kinematik, Mechanik usw.

Ich rate dennoch davon ab, vor Studienbeginn sich mit der vollen Papula-Lektüre zu beschäftigen. Für eine mögliche Vorberreitung sind Brückenkurse/Literartur eine bessere Alternative.
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