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Problem mit Schwerpunkten
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englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 13:10:35    Titel: Problem mit Schwerpunkten

Hallo

ich möchte zum Wintersemester ein BWL Studium an einer Uni aufnehmen. EIgentlich jedoch wollte ich an eine FH gehen, unter anderem auch deshalb, weil dort vermehrt Kurse in Richtung Marketing angeboten werden (teilweise bis zu 42 CPs).

Nun habe ich mir an der Alternativ-Uni die Profilbildungen angesehen und Folgendes gefunden:

Management im Gesundheitswesen
Unternehmensführung
Energie- und Umweltmanagement
Wirtschaftsinformatik
Corporate Financial Management
Financial Economics
Handel und Vertriebsrecht
Strategisches Management und Competitive Dynamics
Unternehmensrechnung und Steuern
Planung und ControllingVolkswirtschaftslehre

Ich bin ziemlich enttäuscht, denn so wie es aussieht, haben alle "Schwerpunkte" nichts mit meinen Interessen zu tun. Habe schon ein Praktikum im Bereich Marketing/PR gemacht und mich viel damit beschäftigt, da ich ursprünglich eine Ausbildung in dem Bereich machen wollte, daher nicht denken, dass ich das aufgrund der "Coolness" der Richtung machen will.

Was ist euer Eindruck? Ich könnte an der Uni das erste Semester machen und dann im Sommer an der FH von vorn anfangen, sozusagen in diesem Semester schon einmal einen allgemeinen Einblick in die BWL bekommen und dann die Schule wechseln (weiß jedoch noch nicht genau, ob ich zeitlich Probleme an der FH bekomme, wenn ich offiziell im 2. Hochschulsemester, aber im ersten Fachsemester bin, zB mit Prüfungen und ähnlichem). Aber hilfreich wäre es bestimmt. Eventuell kann ich ja auch ein paar Scheine machen, die mir anerkannt werden, aber das ist eher unwahrscheinlich an den FHs.

Was wäre euer Rat? Mich schrecken die Profile im Moment doch sehr ab. Handel und Vetriebsrecht könnten noch interessant sein, Unternehmensführung EVENTUELL, weil ich mir vorstellen kann mich irgendwann selbstständig zu machen (aber dafür brauche ich den Schwerpunkt Unternehmensführung nicht) aber mit dem Rest kann ich kaum etwas anfangen.
aus China
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 21:28:21    Titel:

Hallo englein89,

im Grunde hast Du Dir die Antwort bereits selber gegeben: ein BWL-Studium entspricht offensichtlich nicht Deiner Interessenlage! Also, mache keine Moerdergrube aus Deinem Herzen.

Da Du, unterstelle ich Dir einfach, an einer ehrlichen Antwort interessiert bist (bringt Dich persoenlich auch weiter) schreibe ich auch unverbluemt: Du wirkst noch etwas orientierungslos, sprichst von einem BWL-Studium dann aber wieder "nur" von Marketing, moechtest an einer Uni beginnen, um dann zu einer FH zu wechseln und das alles weil Du Dich vielleicht -irgendwann einmal- selbstaendig machen willst...

Also konkret meine Tipps (durch das Leben gepraegt):

- zunaechst empfehle ich Dir eine -Dir gegenueber- ehrliche Pruefung Deiner Interessen (ansonsten wird das Studium zur Qual oder abgebrochen)
- anschliessend wendest Du Dich an eine Studienberatung und erarbeitest mit diesen Menschen ein fuer Dich in Frage kommendes Studium
- springst nicht zwischen UNI und FH hin und her (bringt recht wenig) und ist hinterher (wenn von UNI zur FH) nur erklaerungsbeduerftig...
- solltest Du nach "hoeheren Weihen" streben, dann entscheidest Du Dich fuer die UNI!
- wenn Du das Zeug dazu hast und an Dich glaubst und an die Sache per se, wirst Du immer eine Moeglichkeit finden, Dich selbstaendig zu machen. Die wenigsten Menschen haben sich in Bereichen selbstaendig gemacht, die etwas mit ihrem grundstaendigen Studium zu tun hatten (d'rum: nur keine Torschusspanik)

Du wirst in Deinem Leben noch so vielen Situationen begegnen, die Dich immer wieder zweifeln lassen, das Richtige studiert zu haben. Und doch ist ein Studium unerlaesslich, um Dich genau diesen Sachverhalt erkennen zu lassen. Und, Du wirst eines Tages stolz darauf sein, den Titel in der sprichwoertlichen Hand zu halten.

Ich hoffe, Dir etwas fuer Dich Nuetzliches geschrieben zu haben. Wink

Sei herzlich gegruesst

Roland
englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2008 - 12:06:26    Titel:

Mein Hauptinteressensgebiet gilt dem Marketing, der Öffentlichkeitsarbeit. Das steht fest. Ich möchte nachher gerne in der Marketing/Öffentlichkeitsarbeit-Abteilung eines Unternehmens tätig sein, so wie in meinem Praktikum. Alternativ kann ich mir Personalabteilung und Unternehmensberatung vorstellen.
Selbstständigkeit - gut, ist blöd gesagt. Heute macht sich ja jeder und alles selbstständig. Ist aber eigentlich nicht mein Ziel.
Ohne Praxiserfahrung kann man aber auch nichts Genaueres sagen, so gerne ich würde. Ich kann nur meine Interessen erläutern, basieren auf meinem Wissensstand.

Wenn ich den Wechsel zur FH mit meinem Interesse für die Schwerpunkte und zB die bessere Bildung in Richtung Wirtschaftsenglisch begründe, sollte das doch eigentlich kein Problem sein?

Mein derzeitiger Stand: Ich möchte es an der Uni versuchen, die Grundkenntnisse werden da ja sehr ähnlich sein wie an einer FH auch (die Kurse sind am Anfang nicht sehr unterschiedlich). Eventuell merke ich, dass die anderen Schwerpunkte auch etwas mit meinen Interessen zu tun haben, Praktika nebenbei im Marketing zB machen.. evtl will ich dann gar nicht mehr wechseln. Das ist meine Hoffnung. Denn die Uni zu schaffen wäre schon was Tolles und wie du richtig erkannt hast, 100%ig festgelegt bin ich nicht, aber ich beschäftige mich schon so lange damit, dass ich nur weiß: Ich will BWL studieren, es jedenfalls versuchen!

Mit 19 kann man ja leider noch nicht wissen, was das Richtige ist für die Zukunft. Aber irgendwo muss ich ja anfangen. Mein problem ist nur, ob diese Uni das Richtige ist, wie wichtig die Schwerpunkte sind, ob der Wechsel zur FH nachher Sinn macht..
aus China
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 11:40:46    Titel:

Guten Morgen englein89,

es ist Sonntagmorgen, und ich fragte mich gerade wie wohl Deine Antwort auf meine aussaehe.

Und muss erkennen: Du zweifelst immer noch! Confused Deiner Antwort entnehme ich, dass Du die Idee mit der Studienberatung nicht so toll findest. Warum nicht?

Wenn Du unbedingt BWL studieren moechtest, dann tue es, ohne permanent zu zweifeln, Du tust Dir keinen Gefallen. Und wenn die FH Dir ein Kursangebot bietet, dass Deiner Interessenlage mehr entspricht, dann entscheide Dich fuer die FH (ziehe aber auch noch einmal den Schluss meiner Antwort -weiter unten- in Erwaegung).

Ich kann Dir nicht empfehlen, an einer UNI zu starten, um dann an einer FH zu beenden, was auf "hoeherem Niveau" anfing sollte auch dort bleiben. Ich werde die FHs hier garantiert nicht schlechtreden, schon alleine deshalb nicht, weil sie eine hervorragende Bildung bieten (habe selber an einer FH studiert), sie sind aber, und das wirst Du wahrscheinlich ebenfalls erkannt haben, praxisorientierter, und haben dadurch oftmals das Ansehen eine Stufe unter den UNIs zu stehen (leider). Ein klarer Nachteil der FHs ist, und dieses ist eine Tatsache: ihre Studiendauer ist um 2 Semester (Regelstudienzeit) kuerzer als an einer UNI! Dadurch bedingt geniessen sie nun einmal weniger Ansehen. Liegt aber wieder nun einmal an Dir selbst, wie Du damit spaeter umgehst (Selbstbewustsein). Du wirst spaeter mit Menschen zu tun haben, die nicht nur an einer UNI studiert haben, sondern auch noch den Dr.-Titel haben (dieses wird fuer Dich -moeglicherweise- immer einen leicht bitteren Beigeschmack haben, da Du nach Deinem Studium bestimmt auch einen akademischen Anspruch lebst - mir ging es so). Da mich dieses stoerte, habe ich z.B. weiterstudiert (und studiere wieder), allerdings natuerlich auch aus Interesse am Fach selbst.

Es besteht fuer Dich natuerlich auch die Moeglichkeit, erst an der FH zu beginnen (und zu beenden), und dann an der UNI weiterzustudieren (so wie ich), moeglicherweise noch eine anderes oder aufbauendes Fach(!), dann hast Du nicht nur einen "Wettbewerbsvorteil" (bei den Bewerbungsgespraechen) sondern hast ganz besonders unter Beweis gestellt, dass Du mehr willst.

Noch kurz zum Thema "... bin leider erst 19...". Vergiss diese Einstellung. Denn,
1. mit 19 solltest Du schon wissen, was Du moechtest und den "drive" haben auch nicht 100%iges durchzuziehen
und
2. Du wirst es spaeter mit Menschen zu tun haben, die noch vor dem Abitur wussten, was es zu studieren galt, um spaeter Erfolg zu haben (und die sind recht gut)

Ich kann Dir nur waermstens an Dein Herz legen, den Wechsel von UNI zur FH zu vergessen! Umgekehrt haette hingegen Klasse(!) Noch ein letztes Wort: Es gibt viele Schueler, die nicht einmal die Berechtigung haben, an einer UNI zu studieren (sondern "nur" an einer FH) und Du willst diese Chance einfach so verstreichen lassen? Ich sehe Deinen Fall recht klar!

Also, englein, Schluss mit den Zweifeln und ein beherzter Sprung ins (gar nicht so) kalte Wasser! Einer meiner ehemaligen Professoren sagte mir einmal, viele Entscheidungen liessen sich auf eine einfache Regel reduzieren: "...nie mehr nehmen, als man kriegen kann...!" Ich fuege Dir hinzu: kannst Du alles kriegen, nimmst Du alles!* Also: UNI!!!!!

*) ueber die Verteilung kannst Du immer noch nachdenken...

Und noch ein letztes Wort: solltest Du Dich fragen, warum ich hier bereits an Berufseinstieg und Karriere denke und fuer diese argumentiere, die Antwort ist auch hier einfach: in 90% der Faelle wird es darauf hinauslaufen und leider darauf reduziert. Behalte dies im Auge und denke voraus, Du wirst es Dir danken. (oder mir, dass ich Dich darauf aufmerksam gemacht habe).

Und auch noch eine letzte Empfehlung: fang'an zu machen und grueble nicht den ganzen Tag, ob dies wohl recht sei oder das Andere besser! Du hast den Vorteil des Alters auf Deiner Seite, probiere aus und pass' auf, dass Du dabei nicht "absteigst...", und, beende, was Du angefangen hast ansonsten verlierst Du Dich. Behalte immer den Horizont im Auge!

Ich wuensche Dir einen netten Sonntag
aus China
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 12:27:23    Titel:

Mensch englein,

habe noch einmal bei den anderen Fragen von Dir nachgelesen. Ehrlich gesagt verstehe ich Dich nicht. Es wird immer komplizierter... Du hast das OK von einer UNI zum BWL-Studium lehnst diese aber aus persoenlichen Gruenden ab. (?) Warum hast Du Dich dort beworben? Was passiert dort? Moegen die keine weiblichen Studenten? NRW sollte doch recht gute Universitaeten haben.

Du kannst, wenn Dir besagte UNI tatsaechlich nicht gefaellt, auch zwischen den UNIs wechseln (aber nicht Richtung abwaerts, sprich FH - lass' es sein).

Uebrigens (als Kommentar) zu einer Antwort auf Deine Frage: das BAFOEG ist das Bundesausbildungsfoerderungsgesetz und kein Bundesland-Ausbildungsfoerderungsgesetz. Ich glaube nicht, dass bei Wechseln Du von der Rueckzahlung der Studienhilfe befreit wirst nur weil Du 'mal das Bundesland gewechselt hast - waere zu einfach. Deine Daten werden bestimmt auf Bundesebene festgehalten. Der Schreiber hat sich da geirrt (oder den Sachverhalt wirklich nicht verstanden)!

Gruss
englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 13:00:06    Titel:

Danke für deine Antwort.

Ich finde die Idde mit der Studienberatung deshalb sinnlos, weil ich schon genug Beratungen hinter mir habe und mir nie was Vernünftiges geraten wurde. Immer nur "sie müssen selbst wissen, was sie wollen, da können wir nicht helfen". Und für alle anderen Antworten kann ich auch im Internet recherchieren.

Klar gibt es Leute die in meinem Alter schon bestens wissen, was sie wollen. Ich dachte auch immer, das würde bei mir so gehen. Ist es aber nicht. Ich beschäftige mich seit bestimmt 1 1/2 Jahren nur noch damit und trotzdem finde ich die DIE perfekte Lösung, sondern nur einen Ansatz, nämlich BWL, weil mich das am ehesten interessiert von allen Studienfächern (und ich möchte das Studieren definitiv versuchen; es stand auch mal eine Ausbildung zur Debatte) und weil es kein Studienfach ist, womit man nachher bei der Jobsuche am ehesten Probleme bekommt, wie bei vielen geisteswissenschaftlichen Fächern. Und die muss ich allein deshalb schon nicht in Erwägung ziehen, weil ich kein Risikotyp bin. Darüber hinaus trauere ich den Fächern auch nicht hinterher und hab nicht das Gefühl eine Chance nicht ergriffen zu haben - nur bevor da jemand nachhakt Wink
Mich interessieren die Organisation eines Unternehmens und die Tätigkeiten innerhalb eines wirtschaftlichen Unternehmens.

Aber ich hab eben auch Zweifel bei BWL. Ich war nie mathebegabt - das darf mich doch Zweifeln lassen, ob das wirklich das Richtige für mich ist. Und dann auch noch an einer Uni, wo es viel theoretischer zugeht, als an einer FH.

Wegen der Praxisnähe, des anderen Niveaus (zB in Mathe) und der größeren Menge an Marketing-Kursen habe ich die FH bevorzugt. Weil ich weiß dass ich fleißig und ehrgeizig bin, bin ich auch davon ausgegangen, dass ich nachher ähnliche Jobchancen hab wie Leute von der Uni, indem ich Praktika mache etc. Außerdem will ich eh nicht in die oberste Etage eines Unternehmens, dafür gibt es bessere Studenten Wink Aber natürlich will ich malwas erreichen. Vielleicht hast du da gar nicht so Unrecht dass die Uni besser ist, weil man damit besser "angesehen" ist. Darüber hab ich mir bisher nicht so die Gedanken gemacht, auch wegen der oben genannten Vorzüge einer FH.

Die Zweifel die eben an der Uni da sind: Keine Ausprägung in Richtung Marketing, Personalwesen o.ä. Zumindest sehe ich das so. Ich blicke das Modulhandbuch ja nicht wirklich durch (da werden die ganzen Kurse aufgelistet die man nehmen kann inkl der oben genannten Profile). Außerdem hat die Uni nicht den besten Ruf in NRW. Münster oder Köln sind da natürlich weiter oben im Ranking. Ich weiß nicht inwiefern das eine Rolle spielt. Von einem Freund der in Münster BWL studiert und der auch sehr gut ist weiß ich, dass das Niveau ein ganz anderes ist als an der Uni an die ich gehen möchte. Aber es kann auch ein Vorteil für mich sein, weil ich genau weiß dass ich an einer Uni wie die in Münster bei BWL ganz schöne Probleme bekommen würde.

Gerade diese Schwerpunkte die man wählen kann und die mich bisher nicht interessiert haben lassen mich so zweifeln. Es mag ein Vorteil sein, weil ich mich dann noch in viele sinnvolle Richtungen entwickeln kann (?) und nachher so oder so noch ins Marketing einsteigen kann oder mich dann evtl im Master darauf spezialisieren kann (?), weil die Spezialisierung im Bachelor vllt eher unwichtig ist (?).

Meine komplizierten Gedanken und das Chaos basiert aber in jedem Fall nicht auf mangelndem Wissen, sondern eher daran, dass ich zu viele Leute befragt habe, zu viele Informationen habe und da einfach nicht mehr durchblicke und nicht mehr weiß, was das Richtige ist, weil es so viele Möglichkeiten gibt, die alle etwas Positives an sich haben.

Ich hab mich an der Uni beworben, weil es immernoch eine Alternatve war wenn nichts mehr geht, so wie jetzt wo ich von keiner FH angenommen wurde, die mir gefallen hat. Dort kann ich aber im Sommesemester zu 99,99999% angenommen werden, daher dachte ich, ich versuche es an der Uni und wenn es mir nicht gefällt, weil ich da aufgrund der Profile keine Zukunft für mich sehe oder weil es mich überfordert, dann kann ich immernoch an eine FH gehen; die FHs die ich mir angesehen habe, haben auch nicht gerade den schlechtesten Ruf Wink IRGENDEINE FH zu nehmen ist sicherlich nicht der beste Weg für jmd der ein einigermaßen gutes Abi hat Laughing das verstehe ich, auch wenn sich das etwas arrogant anhören mag. Aber ich nehme dann auch nicht irgendeine FH, sondern eine gute.

Daher die Wahl zwischen: Guter FH mit Schwerpunkten die mich interessieren oder eher mäßige Uni mit Profilen, die mich (momentan)nicht interessieren, aber vielleicht ein leichterer Stoff als an anderen ("Elite-")Unis. Confused Bei einer Befragung von Personalern, welche Absolventen bevorzugt werden war die Uni auf Platz 15, mit 2,8% oder so etwas Rolling Eyes
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 17:46:35    Titel:

Irgendwie laesst mich Dein Problem nicht los (liegt es am Namen Wink oder daran, dass wir nicht das gleiche Schicksal teilen).

Also, "einen Tod musst Du sterben", Du wirst nicht alles haben koennen. Ueber Deine Situation nachdenkend ist mir noch eine andere Idee gekommen (moeglicherweise wirst Du auch schon diese bis zur Erschoepfung durchleuchtet haben), und dies meine ich ganz im Ernst:
Warum beginnst Du nicht eine Berufsausbildung, die im Bereich Deiner Interessen liegt. Mit einem guten Abitur verkuerzt Du die Ausbildungszeiten auf 2/3 und beendest die Ausbildung frueher (garantiere ich Dir - selbst gemacht). Die Vorteile liegen auf der Hand:
a) Du lernst das "Leben" ausserhalb der Schule kennen (im Praktikum laesst man Dich nicht wirklich arbeiten - viel zu gefaehrlich...)
b) Du gewinnst Zeit fuer die Ausrichtung Deines Studiums
c) Du hast -zurueckblickend- etwas Solides fuer Dich selbst geschaffen
d) Du wirst im spaeteren Studium den Praxisbezug (unabhaengig von der Hochschulart) immer fuer Dich selber herstellen koennen
e) spaeter im Studium suchst Du Dir einen Job, der auf dieser Ausbildung aufsetzt und verdienst Dir Dein Studium nebenher (sogar noch mit Spass) und vergisst das BAFOEG (ich habe es aehnlich gemacht, allerdings habe ich das BAFOEG auch noch genommen. Das lag aber an meinem teuren Hobby - es sei mir vergeben)
f) moeglicherweise schaffst Du es sogar, bereits etwas von Deinem Ausbildungssalaer zurueckzulegen...
und last but not least: eine vernuenftige Berufsausbildung hat noch niemandem geschadet und ist -Du sprichst die Personaler an- bei Firmen sehr beliebt. Weil diese Menschen gelernt haben, sich in einer Organisation zurecht zu finden. Der Praxisschock wird kein Thema mehr fuer Dich sein. Und die beruehmten 2 "doofen" Jahre laesst Du links liegen (man sagt im allgemeinen ein frisch gebackener Dipl.-Ing. braucht so seine 2 Jahre bevor er auf die Menschheit losgelassen werden kann. Die mit einer Ausbildung sind flinker...)

Bedenke noch einmal: Du kannst es Dir leisten, denn Du hast die Zeit auf Deiner Seite!! Suesse 19, gerade Abitur, keinen Wehrdienstzwang undsoweiter..., (noch) keine Verpflichtungen. Ich gebe Dir 10 Jahre dann wird sich Deine Problem-Matrix Richtung Existenzsicherung verschieben (und dann willst Du (auch) mehr Sicherheit).

Glaube mir, Du kannst es Dir leisten, jetzt etwas auszuprobieren, das Hand und Fuss hat. Versuche es und hoere auf zu gruebeln. Und noch einmal: verlier den Horizont nicht aus den Augen, sonst wird es erklaerungsbeduerftig - Karriere hin oder her!

Ciao
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