Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Studium-Weiterbildung
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Studium-Weiterbildung
 
Autor Nachricht
Gast 99
Gast






BeitragVerfasst am: 14 Apr 2005 - 22:27:11    Titel: Studium-Weiterbildung

Hallo zusammen...

Ich bin in küze mit meinem Handelsfachwirt fertigund möchte mich weiterbilden.

Meine Frage nun die mich sehr beschäftigt:Studium der BWL an einer FH oder Betriebswirt der IHK oder ähnliches?

welche Pro und Kontras sollte man bei dieser Entscheidung beachten bzw welche beruflichen Chancen ergeben sich dann für mich in Zukunft?
Gast







BeitragVerfasst am: 14 Apr 2005 - 23:37:20    Titel:

Pro des FH - Studiums:

- Höher angesehen
- akademischer Grad
- theoretisch und praktisch fundiert
- alle Chancen im BWL - Bereich..........(wer BWL studiert ist selber schuld)

Studiu allein reicht aber nicht. Für Karriere sind auch attraktive Praktika (auch im Ausland) wichtig

Nachteil der FH:

- Kein Verdienst ausser in den Praxissemestern




Vorteil der Weiterbildung:

- Geld

- Praxiserfahrung

Nachteil:

- Schmalspurausbildung

- Kaum theoretisches Fundament

- Man ist zusammen mit Leuten ohne Hochschulzugangsberechtigung

- kein akademischer Grad
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 00:05:12    Titel:

Als FH Absolvent bist Du, wie Du weißt, von der Wertigkeit Polizeihauptmeister A9. Damit kannst Du nicht staatlich geprüfter Betriebswirt werden, wo jeder die Hochschulzugangsberechtigung hat
oder bekommt, wie gesagt jeder! Ich selbst habe Abitur, bin Prokurist in einem 5000 Mitarbeiter Betrieb, habe 13 Jahre Berufspraxis und bin gelernter Groß - und Außenhandelskaufmann und angehender SGB.
Veritas
Gast






BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 00:23:20    Titel:

@letzter gast

Die überwiegende Mehrheit hat an der FH lediglich die Fachhochschulreife,
das Fachabitur, Abitur oder eine kaufmännische Berufsausbildung haben dort die wenigsten. Die FH Absolventen ( max 20%) haben einen der genannten Abschlüsse, die Mehrzahl von nahezu 80% hat lediglich die Fachhochschulreife und sonst gar nischt. Damit bekommt man in der heutigen Zeit auch keinen kaufmännischen Ausbildungsplatz ( Ausnahme Einzelhandelskaufmann), da bietet es sich doch an, auf eine Fachhochschule zu gehen . Die 20% sorgen dort für einen guten Ruf, die Mehrheit läuft irgendwelchen Träumereien hinterher oder absolviert nachträglich eine kaufmännische Ausbildung, wie hier im Forum schon häufiger geschildert wurde!
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 07:34:17    Titel:

Mein Tipp, für jemanden der sich als praxisgerichteter Kaufmann sieht und auf Einkommen und sicheren Arbeitsplatz nicht verzichten will, wäre eine Weiterbildung in Richtung IHK oder VWA eigentlich optimal.

Für jemanden, der unter 23 Jahre alt ist und noch orientierungslos, sprich ohne konkrete Vorstellungen ist, wäre ein Studium sinnvoll. Wer dahingehend den Drang zur Forschung, Entwicklung usw. besitzt, hat mit einer Hochschule die beste Wahl getroffen.

Da es aufgrund der Bwl´ler Flut ohnehin ein Überangebot gibt, erkennt man jetzt schon keine allzu großeren Unterschiede zwischen einzelnen Abschlüßen, auch die zu den akademischen verwässert zusehends.

So finden sich z.B. im Vertrieb bei OVB und anderen neben Hochschulabsolventen genauso Weiterbildungswirte. Ähnlich sieht es auch bei Banken aus, dort haben Bankbetriebswirte aus den eigenen Akademien gleiche Chancen wie Jungakademiker.

Das Einzige was ich hier in diesen zahllosen Beiträgen zum Thema nicht ganz verstehe, ist der Verweis zum "FH´ler als Beamter" Rolling Eyes .
Niemand meiner Hörsaalgenossen hat ansatzweise darüber nachgedacht, jemals Polizeibeamter nach seinem Studium zu werden. Ist das hier ne inoffizielle Anwerbungsnummer? Beamter generell ist schon eine Art Strafe auf Lebenszeit, mit abnehmender Akzeptanz, gekrönt mit gekürzten Salären, also wer tut sich sowas wirklich noch an?

Das Leben ist viel zu kurz um als Staatsdiener zu verstauben Very Happy Very Happy .
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 08:29:35    Titel:

@Prokurist 5000 Mann!

In Deiner Position solltest Du wissen, dass für den SGB keine Hochschulzugangsberechtigung notwendig ist.
Nachzulesen in sämtlichen Anforderungskatalogen der Anbieter...
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 10:44:05    Titel:

an diesen Prokuristen: Die wenigsten FH - Absolventen gehen in den öffentlichen Dienst. Und in der freien Wirtschaft wird meistens gar nicht mehr zwischen Uni/FH unterschieden. Schau dir mal die Stellenanzeigen an.

Aber diese Aussage musste ja kommen. Zu mehr als einen SGB haste es bisher ja nicht gebracht Very Happy
Memnoch
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 11:03:15    Titel:

Vertitas ist -entgegen seinem Namen- nicht im Besitz der Wahrheit. Er hat KEINE Anhnung von der FH und verbreitet hier absoluten Unsinn. In etwa die Hälfte der FH-Studenten hat eine Berufsausbildung (erkennbar an der Anrechnung auf das erste Praxissemester) und die Anzahl der Leute mit Abi ist gar nicht so gering. Im übrigen nimmt die Bedeutung der Fachhochschulreife immer mehr zu:

"Zahl der Abiturienten steigt - Fachhochschulreife wird bei Schülern immer beliebter -

Der Trend zur höheren Schulbildung in Deutschland setzt sich fort. ... Laut offizieller Schulstatistik ist die Zahl der Abiturienten ... seit 1995 um ein Viertel gestiegen; hierbei werden sowohl die Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife als auch jene mit Fachhochschulreife als Abiturienten bezeichnet, während dies im allgemeinen Sprachgebrauch nur für Abgänger mit allgemeiner Hochschulreife gilt. ... 123 200 verließen die Schule mit der Fachhochschulreife. Vor allem dieser Abschluss und damit die Berechtigung zu einem praxisnahen und vergleichsweise kurzen Fachhochschulstudium erfreute sich stark wachsender Beliebtheit." Süddeutsche Zeitung vom 31.03.05 S. 5.

Also Vertitas auf Fakten kannst Du Deine FH-Phobie ja wohl nicht.
Veritas
Gast






BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 11:12:53    Titel:

@Memnoch

Mir geht es um Fakten, Granulation und Differenzierung in Zeiten wo fast jeder mindestens die Fachhochschulreife im kaufmännischen Umfeld hat und dieser unterste Wert Zulassungsvoraussetzung für die FH ist!
Memnoch
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 11:35:10    Titel:

Und Fakt ist, dass du deine FH-Phobie nicht mit Fakten belegst. Uni-Leute wie Du sind es, die mir das Studium manchmal echt verleiden. Schau dir doch mal an, was du mit deinen Theorien und Modellen in der Praxis bewirken wirst - nicht viel. Jemand der praktisch anwendbares Wissen braucht, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, der sollte lieber die FH machen. Wer wissenschaftlich tätig werden will, gehört an die Uni.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Studium-Weiterbildung
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum