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grobe Fahrlässigkeit
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sawo20
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 22:04:56    Titel: grobe Fahrlässigkeit

Hallo,

mal eine Frage zu folgender Annahme:

Ein Kunde in einem Waffenladen gibt dem Kunden zur Anischt eine ungesicherte Waffe. Beim Anschauen der Waffe löst sich ein Schuss, hat der Verkäufer grob Fahrlässig gehandelt?

Grüße
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 22:42:16    Titel:

Der Verkäufer: Ja!
sawo20
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 23:04:12    Titel:

d.h. im Umkehrschluss der Kunde müsste, wenn er durch die grobe Fahrlässigkeit einen Schaden verursacht hätte keinen Schadensersatz zahlen?

--> oder ist es auch schon als Fährlässigkeit seitens des Käufers einzustufen, wenn er Testweise den Abzug der Waffe betätigt?
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2008 - 06:54:19    Titel:

Zitat:
Ein Verkäufer in einem Waffenladen gibt dem Kunden zur Anischt eine ungesicherte Waffe. Beim Anschauen der Waffe löst sich ein Schuss, hat der Verkäufer grob Fahrlässig gehandelt?


Offenbar war die Waffe nicht nur entsichert, sie war auch noch geladen und gespannt!
Und dies bei einem Fachhändler?

Waffen laden sich nicht selbst! Da muß jemand den Vorsatz dazu haben!
Und jemand, der legal eine scharfe Waffe kaufen möchte, braucht dazu eine Lizenz. Um die zu bekommen muß er unter anderem Sachkenntnis nachweisen. (z.B.Jäger)

Und so jemand soll nun einen Abzug betätigen ohne die Waffe vorher überprüft zu haben?

Merkwürdige Geschichte!
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2008 - 07:08:01    Titel:

Ich nehme mal an, dass das ein klassischer Fall des § 254 BGB wäre...
sawo20
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 10:19:03    Titel:

also gut, mir ist insofern klar, daß der Verkäufer als Fachhändler grob Fahrlässig gehandelt hat, indem er dem Kunden einen Waffe zur ansicht ausgehändigt hat, die geladen und entsichert war.

In diesem Falle würde ich davon ausgehen, daß dem Verkäufer bei einer Verletzung z.B. seiner Hand durch einen gelösten Schuss kein Schadensersatz für Arztkosten zustehen.

oder geht man hierbei von einer Mitschuld des vermeintlichen Käufers nach §254 BGB aus, da dieser den Schuss ausgelöst hat, wenn auch ungewollt;-)??
sawo20
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2008 - 16:13:06    Titel:

Hallo Zusammen,

hat noch jemand von Euch ne Idee zu meiner letzten Frage?

Grüße und ein schönes Wochenende
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