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Diebstahl oder Unterschlagung?-Kurze Frage!
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debbie
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2008 - 16:44:25    Titel: Diebstahl oder Unterschlagung?-Kurze Frage!

Wenn jemand sich eines Gegenstandes freiwillig auf einer Parkbank entledigt und jemand anderes diesen Gegenstand mitnimmt, obwohl er denkt, dass er nur versehentlich liegengelassen wurde, kommt ein versuchter Diebstahl oder eine versuchte Unterschlagung in Betracht?

Das die Sache herrenlos ist, ist klar, deshalb Versuch. Mein Problem ist, ob es eine Rolle spielt, dass der Täter denkt fremde Gewahrsam zu brechen. Stelle ich dann auf den SV ab oder auf die Sicht des Täter??

LG
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2008 - 19:57:46    Titel:

Immer auf den Sachverhalt! Worauf sonst?
Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2008 - 23:18:51    Titel:

Ein Diebstahl ist auch immer eine Unterschlagung.
Der Diebstahl zeichnet sich im Gegensatz zur Unterschlagung dadurch aus dass aktiv fremdes Gewahrsam gebrochen wird während eine Unterschlagung nur die Zueignungsabsicht vorraussetzt.
lilith123
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2008 - 09:22:18    Titel:

Ja, auf den SV abstellen. Ob er irgendwas wollte oder nicht kommt dann im Vorsatz bzw. der Zueignungsabsicht.
debbie
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2008 - 19:26:26    Titel:

Da muss ich euch widersprechen, denn ich habe im Tröndle/Fischer nachgelesen, dass wenn der Täter irrig Umstände sich vorstellt, die nicht gegeben sind,es sich um einen Versuch des § 242 handelt. Daneben kann nur noch vollendete Unterschlagung in Betracht kommen.
lawrenceH
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2008 - 08:33:38    Titel:

Und wenn man etwas dort vergißt (also nicht verliert ! ), also noch weiß wo man seine Sachen liegen lassen hat und es erst später merkt?In der Zwischenzeit aber die Sache von einem anderen "ansich genommen wurde"?
wie steht es wenn sich der Täter später entschließt die Sache zurückzugeben? Diebstahl und Gebrauchsanmaßung (über restriktive Anwendung der Sachwerttheotie) oder so ähnlich? Und wenn er Geld dafür will, Betrug?
Hehlerei ist ja auszuschließen da ich ja an den Bestohlenen zurückverkaufen würde was meines Erachtens nicht geht. Versuchte Erpressung? Jedenfalls ein interessanter Fall. Very Happy
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