Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Kostenfaktor Fernstudium
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Kostenfaktor Fernstudium
 
Autor Nachricht
Descartes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 15:10:20    Titel:

Ich rede von der Zahl der Studienbeginner:

http://www.cio.de/karriere/personalfuehrung/847387/index2.html

Diese machen auch irgendwann ihren Abschluss, auch wenn der Anteil der Abbrecher hoch ist, kommen noch genug durch.
erdbeere_
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 15:15:07    Titel:

die zahl der studienanfänger ist seit 2000 gesunken - das 2005/2006/2007 das maximum der absolventenzahlen erreicht wird ist doch logisch, da das maximum der anfänger 2000 war und nach 5-7 jahren allgemein der diplom-abschluss erfolgt.
da seit dem jahr 2000 die anfängerzahlen gesunken sind, wird sich logischerweise auch die zahl der absolventen sinken.

btw. 15000 abschlüsse pro jahr ist nicht wirklich viel, bei den bwlern sinds um die 800000 pro jahr. für die nächsten jahre gehts wohl runter auf 10000 oder weniger.
Descartes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 15:20:01    Titel:

Ich sehe das Problem darin, dass Informatiker im Schnitt ehr jung sind und damit im Jahr wenige Stellen wegfallen (durch Eintritt der Informatiker ins Rentenalter). Ich habe mal was gelesen von der Anzahl: 5-fache Zahl an Absolventen im Verhältnis zur Anzahl der Abgänger ins Renteneintrittsalter. Bei den Ingenieure ist das z.B. fast genau 1:1. Da ca. 50000 Ing-Stellen frei sind und nicht belegt werden können, habe ich auch in 6 oder 7 Jahren noch gute Chancen auf einen Job.
Aber dennoch erscheint mir das Informatik-Studium an der Fernuni Hagen als gute Option.

Liebe Grüße
Descartes
Wirtschaftsinformatiker
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 15:49:55    Titel:

Descartes hat folgendes geschrieben:
Ich sehe das Problem darin, dass Informatiker im Schnitt ehr jung sind und damit im Jahr wenige Stellen wegfallen (durch Eintritt der Informatiker ins Rentenalter). Ich habe mal was gelesen von der Anzahl: 5-fache Zahl an Absolventen im Verhältnis zur Anzahl der Abgänger ins Renteneintrittsalter. Bei den Ingenieure ist das z.B. fast genau 1:1. Da ca. 50000 Ing-Stellen frei sind und nicht belegt werden können, habe ich auch in 6 oder 7 Jahren noch gute Chancen auf einen Job.
Aber dennoch erscheint mir das Informatik-Studium an der Fernuni Hagen als gute Option.

Liebe Grüße
Descartes



genau so sehe ich das auch.

Zurzeit beginnen rund 30 tsd das Info Studium, etwa 40 % - 50 % werden es schaffen, macht 12 - 15 tsd Absolventen pro Jahr.

Sind etwa soviele wie im Maschinenbau, nur Maschinenbau Unternehmen gibts in Deutschland wie Sand am Meer, selbst auf dem Land gibts in Süddeutschland in jedem Kaff genügend Maschinenbau Unternehmen.

Aber Software ? da gibts in den Großstädten einige Unternehmen, sonst sieht es mau aus.

In den letzen Jahren hatten wir einen Web 2.0 Boom, der auch wieder abflaut.

Ansonsten werden Tätigkeiten wie Programmierung immer mehr nach Osteuropa oder nach Fernost verlagert.
Das sind mitnichten nur stupide Coderjobs,
SAP hat in Sofia / Bulgarien z.B. ein Entwicklungszentrum, da wurde die Netweaver Technologie entwickelt.

In Deutschland dagegen hat SAP einen Einstellungsstopp verhängt.

Zur Altersstruktur der studierten Informatikern :

Quelle :http://www.uni-duisburg-essen.de/isa/fg_naturwiss/informatik/informatik_hs_frm.htm


d.h. kaum jemand der in nächster Zeit in Rente gehen wird.

Also : falls es mal kein Wachstum in der Branche geben wird, dann werden die Arbeitslosenquoten rapide steigen. Für 2009 ist nur ein Wachstum von 0.2 % prognostiziert.

Weil : ohne Wachstum gibts es Null Bedarf in der IT Branche, da es so gut wie keinen Altersersatzbedarf gibt.

Anders bei E Technik und Maschinenbau : da sind viele über 50, auch bei einem Null Wachstum bräuchte man rund 8000 - 10000 Absolventen im Jahr nur um die ausgeschiedenen Mitarbeiter zu ersetzen :

Quelle : http://www.uni-duisburg-essen.de/isa/fg_ingenieurwiss/maschinenbau/maschinenbau_hs_frm.htm




wie man deutlich sehen kann, 2006 waren 31 % der Maschbauer über 50, also gehen in rund 10 Jahren in Rente.

Also fast jeder 3. Maschinenbau Ingenieur ist in den nächsten 10 Jahren nicht mehr da ! daher sollten die CHancen selbst bei einem Nullwachstum noch gut sein.

In vielen IT Unternehmen hat dagegen oft der kleinste Pixelschubser studiert.
Der Altersschnitt unter diesen Akademikern liegt dann oft knapp über 30. D.h. die Aufstiegschancen sind sehr sehr mau, weil auch die Führungskräfte recht jung sind, in Rente geht da noch lange niemand, daher wird es kaum IT Stellenangebote geben, wenn kein Wachstum mehr da ist
RedWing007
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 23.04.2008
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 15:50:34    Titel:

So ein Quatsch hab ich ja lange nicht mehr gehört...es gibt genug ältere Informatiker, die in Rente gehen in den nächsten Jahren und durch neue Stellen ersetzt werden müssen.

Außerdem wird der Bedarf an IT-Kräften, die einen Hochschulabschluss besitzen auch weiter steigen in Deutschland, damit die Wirtschaft weiterhin steigt.

Aso, Informatiker sind übrigens auch Ingenieure. Wink

PS: Lies mal deinen geposteten Artikel richtig durch, da steht auch unter anderem:
Zitat:

Die GI macht trotz der steigenden Zahl an Informatik-Studenten weiterhin einen "strukturellen Fachkräftemangel" in der Informatik aus.
Descartes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 16:15:16    Titel:

Zitat:
es gibt genug ältere Informatiker, die in Rente gehen in den nächsten Jahren und durch neue Stellen ersetzt werden müssen.


Und worauf stützt du diese Behauptung? Kennst du etwa 2 oder 3 besagter Informatiker?

Zitat:
Aso, Informatiker sind übrigens auch Ingenieure.


Ähm, Jaein.

Zitat:
PS: Lies mal deinen geposteten Artikel richtig durch, da steht auch unter anderem: Zitat:

Die GI macht trotz der steigenden Zahl an Informatik-Studenten weiterhin einen "strukturellen Fachkräftemangel" in der Informatik aus.


Ja, noch ist dieser Fachkräftemangel vielleicht vorhanden, aber ich sprach von "in 5 oder 6 Jahren". Also lies dir auch bitte meine Beiträge durch.

Liebe Grüße
Descartes
Wirtschaftsinformatiker
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 16:21:34    Titel:

Zitat:
PS: Lies mal deinen geposteten Artikel richtig durch, da steht auch unter anderem:



solche Artikel hab ich zu genüge gelesen. Oft schreiben solche Presse Leute das, was die Arbeitgeber ihnen diktieren. Meist haben die von der Presse sowieso keine Ahnung, wenn ein Unternehmen z.B. 2 Entwicklerstellen und 20 Praktika, Diplomanden und HiWi Stellen frei hat, ist oft von " das Unternehmen kann seine derzeit 22 offenen Stellen für Fachkräfte nicht besetzen" die Rede.

Ich mache mir lieber selbst ein Bild, die obigen Daten für die Diagramme kommen vom statistischen Bundesamt, steht dort auch links - vertikal drauf

Ok, zum Glück studiere ich ja Wirtschaftsinformatik, da kann man eher noch Jobs bekommen, die nicht so leicht ausgelagert werden können, wie z.B. IT / SAP Berater, Projektleiter ( dabei kann man dann Offshore Projekte leiten ), IT Manager, oder IT Vorstand

Übrigens können sehr viele Stellen, welche von studierten Informatikern besetzt sind, ebenfalls von Fachinformatikern übernommen werden.
Komplexe Algorithmen und Datenstrukturen, neuste Technologien frisch aus den Laboren sowie komplizierte Design Muster werden nur in den wenigsten Fällen benötigt.

Bei den meisten Informatiker Jobs geht es eher um die profane Umsetzung von Code und einfach nur um die Anwendung von bewährten Technologien
wiing701823
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 16:21:47    Titel:

RedWing007 hat folgendes geschrieben:
So ein Quatsch hab ich ja lange nicht mehr gehört...es gibt genug ältere Informatiker, die in Rente gehen in den nächsten Jahren und durch neue Stellen ersetzt werden müssen.

Außerdem wird der Bedarf an IT-Kräften, die einen Hochschulabschluss besitzen auch weiter steigen in Deutschland, damit die Wirtschaft weiterhin steigt.

Aso, Informatiker sind übrigens auch Ingenieure. Wink

PS: Lies mal deinen geposteten Artikel richtig durch, da steht auch unter anderem:
Zitat:

Die GI macht trotz der steigenden Zahl an Informatik-Studenten weiterhin einen "strukturellen Fachkräftemangel" in der Informatik aus.




Verstehst du die Balkendiagramme nicht ?
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 16:26:19    Titel:

Sei gut, dann findest du einen Job. Dies gilt für jede Richtung und jede Branche. Smile

Es gibt sogar Leute, die können nichts anderes als Kartenspielen. Aber wenn sie gut genug darin sind, reicht das auch. Wink


Zum Thema Mehrfachbelastung: Nun, man kann natürlich versuchen neben der Schule ein Teilzeitstudium zu absolvieren; für Vollzeit wird es aber sicherlich nicht reichen. Drum empfehle ich immer langsam anzufangen, und sich dann zu steigern... Smile

Ich selbst hab z.B. auch erst 2 Semester gebraucht, um eine bequeme Belastung für mich zu finden: Angefangen mit 26 SWS, was dann doch etwas wenig für mich war, dann im darauffolgenden Semester 48 SWS, was zu viel war. Wink Bin dann danach bei Mitte 30 SWS geblieben, was sich als ok (für mich) herausgestellt hat.

Aber gleich zu beginn sich zu viel zuzumuten, kann ziemlich frustrerend sein, zumal, wenn man schon die normale Arbeitsbelastung unterschätzt, und das tun gute Schüler besonders gerne, wenn sie an die Uni kommen...


Cyrix
Descartes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 16:27:55    Titel:

Natürlich verstehe ich diese. Aber ist es nicht bekannt, dass die Relation von Abgängern / Absolventen zu Informatikern im Renteneintrittsalter zu hoch ist? Ich dachte, das wüssten die angehenden Informatiker, daher eben diese besagten Fachinformatiker, die keinen Job bekommen, weil eben jedes Unternehmen mittlerweile auf einen Akademiker zurückgreifen kann, auch wenn keiner von Nöten wäre.

Liebe Grüße
Descartes
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Kostenfaktor Fernstudium
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11  Weiter
Seite 6 von 11

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum