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minus mal minus = plus , aber minus + minus = minus
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Foren-Übersicht -> Mathe-Forum -> minus mal minus = plus , aber minus + minus = minus
 
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Rechenschieber
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Anmeldungsdatum: 06.10.2008
Beiträge: 1187
Wohnort: Dorsten (NRW)

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:20:05    Titel: Komisch,

kaum geb ich einen Tipp ab, und schon wird es wieder negativ gewertet.
Ist bloß noch zu sagen, dass ich den Spruch vor vierzig Jahren gelernt habe.

Gar hat mit nichts gar nichts zu tun.... ist doch schön, oder?

So vergesse ich nie, dass die beiden Worte getrennt geschrieben werden.

Dann kannst du deinem Schüler auch gleich sagen, wo er nachlesen soll oder kann. Denn wenn ich mir nicht sicher bin, hole ich mir auch ein altes Mathebuch.

Und noch etwas:
Die Didaktik von damals war um einiges besser, wenn ich sehe, wie heute Schüler der achten Klasse 20*4 in den Taschenrechner eintippen.
Ich hab wenigstens noch Kopfrechnen gelernt. Mit Merksätzen.

LG R
Annihilator
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:31:18    Titel:

Ich kann die Verwirrung bei den jungen Schülerinnen und Schülern schon irgendwie nachvollziehen, denn einmal wird "-" als einstelliger Operator verwendet, der das additiv inverse bilden soll und dann wird es aber plötzlich als zweistelliger Operator verwendet, der den zweiten vom ersten Wert abzieht. Da frag ich mich echt, ob es da nicht das geringere Übel, die Grundzüge der Gruppen-Theorie zu lehren - nur ganz oberflächlich. Ich glaube, dass man das durchaus in der 7. Klasse schon verstehen kann und so unnötiger Verwirrung vorbeugen kann. Man führt Addition und Multiplikation ein und erklärt bei beiden, welche Zahl da neutral ist und wie die Umkehr-Zahl zu einer gegebenen Zahl lautet:

Addition
> man darf die Summanden beliebig klammern und vertauschen.
> Zeichen: +
> neutrale Zahl: 0
> umgekehrte Zahl zu x ist (-x), denn x + (-x) = 0

Multiplikation
> man darf die Faktoren beliebig klammern und vertauschen.
> Zeichen: *
> neutrale Zahl: 1
> umgekehrte Zahl zu x ist (1/x), denn x * (1/x) = 1

Und bei Bedarf einfach noch die Konvention einführen, dass man statt "x + (-y)" auch kürzer "x - y" bzw. statt "x * (1/y)" auch "x/y" schreibt.

@Rechenschieber
Es ist zwar schon ein wenig bedenklich, wenn man 20*4 mit den TR ermitteln muss, aber sooo schlimm ist diese Entwicklung nun auch nicht, denn in Mathematik geht es schließlich nicht ums Rechnen.
Shubi
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Anmeldungsdatum: 21.07.2008
Beiträge: 1193

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:36:26    Titel:

Annihilator hat folgendes geschrieben:

Es ist zwar schon ein wenig bedenklich, wenn man 20*4 mit den TR ermitteln muss, aber sooo schlimm ist diese Entwicklung nun auch nicht, denn in Mathematik geht es schließlich nicht ums Rechnen.


Sorry: Wir befinden uns hier in der Schule. Glaubst du da würde auch nur die Hälfte was von der Gruppentheorie in der 7. Klasse verstehen?

Rechnen steht da ganz oben aufm Lehrplan.
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:38:48    Titel:

Zitat:
Die Didaktik von damals war um einiges besser, wenn ich sehe, wie heute Schüler der achten Klasse 20*4 in den Taschenrechner eintippen.



"Himmiherrgottsakramentefixalleluhjanochmamilextoamoarschscheißklumpfaregtz"

Very Happy Very Happy Very Happy

Irgendwie glaub ich, des verstehn jetzt nicht alle Wink
Don_Viti
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Sonniger Süden = München

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:42:55    Titel:

Mephistoles hat folgendes geschrieben:
Is ja im Prinzip das, was ich geschrieben hab, nur mit einem (nicht notwendigen) + vor der 4 Wink


Naja Mephistoles ,nicht ganz, du hat es immer nur im Zusammenhang mit der Multiplikation erklärt. Ich hab den Ansatz anhand der Klammer versucht.

Und das positive Vorzeichen der 4 wegzulassen ist genau das Problem warum die armen Kinder das ganze nicht raffen und je früher sie lernen auf die Vorzeichen zu achten desto besser !

Ich bin der Meinung es liegt an der Nachlässigkeit im Umgang mit Vorzeichen und man sollte Ihnen die Sache mit der Klammer nochmals erklären, was passiert wenn ich eine Klammer auflöse.

In welcher Klasse befinden wir uns eigentlich hier ?

Mfg
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:45:43    Titel:

Erst einmal sollte man die Klammern konsequent benutzen, sonst hilft der gelernte Umgang damit auch nicht...
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3098

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:47:18    Titel: Re: Komisch,

Rechenschieber hat folgendes geschrieben:
kaum geb ich einen Tipp ab, und schon wird es wieder negativ gewertet.

Wer wertet hier was? Habe ich gesagt, Merksaetze sind schlecht?
Nur wenn du einen Merksatz vergisst (oder etwas verdrehst), hast du verloren. Wenn du weisst, was du machst, nicht. Denn so kannst du dir die Sachen auch herleiten. Eine gute Mischung aus Merksaetzen und Wissen ist vielleicht sinnvoll.
Rechenschieber hat folgendes geschrieben:

Die Didaktik von damals war um einiges besser, wenn ich sehe, wie heute Schüler der achten Klasse 20*4 in den Taschenrechner eintippen.
Ich hab wenigstens noch Kopfrechnen gelernt. Mit Merksätzen.
LG R

Kann ich nicht beurteilen. Aber offenbar hat die Stoffvermittlung damals nicht zum Verstehen meiner Beitraege heute beigetragen.

Jonsy
Annihilator
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:47:47    Titel:

Shubi hat folgendes geschrieben:
Annihilator hat folgendes geschrieben:

Es ist zwar schon ein wenig bedenklich, wenn man 20*4 mit den TR ermitteln muss, aber sooo schlimm ist diese Entwicklung nun auch nicht, denn in Mathematik geht es schließlich nicht ums Rechnen.


Sorry: Wir befinden uns hier in der Schule. Glaubst du da würde auch nur die Hälfte was von der Gruppentheorie in der 7. Klasse verstehen?

Rechnen steht da ganz oben aufm Lehrplan.


Das, was ich hingeschrieben habe, reicht doch im Prinzip schon. Wenn die Schüler das verstanden haben (und ich glaube echt, dass man das in der 7. Klasse kann), dann haben sie nicht nur mehr Struktur im mathematischen Stoff, sondern werden auch viel weniger anfällig für Verwechslungen. Wie ausführlich man das dann noch mit gewöhnlichem 7. Klasse-Stoff ausschmückt ist doch egal.

EDIT: "7. Klasse" war nur eine Schätzun meinerseits. Keine Ahnung, ob's stimmt...


Zuletzt bearbeitet von Annihilator am 16 Okt 2008 - 15:56:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
Don_Viti
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Sonniger Süden = München

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 15:54:09    Titel:

Hehe... die armen Kinder bekommen morgen eine Unterrichtsstunde die sich gewaschen hat. Geballtes Mathewissen...hehe..

Mann könnte Ihnen auch gleich was über Differentiale erzählen...hehe... Twisted Evil

Wo steht eigentlich das das ne 7.Klasse ist ???...bin ich blind?

Und die Schulart würde mich mal interessieren


Mfg
Rechenschieber
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Anmeldungsdatum: 06.10.2008
Beiträge: 1187
Wohnort: Dorsten (NRW)

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2008 - 16:18:42    Titel: Ja genau,

wir sprechen hier vom Rechnen. (Spielerei mit Zahlen)
Es ist doch Elementarmathematik (3./4. Schuljahr +).

Schülern dieser Jahrgänge muss es doch möglich sein, scherzhaft oder sinnsprüchlich genau diese elementaren Grundlagen nahezulegen.

Ich bin gar nicht mal so sehr auf die letzten Postings, sondern auf die Eingangsfrage eingegangen. Diese sollte ja immer noch im Vordergrund stehen. Gefragt war nämlich nach Tipps.

Wir wissen doch von uns selbst, dass man negative Vorzeichen oft genug übersieht oder vergisst, bzw. Konzentrationsfehler macht.

Manche Hausaufgaben sollten dann etwas umfangreicher ausfallen, um genau diese Konzentrationsarbeit zu fördern.
Wenn der Durchschnitt dann immer noch schlecht ist, bedarf es eben einer Unterrichtsstunde mehr.

Man kann ja auch einmal 2 oder 3 Zahlen nehmen und als Schülerteamarbeit eine komplette Beispielliste erstellen, die alle Gesetzmäßigkeiten beinhaltet:

etwa so: (2 und 6)

+2 + +6 =
+2 - +6 =
+2 + -6 =
+2 - -6 = hier trifft es zu wie bei der Multiplikation zweier neg. Zahlen
wie man sieht, braucht man nicht mal eine Klammer

usw.

Oder mit 3 Zahlen:

+4 - (-3 * -6)
+4 +(-3 * -6)
(+4+-3)*-6 usw.

Also quasi alle möglichen Konstellationen für die vier Grundrechenarten einschließlich der Klammersetzung

Die einzelnen Gesetze kommen dann schon automatisch zum Vorschein...

Oder man sammelt sie an der Tafel so lange, bis alle möglichen zum Abschreiben gefunden wurden.

Jeder muss natürlich mind. eine finden...

Das ist eine komplette Unterrichtsstunde wert.

LG R
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