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Nicht eheliche Partnerschaft, Trennung, Miete, Hausratsteilu
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RoteArmeeFraktion
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2008 - 12:13:09    Titel: Nicht eheliche Partnerschaft, Trennung, Miete, Hausratsteilu

Guten Tag. Ich benötige Hilfe im folgenden Fall:

M und W sind seit drei Jahren ein Paar. Gemeinsam ziehen die beiden zum 01.01. in ein neues großes Reihenhaus. Am 04.09. trennt sich M von W. W ist nach dem M sich getrennt hat sehr verletzt und möchte das M am selben Tag auszieht (M und W sind laut Mietvertrag beide Hauptmieter). M zieht vorrübergehend zu seinen Eltern und zum 01.10. in eine neue Wohnung. Ein paar Tage nach der Trennung verabreden beide folgenden Kompromiss:

W bleibt bis ende des Mietvertrages in der ehemals gemeinsamen Wohnung wohnen
W zahlt die komplette Miete der ehemals gemeinsamen Wohnung allein
W behält dafür die komplette Mietkaution nach Mietende
W behält alle gemeinsam angeschafften Gegenstände (Möbel, TV, DVD, einfach alles was gemeinsam gekauft worden ist.

W + M machen einen erneuten Termin zwecks Abholung vom M´s persönlichen Gegenständen

(Wurde alles nicht schriftlich fixiert)

Bei o.g. Termin zur Abholung der persönlichen Gegenstände stellte sich heraus dass W das Schloss des Haupteinganges ohne M´s Wissen ausgetauscht hat. M hat sich noch nichts weiter dabei gedacht.

Am 26.09. erhielt M Post von W´s Anwalt. Dieses entpuppte sich als Zahlungsaufforderung aller vier Monatsmieten ab Auszugsdatum. (Sept./ Okt./ Nov./ Dez./)

M schrieb einen Brief zurück in dem er um ein Gespräch mit Anwalt und Ex-Freundin bat, welches das Ziel einer Einigung haben sollte. Im Schreiben bot er sein Vergleichsvorschlag an.

W`s Anwalt meldete sich dann mit einem erneuten Schreiben bei M. Dieser hatte garkein Bezug zu M´s Schreiben, sondern war nur eine neue Fristsetzung für die Zahlung des Mietanteiles von M. (Gefordert werden September und Oktober Miete mit einer Frist von 5 Wertagen, sowie die rechtzeitige Mietzahlung der Folgemonate bis Vertragsende.

M schrieb wieder einen Brief zurück in dem er deutlich schrieb, dass er das Geld bezahlen werde, wenn andere Punkte bei einem Gespräch geklärt werden könnten.

M geht es um die gemeinsamen Möbel die wärend der Gemeinschaft angeschafft worden sind, sowie um die anteilige Auszahlung der Mietkaution nach Vertragsende. W und W´s Anwalt haben nämlich schon verlauten lassen dass alle Möbel die in der Wohnung stehen W´s Möbel sind und M auf die Mietkaution keinen Anspruch hat, da diese von dem Konto von W bezahlt worden ist.

Wie sollte M sich weiter verhalten?

Er hat bisher keinerlei Zahlung geleistet

Er ist bereit zu zahlen, möchte aber dann die hälfte der Möbel sowie der Kaution

Was M noch interessiert, wie ist der Schlosswechsel zu werten? Darf W einfach ohne Wissen und Einverständis des zweiten Hauptmieters das Schloss tauschen?

Muss M trotz Schlosswechsel Miete zahlen, oder hat W evtl. durch diese Aktion, ihr Recht auf durchsetzung des Zahlung im Innenverhältnis verwirkt?

Nachtrag

M hat einen Anwalt kontaktiert. Der Schlosswechsel hat wohl keinen Einfluss auf die angemahnten Mietkosten. M muss diese bezahlen.

Allerdings gibt es eine umstrittene Lösung, die vor Gericht je nach Richter, entschieden wird.

Um zwar die, die neuen Mietkosten die M hat, weil er eine neue Wohnung bezogen hat, gegen die alten Mietkosten bzw. gegen die Forderungen im Innenverhältnis anzurechnen.

Hier eine Beispielrechnung:

M und W haben gemeinsam 626€ Warm-Miete gezahlt. D.h. für jeden Monat müßte M gegenüber W 313€ Miete im Innenverhältnis zahlen.

Da M aber nicht obdachlos werden wollte und bei seinen Eltern nur vorrübergehend Platz für ihn gewesen ist, musste er sich eine neue Unterkunft suchen. Er schloss einen Mietvertrag über eine Wohnung ab für die er 400€ Warm bezahlt.

Da W durch den Schlossaustausch deutlich gemacht hat, dass Sie die ehemals gemeinsame Wohnung allein nutzen möchte und M keine Chance hat wieder in die Wohnung einzuziehen macht M für die Restlaufzeit des Mietvertrages folgendes:

Er zieht seine Mietkosten von den ehemaligen Mietkosten ab. Die verbleibenden 226€ teilt er durch 2 und übrig bleibt eine Restschuld von 113€ je Monat.

Irgendwelche Meinungen zu dieser umstrittenen Lösung?
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