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Wozu Jura studieren ?
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White Soul
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2008 - 14:11:21    Titel: Wozu Jura studieren ?

Hi...

ich wollte mal eine Frage in den Raum werfen.

Warum wird um Jura so ein wissenschaftlicher Hype gemacht ? Ein Fall liegt vor und man muss gleich Gesetze bis aufs kleinste auslegen. Definitionen für "Friedlichkeit" oder "Sache" sind meiner Meinung nach überflüssig und machen durcheinander.

Aber meine eigentliche Frage ist....wieso 6 Jahre Jura studieren, wenn man als Anwalt tätig ist und im Gerichtssaal sowieso alles vom Richter abhängig ist. Fakten und Beweise zählen (der gesunde menschenverstand). Also wozu Gesetze auslegen, wenn das eh nichts bringt ?

Ich studier jetzt im ersten Semester.

Vielleicht könnt ihr mich vom Gegenteil überzeugen. ich wär sogar froh darüber.

LG

soul
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2008 - 14:19:00    Titel:

Praktisch einfach: Wer Jurist sein will, muss Jura studieren. Wofür der ganze Kram gut ist, weiß ich auch nicht. Meine wiederum praktische Antwort: Vielleicht damit vor Gericht keine 20-Jährigen in Robe auftreten. Wäre ja schon komisch irgendwie.

Hm, vielleicht beantwortet den theoretischen Teil dieser Frage doch besser jemand anders... Very Happy
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2008 - 14:58:05    Titel:

Im Gerichtssaal an sich ist zwar alles vom Richter abhängig, aber die Anwälte sind dafür verantwortlich, wodurch der Richter zu seiner Entscheidung kommt. Dafür müssen insbesondere Beweise erbracht werden und Argumente, die den Richter überzeugen.

Ansonsten: Tja, die Praxis ist leider ganz anders als das Studium... Studium: Viele Bücher, viele Meinungsstreits, viel Arbeit... Praxis: Hauptsächlich Sachverhaltsermittlung, Prozessrecht und ja - auch viel Arbeit Smile .
Natürlich sind die höchstrichterlichen Fälle andere, aber ich spreche hier vom Anwaltsalltag Smile .
White Soul
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2008 - 21:36:49    Titel:

danke für die antworten.

ja....daswegen versteh ich auch nicht, was ein "guter" anwalt von einem "schlechten" unterscheidet ??

Ein guter anwalt kann so viele Gesetzeslücken finden, aber wenn die Beweislage da ist....
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2008 - 23:41:51    Titel:

Zitat:

ja....daswegen versteh ich auch nicht, was ein "guter" anwalt von einem "schlechten" unterscheidet ??


meine Meinung? Die Interessen des Mandanten -und ggf der anderen Beiteiligten- optimal herausfiltern und konsequent vertreten, anstatt nur wie ein Söldner blind auf den vermeintlichen Gegner einzudreschen, und gleichzeitig so anständig bleiben, das man sich morgens noch im Spiegel ansehen kann. Ein guter Anwalt ist mMn in erster Linie Konfliktbewältiger.

ansonsten?

http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsanwalt
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