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Welche Stifte und welches Papier?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Welche Stifte und welches Papier?
 
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chestocl
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Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 19:51:37    Titel:

ich suche qualitativ gute stifte
Öhm
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 19:52:27    Titel:

Ich finde ein Stift muss gut ausgewählt sein. Aufjeden Fall ein Bleistift, aber kein billiger, oder niveauloser. Da darf man ruhig mal 50 Euro aufwärt ausgeben, dieser hält aber dann für Jahre!

Ich selbst nutze von Faber Castell einen Fall Bleistift aus Mahagoni. Ist zu meinem Liebling geworden.

Allgemein gilt dieser Grundsatz, den ich frei übernehme (Schulz) und etwas allgemeiner formuliere:

Ich sitze am Schreibtisch und habe einen bestimmten Vorgang vor Augen, den ich begreifen will. Also beginne ich zu malen. Das ist gut. Wir haben das Malen nicht unmittelbar per Darwinscher Auslese erworben. Es ist also etwas Anstrengung nötig, das Angemessene auch wirklich zu tun. Skizzen sind hilfreich. Sie sind fast immer verbesserungsbedürftig. Also nehme ich nicht den Füllfederhalter (habe auch gar keinen), sondern mache es mit Bleistift.

Ich will radieren können. Grautöne sind möglich. Am nächsten Tag verrät die Zartheit der Buchstaben meine Unsicherheit. Die Laune ist mit dokumentiert, und das hilft mir: Ich habe hier gearbeitet, und zwar kreativ!

Der Bleistift kommt der typisch physikalischen Arbeitsweise und Denkweise sehr entgegen: Aufschreiben - Nachdenken - Korrigieren. Ich muß radieren können! (Nur die von Faber Castell taugen m.M.n.) Ich muß mich frei fühlen, wenn ich male und damit ich male; - wenn ich rechne und damit der nächste Rechenschritt leichter fällt.

Ein Bleistift läßt sich spitzen (man nehme einen Fallstift mit jenen ca. 2 mm dicken Minen Härte F; der zugehörige Minenspitzer leistet das Genannte). Mit einem so behandelten Schreibzeug lassen sich anstandslos vier Größenklassen von Buchstaben unterscheiden (Index an Index an Index an Buchstabe - das kommt vor!). Schließlich reagieren die gängigen Kopier-Geräte auf Bleistift besonders gut (und auf blauen Kugelschreiber besonders schlecht). Wichtige Vorlesungen muß man neu schreiben (eigenes Script). Ihr Kommilitone, der krank war , bedankt sich für den gestochen scharf kopierten Teil Ihrer Ausarbeitung. Das Papier, auf das Sie schreiben, ist unliniert. Der Leser kann sich selbst (und seinem alten Schullehrer) leicht klar machen, wie sehr Kästchenpapier unserer Arbeitsweise widerspricht. Die Welt ist nicht kariert, Schablonen aller Art schaden uns.

Wie wahr Smile


Zuletzt bearbeitet von Öhm am 27 Okt 2008 - 19:53:34, insgesamt einmal bearbeitet
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5179

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 19:52:42    Titel:

dann gehe in ein gutes Schreibwarengeschäft und lasse dich beraten.
chestocl
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Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 19:57:37    Titel:

also ist dein Clairefontaine block unliniert und unkariert? nur weißes papier und bleistift?


Zuletzt bearbeitet von chestocl am 27 Okt 2008 - 19:59:18, insgesamt einmal bearbeitet
Öhm
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 19:59:04    Titel:

Gibt unliniert, liniert und kariert.

Ich selbst nutze unliniert für alles wo man rechnen muss und den linierten für Schreibarbeiten. Sieht einfach besser aus.
chestocl
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Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 20:00:37    Titel:

also benutzt du karriert für rechnen?
Öhm
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 20:02:46    Titel:

Zitat:
Ich selbst nutze unliniert für alles wo man rechnen muss und den linierten für Schreibarbeiten. Sieht einfach besser aus.


Ich nutze gar kein kariertes Papier.
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2097
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 20:03:21    Titel:

ich hab selbst auch mehrere Jahre mit Bleistift geschrieben. bei mir allerdings artete das regelmäßig in Rumgeschmiere aus und ich hatte ein Gefühl des unverbindlich bleibens, da Notiertes stehts gelöscht werden konnte, was auch zur Folge hatte, dass ich nur zu oft schneller schrieb als dachte. nun schreibe ich seit einigen Tagen, nach langen Monaten des Billig-Kuli-Benutzens, mit einem "Poly Ball" der Stärke M von Faber-Castell. sieht klasse aus und führt sich auch so.

auf Papier hab ich bisher nicht groß geachtet. ich benutze karierte College-Blöcke, erfreue mich aber zuweilen auch an meiner wunderbar geraden Schrift auf diversen Rückseiten ausgeteilter Blätter. der Gestaltungsspielraum auf diesen gefällt mir besonders gut. ganz auf Karos zu verzichten kam mir bisher nicht in den Sinn, eine weitere Norm eben, die man gedankenlos übernimmt.
chestocl
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Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 20:03:37    Titel:

wieso benutzt du auch für schreibarbeiten unliniertes papier
chestocl
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Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 20:06:30    Titel:

Poly Ball kann man den wiederaufladen?
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