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Restschuldbefreiung
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a priori
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Anmeldungsdatum: 18.10.2008
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 23:51:05    Titel: Restschuldbefreiung

Guten Tag,

mal angenommen ein Jugendlicher (1Cool baut einen Unfall mit seinem Auto und einem Mitglied einer Motorradbande. Der Jugendliche bekommt in allen erdenklichen Gesichtspunkten Recht, da die Rockerbande nach dem Unfall handgreiflich wurde und somit der eigentliche Sachschaden dadurch entstand.

Die Rocker jedoch werden wütend, da einem der oben genannten Schläger der Führerschein entzogen wurde, er seine Harley selbst zahlen muss. Kostenpunkt 15.000€+. Da der Rocker sich ungerecht behandelt fühlt, besucht er die Familie des Jugendlichen und droht mit Gewalt wie auch großem Sachschaden, falls der Jugendliche für Kosten nicht aufkommen werde.
Aus Angst lebensgefährlich verletzt zu werden o.Ä. nimmt der in die Enge getriebene Jugendliche einen Kredit von 10.000€ auf, seine Eltern bürgen für ihn.

Jahre später...
Der Jugendliche (22) besucht eine höhere Berufsfachschule um späterhin studieren zu gehn, da er seine Ausbildung wie auch bisherigen Schulbesuche überdurchschnittlich gut absolvierte. Aufgrund der finanziellen Probleme versucht der Jugendliche dies mit einem Aushilfsjob zu kompensieren. Erfolglos. Durch massiven Zeitmangel wird der Jugendliche psychisch Krank. Es ist schier unmöglich die Schulden abzubezahlen(133€/Monat noch 5 Jahre lang), Nebenkosten zu decken, für die Schule etwas zu tun. Freizeit hat er gar keine mehr. Letzte Möglichkeit wäre, den begabten Jugendlichen von seinen Schulden, welche auf jugendlichen Leichtsinn zurückzuführen sind zu befreien.


Frage: Ist es laut § 286 rechtens den jugendlichen von seinen Schulden zu erlösen? Falls ja, mit welchen Kompromissen, Einschränkungen wird die Restschuldbefreiung vollzogen?


Hat jemand eine Idee? Fragen, Ansätze, Anregungen sind wünschenswert.
Bedanke mich mal im Vorraus.


liebe grüße.
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2008 - 08:13:17    Titel:

Ich nehme mal an, dass du § 286 InsO meinst. Die Restschuldbefreiung der InsO hat mit deinem geschilderten Fall nichts zu tun, soweit ich dich richtig verstehe. Vereinfacht setzt die Restschuldbefreiung voraus, dass der Schuldner einen Insolvenzantrag gestellt hat und das Insolvenzverfahren durchgeführt wurde. Danach KANN es Restschuldbefreiung geben.

Da die Eltern allerdings gebürgt haben, müssen zumindest diese, sofern sie nicht auch Insolvenz anmelden, den Betrag an die Bank bezahlen.

Eine Anzeige wegen Erpressung wäre hier wohl die bessere alternative gewesen.
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