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Uni-Studium einfach zu schwer?!
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Uni-Studium einfach zu schwer?!
 
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Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 21:43:53    Titel:

Wenn ich das mache, dann kommen wieder andere Leute und zetteln wieder eine Diskussion über Einstiegsgehälter etc an, darauf hab ich persönlich keinen Bock und würde das gerne unterbinden, daher möchte ich das gar net erst provozieren und verweise gleichzeitig auf -> ... www.google.de
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 21:47:38    Titel:

Das habe ich gefunden:

Zitat:

Am besten verdienen erwartungsgemäß Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen.
Die Gagen der Uni-Abgänger liegen aber auch weiterhin über jenen der FH, wobei die Unterschiede bei Wirtschaftsstudien (im Schnitt bei 60 bis 70 € monatlich) deutlich geringer sind als in den technischen Richtungen (fast 90 € beim Berufsstart und 140 € wenige Jahre später). In konkreten Zahlen: Nach einem Uni-Wirtschaftsstudium werden im Schnitt 2063 bis 2258 € brutto (2408 bis 2801 € nach einigen Jahren) gezahlt, mit FH-Wirtschaftsstudium sind es 2011 bis 2173 € (später dann 2362 bis 2723 €). Ein Uni-Technikstudium bringt zum Start 2220 bis 2440 € (nach einigen Jahren im Beruf 2550 bis 3002 €), ein FH-Technikabschluss 2123 bis 2363 € zum Start und 2447 bis 2824 € nach drei bis fünf Jahren.

Uni oder FH besser?
Untersucht wurden in der Studie auch die Kompetenzen von Uni- und Fachhochschul-Abgängern. Letztere zeichnen sich nach Einschätzung der Firmenchefs vor allem durch höhere Team- und Kommunikationsfähigkeit aus, Uni-Abgänger seien eher Einzelkämpfer, aber auch Wissenschaftler mit umfangreicherem theoretischen Wissen. Besser als nach der FH sei auch das Denk- und Urteilsvermögen und die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 21:57:03    Titel:

ich persönlich finde es vollkommen richtig, dass ein Uni-Absolvent nachher durchschnittlich mehr verdient und die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er in höhere Positionen kommt (in denen er dann halt auch mehr verdient)

Denn ein Uni Studium verlangt wesentlich mehr ab. Man hat mehr Stoff, geht mehr in die Tiefe, komplexere Themen (damit auch schwieriger) und durchschnittlich dauert das Unistudium auch länger.
Da wäre es ja ungerecht wenn die nachher so viel verdienen würden, wie die FH absolventen.

Ich studiere selber an einer FH und wenn ich sehe was meinen Uni-Maschinenbau-Freunden zB im 2.,3. und 4. Semester abverlangt wird (alleine an Stoffmenge), dann finde ich das durchaus gerechtfertigt, dass die dann sozusagen einen höheren Stundenlohn bekommen (wenn man das spätere Gehalt mal umrechnet auf die Studienzeit).
Auf der anderen Seite kenne ich auch FH-Ingenieure, die sagen, dass ihre Uni-Kollegen nicht wesentlich mehr verdienen.
Von daher ist es wahrscheinlich egal.
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 22:07:44    Titel:

So sehe ich das auch, und ich hätte auch kein Problem damit.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 22:15:22    Titel:

Zitat:
Denn ein Uni Studium verlangt wesentlich mehr ab. Man hat mehr Stoff, geht mehr in die Tiefe, komplexere Themen (damit auch schwieriger) und durchschnittlich dauert das Unistudium auch länger.
Da wäre es ja ungerecht wenn die nachher so viel verdienen würden, wie die FH absolventen.



ich finde das ja auch, aber letzendes entscheiden Gewerkschaften und manchmal sogar der Markt, wieviel jemand verdient. So gesehen dürften die viel zitierten Schichter nicht so viel verdienen, die haben eine Ausbildung die weit unter FH Niveau liegt, verdienen nicht selten netto mehr als der Uni Ingenieur, das schon mit Anfang 20

ansonsten gilt gerade in der freien Wirtschaft NICHT, dass der höher Gebildete auch mehr verdient

Gerade auf Führungsebene zählt nicht das letze physikalische Detail, sondern der Habitus, das Auftreten, Netzwerke, Kontakte usw
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1863
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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 23:17:19    Titel:

wasp hat folgendes geschrieben:
ich persönlich finde es vollkommen richtig, dass ein Uni-Absolvent nachher durchschnittlich mehr verdient und die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er in höhere Positionen kommt (in denen er dann halt auch mehr verdient)


Natürlich ist das Richtig. Wieso sonst bindet sich der Mensch, der eine gute Qualifikation anstrebt ein jahrelanges Studium ans Bein verbunden mit der eben genannten Arbeit. Nun, gerade in den Mint-Bereichen (allen voran Informatiker und Ingenieure) viele Absolventen entdecken, die trotz ihrer Qualifikationen mit einem geradezu lächerlichen Gehalt abgespeist werden. Da beisst sich manch Facharbeiter in einem Schichtbetrieb doch ins Fäustchen wenn dieser mit bereits Anfang 20 finanziell schon einiges reißen konnte.

Daher ist Bildung (leider) nur noch ein sekundärer Faktor der letztendlich nur bedingt die Gehalts-, bzw. Lohnfrage regelt. Was die Führungsebene anbelangt, so ist es durchaus an der Zeit – auch wenn es utopisch sein mag – diese Form der Vetternwirtschaft zu unterbinden.

Gruß
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 00:41:27    Titel: Re: Uni-Studium einfach zu schwer?!

DeVenus hat folgendes geschrieben:
Hi,
muss mich jetzt einfach mal auskotzen Twisted Evil
Mache 2009 mein Abi und habe vor, danach zu studieren.
So 100% bin ich mir noch nicht sicher, auch nicht ob FH oder Uni (man hört ja an jeder Ecke
etwas anderes Rolling Eyes )
Aber die ganzen Reaktionen verunsichern mich total!

Wenn ich erzähle dass ich ein Ingenieurstudiengang studieren will,
schauen mich die meisten so an --> Shocked
Und die Antwort ist dann immer: "Oh gott, das ist doch soo schwer" Rolling Eyes
Am Anfang habe ich auch gedacht "Ach redet ihr mal" aber wenn man das
so gut wie jeden Tag zu hören bekommt, fällt es immer schwerer sich dagegen zu stämmen.

Manchmal überlege ich schon deswegen an eine FH zu gehen, damit es dort
vll etwas "leichter" ist. Wobei man das ja auch nicht so pauschal sagen kann.
Hab nur von vielen gehört dass man sich mit einem Allg. Abi an der FH schon leichter tut
als Realschulabsolventen + Ausbildung etc.

Soll ich einfach mit dem Kopf durch die Wand oder ist etwas dran?

LG

Die Leute, die dir so etwas erzählen sind wahrscheinlich von allem überzeugt es wäre "toootal schwer", angefangen bei Abi, beim Physik-LK, Bio-LK, 1er Abi, Deutsch-Klausuren, etc. etc. etc.
Davon gibt es zur genügend Leute, lass dich davon nicht beeindrucken.

Ich würde es an der Uni probieren, dort misst du dich tendenziell mit noch besseren Leuten und kannst noch mehr über dich selbst und über das Fach lernen, was schließlich Sinn des Studiums ist.
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 12:01:57    Titel:

Ich denke mal jeder wird schon seinen Weg irgendwie finden und auch gehen.
Manche finden es toll nicht zu wissen was die Zukunft bringt (speziell jetzt nach dem Abi) mich zermürbt es Confused
Aber trotzdem kann ich nicht allzuviel daran ändern.
Denn bis ich mich wo einschreiben kann, dauert es eben nochwas..
Midlife
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 10:20:57    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
..., die trotz ihrer Qualifikationen mit einem geradezu lächerlichen Gehalt abgespeist werden.


Tja, man muss eben nicht nur fachlich was drauf haben, man muss sich auch verkaufen können!
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 10:40:16    Titel:

Der Schichtarbeiter is nicht tot zu kriegen, früher oder später taucht er in irgendnem Thread immer wieder auf, jetz wär ich auch dafür das Wort Schichtarbeiter zum Unwort des Jahres zu küren!
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