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Wenn ich im Geschäft was kaputt mache, dann ....
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Wenn ich im Geschäft was kaputt mache, dann ....
 
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Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 09:57:06    Titel:

Don_Viti hat folgendes geschrieben:
Danke für die Antworten,

ich meinte ja nur mich zu erinnern, dass die Geschäft laut "Gesetz" dagegen versichert sein müssen und so eigentlich "Nie" was vom Kunden verlangen dürfen, außer bei Vorsatz natürlich. Scheint aber dann doch anders zu sein.

Mfg


Dein Haus muss auch gegen Feuer versichert sein, dennoch kannst du vom Brandstifter Ersatz verlangen. Bis auf Neuseeland gibt es m. W. kein Land der Erde, das zugunsten eines Versicherungsprinzips auf das Deliktrecht verzichtet hat.
ricarda07
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Anmeldungsdatum: 06.12.2006
Beiträge: 147
Wohnort: Mitten in Deutschland

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 09:57:42    Titel: Re: Wenn ich im Geschäft was kaputt mache, dann ....

Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:
woodstock. hat folgendes geschrieben:

hm. aber der Anspruchssteller müßte doch diese Fahrlässigkeit beweisen, oder? Und wie will er das tun?


Wenn du dich bequemtest, in den § 280 Abs. 1 StGB zu schauen, dann siehst du dort, dass Fahrlässigkeit vermutet wird. Aber du hast ja nur Jura studiert, woher willst du das wissen?
Im übrigen ging die Frage nicht dahin, was wie bewiesen werden kann (durch Videoaufzeichnungen in der Regel eine ganze Menge), sondern wie die rechtliche Lage aussieht.
Ich hab ja nichts gegen Überheblichkeit, bin es selbst oft, und ich habe auch nichts gegen falsche Antworten, rede oft genug Stuss, aber wenn beides zusammentrifft und man Leute abbügelt und Unfug redet, dann geht das m. E. mal gar nicht.


Genau das gleiche ist mir auch schon des Öfteren aufgefallen. Es gibt halt Leute, die glauben, dass sie IMMER recht haben.
Und ja, unser Lehrer an der Schule hats uns halt falsch beigebracht, was will man da machen...... Evil or Very Mad
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 09:59:56    Titel:

An dieser Stelle muss allerdings auch ich mich korrigieren: es muss natürlich BGB und nicht StGB heißen.
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 10:00:50    Titel:

Palandt/Heinrichs 280/35 ff insb. RdNr 40 zit. BGH NJW 65/1585
Don_Viti
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Sonniger Süden = München

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 10:02:03    Titel:

Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:
Don_Viti hat folgendes geschrieben:
Danke für die Antworten,

ich meinte ja nur mich zu erinnern, dass die Geschäft laut "Gesetz" dagegen versichert sein müssen und so eigentlich "Nie" was vom Kunden verlangen dürfen, außer bei Vorsatz natürlich. Scheint aber dann doch anders zu sein.

Mfg


Dein Haus muss auch gegen Feuer versichert sein, dennoch kannst du vom Brandstifter Ersatz verlangen. Bis auf Neuseeland gibt es m. W. kein Land der Erde, das zugunsten eines Versicherungsprinzips auf das Deliktrecht verzichtet hat.


Ok,

aber wenn der Brandstifter "unerkannt" bleibt greift ja wieder meine Versicherung, so denke ich werden Geschäfte die auf Ihre Kunden wert lege das dann "intern" Regeln, ohne den Kunden zu "belangen".

Aber THX für die Antworten.

Mfg
Don_Viti
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Sonniger Süden = München

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 10:07:23    Titel:

woodstock. hat folgendes geschrieben:
Palandt/Heinrichs 280/35 ff insb. RdNr 40 zit. BGH NJW 65/1585


Ist das jetzt ein "Präzedenzfall", kann ich den auch wo nachlesen. Ich komme eigentlich aus der Physiker ecke, da mein Cousin aber bald mit Jura fertig ist, bin ich in der Hinsicht auch ein bisschen interessiert.


Gehört zwar nicht zum Thema, aber gestern hab ich in der 04/08 Ausgabe vom Focus gelesen, das man sich von der Sozialversicherung befreien lassen kann in bestimmten Fällen. Hut ab sag ich da nur für den der das durchgekämpft hat.
ricarda07
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Anmeldungsdatum: 06.12.2006
Beiträge: 147
Wohnort: Mitten in Deutschland

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2008 - 10:31:34    Titel:

woodstock. hat folgendes geschrieben:
Palandt/Heinrichs 280/35 ff insb. RdNr 40 zit. BGH NJW 65/1585


Ist das jetzt ein "Präzedenzfall", kann ich den auch wo nachlesen. Ich komme eigentlich aus der Physiker ecke, da mein Cousin aber bald mit Jura fertig ist, bin ich in der Hinsicht auch ein bisschen interessiert.[quote]

Na ja, jetzt hat er wahrscheinlich nichts mehr zusagen........ Laughing

Und ja, auf solche "bissigen" Kommentare können viele auchhier verzichten..... Evil or Very Mad
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