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Fnord Junior Member

Anmeldungsdatum: 22.08.2006 Beiträge: 35
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Verfasst am: 01 Nov 2008 - 18:12:28 Titel: |
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| Zitat: | | Eigentlich sind 0dB ja gerade so definiert, dass dort die Hörschwelle des Menschen bei 1000 Hz liegt. |
Naja, das ist so nicht ganz richtig. Der Schalldruckpegel bezieht sich auf einen Schalldruck von 20uPa (<=das ist die Definition). Bei der Hörschwelle bezüglich 1000Hz hat man laut Wikipedia nicht genau einen Schalldruck von 20uPa -> ist es dort nicht genau 0dB.
Knalltüte könnte aber zum Teil natürlich auch mit reinspielen  |
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ferdl Junior Member

Anmeldungsdatum: 14.10.2008 Beiträge: 25
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 00:59:32 Titel: |
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hey also schon mal vielen dank! ich hab jetzt auch noch ein bisschen gesucht und bin auf folgendes ergebnis gestoßen :
Als Referenz für den absoluten (in Dezibel angegebenen) Schalldruckpegel wurde jedoch die Schwelle der Hörbarkeit für das menschliche Ohr bei 1000 Hz mit 2·10-5 Pascal (20 μPa) gemessen. Später stellte sich heraus, dass dieser Wert für 1000 Hz etwas zu niedrig angesetzt war, für 2 kHz jedoch ungefähr zutrifft, dennoch wurde am ursprünglichen Wert festgehalten.
Danke!
Vlg Ferdl |
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ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 117
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Verfasst am: 27 Apr 2009 - 10:22:26 Titel: Kurven gleicher Lautstärkepegel - Hörschwelle bei 0 dB? |
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Die zur Psychoakustik zählenden "Kurven gleicher Lautstärkepegel" haben sich von Fletcher-Munson (1933) über Robinson-Dadson (1956) und den internationalen ISO-Empfehlungen R 226 (R454) und in DIN 45630 Bl.2 (DIN 1318) langsam weiterentwickelt.
Die neuesten "Normalkurven gleicher Lautstärkepegel von ISO 226:2003" folgen weder Fletcher-Munson noch Robinson-Dadson.
Da diese Kurven als Angaben der Hörempfindung der Lautstärke aus den Mittelwerten vieler Testpersonen zusammengesetzt sind, ist die vorhandene Toleranzbreite recht groß. Man kann nicht von einer "genauen" frequenzabhängigen Hörschwelle sprechen. An die unterste Hörschwellenkurve wird nicht 0 dB sondern etwas vage "Minimum Level" geschrieben. Somit ist die Hörschwelle bei 1000 Hz nicht genau mit 0dB festgelegt.
Über die Schwierigkeit der Festlegung der Hörempfindung der Lautstärke und die angenäherte Anwendung durch "Das Weber-Fechnersche Gesetz" ist hier zu lesen:
"Die Schallpegel-Abhängigkeit in dB und die Änderung des jeweiligen Faktors".
Die subjektiv empfundene Lautstärke (Lautheit), der objektiv gemessene Schalldruck (Spannung) und die theoretisch berechnete Schallintensität (Schallleistung) und ihre Pegel.
Viele Grüße ebs
PS: Der normale Mensch kennt nur Lautstärke und hat ein etwas komisches Gefühl bei dem Wort Lautheit.
Lautheit ist ein künstlicher Begriff (engl. loudness) aus der Psychoakustik, der nicht zu unserer Umgangssprache gehört.
Lautstärkepegel LN in phon und Lautheit N in sone |
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