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Versuch - unmittelbares Ansetzen
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alexis4170
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2008 - 21:04:19    Titel: Versuch - unmittelbares Ansetzen

Hallo,

nach der subj.-obj.-Kombinationslehre liegt unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung ja dann vor, wenn der Täter "subjektiv die Schwelle zum Losgehen der Tat überschritten hat und gemäß seinem Tatplan solche Handlungen vornimmt, die ohne wesentliche Zwischenakte zu einer unmittelbaren Rechtsgutsverletzung führen."

So weit, so gut, nur wann ist ein Zwischenakt als wesentlich anzusehen? Besonders, in diesen Fällen, wenn z.B. Fallen gestellt werden oder eine Person der anderen auflauert.

Vielen Dank
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2008 - 21:56:06    Titel:

Na, das kommt doch auf den Einzelfall an... und das ist in jedem konkreten Fall Auslegungssache.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 19:11:06    Titel:

Bei Fallen läuft das ja eh wieder ein wenig anders, weil es noch auf das Zutun des Opfers ankommt -> Meinungsstreit.

Ansonsten wie Marina schon sagte ist das stark vom Einzelfall abhängig.

Als Beispiel den Fall mit der Haustür (heißt der Haustür-Fall, oder Pächterfall.. was weiß ich). Jemand beabsichtigt einen anderen bei ihm zu Hause zu überfallen.
Variante A: Er geht zur Tür und nimmt sich vor das Opfer direkt bei Öffnen der Türe zu überfallen. Der Täter klingelt und ist damit im Versuch.
Variante B: Er geht zur Tür und nimmt sich vor sich als Versicherungsvertreter auszugeben und das Opfer erst in der Wohnung während eines Gespräches zu überwältigen. Er klingelt, das Opfer öffnet, bittet den Mann herein. Da ist also das Türöffnen und das Betreten der Wohnung noch ein wesentlicher Zwischenakt auf dem Weg zur Tatbestandsverwirklichung.
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