Mannheim oder WHU
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ryrksenglyrps Newbie

Anmeldungsdatum: 13.06.2008 Beiträge: 4
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Verfasst am: 01 Nov 2008 - 21:19:55 Titel: Mannheim oder WHU |
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| was ist besser, wenn man noch nicht genau weiß, in welcher branche man später tätig sein will? |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 01 Nov 2008 - 22:36:25 Titel: |
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| Ist egal. Karrieretschnisch kannst du es von beiden überall hin schaffen. Ausnahme: wissenschaftliche Karriere im Ausland (Mannheim besser) |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 03:33:54 Titel: |
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| Da geb ich PML Recht. Mannheim hat international mehr Forschungsreputation (ist halt auch ne größere Uni) den besseren Firmenkontakt bekommt man dagegen an der WHU. |
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uni_rheinaufwärts Junior Member

Anmeldungsdatum: 15.10.2008 Beiträge: 41
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 05:28:03 Titel: |
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oder weiter rheinaufwärts  |
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Minian Junior Member

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 25 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 11:49:04 Titel: |
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Den besseren Firmenkontakt bekommst du in Mannheim.
Allein schon bedingt durch die größere Zahl studentischer Initiativen ist die Menge der sich am Campus repräsentierenden Unternehmen insgesamt größer und breiter angelegt.
Hier sind ganz einfach mehr Studenten, die auch mehr auf die Beine stellen können und dies regelmäßig tun. |
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J.C.Denton Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 10.12.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 12:48:34 Titel: |
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| Aloha08 hat folgendes geschrieben: | | Mannheim hat international mehr Forschungsreputation (ist halt auch ne größere Uni) | Sowas ist für Studenten vollkommen egal, da es erst ab der Promotion mit Forschung losgeht.
Was ist denn mit Oestrich-Winkel? _________________ Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
www.business-podium.com |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 14:04:20 Titel: |
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| Zitat: | | Den besseren Firmenkontakt bekommst du in Mannheim. |
Ohne den Firmenkontakt in Mannheim zu kennen, kann ich nur sagen, dass hier an der WHU schon ein sehr intensiver Austausch mit Unternehmen, IBs, UBs etc. stattfindet. Jede Woche kommen zwei Unternehmen vorbei, zusätzlich gibt es Veranstaltungen wie den Career Day, wo man mit Unternehmen in Kontakt treten kann (und gerade hinsichtlich Praktika nach dem 2. Semester sehr nützliche Kontakte knüpfen kann). |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 17:51:29 Titel: |
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| Minian hat folgendes geschrieben: | Den besseren Firmenkontakt bekommst du in Mannheim.
Allein schon bedingt durch die größere Zahl studentischer Initiativen ist die Menge der sich am Campus repräsentierenden Unternehmen insgesamt größer und breiter angelegt.
Hier sind ganz einfach mehr Studenten, die auch mehr auf die Beine stellen können und dies regelmäßig tun. |
Nenn mal die größte Initiative aus dem BWL-Bereich, ich möchte mir das mal online anschauen. |
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norabella Full Member

Anmeldungsdatum: 01.08.2007 Beiträge: 158 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 20:12:58 Titel: |
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Was meinst du mit der "besseren" Uni? Sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren, umfassendere Ausbildung, besseres Mensaessen? Du musst das Ganze schon genauer umschreiben. Aber ich tippe mal wenn du so fragst, ist die WHU die bessere Wahl.
Davon abgesehen, gute Studenten setzen sich durch, ob nun in Mannheim oder an der WHU. Kannst also nur hoffen dass du einer von denen bist.
Und: die von mtobi beschrieben Dinge gibt es in Mannheim auch. Immer wieder Vorträge zum Beispiel beim Arbeitskreis Börse, zu denen die Unternehmen sogar Recruter mitbringen, hab ich mir sagen lassen. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 21:32:30 Titel: |
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| norabella hat folgendes geschrieben: | | Und: die von mtobi beschrieben Dinge gibt es in Mannheim auch. Immer wieder Vorträge zum Beispiel beim Arbeitskreis Börse, zu denen die Unternehmen sogar Recruter mitbringen, hab ich mir sagen lassen. |
Ah, daher rührt wohl der "bessere Firmenkontakt". Recruiter besuchen hin und wieder auch die WHU  |
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J.C.Denton Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 10.12.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 02 Nov 2008 - 22:34:30 Titel: |
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| Gottesschaf hat folgendes geschrieben: |
Recruiter besuchen hin und wieder auch die WHU  | Das kann schon sein. Auch auf dem Rückweg von Oestrich-Winkel kommen die vorbei.  _________________ Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
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rg08 Full Member

Anmeldungsdatum: 10.02.2008 Beiträge: 115 Wohnort: Vallendar
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Verfasst am: 03 Nov 2008 - 00:51:37 Titel: |
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dann hattet ihr also auch vorletzten Montag Herrn Dibelius bei euch?  |
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Manu19 Junior Member

Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 39 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 03 Nov 2008 - 01:10:23 Titel: |
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Hallo Gottesschaaf,
hier sind drei Initiativen aus dem BWL-Bereich von unserer Uni, die du mal online anschauen kannst:
1. Arbeitskreis Börse www.akboerse.de
2. INTEGRA (studentische Unternehmensberatung)
http://www.integra-ev.de/
3. Market Team
http://www.market-team.com/national/
Was ich bei den privaten Unis super finde, sind Events wie das EBS Symposium und den Campus for Finance an der WHU, die Workshops mit einer Recruiting-Fair und noch viel mehr bieten. Ein vergleichbares Event gibt es in Mannheim nicht. _________________ Ducunt volentem fata, nolentem trahunt. |
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maxd89 Full Member

Anmeldungsdatum: 15.09.2008 Beiträge: 57
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 15:04:03 Titel: |
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Ich klinke mich mal in die Konversation ein:
Wo liegt der Unterschied, der 4500€ pro Semester ausmacht? Klar, mehr Profs pro Student. Aber wenn man nach einem Abgeschlossenen Studium einen - subjektiv sowohl als auch objektiv - gleichwertigen Abschluss hat, dann kann man das Geld nicht rechtfertigen?! |
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J.C.Denton Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 10.12.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 15:27:15 Titel: |
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| maxd89 hat folgendes geschrieben: | Ich klinke mich mal in die Konversation ein:
Wo liegt der Unterschied, der 4500€ pro Semester ausmacht? Klar, mehr Profs pro Student. Aber wenn man nach einem Abgeschlossenen Studium einen - subjektiv sowohl als auch objektiv - gleichwertigen Abschluss hat, dann kann man das Geld nicht rechtfertigen?! | Es geht auch um Netzwerke. Harvard ist auch nicht unbedingt das beste, nut kann man als Absolvent auf gute Netzwerke zurückgreifen. Daher lohnt sich das schon. Auch die bekannten Anstalten in Vallendar und oestrich-Winkel sind so. _________________ Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 16:06:20 Titel: |
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------ _________________ Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
Zuletzt bearbeitet von wima am 18 Mai 2009 - 18:09:40, insgesamt einmal bearbeitet |
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steilbergauf Full Member

Anmeldungsdatum: 30.07.2008 Beiträge: 141 Wohnort: London
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 16:18:12 Titel: |
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| Zitat: | | Wo liegt der Unterschied, der 4500€ pro Semester ausmacht? Klar, mehr Profs pro Student. Aber wenn man nach einem Abgeschlossenen Studium einen - subjektiv sowohl als auch objektiv - gleichwertigen Abschluss hat, dann kann man das Geld nicht rechtfertigen?! |
sehr berechtigte frage.... denke das sich whu/ebs im vergleich zu den top staatlichen mannheim, köln, bonn, münster nicht viel nehmen (bezüglich firmenkontakte usw.).... aber was ist mit den hunderten anderen unis, fh`s? Da macht sich diese investition durchaus bezahlt denke ich.... |
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A1848 Senior Member

Anmeldungsdatum: 19.03.2008 Beiträge: 2107
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 17:22:12 Titel: |
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München vergessen  |
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steilbergauf Full Member

Anmeldungsdatum: 30.07.2008 Beiträge: 141 Wohnort: London
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 17:25:49 Titel: |
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absicht! nein, verzeihung an alle münchner, lmu und tu gehören natürlich auch mit in die erstgenannte aufzählung.... |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 20:28:02 Titel: |
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Naja, die Firmenkontakte zu den Top staatlichen Unis sind sicherlich gut.
An der WHU hat man aber jede Woche 2 Unternehmen, die sich hier vorstellen. Und das ist dann nicht nur ein kleiner Stand wo sie Broschüren verteilen. Man sitzt dann mit 50-100 Leuten in einem der Hörsäle und hört sich von 5-10 Firmenvertretern einen Vortrag über das Unternehmen an. (oft ist auch noch ein "Hochrangiger" dabei, letztens Herr Dibelius, Deutschland CEO von Goldman Sachs oder gestern Herr Michael Rüdiger, CEO Zentraleuropa der Credit Suisse). Nach jeder Präsentation gibt es ein Essen im Gewölbekeller mit diesen Firmenvertretern, wo man sich dann noch unterhalten kann.
Nichtsdestotrotz sollte man seine Uniwahl gut bedenken und sich vorher die Favoriten alle mal anschauen und eventuell ein paar Vorlesungen besuchen. |
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Don'tStepOnMyJays Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.01.2008 Beiträge: 680
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 20:41:45 Titel: |
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naja.. das haben wir auch einmal die woche hier..
ich denke einfach, dass es eine frage der ausbildung ist, die man bekommen moechte (vllt ist das ja auch nur ein vorurteil von mir).
was eventuell nicht von der hand zu weisen ist, ist einfach das netzwerk, das vielleicht intensiver und wichtiger genommen wird.
aber auch das ist nur eine vermutung.. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 21:12:20 Titel: |
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| maxd89 hat folgendes geschrieben: | Ich klinke mich mal in die Konversation ein:
Wo liegt der Unterschied, der 4500€ pro Semester ausmacht? Klar, mehr Profs pro Student. Aber wenn man nach einem Abgeschlossenen Studium einen - subjektiv sowohl als auch objektiv - gleichwertigen Abschluss hat, dann kann man das Geld nicht rechtfertigen?! |
Ganz einfach. Hier hat der Student größtenteils das Sagen. Beispiel: Wenn ein Professor hier offenkundig durchgehend schlechte Vorlesungen hält und das nicht bald ändert ist er eben nicht mehr lange an der WHU, das kann und ist meines Wissens schon ein paar Mal vorgekommen.
Dazu sieht man hier offen was hier mit den Studiengebühren passiert: Die Ausstattung ist top, die Gebäude sind stellenweise brandneu (Bsp: Bachelor-/Mastergebäude) und es findet obligatorisch Unterricht in 2 Fremdsprachen mit 5-15 Mitstudenten (wobei 15 schon ungewöhnlich viel wäre) mit Muttersprachlern als Dozenten statt. Weiteres Beispiel: Wenn sich 5 Studenten zusammenschließen wird für eine weitere Fremdsprache ein Dozent hergeholt (Arabisch z.B.) und das finde ich schon krass.
Jetzt mal zu mir:
Warum nicht Mannheim und warum 5000 Euro?
Der nicht-monetäre Anreiz:
Mir gefällt Vallendar als Umgebung und mir gefällt es alle Komilitonen persönlich zu kennen und mit denen auch viel zu tun haben (Hauspartys, Lerngruppen, gemeinsame Vorlesungen, gemeinsam etwas unternehmen, etc.). Ich habe Freunde an den staatl. (TH Karlsruhe z.B.), die mir erzählt haben, dass es keinen Sinn macht in der Vorlesung mit seinem Sitznachbar zu reden, weil man ihn unter 800 Anwesenden mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso nie wieder antrifft.
Ich bin zwar kein Verfechter von Mini-Vorlesungen, aber wenn man dann hier mit 50-60 Leuten jedes Gesicht kennt ist das schon krass im Vergleich.
Der monetäre:
Die Ausbildung enthält hauptsichtlich das was im Job später benötigt wird. Alle können früher oder später Excel, Powerpoint etc. bedienen (und das mit mehr als nur Zellen-Färben ), werden zu Gruppenarbeiten gezwungen und haben in den studentischen Initiativen gelernt Verantwortung zu übernehmen. An die Mannheimer: Börsenverein und stud. Unternehmensberatung haben wir als BWL-Hochschule natürlich auch, um mal Minians Aussage von wegen "mehr Studenten die mehr auf die Beine stellen" mal ein wenig Kontra zu geben.
Das Netzwerk steht und bei Präsentationen kommen vom Unternehmen oftmals mehr als 3-10 Ex-WHUler her, die einem alles erzählen können und einem auch später per Mail oder Telefon gerne Bescheid sagen, worauf man im Verfahren achten sollte, an wen man sich wenden sollte oder generell mal nachschauen ob man da nicht mal etwas machen könnte
Darüber hinaus haben wir hier durchgehend Gastvorträge (gibt es in Mannheim natürlich auch), so habe ich z.B. letzte Woche mit Norbert Walter für eine halbe Stunde gesprochen und ihn ein bisschen über die Konjunkturaussichten etc. befragt (Chefvolkswirt Deutsche Bank, ist öfters im TV bei Anne Will und co. zu sehen) und ich finde das für einen Erstsemestler verdammt krass - Vielleicht ist es ja in Mannheim selbstverständlich - ich weiß es nicht und würde mich freuen wenn sich ein Mannheimer dazu äußert.
Daran kannst du ja vielleicht sehen, warum wir im Schnitt die höchsten Gehälter erhalten (ob die Statistik noch aktuell ist weiß ich nicht), die dann irgendwann die Studiengebühren revidieren.
Wer auf die anonyme Masse steht ist mit Mannheim gut beraten. Ich persönlich könnte das für mich auch vorstellen, die WHU war die einzige Private die für mich in Frage kam und soweit bin ich auch sehr zufrieden und sehe einen Mehrwert für meine Studiengebühren.
Und zu allerletzt: An die WHU nach einer kurzen Zeit wieder herkommen (z.B. nach einer Fahrt nach Hause) ist wie nach Hause kommen, das Gefühl lässt sich schwer beschreiben, aber ich freue mich jedes Mal. |
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Wirtschaftsinformatiker Senior Member

Anmeldungsdatum: 30.06.2006 Beiträge: 7084
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 21:27:32 Titel: |
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| Zitat: | | Was man bei der WHU bekommt und was ich einwenig beneide ist das unternehmerische Denken und den Teamspirit. Zudem wird man in den ganzen Softskills geschult. |
eben das denke ich auch.
| Zitat: | | Die Ausbildung enthält hauptsichtlich das was im Job später benötigt wird. Alle können früher oder später Excel, Powerpoint etc. bedienen (und das mit mehr als nur Zellen-Färben ), werden zu Gruppenarbeiten gezwungen und haben in den studentischen Initiativen gelernt Verantwortung zu übernehmen. An die Mannheimer: Börsenverein und stud. Unternehmensberatung haben wir als BWL-Hochschule natürlich auch, um mal Minians Aussage von wegen "mehr Studenten die mehr auf die Beine stellen" mal ein wenig Kontra zu gebe |
das ist an jeder etwas besseren FH auch so, da wird mehr Wert auf Softskilss und die Anwendung von praxisrelevantem Wissen gelegt statt auf viel Theorie.
Das Netzwerk durch die WHU ist natürlich unschlagbar, weil Karriere macht nicht der Klügste, sondern der, mit dem besten Netzwerk.
Also, wer nicht unbedingt in die Forschung will, das nötige Kleingeld wie auch immer auftreiben kann ( gibt dort Stipendien, Kredite etc ) und mal Karriere machen will, sollte lieber an die WHU |
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_Seb_ Full Member

Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 228 Wohnort: Münster
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 22:00:21 Titel: |
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Ich gebe mal meine Meinung aus Sicht der staatl. bzw. Münster ab.
| Zitat: | | Ganz einfach. Hier hat der Student größtenteils das Sagen. Beispiel: Wenn ein Professor hier offenkundig durchgehend schlechte Vorlesungen hält und das nicht bald ändert ist er eben nicht mehr lange an der WHU, das kann und ist meines Wissens schon ein paar Mal vorgekommen. |
Das gibt es an den großen staatlichen Unis durch Vorlesungsevaluationen genauso. Mir ist dabei zwar noch nicht zu Ohren gekommen, dass ein Prof deshalb die Uni verlassen musste aber, dass die Veranstaltung von einer anderen Person gehalten wurde.
| Zitat: |
Dazu sieht man hier offen was hier mit den Studiengebühren passiert: Die Ausstattung ist top, die Gebäude sind stellenweise brandneu (Bsp: Bachelor-/Mastergebäude) und es findet obligatorisch Unterricht in 2 Fremdsprachen mit 5-15 Mitstudenten (wobei 15 schon ungewöhnlich viel wäre) mit Muttersprachlern als Dozenten statt. Weiteres Beispiel: Wenn sich 5 Studenten zusammenschließen wird für eine weitere Fremdsprache ein Dozent hergeholt (Arabisch z.B.) und das finde ich schon krass.
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Das letzte Beispiel ist wirklich krass. Ich sehe es auch als Vorteil an, 2 Fremdsprachen verpflichtend zu machen. In meinem Studium ist nur Englisch verpflichtend, dass in Kursen von 30 Leuten von Muttersprachlern unterrichtet wird. Weitere Sprachkurse können aber immer am Sprachenzentrum belegt werden.
| Zitat: | | Mir gefällt Vallendar als Umgebung und mir gefällt es alle Komilitonen persönlich zu kennen und mit denen auch viel zu tun haben (Hauspartys, Lerngruppen, gemeinsame Vorlesungen, gemeinsam etwas unternehmen, etc.) |
Ist natürlich Ansichtssache, ich könnte es mir zumindest nicht vorstellen in einem Dorf zu studieren, auch wenn Köln und Koblenz sind nicht soo weit entfernt sind.
Ich sehe es auch als Vorteil an, Kontakt zu Studenten anderer Fachrichtungen zu haben.
| Zitat: | | Ich habe Freunde an den staatl. (TH Karlsruhe z.B.), die mir erzählt haben, dass es keinen Sinn macht in der Vorlesung mit seinem Sitznachbar zu reden, weil man ihn unter 800 Anwesenden mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso nie wieder antrifft. |
Ich glaube, das ist einer der beliebtesten Sätze gegen staatl. Unis und eines der schwächsten Argumente überhaupt. Mal ganz ehrlich, wer nicht ein total introvertierter Typ ohne jegliche soziale Kompetenz ist, hat solche Probleme nicht. Wenn man sich mit Leuten gut versteht, trifft man diese auch bestimmt wieder.
| Zitat: | | Die Ausbildung enthält hauptsichtlich das was im Job später benötigt wird. Alle können früher oder später Excel, Powerpoint etc. bedienen (und das mit mehr als nur Zellen-Färben Wink), werden zu Gruppenarbeiten gezwungen und haben in den studentischen Initiativen gelernt Verantwortung zu übernehmen. An die Mannheimer: Börsenverein und stud. Unternehmensberatung haben wir als BWL-Hochschule natürlich auch, um mal Minians Aussage von wegen "mehr Studenten die mehr auf die Beine stellen" mal ein wenig Kontra zu geben. |
Auch wenn sich mittlerweile viel den Lehrplänen getan hat, kommt Gruppenarbeit an den staatl. meist noch zu kurz. Woebi ich die Bedienung des MS - Office Paketes, auch mit mehr als nur Zellen Farben jetzt nicht als so sonderlich herausfordernd bezeichnen würde, dass es eines Hochschulstudiums bedarf.
| Zitat: | Das Netzwerk steht und bei Präsentationen kommen vom Unternehmen oftmals mehr als 3-10 Ex-WHUler her, die einem alles erzählen können und einem auch später per Mail oder Telefon gerne Bescheid sagen, worauf man im Verfahren achten sollte, an wen man sich wenden sollte oder generell mal nachschauen ob man da nicht mal etwas machen könnte Wink
Darüber hinaus haben wir hier durchgehend Gastvorträge (gibt es in Mannheim natürlich auch), so habe ich z.B. letzte Woche mit Norbert Walter für eine halbe Stunde gesprochen und ihn ein bisschen über die Konjunkturaussichten etc. befragt (Chefvolkswirt Deutsche Bank, ist öfters im TV bei Anne Will und co. zu sehen) und ich finde das für einen Erstsemestler verdammt krass - Vielleicht ist es ja in Mannheim selbstverständlich - ich weiß es nicht und würde mich freuen wenn sich ein Mannheimer dazu äußert.
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Unternehmenspräsentation auch mit Einladungen zu Weinproben, Abendessen etc. gibt es auch bei uns haufenweise. Auch war Norbert Walter zu einem Vortrag da und du hättest ihn sicher auch als Erstsemester befrage können, wenn du denn zur Veranstaltung gegangen wärst.
Ich wage auch mal ein vorsichtiges Fazit.
Ich denke, dass die oben genannten staatl. Unis den privaten im sonstigen Angebot garnicht weit hinterherhinken. Ich habe einige Komillitonen die auch Plätze an den priv. Unis hatten, sich aber entgültig doch für die staatl. Uni entschieden haben. Begründung war meist: studieren in einer Studentenstadt, dadurch auch Kontakt zu anderen Fachrichtungen und das man ein vergleichbares Angebot bekommt, wenn man sich darum kümmert.
Fest steht aber auch, dass bei kleineren Kursen viel stärker auf einzelne Fragen eingegangen werden kann und das die Studenten an der WHU im Durchschnitt sicherlich motivierter sind ( dank komplexem Auswahlverfahren ). |
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meyko Full Member

Anmeldungsdatum: 03.04.2008 Beiträge: 67
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Verfasst am: 04 Nov 2008 - 22:09:54 Titel: |
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Gebe dir vor allem mit der Meinung zur "anonymen Masse "recht!
Ich hatte überhaupt keine Probleme viele Freunde zu finden und meinen Kommilitonen gings genauso. Ich sehemeine Sitznachbarn bestimmt mehr als einmal im Leben und ich fühle mich auf keinen Fall alleine. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 01:26:18 Titel: |
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| _Seb_ hat folgendes geschrieben: | Ich gebe mal meine Meinung aus Sicht der staatl. bzw. Münster ab. | Zitat: | | Mir gefällt Vallendar als Umgebung und mir gefällt es alle Komilitonen persönlich zu kennen und mit denen auch viel zu tun haben (Hauspartys, Lerngruppen, gemeinsame Vorlesungen, gemeinsam etwas unternehmen, etc.) |
Ist natürlich Ansichtssache, ich könnte es mir zumindest nicht vorstellen in einem Dorf zu studieren, auch wenn Köln und Koblenz sind nicht soo weit entfernt sind.
Ich sehe es auch als Vorteil an, Kontakt zu Studenten anderer Fachrichtungen zu haben. |
Koblenz ~5-10 min, Vallendar ist wortwörtlich Vorort von Koblenz.
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| Zitat: | | Ich habe Freunde an den staatl. (TH Karlsruhe z.B.), die mir erzählt haben, dass es keinen Sinn macht in der Vorlesung mit seinem Sitznachbar zu reden, weil man ihn unter 800 Anwesenden mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso nie wieder antrifft. |
Ich glaube, das ist einer der beliebtesten Sätze gegen staatl. Unis und eines der schwächsten Argumente überhaupt. Mal ganz ehrlich, wer nicht ein total introvertierter Typ ohne jegliche soziale Kompetenz ist, hat solche Probleme nicht. Wenn man sich mit Leuten gut versteht, trifft man diese auch bestimmt wieder. |
Mein Kumpel meinte das so, Handynummern austauschen und mehr als Smalltalk würde keinen Sinn ergeben, er trifft sich jetzt regelmäßig mit neuen Freunden bei Tutorien, wenn sie es über die Belegung schaffen.
Und ehrlich gesagt gefällt es mir gut die Leute hier persönlich alle zu kennen, auch wenn ich da jetzt kein absoluter Fan davon bin, der ansonsten keine Gegenmeinungen zulässt.
| Zitat: | | Zitat: | | Die Ausbildung enthält hauptsichtlich das was im Job später benötigt wird. Alle können früher oder später Excel, Powerpoint etc. bedienen (und das mit mehr als nur Zellen-Färben Wink), werden zu Gruppenarbeiten gezwungen und haben in den studentischen Initiativen gelernt Verantwortung zu übernehmen. An die Mannheimer: Börsenverein und stud. Unternehmensberatung haben wir als BWL-Hochschule natürlich auch, um mal Minians Aussage von wegen "mehr Studenten die mehr auf die Beine stellen" mal ein wenig Kontra zu geben. |
Auch wenn sich mittlerweile viel den Lehrplänen getan hat, kommt Gruppenarbeit an den staatl. meist noch zu kurz. Woebi ich die Bedienung des MS - Office Paketes, auch mit mehr als nur Zellen Farben jetzt nicht als so sonderlich herausfordernd bezeichnen würde, dass es eines Hochschulstudiums bedarf. |
Ad MS-Office: Es mag vielleicht lächerlich klingen, aber die Alumni im Job die hier zu Präsentationen herkommen erzählen uns wie wichtig Excel und Powerpoint tatsächlich sind, auch wenn ich es persönlich ebenfalls lächerlich finde. Insofern ist das ja sicherlich auch nicht immer ein Nachteil .
| Zitat: | | Zitat: | Das Netzwerk steht und bei Präsentationen kommen vom Unternehmen oftmals mehr als 3-10 Ex-WHUler her, die einem alles erzählen können und einem auch später per Mail oder Telefon gerne Bescheid sagen, worauf man im Verfahren achten sollte, an wen man sich wenden sollte oder generell mal nachschauen ob man da nicht mal etwas machen könnte Wink
Darüber hinaus haben wir hier durchgehend Gastvorträge (gibt es in Mannheim natürlich auch), so habe ich z.B. letzte Woche mit Norbert Walter für eine halbe Stunde gesprochen und ihn ein bisschen über die Konjunkturaussichten etc. befragt (Chefvolkswirt Deutsche Bank, ist öfters im TV bei Anne Will und co. zu sehen) und ich finde das für einen Erstsemestler verdammt krass - Vielleicht ist es ja in Mannheim selbstverständlich - ich weiß es nicht und würde mich freuen wenn sich ein Mannheimer dazu äußert.
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Unternehmenspräsentation auch mit Einladungen zu Weinproben, Abendessen etc. gibt es auch bei uns haufenweise. Auch war Norbert Walter zu einem Vortrag da und du hättest ihn sicher auch als Erstsemester befrage können, wenn du denn zur Veranstaltung gegangen wärst. |
Bei einem Vortrag vor 300-400 Leuten? Ich mag mir das nicht im selben Umfang vorstellen können. Walter war ja jetzt auch nur ein Beispiel; wir haben hier im 1.Semester auch Gastvorträge in einigen Vortragsreihen und ich finde das schon bemerkenswert, auch wenn es wohl vermessen wäre zu behaupten, dass die Staatlichen so etwas nicht bieten können.
| Zitat: | Ich wage auch mal ein vorsichtiges Fazit.
Ich denke, dass die oben genannten staatl. Unis den privaten im sonstigen Angebot garnicht weit hinterherhinken. Ich habe einige Komillitonen die auch Plätze an den priv. Unis hatten, sich aber entgültig doch für die staatl. Uni entschieden haben. Begründung war meist: studieren in einer Studentenstadt, dadurch auch Kontakt zu anderen Fachrichtungen und das man ein vergleichbares Angebot bekommt, wenn man sich darum kümmert.
Fest steht aber auch, dass bei kleineren Kursen viel stärker auf einzelne Fragen eingegangen werden kann und das die Studenten an der WHU im Durchschnitt sicherlich motivierter sind ( dank komplexem Auswahlverfahren ). |
Das Fazit mag ich nicht abstreiten und hier wird (hoffentlich) keiner behaupten, dass wir so viel besser sind als Mannheim, Köln, Münster und München. Das wird mit Sicherheit nicht der Fall sein.
Jeder hat seine Präferenzen, gesehen aus der BWL-Richtung hätte mich außer Mannheim aber ansonsten nichts mehr in Deutschland interessiert und ich kann für mich begründen warum ich 5000 Euro an der WHU zahle.
Eine bessere Studentenstadt ist schön, aber habe ich da im Studium immer etwas von? Es geht ja nicht immer nur Party und wir gleichen hier durch die Aktivitäten unter uns einiges aus. Ich behaupte mal den Zusammenhalt wird es an den Staatlichen unter den Studierenden nicht geben, gezwungenermaßen durch die Anonymität der Masse.
Letztes Argument: Wer 5.000 Euro zahlt wird sich eher auf den Hosenboden setzen, als wenn er 500 zahlt. Ich denke auch Motivation ist hier sicherlich nie fehl am Platze  |
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Minian Junior Member

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 25 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 01:50:55 Titel: |
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Ich kann _Seb_ in seiner differenzierten und vielschichtigen Darlegung der wahren Verhältnisse nur beipflichten.
Die WHU hat schon längst keine Alleinstellungsmerkmale mehr gegenüber Unis wie Münster oder Mannheim.
Das einzige, was mir gerade einfällt, sind die unverhältnismäßig hohen Studiengebühren, die in keiner Relation zur Qualität der dort gebotenen Lehre stehen.
Außerdem soll das Studium dort frei von jeglicher Mathematik sein.
Wie kann sowas bloß Spaß machen?
Die angebliche "Anonymität der Masse" ist ein gerne bemühtes Vorurteil von Privatunistudenten.
Das Argument geht schon deshalb fehl, da Übungen und Tutorien in kleinen Lerngruppen gehalten werden, und diese den wesentlichen Teil des Studiums bilden.
Eine Abhängigkeit zwischen hohen Studiengebühren und akademischer Motivation erkennen zu wollen, halte ich für ziemlich absurd.
Wer keine Leistung bringt, wird bei uns rausgeprüft, ganz einfach. |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 02:00:34 Titel: |
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| Zitat: | Das einzige, was mir gerade einfällt, sind die unverhältnismäßig hohen Studiengebühren, die in keiner Relation zur Qualität der dort gebotenen Lehre stehen.
Außerdem soll das Studium dort frei von jeglicher Mathematik sein.
Wie kann sowas bloß Spaß machen? |
Das halte ich für ein Gerücht. Wir sollten die Diskussion hier jetzt soweit beenden. Jeder kann sich die Unis anschauen und sich selbst eine Meinung bilden und dann seine eigene Wahl treffen. Ich bin jedenfalls vollkommen zufrieden hier und kann mir kein Studium woanders vorstellen.
Die Vorurteile gegen Privatunis und staatliche Unis immer und immer wieder aufzuführen bringt uns auch nicht weiter. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 02:08:30 Titel: |
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| Minian hat folgendes geschrieben: | Ich kann _Seb_ in seiner differenzierten und vielschichtigen Darlegung der wahren Verhältnisse nur beipflichten.
Die WHU hat schon längst keine Alleinstellungsmerkmale mehr gegenüber Unis wie Münster oder Mannheim.
Das einzige, was mir gerade einfällt, sind die unverhältnismäßig hohen Studiengebühren, die in keiner Relation zur Qualität der dort gebotenen Lehre stehen.
Außerdem soll das Studium dort frei von jeglicher Mathematik sein.
Wie kann sowas bloß Spaß machen?
Die angebliche "Anonymität der Masse" ist ein gerne bemühtes Vorurteil von Privatunistudenten.
Das Argument geht schon deshalb fehl, da Übungen und Tutorien in kleinen Lerngruppen gehalten werden, und diese den wesentlichen Teil des Studiums bilden.
Eine Abhängigkeit zwischen hohen Studiengebühren und akademischer Motivation erkennen zu wollen, halte ich für ziemlich absurd.
Wer keine Leistung bringt, wird bei uns rausgeprüft, ganz einfach. |
Ist ja sehr motivierend für den Rest.
Du willst anscheinend anhand deiner Beiträge nur polemisieren, du hast weiter oben deutlich lesen können, dass andere Studenten so fair sind, auch der WHU einen Vorteil in gewissen Punkten einzuräumen. Nur so: Wenn dich Mathematik investiert, dann studier wohl lieber kein BWL.
Da die WHU-Studenten aus deiner Sicht ja nicht mithalten können bei Organisationstalent, frage ich mich warum Mannheim nichts in der Größenordnung vom Campus for Finance aufbieten kann, zumindest habe ich da bisher noch nicht von einem vergleichbaren Kongress gehört.
Ich respektiere die Meinungen aller anderen "staatlichen" Studenten hier, aber was du schreibst ist außer groß zu provozieren nicht besonders tiefgründig. |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 02:33:38 Titel: |
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| Zitat: | | Ist natürlich Ansichtssache, ich könnte es mir zumindest nicht vorstellen in einem Dorf zu studieren, auch wenn Köln und Koblenz sind nicht soo weit entfernt sind. |
Ich habe mein Leben lang, ganze 20 Jahre in Kölle gewohnt, und bin jetzt hier in Vallendar am studieren. Wenn du mir wirklich eins glauben kannst, dann ist es das, dass es hier wirklich cool ist zu leben. Erstens wohnen alle Leute paar hundert Meter nur entfernt voneinander, was extrem vorteilhaft ist und zweitens bietet Vallendar und Koblenz, was mit dem Auto und unter Missachtung aller unangebrachten 50 Km/h-Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von sechs, sieben Minuten erreichbar ist, alles, was man zum Leben braucht: eine Dönerbude (mit JUMBO-Döner!), einen stark frequentierten Bäcker, ein McFit und genug Parties.
Im Ernst: Die Studiensituation hier ist wirklich gut. Doch ich denke nicht, dass WHUler die Non-Plus-Ultra-Studenten sind mit klar besseren Karriereperspektiven im Vergleich zu staatlichen Absolventen. Trotzdem empfand ich es als Erstsemestler bemerkenswert, dass innerhalb von nunmehr zwei Monaten zahlreiche renommierte UBs & IBs (McK, Bain, Roland Berger, JP Morgan, Morgan Stanley, Merill Lynch usw.), wie auch ein paar Industrieunternehmen da waren.
Ganz ehrlich bezweifele ich, dass in Vorlesungen mit 400+ Studenten so intensiv kommuniziert wird, wie in Vorlesungen hier. Es werden grundsätzlich alle Fragen zugelassen und beantwortet.
Letzlich ist wohl der "Spirit", wie hier alle sagen, der größte Unterschied. Ich denke, dieser Punkt ist auch am schwersten für Außenstehende nachvollziehbar - war er für mich vor dem Beginn des Studiums hier auch nicht. Wie gesagt, ich habe Zweifel, dass man etwas Vergleichbares an einer staatlichen Uni findet (gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen).
| Zitat: | Außerdem soll das Studium dort frei von jeglicher Mathematik sein.
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Jetzt weiß ich nicht, wie du Mathematik definierst. Ich kann dir nur sagen, was wir hier gerade im 1. Semester so machen: Optimierung unter Nebenbedingungen, Komparative Statik, Yang Theorem, Matrizen(-operationen), part. Ableiten mehrerer Variablen, impliz. Differenzieren, Lagrange usw., um nur ein paar Sachen zu nennen.
Wie du das bewertest, sei dir überlassen. Zumindest ganz befreit von Mathematik sind wir hier nicht. |
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turbokapitalist Senior Member

Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 1142
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 03:29:33 Titel: |
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| die privaten wie whu und ebs bereiten durch den ständigen leistungsdruck am besten auf ub/ib vor. kein wunder, dass viele dann dort enden. davon kann man halten, was man will. |
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Wirtschaftsinformatiker Senior Member

Anmeldungsdatum: 30.06.2006 Beiträge: 7084
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 04:15:46 Titel: |
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| Zitat: | Jetzt weiß ich nicht, wie du Mathematik definierst. Ich kann dir nur sagen, was wir hier gerade im 1. Semester so machen: Optimierung unter Nebenbedingungen, Komparative Statik, Yang Theorem, Matrizen(-operationen), part. Ableiten mehrerer Variablen, impliz. Differenzieren, Lagrange usw., um nur ein paar Sachen zu nennen.
Wie du das bewertest, sei dir überlassen. Zumindest ganz befreit von Mathematik sind wir hier nicht. |
das klingt nicht schlecht
Zuletzt bearbeitet von Wirtschaftsinformatiker am 05 Nov 2008 - 10:08:02, insgesamt einmal bearbeitet |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 05:29:24 Titel: |
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Ja, also ich denke bei dieser Frage muss man als WHUler schon realistisch bleiben: die staatlichen Unis haben über die letzten Jahre extrem aufgeholt und der Vorteil des reinen Studienangebots durch die Uni als solche ist dahingeschrumpft. Ich sehe zwar immer noch gewisse Unterschiede, wie zum Beispiel (etwas) bessere Ausstattung, Trimester-Aufbau (=jedes Jahr 12 Wochen Zeit für ein Pflichtpraktikum) große Auswahl und Einfachheit (da Pflicht) des Auslandsstudiums oder auch die Doppelabschlussprogramme (MSc WHU + vollwertiger MBA an z.B. Texas at Austin in nur 2 Jahren). Aber mit entsprechendem Eigenengagement läßt sich vieles davon auch an anderen Unis selber stricken und auf manche Dinge kann man auch gut verzichten: Personaler stellen einen ja schließlich nicht ein, weil man irgendwie 2 verlotterte Flatscreens mehr irgendwo in der Uni rumhängen hat als andere, gelle?
Aus meiner Sicht ist es daher mittlerweile nicht mehr die Uni selbst, die die Leute anzieht, sondern vielmehr die aktiven und ehemaligen Studenten. Die Abiturienten, die auf den Schnuppertagen hier herkommen und sich danach dafür entscheiden, an der WHU zu studieren, fühlen sich ja offensichtlich so wohl hier, dass es ihnen die 5000 Euro wert ist. Das kann mehrere Gründe haben, für mich persönlich und viele meiner Freunde hier ist es so: es macht einfach einen höllen Spaß mit anderen smarten und hochmotivierten Kommilitonen mit interessanten Hintergründen ständig zusammenzukommen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Und ich will auch damit gar nicht sagen, dass alle WHUler die absolut smartesten Studenten in D sind. So ist es nicht, und das sollte _vor allem_ auch jedem WHU-Erstsemestler klar sein. Nur: die Dichte der Komibination Intelligenz, Motivation und Begeisterungsfähigkeit ist hier einfach wesentlich höher als ich sie bisher sonst irgendwo erlebt habe. Ist aus zwei Gründen auch relativ einfach zu begründen: a) wer nimmt schon freiwillig einen Kredit über 30.000 Euro für ein Studium auf, wenn er sich nicht ABSOLUT sicher ist, dass BWL an der WHU DAS Ding für ihn ist, und voll durchstarten will? b) die Uni hat ein entsprechendes Auswahlverfahren das sowohl auf Abiturleistung als auch insbesondere auf Persönlichkeit (und damit eben auch Motivation) hin abprüft.
Das Schöne für mich daran ist: wer gerne mit möglichst vielen ähnlich guten Studenten zusammenarbeitet, auf die man sich jederzeit verlassen kann und die nicht um Mitternacht anfangen zu mosern, dass sie lieber ins Bett wollen, als den Case zu Ende zu machen, muss hier nicht lange suchen.
Je länger ich dabei bin (bin jetzt im 5. Semester) desto mehr wird mir auch bewusst, wie weit es mich gebracht hat, von dem großen Erfahrungsschatz meiner Freunde hier zu profitieren. Ich bin bin nicht so sicher, wie ich das am besten rüberbringen kann, ohne dabei zu überheblich und arrogant zu wirken. Ich versuche es einmal so: stellt euch einfach mal selber kurz die folgenden Fragen:
Wie viele Leute kennt ihr,
-die schonmal in Tokyo ein Praktikum gemacht haben?
-die wissen, wo man in Beijing am billigsten gefälschte Poloshirts kaufen kann?
-die ein Arbeitsplatzangebot von McKinsey in der Tasche haben?
-die in China studiert haben?
-die daran beteiligt waren, in einer Gruppe von weniger als 20 Leuten ein Event mit einem Budget von mehreren 10.000 Euro auf die Beine gestellt haben?
-dessen Eltern so wenig verdienen, dass sie unter der Bafög-Grenze liegen, und die sich heute fragen, das Angebot welcher Top-Beratung sie besser annehmen sollen?
-die in ihren Praktika im Sommer so viel verdienen, dass sie damit ihr komplettes Auslandssemester inkl. Hin- und Rückflug bezahlen können?
-die kein Problem damit haben nachts um 2:00 Uhr vor einer Klausur ihren Kommilitonen nochmal 2 Stunden lang das xy-Theorem auf Slide 232 zu erklären?
-die es nicht ungewöhnlich finden, in einem völlig fremden Land einen völlig fremden Menschen anzurufen und ihn zu fragen, ob er Lust auf ein gemeinsames Treffen hat - denn der Fremde war ja vor 10 Jahren auch an der gleichen Uni - ?
-die in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun haben als für lau nach Koblenz zu fahren und dort Hauptschulkindern mit Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben zu helfen?
WHUler zu sein heiß für mich, dass mir zu jeder dieser Fragen sofort mindestens 10 Gesichter einfallen. Ich persönlich empfinde das als extrem bereichernd, diese Leute meine Freunde nennen zu können und es spornt mich jeden Tag wieder dazu an, noch etwas mehr zu geben. Der Motivationseffekt ist dabei enorm: wenn ich sehe, was der Kommilitone xy erreicht hat, weiß ich, dass ich das genau so gut erreichen kann, wenn ich nur hart genug dafür arbeite -> schon wird wieder etwas mehr für die Uni getan.
Versteht mich nicht falsch - natürlich gibt es auch an allen staatlichen Unis all diese Leute - nur, wie wahrscheinlich ist es, dass ich die alle irgendwann mal kennen lerne? Ich wollte es einfach nicht darauf ankommen lassen und finde jetzt im Nachhinein - mit Blick auf gewonnene Freunde, Erfahrungen und nicht zuletzt meinen beruflichen Erfolg - war es jetzt schon jeden Cent wert. Denn ich weiß: hätte man mir hier nicht ständig vor die Augen gehalten, was (und wie) man alles erreichen kann, hätte ich vor 3 Jahren nie für möglich gehalten, wo ich heute stehe, und es sicher auch gar nicht erst versucht.
Trotzdem - und das ist ja die eigentliche Frage des Threads - finde ich eines sehr wichtig: bei der Frage ob WHU oder Mannheim oder Uni Unteroberdorf - schaut einfach, wo ihr euch am wohlsten fühlt. Ein glücklicher Student ist viel eher ein guter Student (und später ein guter Mitarbeiter) als einer, der sich durch alles zähneknirschend hindurchbeißen muss. Es ist wenig hilfreich sich WHU - oder jede andere Uni - anzutun, ausschließlich weil man denkt, dass das die beste Karriereentscheidung ist.
Es geht hier schließlich darum, 3-5 Jahr seines Lebens irgendwo zu verbringen - also schaut lieber was euch happy macht, anstatt euch jetzt schon die Köppe darüber einzuschlagen, ob man jetzt als Mannheimer oder WHUler eher bei einem bestimmten Unternehmen landet. Jemand hat es hier eben schon 100% richtig gesagt: sobald ihr erstmal im Interview sitzt, kommt es auf eure Persönlichkeit und eure gesammelten Erfahrungen an - und spätestens dann kann sich keiner mehr hinter dem Namen seiner Uni verstecken.
Haut rein
J |
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_Seb_ Full Member

Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 228 Wohnort: Münster
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 12:00:08 Titel: |
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| Zitat: | | Aus meiner Sicht ist es daher mittlerweile nicht mehr die Uni selbst, die die Leute anzieht, sondern vielmehr die aktiven und ehemaligen Studenten. Die Abiturienten, die auf den Schnuppertagen hier herkommen und sich danach dafür entscheiden, an der WHU zu studieren, fühlen sich ja offensichtlich so wohl hier, dass es ihnen die 5000 Euro wert ist. Das kann mehrere Gründe haben, für mich persönlich und viele meiner Freunde hier ist es so: es macht einfach einen höllen Spaß mit anderen smarten und hochmotivierten Kommilitonen mit interessanten Hintergründen ständig zusammenzukommen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Und ich will auch damit gar nicht sagen, dass alle WHUler die absolut smartesten Studenten in D sind. So ist es nicht, und das sollte _vor allem_ auch jedem WHU-Erstsemestler klar sein. Nur: die Dichte der Komibination Intelligenz, Motivation und Begeisterungsfähigkeit ist hier einfach wesentlich höher als ich sie bisher sonst irgendwo erlebt habe. Ist aus zwei Gründen auch relativ einfach zu begründen: a) wer nimmt schon freiwillig einen Kredit über 30.000 Euro für ein Studium auf, wenn er sich nicht ABSOLUT sicher ist, dass BWL an der WHU DAS Ding für ihn ist, und voll durchstarten will? b) die Uni hat ein entsprechendes Auswahlverfahren das sowohl auf Abiturleistung als auch insbesondere auf Persönlichkeit (und damit eben auch Motivation) hin abprüft. |
Ich habe ja weiter oben schonmal geschrieben, dass ich im Durchschnitt die WHU Studenten auch für motivierter und leistungswilliger halte. Ein Dozent aus Münster hat mal zur Diskussion bzgl. der Konkurrenz zwischen den Unis gesagt: " Die WHU hat einen extrem hohen Anteil an Topstudenten und wenige vom Rest. Die großen staatlichen haben mindestens genausoviele Topstudenten aber auch wesentlich mehr vom Rest. "
So long |
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Tian Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.10.2006 Beiträge: 122 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 12:19:42 Titel: |
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| Zitat: |
die privaten wie whu und ebs bereiten durch den ständigen leistungsdruck am besten auf ub/ib vor.
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Warum machen dann die meisten ub oder ib und die wenigsten gehen in die Industrie?
Sind Top-BWL dort nicht genau so gefragt? Oder nur weil als ub/ib besser bezahlt wird?
Kann jemand seine Erfahrung oder besser eigene Entscheidung mir näher bringen. Danke. _________________ It is not your aptitude, but your attitude, that determines your altitude.
-Zig Ziglar- |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 13:42:05 Titel: |
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| Viele gehen nach dem Studium in die UB, um nützliche Erfahrungen zu sammeln. Von denen gehen dann aber auch viele, nach ein paar Jahren, in die Industrie oder woanders hin. Bei McK bleiben die Leute z.B. im Durchschnitt nur drei Jahre. |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 17:58:02 Titel: |
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Aus meiner WFI Sicht (und vom Modell sehe ich die WFI ähnlich wie EBS und WHU, wobei wir etwas weniger Topstudenten haben) und einem, der sich danach für UB entschieden hat, kann ich LazyJay nur voll zustimmen. Diesen engen School Spirit mit Leuten, die die gleichen Werte teilen und motiviert sind, ist wichtig und macht es aus. Das ist hier an der Uni in den USA, wo ich gerade bin, genauso.
Ich habe bislang Studenten von anderen Unis nur auf Sportfesten kennengelernt (auch nur Top-Unis) und in Praktika. Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass der Leistungswille bei den Absolventen gewisser Unis, wie oben schon angesprochen gerade auch bei WHU und EBS, viel höher ist. Da wird nicht um 20h auf die Uhr geschaut und gejammert. Zudem sind diese Studenten recht homogen und man weiß, was sie können, so dass eine Zusammenarbeit oft sehr einfach ist und man eine gemeinsame Basis hat. Insbesondere bei meinem Praktikum in einer großen UB, wo ich fast nur mit anderen WHU-Praktikanten zu tun hatte, haben dies bestätigt.
Dies war auch der Grund für die UB (neben Karrierechancen und Gehalt, was pro Stunde gar nicht so hoch ist). Habe nämlich die Erfahrung in einem Dax30 Konzern gemacht, dass dort die Qualitätsunterschiede der Mitarbeiter schon signifikant sind und man zudem in ewigen politischen Tretmühlen ist, was mich total demotiviert hat. Nach ein paar JAhren UB hat man dann wenigstens eine mittlere Führungsposition in der Industrie und fängt nicht als Sachbearbeiter für Vorgang/Teilelement X an.
Momentan habe ich gerade frei in den USA und hänge mit Leuten verschiedener Fachrichtungen und Unis ab (weltweit auch Top 10 USA und Europa, aber auch schlechte Unis) und der Unterschied ist signifikant. Aus meiner Sicht haben sich diese Werte, die man an den oben genannten Institutionen erwirbt sogar voll in mein komplettes Lebensbild eingemeißelt, was ich in dieser heterogenen Gruppe hier im Ausland nun extrem feststelle. |
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ClausClausen Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2007 Beiträge: 119
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 19:22:55 Titel: |
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Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Bei meinen Erfahrungen ist mir auch aufgefallen, dass die WHU/EBS'ler von einem ganz eigenen Spirit geprägt sind. Das kann man angenehm finden, oder auch nicht. Mir schien, dass diese Leute sich extrem über ihre Leistungen, über ihren Lebenslauf und über die Institutionen, die sie besucht haben, definieren. Dieses permanente Raten und Ranken geht den Leuten in Fleisch und Blut über. Das geht zum Teil so weit, dass man mit manchen nur noch degenerierte Unterhaltungen führen kann à la
"Hi, ich bin der X aus V"
"Hi, ich der Y, komme aus M"
"dann bist Du ja auch Top 5. Wo hast Du Praktika gemacht? " |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 19:41:34 Titel: |
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| ClausClausen hat folgendes geschrieben: | Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Bei meinen Erfahrungen ist mir auch aufgefallen, dass die WHU/EBS'ler von einem ganz eigenen Spirit geprägt sind. Das kann man angenehm finden, oder auch nicht. Mir schien, dass diese Leute sich extrem über ihre Leistungen, über ihren Lebenslauf und über die Institutionen, die sie besucht haben, definieren. Dieses permanente Raten und Ranken geht den Leuten in Fleisch und Blut über. Das geht zum Teil so weit, dass man mit manchen nur noch degenerierte Unterhaltungen führen kann à la
"Hi, ich bin der X aus V"
"Hi, ich der Y, komme aus M"
"dann bist Du ja auch Top 5. Wo hast Du Praktika gemacht? " |
Das kann ich absolut nicht bestätigen. Ich mag eigentlich dieses ganze "Rumgeranke" auch nicht.
Glaub' mir, die Dialoge hier sind von anderer Natur . |
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ffm85 Full Member

 Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 150
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 22:25:54 Titel: |
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... jetzt mal alle ganz ruhig hier ...
ich kann ja verstehen, dass man sich selbst (oder gegenueber Mama und Papa) gegenueber die Studiengebuehren rechtfertigen muss... aber mal ganz langsam ...
Ich (Uni MA) bin gerade im Auslandssemester ueber dem grossen See und hab hier auch Kontakt mit WHUlern... wirklich sehr angenehme Zeitgenossen (Vorurteil 1 zerstoert... damn!).
Aber sowohl sie als auch ich haben offen (!) nicht wie hier ueber so einiges gesprochen, was an den beiden Unis nicht laeuft... und das kann doch niemand verneinen, dass das so ist.
Die Systeme sind einfach anders, und damit hat es sich schon... die Studenten aehneln sich wohl in Intelligenz, Einsatzbereitschaft und Erfolg...
Jedoch ebenso Fakt, die Uni Mannheim braucht sich in Ausstattung, Firmenkontakten und schon gar nicht bei der Lehre unter die WHU einzureihen...
Ganz einfach jeder ist froh da zu studieren wo er studiert... das ist ja schoen und auch gut so... stell sich mal einer vor wie das anders herum waere...
und zum Schluss noch was...um das Feuer wieder zu entfachen...
--> http://www.ft.com/businesseducation
Buena noche ... _________________ Nimmt man sich die Zeit, um einen Cent von der Straße auf zu heben, erreicht man einen Stundenlohn von ca 18,- Euro - und das Bretto!!! |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 18:03:43 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | Junge, die Leute die sich solche Sprüche erlauben sollten doch echt mal darüber nachdenken, wie sie hier über Engagment anderer Leute reden .....
Was könnt ihr da eigentlich bewerten ??? Was wisst ihr über Motivation und inneren Antrieb? Wen kennt ihr persönlich?
Ich kann nur sagen das ich glaube deutlich mehr soziales Engagment gezeigt zu haben, als die meisten der "Kritiker" hier und kann mir solche Aussagen nur verbitten .... Meine Engagements als CV Pushing abzutzun ist einfach nur ne Unverschämtheit meiner Person und auch aller Aktionen bei denen ich mitgearbeitet habe gegenüber ..
Was dem ganzen die Krone aufsetzt ist die Pauschalisierung "Alle sind so ....."
DAZU muss und will ich echt nichts mehr sagen .... |
Meinetwegen sind nicht alle so. Aber folgende Überlegungen:
Können wir uns darauf einigen, dass an der WHU und der EBS die Studenten überdurchschnittlich sozial engagiert sind?
Können wir unsdarauf einigen, dass die meisten Absolventen dieser Unis ( ca 70% ) in die Unternehmensberatung gehen?
Können wir uns darauf einigen, dass es in jedem x-beliebigen Wirtschaftsmagazin Anzeigen von McK und Co. gibt, die für Ihr Unternehmen als Arbeitgeber werben und von Bewerbern
-Topnoten
-Auslandserfahrungen
-soziales Engagement
_fordern_ ???
Schlussfolgerung? Oder sind all diejenigen schon damals als Kinder aufgefallen: "Ach mein Söhnchen ist ein so liebes Kind, hat sich selbst das Lesen beigebracht und hilft der Oma aus dem 5.Stock den Müll rauszutragen. Er wird später wenn er groß ist bestimmt Unternehmensberater." |
Wir beiden brauchen uns erstmal auf garnichts zu einigen .....
Was mich an deinem Beitrag so aufgeregt hat ist einfach die Tatsache das du solche Schlussforderungen auf andere Überträgst und meinst das stimmt ....
Schau dir einfach die Leute und ihre Motivation einmal an und dann irgendwann kannst du dir ein Urteil bilden, dabei geht es nicht nur um die WHU sonder um jeden beliebigen Aspekt im Leben. So geht das einfach nicht .....
Stellen wir uns doch mal vor da gibt es jemanden, der ist nen guter Jung aus dem tief katholischen Rheinland und war nen Jahr in den Slums in Südamerika arbeiten und ist jetzt an der WHU und ist da weiterhin in dieser Richtung aktiv .... UND stell dir mal vor der Will das Familienunternehmen übernehmen ......
WARUM engagiert der sich ehrenamtilich?????
Weil das Daddy beeindruckt ? Weil seine Kunde sagen, boaa ey bei dem Kauf ich was der hat X gemacht ...?
ODER ABER:
er hält es für richtig und oder er versucht sich für seine Werte zu engagieren?
WAS fällt auf?
Passt net in dein Bild ne? Und warum weil eine Verallgemeinerung der Art einfach mal ****** ist.....
Es mag solche Leute geben,
ABER: Erst werten wenn mal Leute kennt !!!! _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013 |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 18:13:34 Titel: |
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| Zitat: | Stellen wir uns doch mal vor da gibt es jemanden, der ist nen guter Jung aus dem tief katholischen Rheinland und war nen Jahr in den Slums in Südamerika arbeiten und ist jetzt an der WHU und ist da weiterhin in dieser Richtung aktiv .... UND stell dir mal vor der Will das Familienunternehmen übernehmen ......
WARUM engagiert der sich ehrenamtilich????? |
Ja dass kann sein, aber die meisten ( 70% oder so ) gehen doch in die UB und übernehmen nicht das eigene Familienunternehmen. Du weichst nur meinen Standpunkten aus. Es ist doch eindeutig, dass es einen großen Zusammenhang gibt zwischen Leuten die in die UB wollen und deren sozialem Engagement. Oder nicht? Ich meine an der EBS ist das ja klar ( wer die meisten Sozipunkte sammelt darf nach Australien zu den Kängurus... ), aber diese Tendenz gibt es doch auch an der WHU, auch wenn nicht mit solchen Methoden wie die EBS. Und das ist an staatlichen Unis genau das selbe, nur eben in geringem Ausmaß, weil es dort prozentual gesehen weniger Leute gibt die in die UB wollen. |
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n0rk Junior Member

Anmeldungsdatum: 21.07.2007 Beiträge: 45
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 18:14:47 Titel: |
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| Aber Allvarnenron bringt den Migrantenkindern rund um Vallendar hoffentlich kein Deutsch bei?! |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 18:49:44 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | Stellen wir uns doch mal vor da gibt es jemanden, der ist nen guter Jung aus dem tief katholischen Rheinland und war nen Jahr in den Slums in Südamerika arbeiten und ist jetzt an der WHU und ist da weiterhin in dieser Richtung aktiv .... UND stell dir mal vor der Will das Familienunternehmen übernehmen ......
WARUM engagiert der sich ehrenamtilich????? |
Ja dass kann sein, aber die meisten ( 70% oder so ) gehen doch in die UB und übernehmen nicht das eigene Familienunternehmen. Du weichst nur meinen Standpunkten aus. Es ist doch eindeutig, dass es einen großen Zusammenhang gibt zwischen Leuten die in die UB wollen und deren sozialem Engagement. Oder nicht? Ich meine an der EBS ist das ja klar ( wer die meisten Sozipunkte sammelt darf nach Australien zu den Kängurus... ), aber diese Tendenz gibt es doch auch an der WHU, auch wenn nicht mit solchen Methoden wie die EBS. Und das ist an staatlichen Unis genau das selbe, nur eben in geringem Ausmaß, weil es dort prozentual gesehen weniger Leute gibt die in die UB wollen. |
Du magst dich an den 70% ins UB aufhängen das sagt noch lange net das die Leute die dahin wollen sich nur deswegen sozial engagieren. Du interpretierst die Korrelation falsch .... Es heißt nicht, dass nur weil viele sozial engagierte Leute ins UB gehen, alle diese Leute sich nur sozial engagieren um ins UB zu kommen .... Das ist ein falscher Umkehrschluss ...
Es kann einfach nicht sein das du so etwas behauptest ohne die Leute im einzelnen zu kennen ....
@ n0rk Rechtschreibfehler können genauso wie Klugscheißerei ohne Themenbezug behalten werden _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013 |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 19:01:09 Titel: |
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| Na dann ist es wohl nur ein Zufall, dass diejenigen, die in die UB wollen überdurchschnittlich sozial engagiert sind, auch wenn die UBs soziales Engagement fordern. Alles Zufall. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 19:07:59 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | Stellen wir uns doch mal vor da gibt es jemanden, der ist nen guter Jung aus dem tief katholischen Rheinland und war nen Jahr in den Slums in Südamerika arbeiten und ist jetzt an der WHU und ist da weiterhin in dieser Richtung aktiv .... UND stell dir mal vor der Will das Familienunternehmen übernehmen ......
WARUM engagiert der sich ehrenamtilich????? |
Ja dass kann sein, aber die meisten ( 70% oder so ) gehen doch in die UB und übernehmen nicht das eigene Familienunternehmen. Du weichst nur meinen Standpunkten aus. Es ist doch eindeutig, dass es einen großen Zusammenhang gibt zwischen Leuten die in die UB wollen und deren sozialem Engagement. Oder nicht? Ich meine an der EBS ist das ja klar ( wer die meisten Sozipunkte sammelt darf nach Australien zu den Kängurus... ), aber diese Tendenz gibt es doch auch an der WHU, auch wenn nicht mit solchen Methoden wie die EBS. Und das ist an staatlichen Unis genau das selbe, nur eben in geringem Ausmaß, weil es dort prozentual gesehen weniger Leute gibt die in die UB wollen. |
Um mal eine Lanze zu brechen:
Wenn ich etwas mache, dann nicht weil ich unbedingt zu McKinsey will. Eine studentische Initiative heißt für mich ebenfalls lernen und engagieren. Dadurch lerne ich etwas über mich selbst (wie verhalte ich mich zu anderen, wie gehe ich meine Aufgaben an, wie motiviere ich andere?) als auch über andere Personen und sammle' dabei schöne Erfahrungen (Euromasters als klassisches Beispiel).
Warum sollte man sich dann nicht engagieren wollen? Ich glaube die wenigsten engagieren sich für ihren CV, wenn man auch ohne die doppelte Zeit zum lernen und zum schreiben besserer Noten zur Verfügung hätte. LazyJay hat selber schon gesagt, dass wenig soziales Engagement kein Interesse der Unternehmen ausschließt. |
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n0rk Junior Member

Anmeldungsdatum: 21.07.2007 Beiträge: 45
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 19:24:14 Titel: |
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Allvarnenron,
kein Themenbezug? Schön wär's, aber hatte nicht einer deiner Networking-Kollegen weiter oben elaboriert herausgestellt, dass Studierende deiner Hochschule Migrantenkindern bei Schulaufgaben unterstützen?
Wie auch immer, es sei jedem und der Diskussion ja wohl geholfen, wenn du deine vor künstlicher Aufregung strotzenden und orthografisch/grammatikalisch widerwärtigen Beiträge etwas zügeln könntest - in beiden Hinsichten.
Mal ernsthaft, denk 'mal drüber nach - und das abseits jeder Polemik: Wenn du von den intrinsischen und uneigennützigen Beweggründen eures Engagements überzeugt bist, dann lass' die Leute doch darüber urteilen, wie sie möchten. Im Fokus des Engagements stehen doch ohnehin die Bedürftigen, gelle? |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 20:06:53 Titel: |
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| n0rk hat folgendes geschrieben: | Allvarnenron,
kein Themenbezug? Schön wär's, aber hatte nicht einer deiner Networking-Kollegen weiter oben elaboriert herausgestellt, dass Studierende deiner Hochschule Migrantenkindern bei Schulaufgaben unterstützen?
Wie auch immer, es sei jedem und der Diskussion ja wohl geholfen, wenn du deine vor künstlicher Aufregung strotzenden und orthografisch/grammatikalisch widerwärtigen Beiträge etwas zügeln könntest - in beiden Hinsichten.
Mal ernsthaft, denk 'mal drüber nach - und das abseits jeder Polemik: Wenn du von den intrinsischen und uneigennützigen Beweggründen eures Engagements überzeugt bist, dann lass' die Leute doch darüber urteilen, wie sie möchten. Im Fokus des Engagements stehen doch ohnehin die Bedürftigen, gelle? |
1)
Ich sehe da keinen Bezug zwischen meinen orthographischen (btw. wird mit "ph" geschrieben kommt von graphein alt. Gr, Ne ) Schwächen und einer möglichen Hilfe für Ausländerkinder (woran ich mich im übrigen nicht beteilige) ..... Auch steht es dir jederzeit frei dich nicht weiter mit meinen Beiträgen zu befassen falls sie deinem Niveau nicht entsprechen sollten ....
2)
Ich habe schon weiter oben erklärt das ich es nicht in Ordnung finden, wenn Engagement auf so eine Weise herabgesetzt wird ... Denk mal darüber nach ...
Was erwartest du? Auf der einen Seite soll man sich als angeblich Bevorteilter für die Gemeinschaft einsetzen und auf der anderen Seite bekommt man es vorgehalten, wenn man es tut? Wie soll ich das jetzt verstehen?
Kann man sich nicht einfach erfreut darüber zeigen, dass da noch Leute bereit sind was zu tun ....
UND nochmal, wer mir sagt ich hätte meine Karriere in der UB schon mit 12 geplant und mich nur deswegen seitdem engagiert, der muss eine schlimme Kindheit gehabt haben.
@sinatra
Ich sage nicht das es solche Leute an der WHU nicht gibt, aber ich behaupte nur die meisten machen das aus ganz anderem Antrieb .... _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013 |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 20:26:08 Titel: |
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| Zitat: | | UND nochmal, wer mir sagt ich hätte meine Karriere in der UB schon mit 12 geplant und mich nur deswegen seitdem engagiert, der muss eine schlimme Kindheit gehabt haben. |
Hmm. Du hast anscheinend nicht verstanden, was ich geschrieben habe und trotzt daher mit einer Beleidigung. Sehr niveauvoll. |
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_Seb_ Full Member

Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 228 Wohnort: Münster
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 20:42:37 Titel: |
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Um es vielleicht einmal auf den Punkt zu bringen. WHU Studenten schreiben hier im Forum sehr gerne, dass sie sich neben der Uni sehr stark sozial engagieren ( was auch sehr zu unterstützen ist ). Dabei soll dies aber vor allen Dingen aus eigenem Antrieb und nicht aus CV - Geilheit geschehen.
Das mag vor allen Dingen für viele Leute schwer zu verstehen sein, da hier im Forum etliche lächerliche Threads a la "Wie komme ich am besten an einen Job in einer Top UB" eröffnet werden und eine häufig gestellte Empfehlung ist => Geh zur WHU, mach viele Praktika, Ausland und engagier dich sozial. Das mag vllt. suggerieren, dass viele Studi´s einfach dann diese Marschroute abarbeiten ( wobei ich mir 100 % sicher bin, dass kaum einer dieser Poster jemals an der WHU landen wird oder die soziale Kompetenz für solche Jobs mitbringt ).
Man sollte den Leuten, die sich sozial engagieren, dass auch hoch anrechnen. Was ich jedoch auch nicht glaube ist, dass wie N-tropie geschrieben hat gerade <5 % sich nur engagieren um ein wenig CV-Tuning zu betreiben und dieses Engagement, daher auf ein Minimum beschränken. Der Rest dies jedoch alleine aus eigenem Antrieb macht.
Tut mir Leid, dass wird euch keiner abhnehmen. |
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