Mannheim oder WHU
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TryOut Junior Member

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 25
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 22:31:13 Titel: |
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Da wir hier in einem BWL/VWL Forum sind, möchte ich an der Stelle mal kurz was einwerfen, was wir hoffentlich alle im Studium gelernt haben (und m.M.n. hier sehr relevant ist):
Und zwar die Signaling Wirkung der teuren Ausbildung an der WHU. Das Studium dort kostet viel Geld und die Unternehmen wissen das. Dadurch, dass jemand bereit ist, soviel zu bezahlen, zeigt er seine Leistungsbereitschaft und sein Vertrauen auf seine eigenen Fähigkeiten. Jemand an einer staatlichen Uni kann genau so sein, ein Unternehmen weiss das aber nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass das mittlerweile sogar der Hauptunterschied zwischen WHU und den staatlichen Unis ist. |
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meyko Full Member

Anmeldungsdatum: 03.04.2008 Beiträge: 67
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 22:32:16 Titel: |
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| was für ein feuer soll denn mit deinem ranking entfacht werden? |
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michael.wi Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2007 Beiträge: 802
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 23:28:36 Titel: |
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| mal ne frage an die whuler: gibt es bei euch klausuren, die trotz massiver lernerei schweinehart sind und fast nur schlechte noten kommen raus? |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 23:47:09 Titel: |
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| Zitat: | | mal ne frage an die whuler: gibt es bei euch klausuren, die trotz massiver lernerei schweinehart sind und fast nur schlechte noten kommen raus? |
Das wäre aus meiner Sicht an jeder Uni schlecht, wenn es so wäre (weiß, dass es bei euch in Passau teilweise so ist). Denn was soll der Sinn davon sein. Ich gehe davon aus, dass der Professor eine Klausur stellt, die den Lehrinhalten entsprechend angepasst ist und dann sollte es möglich sein, dass der Durchshcnitt in einem normalen Bereich liegt bzw. werden ansonsten die Durchschnitte in der Regel "gecurvt", d.h. letztendlich auf eine gewisse Kurve gematcht und die Endnote geht dann immer noch von 1.0 bis 5.0 auch wenn man für die 1.0 dann ggf. nur 60% brauchte, aber damit der Beste war. So kenne ich es von unserer Uni und auch hier aus Amerika.
Es macht ja wenig Sinn möglichst viele Vorlesungen zu haben, wo die Breite Masse gar nichts mehr versteht. Dann lieber ein paar Wahlvorlesungen zur VErtiefung anbieten und dort sollte dann das gleiche wie oben gelten. |
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Julius_Dolby Senior Member

Anmeldungsdatum: 22.06.2008 Beiträge: 2991
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Verfasst am: 07 Nov 2008 - 02:54:13 Titel: |
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| pml hat folgendes geschrieben: | | Denn was soll der Sinn davon sein. |
Studikegeln.
Man kann ja nicht jeden Schlurch mitschleppen.
Schon aus Kapazitätsgründen nicht.
| pml hat folgendes geschrieben: | | Ich gehe davon aus, dass der Professor eine Klausur stellt, die den Lehrinhalten entsprechend angepasst ist und dann sollte es möglich sein, dass der Durchshcnitt in einem normalen Bereich liegt |
Ist sicher überwiegend der Fall. Gerade in Mannheim habe ich aber oft genug anderes erlebt. Vor allem in VWL gab es richtig, richtig perverse und/oder unfaire Dinger.
Ich würde aber mal vermuten, dass die an der teuren (!) WHU sich das nicht so leisten können. |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 07 Nov 2008 - 07:34:24 Titel: |
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Dann frag mal einen aus dem älteren Semester nach seinem Rechtsmodul Geschenkt bekommt man auch hier nichts. Ganz im Gegenteil, um zu den Top Leuten des Jahrgangs zu gehören muss man verdammt viel tun. |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 07 Nov 2008 - 08:08:23 Titel: |
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| TryOut hat folgendes geschrieben: | Da wir hier in einem BWL/VWL Forum sind, möchte ich an der Stelle mal kurz was einwerfen, was wir hoffentlich alle im Studium gelernt haben (und m.M.n. hier sehr relevant ist):
Und zwar die Signaling Wirkung der teuren Ausbildung an der WHU. Das Studium dort kostet viel Geld und die Unternehmen wissen das. Dadurch, dass jemand bereit ist, soviel zu bezahlen, zeigt er seine Leistungsbereitschaft und sein Vertrauen auf seine eigenen Fähigkeiten. Jemand an einer staatlichen Uni kann genau so sein, ein Unternehmen weiss das aber nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass das mittlerweile sogar der Hauptunterschied zwischen WHU und den staatlichen Unis ist. |
Das würde ja bedeuten, dass Leute von der EBC und whatever - die ebenfalls knackige Studiengebühren zahlen müssen - ähnlich erfolgreich sein müssten, wie WHUler. Und das ist ja nichtmal annähernd der Fall.
Wenn du mal in der Nähe von Valler bist, komm einfach vorbei - dann kannst du dich von den Unterschieden gerne selbst überzeugen (oder aber auch bestärkt in deiner Meinung nach Hause gehen...?)
VG! |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 07 Nov 2008 - 17:17:32 Titel: |
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Gut ich sehe das Argument "Kegeln". Habe nicht sofort dran gedacht, weil es an einer Uni wie der WHU oder der unserigen völlig irrelevant ist. Wir könnten theoretisch unseren kompletten Beginnerjahrgänge bis zum Abschluss voll durchschleusen und hätten genug Ressourcen dafür.
Scheint bei den großen staatlichen also etwas anders zu laufen. |
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ffm85 Full Member

 Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 150
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Verfasst am: 09 Nov 2008 - 04:06:42 Titel: |
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Kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass es einige sehr gute Lehranstalten in Deutschland gibt, die sich jedoch in ihren Systemen teilweise grundlegend unterscheiden?!
Jeder, der sich hier zu einer Aussage "Meine ist besser als deine" hinreißenden lässt, sollte einfach nochmal nachdenken, ob er nicht in seiner Kindheit den Zeitabschnitt findet, wo das "Bestätigtwerdenmüssen" begründet ist... und dann dringend dran arbeiten!
Mannheim : teilweise Top !
WHU: teilweise Top !
unzählige andere: teilweise Top!
... ist das nicht toll in einem Land zu wohnen, wo man diese Möglichkeit hat frei nach seinem eigenen Charakter, Fähigkeiten und Neigungen eine Lehreinrichtung auszusuchen... _________________ Nimmt man sich die Zeit, um einen Cent von der Straße auf zu heben, erreicht man einen Stundenlohn von ca 18,- Euro - und das Bretto!!! |
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gmat Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 65
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Verfasst am: 09 Nov 2008 - 18:04:04 Titel: |
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Gab schon einige Klausuren an der WHU, bei denen es trotz krasser Lernerei und Vorbereitung seitens der Studentenschaft schlechte Noten hagelte. Angesprochenes Rechtsmodul ist ein gutes Beispiel hierfür.
Ist aber die Ausnahme. Andererseits kann es durch das bereits angesprochene "Gecurve" auch vorkommen, dass man sich mit einer eigentlich ganz guten Performance aufeinmal mit einer eher schlechten Note wiederfindet, weil die anderen noch besser performt haben.
Nur zum Vergleich: Wenn du die besten 80 Klausuren einer beliebigen Klausur in Mannheim nimmst, hast du vermutlich auch kaum Durchgefallene oder richtig schlechte Noten dabei, wobei ich das Niveau der Studenten für im großen und ganzen vergleichbar hielte. |
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michael.wi Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2007 Beiträge: 802
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Verfasst am: 09 Nov 2008 - 19:23:27 Titel: |
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ja, ich kann das mit dem Rechtsmodul an der WHU verstehen, weil wir hier an der Uni auch früher jmd. hatten, der die Prüfung sehr sehr hart korrigiert hat, mein Jahrgang hatte dann eben das Glück, dass genau für uns jmd. anders die Veranstaltung übernahm.
Ich weiß auch von der Uni München, dass die Rechtsklausur dort im Bachelor wohl Studienabbruchsgrund Nr. 1 ist, die Lehre soll ziemlich mies sein und im Gesamteindruck ist das eben nur ne Variante, Leute rauszukegeln.
Alles in allem glaube ich, dass die Noten trotzdem bei der gleichen Person von Uni zu Uni stark schwanken würden. Also wer an Uni A gut ist, braucht an Uni B nicht genauso gut oder schlecht sein. Das gesamte Konzept, wie jemand eine Lehrveranstaltung hält und wie die zugehörige Klausur aussieht, ist eben nun doch sehr sehr personenabhängig.
Auch bei uns gibt es genügend Klausuren, bei denen man nachher über den Durchschnitt lachen kann, weil sie vergleichsweise leicht sind und der Großteil der Studierenden halt einfach in den primitivsten Fächern versagt bzw. manchen das Fach nicht liegt. |
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chrismueh Junior Member

Anmeldungsdatum: 02.12.2008 Beiträge: 17
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Verfasst am: 02 Dez 2008 - 21:08:53 Titel: Ich war an der WHU und der Uni Mannheim |
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Ich habe 2002 im 19. Jg an der WHU angefangen und bin zum SS03 an die Uni Mannheim gewechselt.
Die WHU, genau wie die EBS, zieht viele Leute mit übersteigertem Selbstbewusstsein und einem starken Profilierungsbedürfnis an. Mit einzelnen habe ich auch jetzt noch Kontakt, wirklich nette Leute. In der Gruppe wurde aber "Wir sind die Elite der Nation" in einem Maße gepflegt, das ich nicht gewohnt war. Beim Sportevent kam das besonders raus. Das Auftreten gegenüber Nicht-WHUlern besonders aber auch gegenüber Nicht-Studenten (unschöne Szenen mit der Bäckerazubine) war mir unangenehm. Und dies schien sich im Zeitablauf zu verstärken, wenn ich mir die 3. und 7.Semester anschaute. Und ich kenne genügend Menschen, die zu den oberen 10% unseres Landes gehören (komme aus dem Hochtaunuskreis bei Frankfurt) und sich gegenüber Schwächeren und Andersdenkenden ein solches Verhalten nie leisten würden.
Kurz gesagt, ich bin mit den wenigsten Menschen warm geworden. Das ist mir nie zuvor und nie danach passiert!
Dennoch rate ich niemandem ab, an die WHU zu gehen. Die Möglichkeiten, die das Studium bietet, sind sehr gut. Und wer sich mit dem WHU-Menschenschlag wohlfühlt, den Privat-Abschluss fürs Ego braucht oder defintiv ins IB/UB will, ist dort sicher gut aufgehoben.
Das Studium an der WHU und Uni Mannheim ist extrem unterschiedlich. Und jeder muss selbst entscheiden, was für ihn selbst am besten ist. Ein Fokus auf 300 BWLer in einem 10000er-Dorf ist sicher Geschmackssache.
An der Uni Mannheim war das Persönlichkeitsspektrum der Menschen einfach viel facettenreicher. Hier habe ich schnell Freunde fürs Leben gefunden. Und die hatten auch ihre Angebote von McK, BCG und GS und haben sie natürlich auch angenommen. Man muss sich halt in Mannheim anders durchsetzen, um in 8-10 Semestern fertig zu werden und zu den guten Leuten zu gehören. Aber viele schaffen das. Ich kam natürlich auch mit dem Massenuniphänomen prima zurecht, weil ich wusste, was ich NICHT verpasst hatte. Wäre ich direkt nach MA gegangen, hätte ich mir die WHU sicher herbeigesehnt.
Wer sowieso vorhat, in die Industrie zu gehen, wird sicher eine unvorteilhafte Prägung an der WHU erfahren. Die Erwartung, das alles immer klappt und das Umfeld leistungs- und veränderungsbereit ist (wie an der Privatuni), wird sicher in Industrieunternehmen enttäuscht werden. Das findet man eher im IB/UB Umfeld.
Mein Schlusswort: Überlege dir genau, was du willst und schau dir Vor-/Nachteile BEIDER Studienformen genau an. Nette Leute gibt es überall, in Vallendar ist das Persönlichkeitsspektrum aber eingeschränkter als in Mannheim.
Zu gute letzt: Ich hoffe es ist klar, dass ich das Thema ausgewogen betrachten möchte und auf keinen Fall WHU-Studenten auf den Schlips treten will. Ihr seid an einer guten Uni, keine Frage. Sie ist aber nicht für jeden die optimale Lösung. |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 00:46:26 Titel: |
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Mag ja sein, dass man an einer staatlichen Uni mehr Facettenreichtum hat.
Die Aussage:" Viele WHUler fühlen sich als der Imperator der westlichen Welt" finde ich aber falsch. Einige Kommilitonen und ich geben bei einer deutsch-türkischen Begegnungsstätte in Koblenz Nachhilfe an Kinder mit Migrationshintergrund. Ich mache das sicherlich nicht für meinen CV oder um mich da zu profilieren, sondern weil es mir Spaß macht und ich mit meiner guten Ausbildung auch anderen helfen möchte.
Darüber engagieren sich viele Studenten bei WHU Studenten helfen e.V., akzeptieren dadurch vielleicht etwas schlechtere Noten, aber helfen in Afghanistan bei dem bau eines Kinderkrankenhauses, sammeln für ein Township in Südafrika oder gehen zum Blut spenden.
Und bei Euromasters ist man nun mal etwas patriotischer, was seine Uni betrifft. Ich denke das ist bei jeder Sportveranstaltung so und hat eher wenig mit Arroganz zu tun.
Aber nun gut, jeder WHUler macht seine eigenen Erfahrungen hier. Schade, dass es dir nicht gefallen hat. Ich fühle mich hier hingegen ziemlich wohl. |
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Schludrigkeit Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 1021
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 02:27:39 Titel: |
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| Zitat: | | Ich mache das sicherlich nicht für meinen CV oder um mich da zu profilieren [...] |
Würde das wirklich stimmen, hättest Du es hier gar nicht erst erwähnt. |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 02:36:57 Titel: |
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Tja, würden die Arbeitgeber verlangen, dass soziales Engagement nicht mehr in der Bewerbung zu stehen hat, würde wohl die Ehrenamtlichen-Quote in Oestrich-Winkel und Vallendar dramatisch einbrechen.
Nichts gegen die beiden Unis, wäre selbst dort sehr gern, aber die Heuchelei stinkt zum Himmel. |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 09:46:58 Titel: |
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Junge, die Leute die sich solche Sprüche erlauben sollten doch echt mal darüber nachdenken, wie sie hier über Engagment anderer Leute reden .....
Was könnt ihr da eigentlich bewerten ??? Was wisst ihr über Motivation und inneren Antrieb? Wen kennt ihr persönlich?
Ich kann nur sagen das ich glaube deutlich mehr soziales Engagment gezeigt zu haben, als die meisten der "Kritiker" hier und kann mir solche Aussagen nur verbitten .... Meine Engagements als CV Pushing abzutzun ist einfach nur ne Unverschämtheit meiner Person und auch aller Aktionen bei denen ich mitgearbeitet habe gegenüber ..
Was dem ganzen die Krone aufsetzt ist die Pauschalisierung "Alle sind so ....."
DAZU muss und will ich echt nichts mehr sagen .... _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013
Zuletzt bearbeitet von Allvarnenron am 03 Dez 2008 - 11:00:07, insgesamt einmal bearbeitet |
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N-tropie Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.06.2007 Beiträge: 477 Wohnort: Ein Dorf am Rhein
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 10:56:28 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | Tja, würden die Arbeitgeber verlangen, dass soziales Engagement nicht mehr in der Bewerbung zu stehen hat, würde wohl die Ehrenamtlichen-Quote in Oestrich-Winkel und Vallendar dramatisch einbrechen.
Nichts gegen die beiden Unis, wäre selbst dort sehr gern, aber die Heuchelei stinkt zum Himmel. |
Traurig, wie teilweise pauschalisiert wird. Schonmal hier gewesen?
Dass es Negativ-Beispiele gibt, die sich auf das CV-technisch unerlässliche Minimal-Engagement beschränken, will ich gar nicht bestreiten. Dass man an den <5% seine Meinung über eine ganze Uni festmachen sollte, halte ich für diskutabel.
Selbst angenommen, Du hättest Recht – Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das Engagement an staatlichen Hochschulen anderen Regeln folgt?! |
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_Seb_ Full Member

Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 228 Wohnort: Münster
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 11:46:44 Titel: |
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Ich finde es auch ganz wichtig, dass Ganze differenziert zu betrachten. Denn ehrenamtliche Arbeit sei es um ein Kinderkrankenhaus im Ausland aufzubauen oder Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern ist eine wichtige Arbeit. Leute die sich neben Studium für solche Initiativen engagieren sind wichtig für die Gesellschaft und auch für Deutschland.
Deswegen sollte man bei Pauschalisierungen in diesem Bereich extrem vorsichtig sein.
Aber ich weiß, dass ihr in Vallar eine extrem motivierte und engagierte Truppe seit. Trotzdem mag ich nicht glauben, dass so viele von euch ehrenamtliches Engagement, ohne den CV im Hinterkopf zu haben, allein aus innerer Selbstüberzeugung leisten (wie hier im Forum oft suggeriert wird ). N-tropie hat schon einen Grund genannt: 1. weil es an staatlichen Hochschulen auch nicht anders ist ( traurig aber wahr ),und 2. zahlreiche Leute gehen an die WHU um später in der UB zu arbeiten und gerade dort ist ehrenamtliches Engagement ein großer Pluspunkt ( ich meine hier nicht Campus for Finance ).
Allem zum Trotz, ein großes Lob für diejenigen, die dies aus Selbstüberzeugung tun, weil es einfach wichtig für die Gesellschaft ist. |
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William_mailliW Full Member

Anmeldungsdatum: 28.07.2008 Beiträge: 80
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 12:07:51 Titel: |
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möchte hier in Sachen Engagement kurz meinen Senf dazugeben:
Wayne juckt es aus welcher Motivation heraus das soziale Engagement geleistet wird, es geht doch darum, dass man die Motivation überhaupt besitzt, "schwächeren" Menschen zu helfen.
Wertet es darüber hinaus noch den CV auf--> SUPER!!!
Mal im Ernst, es geht um die geleistete Arbeit und weniger darum, was dahinter steckt, denn:
Den Menschen, die vom Engagement der Studenten (egal welchr Uni) profitieren, ist die Motivation doch relativ "wurst"...
Um genau diese Menschen sollte es doch auch gehen und nicht um die Art der Motivation!!!
Gruß _________________ BaWü: ABI 08
Mathe
Deutsch
Französisch
Biologie
Wirtschaft |
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michael.wi Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2007 Beiträge: 802
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 12:14:21 Titel: |
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ich finde das Thema an sich komplex. Ehrenamtliches Engagement ist wichtig ist gesellschaftlicher Tenor.
Überprüfe ich das an meinen eigenen Erfahrungen mit studentischen Initiativen: wenn man in ner Hochschulgruppe ne Funktion ausübt, dann nimmt das massiv Zeit in Anspruch, bei Bekannten von mir teilweise sogar 50 % der Zeit, die für das Studium aufgewandt wird (extremster Fall), dementsprechend sind dann auch Abstriche bei den Noten zu machen. Die Mehrheit der Studenten, und hierbei ists sicherlich egal wo, minimiert den Aufwand für sowas auf 5 bis 0 %; wobei es da erschwerend hinzukommt, wenn man Prüfungen nicht besteht. Somit ist in meinen Augen jmd., der Noten kleiner 1,5 hat und ne leitende Funktion in ner Hochschulgruppe ausübt schon ein absoluter Überflieger. Oder er hat eben nix für die HG gemacht und nur Arbeit abgewälzt.
In meinen Augen ist auch die Größe der sozialen Projekte relevant. Jmd um die Ecke mit BWL zu optimieren ist in meinen Augen glaubwürdiger, als Kindern in Afghanistan zu helfen. Ganz einfach aus Zeitgesichtspunkten. Und von der Projektsteuerbarkeit her. Aber tendenziell geht schon der Trend dazu, erst mal dick aufzutragen und später den Scherbenhaufen zu ner Ming-Vase umzugestalten.
Soviel zur Glaubwürdigkeit sozialen Engagements. My 2 Cents. |
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fm-united Full Member

Anmeldungsdatum: 02.10.2008 Beiträge: 91
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 13:15:15 Titel: |
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laaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig...
Ist doch echt immer das gleiche Gesülze hier *schnarch* |
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Schludrigkeit Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 1021
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 13:29:51 Titel: |
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| Zitat: | | Um genau diese Menschen sollte es doch auch gehen und nicht um die Art der Motivation!!! |
Korrekt! Ich glaube auch nicht, dass alle Studenten, die sich in irgendwelchen Initiativen engagieren, dies nur machen, um im Vorstellungsgespräch etwas vorweisen zu können. Allerdings ertrage ich diese Heuchelei nicht, wenn mir jemand vorgaukeln will, er engagiere sich "nur" um anderen zu helfen. Wenn das so wäre, dann hätte er überhaupt keinen Anreiz, sein Engagement öffentlich so breit zu treten. Sehr, sehr viele Leute brauchen das, um in irgendeiner Art und Weise Anerkennung zu finden. Ist es nicht so, dass bei Euch derjenige seine Wunschuni für das Auslandssemester als erster aussuchen darf, der auch am meisten soziale Projekte nebenher hatte (oder war das die EBS?)? Das Ding ist einfach, dass bei den meisten starke nicht unbedingt soziale Anreize da sind. Ich will das auch gar nicht verurteilen. Allerdings könnte ich kotzen, wenn wir wieder jemand erzählen will, was für ein toller Hecht er doch ist, weil er dies und jenes gemacht hat.
Ich ziehe meinen Hut vor denjenigen, die wirklich aus innerem Antrieb handeln. Alle anderen tun immer noch Gutes und sind gesellschaftlich sehr wichtig - aber zu einem Großteil auch nur deswegen, weil sie irgendwo damit punkten können. |
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aasgeier Full Member

Anmeldungsdatum: 14.08.2008 Beiträge: 56
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 13:33:20 Titel: |
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Für mich fällt die Wahl auch noch an (sofern die WHU mich nimmt; eine Zulassung aus Mannheim hab ich schon).
Daher habe ich mal eine Frage:
| Zitat: |
Das Studium an der WHU und Uni Mannheim ist extrem unterschiedlich. |
Bisher habt ihr das eigentlich immer - wenn ich richtig verstanden habe - mit den Menschen begründet, die auf dem Campus herumlaufen --> in V. sind sie homogener, aber leistungsbereiter, und in M. ist das Spektrum halt eben facettenreicher (ohne damit jetzt die WHU'ler abwerten zu wollen ). Daher resultiert auch die unterschiedliche Prägung, die man während seines Studiums erfährt.
Daher meine Frage: Mal abgesehen von der Ausstattung, dem Betreuungsverhältnis und der Reputation / den Firmenkontakten der Hochschulen (diese Unterschiede sind ja eher oberflächlicher Natur und rechtfertigen das "extrem" aus dem Zitat meiner Ansicht nach nicht) - Gibt es denn noch andere, wichtige Unterschiede, die einem wie mir nicht auffallen, wenn er sich nur die Homepages der beiden Unis ansieht? Ich werde nämlich leider erst im Frühjahr Zeit dazu finden, mir die Unis mal selber anzusehen...
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!!![quote][/quote _________________ Sämtliche Rechtschreibfehler sind wie immer bewusst gemacht. Wer welche findet darf sie behalten |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 14:02:11 Titel: |
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| Schludrigkeit hat folgendes geschrieben: | | Ist es nicht so, dass bei Euch derjenige seine Wunschuni für das Auslandssemester als erster aussuchen darf, der auch am meisten soziale Projekte nebenher hatte (oder war das die EBS?) |
Sowas gibt's nur an der EBS - sorry.
Bei uns funktioniert das zu 100% nach Noten und daher wage ich mal in den Raum zu stellen, dass sich das soziale Engagement der meisten Studenten eben nicht mit Blick auf den CV geschieht. Solche Geschichten stehen nämlich in keinerlei Kosten-Nutzen Verhältnis zueinander. Ich selber gehöre zum Beispiel zu den WHUlern, die sich nicht sozial engagieren (zumindest nicht in einem Maße, das es in meinen CV gehört) und kann dir sagen, dass das bisher bei keiner Bewerbung ein Problem dargestellt hat. Das weiss natürlich jeder hier am Campus. Wenn man dann noch schaut, wie viele Stunden du investieren musst, um wirklich berechtigt soziales Engagement auf deinem CV vermerken zu dürfen, wird schnell klar, dass diese Stunden - karrieretechnisch betrachtet - wirklich besser in die Vorbereitung der allgegenwärtigen Klausuren (10 bis 12 pro Semester - schön über das Semester verteilt) investiert gewesen wäre.
Will ja gar nicht behaupten, dass hier alle hier nur zum Wohle der Menschheit agieren - aber ich glaub' es ist nicht der CV der die Leute hauptsächlich treibt, sondern der Spaß an der Sache. Manche Leute fahren nach ihrem Uni-Abschluss mit Freunden nach Malle und andere feiern ihren Diplom-Abschluss damit, eine gemeinsame Fahrt zu machen und dabei quasi "nebenbei" noch etwas Gutes zu tun. Soziales Engagement heißt ja nicht gleich, dass es einem irgendwie weh tun muss.
http://ktw-nach-herat.blogspot.com/
Kurzum: ich glaub einfach, dass für die meisten die Aussicht ist, mit guten Freunden zusammen etwas zu erreichen, die die Leute treibt, und zwar unabhängig davon, ob das jetzt bei WHU Studenten Helfen ist oder bei Campus for Finance.
Ich seh jetzt wirklich keinen Grund das hier runterzureden. Erstens sind ja längst nicht alle Studenten bei WHUSH aktiv und zweitens demotiviert ihr damit die Studenten, die wirklich Einschnitte im Studium hinnehmen müssen und sich dann hier sowas durchlesen dürfen. Z.B. die hier, die davon im Bewerbungsgespräch sicher kaum was haben werden, dass sie über Jahre 6 mal im Monat aus dem Bett, aus der Vorlesung, der Klausurvorbereitung oder sonstwoher rausgerissen wurden
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/16745/
(ja, das Projekt gibt es genau so immernoch allerdings mittlerweile mit eigenem Smart-Rettungsfahrzeug inkl. Blaulicht etc. ;-)) |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 14:41:21 Titel: |
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| fm-united hat folgendes geschrieben: | laaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig...
Ist doch echt immer das gleiche Gesülze hier *schnarch* |
Ähnlich spannend wie deine Ausführungen zur Außenwirtschaft und der Uni Münster.
Von daher vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag zum Thema. |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 16:44:31 Titel: |
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| Zitat: | Junge, die Leute die sich solche Sprüche erlauben sollten doch echt mal darüber nachdenken, wie sie hier über Engagment anderer Leute reden .....
Was könnt ihr da eigentlich bewerten ??? Was wisst ihr über Motivation und inneren Antrieb? Wen kennt ihr persönlich?
Ich kann nur sagen das ich glaube deutlich mehr soziales Engagment gezeigt zu haben, als die meisten der "Kritiker" hier und kann mir solche Aussagen nur verbitten .... Meine Engagements als CV Pushing abzutzun ist einfach nur ne Unverschämtheit meiner Person und auch aller Aktionen bei denen ich mitgearbeitet habe gegenüber ..
Was dem ganzen die Krone aufsetzt ist die Pauschalisierung "Alle sind so ....."
DAZU muss und will ich echt nichts mehr sagen .... |
Meinetwegen sind nicht alle so. Aber folgende Überlegungen:
Können wir uns darauf einigen, dass an der WHU und der EBS die Studenten überdurchschnittlich sozial engagiert sind?
Können wir unsdarauf einigen, dass die meisten Absolventen dieser Unis ( ca 70% ) in die Unternehmensberatung gehen?
Können wir uns darauf einigen, dass es in jedem x-beliebigen Wirtschaftsmagazin Anzeigen von McK und Co. gibt, die für Ihr Unternehmen als Arbeitgeber werben und von Bewerbern
-Topnoten
-Auslandserfahrungen
-soziales Engagement
_fordern_ ???
Schlussfolgerung? Oder sind all diejenigen schon damals als Kinder aufgefallen: "Ach mein Söhnchen ist ein so liebes Kind, hat sich selbst das Lesen beigebracht und hilft der Oma aus dem 5.Stock den Müll rauszutragen. Er wird später wenn er groß ist bestimmt Unternehmensberater." |
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Schludrigkeit Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 1021
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 22:59:09 Titel: |
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| Zitat: | | Auf der einen Seite soll man sich als angeblich Bevorteilter für die Gemeinschaft einsetzen und auf der anderen Seite bekommt man es vorgehalten, wenn man es tut? |
Nein! Man bekommt nicht vorgehalten, dass man sich sozial engagiert, sondern dass man dieses Engagement als uneigennützig hinstellt. |
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Tutesjuliaan Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.08.2008 Beiträge: 383
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Verfasst am: 03 Dez 2008 - 23:03:30 Titel: |
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Ich glaube auch, dass man den meisten schon unterstellen kann, dass sie es vor allem aus karrieretechnischen Gründen tun. Das gilt aber auch nicht bloß für die Whu. Die Hilfe für andere mag dann ein netter Nebeneffekt sein, aber der Fokus liegt schon auf dem CV. Das ist schade für die, die es wirklich nicht deswegen tun. Kritisches Nachhaken darf erlaubt sein. Wenn die das neben dem Diplom dann immernoch machen haben sie durchaus meinen Respekt. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 00:26:35 Titel: |
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Ich kann nur von mir aus sagen, dass ich bei studentischen Initiativen mitmache, um wie gesagt Erfahrungen zu sammeln und schöne Erlebnisse zu haben. Wann hat man das z.B. schon einmal, selbst Chef zu sein, alles nach eigenen Willen bestimmen zu können und Leute wie den BCG-Chef, einen Nobelpreisträger oder den Gründer von StudiVZ herzuholen?
An den CV denke ich erst dann, wenn ich ihn schreibe (und das passiert meistens nicht zeitgleich mit den Initiativen ) |
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N-tropie Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.06.2007 Beiträge: 477 Wohnort: Ein Dorf am Rhein
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 00:28:30 Titel: |
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| _Seb_ hat folgendes geschrieben: |
Was ich jedoch auch nicht glaube ist, dass wie N-tropie geschrieben hat gerade <5 % sich nur engagieren um ein wenig CV-Tuning zu betreiben und dieses Engagement, daher auf ein Minimum beschränken. Der Rest dies jedoch alleine aus eigenem Antrieb macht.
Tut mir Leid, dass wird euch keiner abhnehmen. |
Wo habe ich das denn geschrieben? Meine Aussage war die, dass sich <5% der hier Studierenden auf das Engagement beschränken, ohne das im CV eine Lücke entstünde und der Rest mehr als das macht.
Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass die Frage, ob das Engagement eher aus persönlicher Überzeugung / Spass an der Initiativenarbeit oder aus dem Willen zur CV-Optimierung herrührt in Richtung einer Henne-Ei-Diskussion führt. Ob man nun den CV polieren möchte und feststellt, dass Initiativenarbeit einem viel mehr gibt als das oder ob man sich aus Altruismus engagiert und das im Lebenslauf einbringt macht meiner Ansicht nach auch keinen fundamentalen Unterschied (zumindest keinen, der den Vorwurf der Heuchelei rechtfertigt). |
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_Seb_ Full Member

Anmeldungsdatum: 11.01.2008 Beiträge: 228 Wohnort: Münster
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 01:05:18 Titel: |
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Gut, ich hatte deine Aussage so aufgefasst, dass 5% der Leute sich engagieren um eben einen CV Eintrag zu haben und sich daher auf das notwendige Minimum beschränken.
Ist aber ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Ich glaube die Nachfragen sind nur aufgekommen, weil einige WHU Studenten hier Beiträge gepostet haben, in denen sie auf das umfangreiche uneigennütziges Engagement Vieler an der WHU hingewiesen haben und eben dieses kaum einer glauben will .
Klar ist auch, dass Engagement einen Mehrwert für die Gesellschaft bietet, einem in der persönlichen Weiterentwicklung hilft und auch Spaß macht. Der nette CV Eintrag ist eigentlich nebensächlich. Das sich hier im Forum teilweise die Leute die Köpfe in einer ewigen staatl. vs privat Hochschule Diskussion die Köpfe einreißen, ist glaub ich auch an niemanden vorbeigegangen (Threadtitel sagt ja einmal wieder alles). Als Pluspunkt wird bei der WHU immer das starke Network (kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich ein paar WHU´ler kenne) und nebenbei das starke Engagement der Studenten für soziale Projekte genannt. Das suggeriert glaube ich bei vielen immer so ein bisschen das Weltverbessererimage, "wir sind sogar noch so uneigennützig und tuen was für die Gemeinschaft". Genau daher dann auch nicht über solche Nachfragen von anderen wundern.
Wobei die Beiträge hier, Stichwort Heuchelei, teilweise echt an der Grenze sind. Den Respekt vor solchen Tätigkeiten sollte man doch bitte wahren. |
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gmat Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 65
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 01:10:20 Titel: |
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jungs, hier wird viel zu viel zeit in reden/schreiben/argumentieren investiert. in der zeit hättet ihr durch das beliebte und interdisziplinär geprägte spiel "weihnachtslieder singen und den hut rumgehen lassen" oder aber durch meinen persönlichen favoriten, dem exzessiven genuss von WHUSH-glühwein, viel gutes tun können.
die diskussion dreht sich doch mal wieder im kreis. ist alles gesagt, was es zu sagen gibt. manche wollen's nicht kapieren, andere haben wohl schwächen einer argumentation über mehr als 3 zeilen zu folgen.
p.s: die absenzenquote im fach deutsch in der mittelstufe zum thema "unterscheidung von 'das' und 'dass'" muss durch die bank extrem hoch gewesen sein....schreckliche konstruktionen, die hier zu beobachten sind. |
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Schludrigkeit Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 1021
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 14:21:55 Titel: |
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| Oh, da hat wohl einer den Glühwein nicht so gut verkraftet. |
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Don'tStepOnMyJays Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.01.2008 Beiträge: 680
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 17:32:35 Titel: |
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Bei dem, was man hier zu lesen bekommt, ist er gluecklicherweise nicht der einzige  |
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capitano Junior Member

Anmeldungsdatum: 14.10.2006 Beiträge: 21
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Verfasst am: 04 Dez 2008 - 21:00:13 Titel: |
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Man könnte jetzt argumentieren, dass sei doch alles schon mal gesagt worden, und es drehe sich sowieso (wie schon eh und je) alles im Kreis.
Man könnte jedoch auch argumentieren, dass die Diskussion hier der Diskussion, sowie der Diskussion der Diskussion willen geführt wird.
Es gibt Leute, die schreiben gerne, streiten gerne, werfen sich mehr oder weniger absurde Dinge an den Kopf und haben Spaß daran. Und verglichen mit anderen, die ihre überschüssige Energie abbauen indem sie Mülltonnen oder Autos anzünden, finde ich das hier bei längerer Betrachtung eigentlich zunehmend gut und amüsant. Und orthographische Schulung durch Diskussionsteilnehmer gratis oben drauf.
Es lebe die Demokratie, in der jeder seine Meinung äußern darf, auch wenn sie prinzipiell gar nicht relevant wäre - nichts anderes mache ich hier ja grade auch!  _________________ "Viele Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat." |
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