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Mit Meisterbrief Studieren?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Mit Meisterbrief Studieren?
 
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Phoenix_78
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Anmeldungsdatum: 01.11.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 00:38:03    Titel: Mit Meisterbrief Studieren?

Hallo.mein Name ist Patrick ich habe vor kurzem den Meister im Kfz-Handwerk mit erfolg bestanden nun zu meiner eigentlichen frage kann ich mit meinem Meisterbrief ein Bachelor Studium im Maschienenbau anfangen und danach mit diesem Abschluß z.b beim Tüv oder bei der Dekra Anfangen würde der Bachelor dafür reichen weiß das jemand`?
Und noch eine frage hinterher da ich ja berufstätig bleiben möchte was für möglichkeiten habe ich dieses zu studieren und erfolgreich abzuschleißen!

Danke schon mal im vorraus für die Antworten!

gruß
patrick
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 00:51:36    Titel:

maschinenbau kann man an der TU dresden als fernstudium absolvieren. ob dein meister dazu ausreicht erfragst du am besten direkt an der tu.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 03:17:06    Titel:

Zitat:
Hallo.mein Name ist Patrick ich habe vor kurzem den Meister im Kfz-Handwerk mit erfolg bestanden nun zu meiner eigentlichen frage kann ich mit meinem Meisterbrief ein Bachelor Studium im Maschienenbau anfangen und danach mit diesem Abschluß z.b beim Tüv oder bei der Dekra Anfangen würde der Bachelor dafür reichen weiß das jemand`?


Ich glaube durch den Meister kannst du Zulassungsfrei Studiengänge studieren.

stellt sich eher die Frage, ob du überhaupt die notwendigen theoretischen Grundkenntnisse hast, um an der Hochschule zu bestehen, vor allem in Maschinenbau und nicht schon nach 2 Semestern wieder draußen bist. Du solltest dich privat in die Richtung vorher ganz dringend weiterbilden, damit du im Semester nicht total aufgeschmissen bist.

Ich finde es ist sowieso ein bischen Wahnsinn, dass man mit einem Meisterbrief an der Uni studieren darf.Was hat man sich dabei gedacht?
Und dann auch noch nebenberuflich.Ich bin da skeptisch aber ich kenne dich und deine Fähigkeiten ja nicht.

Und selbst wenn du es schaffst, wenn du einen Abschluss in Maschinenbau hättest. Würdest du wirklich zur Dekra gehen? Was stellst du dir vor, was du für Arbeit machen würdest? Damit kann man doch viel aufregendere, besser bezahlte Aufgaben übernehmen.

Also wenn dich wirklich speziell die Arbeit mit fahrzeugen interessiert, würde ich dir zu einem Studium des Fahrzeugbaus an eine FH raten.

Ich glaube das würde dir noch am wenigsten Probleme machen.
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
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BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 03:31:19    Titel:

Mit Meisterbrief an einer Hochschule zu studieren ist graue Theorie!

In Bayern galt lange ein staatlicher Technikerabschluss mit vier Semester Vollzeit Fachschule nicht einmal als Mittlere Reife, wobei der Techniker in den Theoriefächern dem Meister überlegen ist.

Musste diese in zwei Jahren Abend BAS nachholen und später nochmals zwei Jahre Abenschule um die allgemeine Fachhochschulreife zu erhalten.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 03:33:50    Titel:

Bei der Technikerausbildung kann man auch über erweiterte Mathekurse die Fachhochschulreife erlangen. Wenn man diese nicht will, lernt man statt dessen etwas BWL.

Jedenfalls, ich finde ein Techniker ist deutlich besser vorbereitet als ein Meister.
Diplomierter
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 04:01:31    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:
Bei der Technikerausbildung kann man auch über erweiterte Mathekurse die Fachhochschulreife erlangen. Wenn man diese nicht will, lernt man statt dessen etwas BWL.

Jedenfalls, ich finde ein Techniker ist deutlich besser vorbereitet als ein Meister.


Gib Dir vollkommen recht, wir hatte 1973-1975 an der Technikerschule bereits Differenzal- und Integralrechnung nach den Mathebücher Kusch III und IV, musste dennoch die BAS Prüfung in Deutsch, Englisch und Mathe mit Englischpflicht im mündlichen für die Mittlere Reife ablegen (das war in Bayern der erste Lehrgang 1975-1977 zu Erlangung der Mittleren Reife für staatl. gepr. Techniker).

Die erste Fachhochschulreife-Ergänzungsprüfung in Bayern war nur für staatl. gepr. Techniker mit mittleren Bildungsabschluss von 1981 bis 1983 an der Technikerabendschule der Landeshauptstadt München in fünf Fächern (Deutsch, Englisch und Mathe; zeitgleich und die selbe Prüfung wie an der Fachoberschule; Physik und Sozialkunde/Politik intern). Ohne Anrechnung von Vornoten und ohne Möglichkeit der Notenverbesserung durch mündliche Prüfung. Eine Note aus dem Technikerzeugnis wurde übernommen. Bei E-Technik war es Nachrichtentechnik.

Im Fachhochschulreifezeugnis stand, dieses Zeugnis der allgemeinen Fachhochschulreife gilt nur in Verbindung mit dem Abschluss des Fachschulzeugnis (hier Technikerzeungnis) und hat Gültigkeit in allen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Westberlin.
Diplomierter
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 04:04:19    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:
Bei der Technikerausbildung kann man auch über erweiterte Mathekurse die Fachhochschulreife erlangen. Wenn man diese nicht will, lernt man statt dessen etwas BWL.

Jedenfalls, ich finde ein Techniker ist deutlich besser vorbereitet als ein Meister.


Gib Dir vollkommen recht, wir hatte 1973-1975 an der Technikerschule bereits Differenzal- und Integralrechnung nach den Mathebücher Kusch III und IV, musste dennoch die BAS Prüfung in Deutsch, Englisch und Mathe mit Englischpflicht im mündlichen für die Mittlere Reife ablegen (das war in Bayern der erste Lehrgang 1975-1977 zu Erlangung der Mittleren Reife für staatl. gepr. Techniker).

Die erste Fachhochschulreife-Ergänzungsprüfung in Bayern war nur für staatl. gepr. Techniker mit mittleren Bildungsabschluss von 1981 bis 1983 an der Technikerabendschule der Landeshauptstadt München in fünf Fächern (Deutsch, Englisch und Mathe; zeitgleich und die selbe Prüfung wie an der Fachoberschule; Physik und Sozialkunde/Politik intern). Ohne Anrechnung von Vornoten und ohne Möglichkeit der Notenverbesserung durch mündliche Prüfung. Eine Note aus dem Technikerzeugnis wurde übernommen. Bei E-Technik war es Nachrichtentechnik.

Im Fachhochschulreifezeugnis stand, dieses Zeugnis der allgemeinen Fachhochschulreife gilt nur in Verbindung mit dem Abschluss des Fachschulzeugnis (hier Technikerzeungnis) und hat Gültigkeit in allen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Westberlin.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 12:03:08    Titel:

Ok, dann bleib ich mal über Chrisblakes Niveau! Wink
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 12:16:22    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
Ok, dann bleib ich mal über Chrisblakes Niveau! Wink


Aber nochmal zum Thema. Ich bin dagegeben das man mit Meistbrief studieren kann, mit Technikerabschluss jedoch schon, weil da ein erheblicher Unterschied ist.
Steinwagner
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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2009 - 13:49:59    Titel:

hi,

also um mal kurz deine Frage zu beantworten: Auf der Uni wirst keine Chance haben (alleine deswegen nicht, weil du im Auswahlverfahren schlecht dastehst) auf der FH könnts klappen, aber mit erheblichen Aufwand.
Da müsstest jetzt schon Anfangen, Mathe und Physik zu lernen, damit du auf ein Niveau kommst um in den Vorlesungen nicht nur Bahnhof zu verstehen.
Auch würds nicht schaden dich mit Wissenschaftlichen Arbeitstechniken anzufreunden und dich ein bisschen mit Vortragstechniken usw. zu befassen.
Falls die Vorlesungen in Englisch gehalten werden, würd ich an deiner Stelle mein Englisch auffrischen, vorallem Fachvokabeln lernen.

Da ich seit fast 3 Jahren Meister- und Technikerschülern Nachilfe gebe, weiß ich in etwa was Stoffmässig so drankommt. Dadurch, dass ich selbst mal auf der Hauptschule war und das Abitur über den zweiten Bildungsweg gemacht habe, weiß ich auch wo ich die Leute abholen muss.

Der Überwiegende Teil dieser Leute ist sehr Motiviert und Ehrgeizig. Aus dieser Sicht könnte ein Studium an der FH locker gestemmt werden. Aber leider ist die Vorbildung zu dürftig, als dass einer ernsthafte Chancen auf ein erfolfgreiches Studium hat. Die meißten können nicht mal kurz vor der Prüfung komplexere Formel umstellen, da in Algebra quasi nichts vorhanden ist. Der Stoff an solchen Schulen ist eher dazu da Auswendig gelernt zu werden (was bei mir als Pharamziestudent nicht anders ist Very Happy), wissenschaftliches Arbeiten wird gar nicht verlangt. Für viele stellt es schon ein Problem da mal um die Ecke zu denken um zu Lösung zu kommen, falls die Aufgabenstellung vom Schema XY abweicht. Die herausforderung in Physik ist den Aufgabentyp zu erkennen, die Werte in die schon fertig Umgestellte Formel einzusetzen und alles richtig in Taschenrechner einzugeben. Anders siehts in den Fächer spezifischen Dingen aus. Hier bekommt der Techniker oder Meister durchaus Berufsrelevante Dinge vermittelt (was man bei einem Studium oft vermisst). Viele wissen nicht, dass zu einem Studium ein Grundstium gehört, bei dem mehr Allgemeinbildung gefragt ist, als Fachspezifische Dinge.

Da jetzt einige sicher sagen werden "Ja wenn die schon Nachhilfe brauchen, dann sind die nicht die schlausten...". Denen kann ich nur sagen, dass es bei den Technikern durchaus üblich ist, einen Schnitt von 1,XX zu haben und die Meisterschüler bei mir auch selten schlechter als 2,5 hatten. Genau hier seh ich auch die große Ungerechtigkeit. Da diejenigen, welche ihr Fachabitur über eine Weiterbildung erhalten haben meistens einen tollen Schnitt haben, leidet dadurch die Konkurenzfähigkeit der regulären Abiturenten. Vielmehr ist der Erhalt des Fachabiturs durch eine Weiterbildung, mit dem Erhalt der mittleren Reife nach bestandener Gesellenprüfung zu begleichen. Die qualifikation für ein Studium erhält man dadurch allerdings noch lange nicht....
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