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Mit Meisterbrief Studieren?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Mit Meisterbrief Studieren?
 
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Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 19:15:16    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.


Ja, auch das, aber auch darum, daß es um Gottes Willen andere (vermeintlich) leichter gehabt haben könnten, man könnte es auch Brotneid nennen, aber gut, wundern tut mich das ja nicht wirklich.... Wink
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 19:16:28    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.



Hobbypsychologe oder was ?
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 19:18:20    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.


Ja, auch das, aber auch darum, daß es um Gottes Willen andere (vermeintlich) leichter gehabt haben könnten, man könnte es auch Brotneid nennen, aber gut, wundern tut mich das ja nicht wirklich.... Wink


Darum geht es eigentlich nicht. Ich bin im allgemeinen für eine deutliche Anhebung des Niveaus und zwar auf breiter Front. Das könnte mit einer Verkürzung der IHK Berufe beginnen, Turbostudiengänge einführen und solche Dinge.
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 19:19:53    Titel:

so isses doch, glaube kaum dass ein richtiger Psychologe/Psychiater nach der Lektüre dieses Threads und des Einkommensthreads etwas anderes sagen würde...
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 19:26:54    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.


Ja, auch das, aber auch darum, daß es um Gottes Willen andere (vermeintlich) leichter gehabt haben könnten, man könnte es auch Brotneid nennen, aber gut, wundern tut mich das ja nicht wirklich.... Wink


von einem Ex Metaller, der nichtmal eine einfache Polynomfunktion ableiten kann, hab ich gewiss keine Angst
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 20:23:42    Titel:

Natürlich gibt es da Unterschiede.

Aber warum sollte ein Gabelstaplerfahrer denn dümmer als ein Abiturient sein.

Vielleicht kotzt ihn das stumpfe Staplerfahren und Verladen nur ziemlich an und er will lieber studieren.

Ich denke motiviert sollte er ja sein und was er nicht an der Oberstufe oder Meisterschule kann er doch nebenbei zum Studium lernen.

Ich meine wem würde es weh tun, wenn er es probieren würde? Entweder er schafft es oder nicht.

Zitat:
In jedem Falle hat der Großteil der Abiturienten in diesem Lande eben gerade keine Ahnung von Rechnungswesen, Buchführung, KLR etc. pp.!


Scheinbar macht das aber keine großen Unterschiede fürs Studium. Das schaffen die Abiturienten dann genauso schnell und wissen auch nicht viel weniger.

Klingt jetzt fies aber ich lasse diese Vorkenntnisse mal genauso unterbewertet wie die Mathekenntnisse aus 3 Jahren Oberstufe unterbewertet werden. Dann muss der Berufserfahrene halt ein Jahr länger zur Schule, dafür braucht der Abiturient z.B. an der FH ein Praxissemester mehr

Zitat:
aber auswendiglernen wird da sicher keiner! Du mußt vielmehr wissen wo du nachschauen kannst, wo was steht und wie es auszulegen ist,


Das sollte für einen Abiturienten bzw für einen Studenten doch kein Problem sein, etwas nachzulesen und auch zu verstehen was es bedeutet. Soviel Textverständnis muss man schon haben.

Zitat:
Ok, hier einmal eine Kurzdarstellung eines Bachelorstudiengangs an einer (allerdings österreichischen) FH, klingt das aufwendiger?


Okay, so hab ich das nicht gemeint, ich dachte man erkennt das. Es ging mir auch nicht um die Menge der Stichworte sondern was sich dahinter wahrscheinlich verbirgt. Und da ging es mir eher um die Schlüsselbegriffe "Anwenden" und "Durchführen" von Gesetzen und Vorschriften.

Zitat:
Ok, hier einmal eine Kurzdarstellung eines Bachelorstudiengangs an einer (allerdings österreichischen) FH, klingt das aufwendiger?


Ja, es klingt viel aufwendiger und das ist es auch.

Zitat:
2 Meister unter 1000 Erstsemestern! Man diese elenden Meister, DIE VERSAUEN MIR MEINE LEHRE!!!


Wozu wurde das Gesetz denn geschaffen? Damit mehr Leute studieren. Und noch sind es wenige. Denn bisher war es auch immer so, dass Meister nur in ihrem Fachbereich lernen und Eignungstests erfüllen musste.

Und erstens wissen viele Leute gar nicht von dieser Regelung, da sie zweitens, noch sehr sehr neu ist.

Ich glaube dieser Weg zur Hochschule wird vor allem in Zukunft sehr beliebt sein.Denn er bietet einem die meisten Möglichkeiten mit dem größten finanziellen Nutzen.

Also ich hätte es gemacht, ich hätte eine Ausbildung angefangen, nebenbei das Fachabitur angefangen,damit ich noch diverse Grundkenntnisse bekomme und schließlich den Meister oder Techniker drangehängt. So hätte man viel mehr berufliche Qualifikationen, ohne dass man wirklich viel länger brauchen würde.

Ich würde dann aber nicht fachfremd studieren, weil doch einige Kenntnisse fehlen aber ich weiß nicht, ob das jetzt andere Leute abhalten würde z.B. Physik zu studieren, weil Sie glauben, über ihre technische Berufsausbildung und den Meister haben Sie soooo gute Vorkenntnisse in Physik und Mathematik und dann merken, dass das Studium an der Uni doch was anderes ist und dann blöd darstehen.

Den Schock kriegt man eventuell auch, wenn man im Physik und Mathe LK jeweils 15 Punkte hatte aber trotzdem ist der Übergang nicht so krass und leichter , als mit dem Meister.

Ca 1000 Stunden Physik und Matheunterricht + Lernen,Facharbeiten und Hausaufgaben den man an der Oberstufe hatte gleicht man nicht so nebenbei aus. Nicht wenn schon das Pflichtpensum so anspruchsvoll ist für Leute, bei denen man davon ausgeht, sie haben das alles schon halbwegs verstanden.

Aber natürlich macht das keinen Unterschied und nach 2 Wochen hat man das schon ausgeglichen.In der Menge macht es in Anbetracht des ganzen Stoffes nicht viel aus aber es sind nunmal die unumgänglichen Basics.

Man kann es doch auch so sehen, man hat viele verschiedene Fächer und man muss Zeit und Mühen investieren, will man einen guten Abschluss und muss auch Vielseitigkeit beweisen.

Zitat:
das können sie nicht verkraften, hier gehts überhaupt nicht um Sachthemen, sondern lediglich um, ich nenns jetzt mal, Frustrationen


Ja darum geht es auch. Um Frustrationen. Und Frustrationen entstehen dadurch , dass man sich ungerechten Tatsachen gegenüber sieht.

Ich meine warum ist der Zugang zu den Hochschulen nicht für alle frei?
Warum gibt es überhaupt noch Beschränkungen?

Zitat:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.


Vor denen habe ich doch keine Angst. Warum sollte man vor denen Angst haben? Mir geht es doch eher ums Prinzip. Andere wollen Biochemie wählen schonmal die entsprechende LKs um das Recht zu bekommen dort zu studieren. Und der 26 Jährige Malermeister hat es einfach so.


Würde man den Meistern die Fachhochschulreife geben, würde ich doch gar nichts sagen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 20:32:37    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:

Würde man den Meistern die Fachhochschulreife geben, würde ich doch gar nichts sagen.


Du würdest nichts dagegen sagen, weil du davon als Abiturient nicht betroffen bist und weiterhin über den Dingen stehen würdest...

Wärst du FOS-Absolvent würdest du hier laut protestieren, dass man dem Meister gefälligst den Zugang zu Fachhochschulen verwehren sollte, da bin ich mir ziemlich sicher...

Wenn du keine Angst vor dem Meister hast, dann dürfte es kein Problem sein, wenn man Meister an die Universitäten lässt. Das dann der ein oder andere Meister dabei sind wird, der dich übertrumpft obwohl er nicht hunderttausende Stunden in der Oberstufe mit höchster Mathematik und fiesester Kernphysik verbracht hat, wirst du dann allerdings auch verkraften müssen...

Studierst du überhaupt schon? Woher weisst du dann, wie es an der Hochschule läuft und welchen Vorteil dir dein hochwissenschaftliches Abitur tatsächlich bringt? Hast du eine Ausbildung gemacht und dir mal den Meisterlehrgang angeschaut?

Ich hätte auch kein Problem damit, wenn die Universitäten für FOS-Absolventen geöffnet würden. In Hessen scheint das ja hervorragend zu funktionieren, denn mir ist nicht bekannt, dass die TU Darmstadt in ihrer Reputation gefallen wäre, seit sie sabbernde, hirnlose FHR-Zombies und staatl. gepr. Techniker in ihre heiligen Hallen lässt...

Aber schnüffelt ruhig weiter den Muff der letzten 1000 Jahre, unter den Talaren ewig gestriger universitärer Professoren Laughing
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 23:53:55    Titel:

Zitat:
Das ist kein Pauschalurteil. Den Hauptschulabschluss zu bekommen IST einfach

In BAyern musst du dafür keine Prüfung machen. Für den Quali schon.
Ist leichter, geb ich dir recht.

Zitat:
Da muss man nichtmal lernen. Wenn man den nicht schafft, dann muss man doch ein Problem haben. Entweder mit der Intelligenz, mit dem Fleiß oder halt irgendein anderes Problem aber diese anderen Probleme würden einem wahrscheinlich auch verwehren zu studieren oder eine Ausbildung erfolgreich durchzuziehen.

Ganz klares NEIN!
Hast den Quali mitgemacht?
Auch wenn er jetzt anders ist, würd ich mir solche BEhauptungen nicht erlauben und ich habe die Prüfung damals als Externer mitgemacht.

Zitat:
Ja einen Meisterbrief der formal dem Abitur gleichgestellt ist, ist im Prinzip das gleiche, nur mit anderem Namen.


Also ist das FH Diplom auch das gleiche nur mit anderem Namen oder wie ? Wink

Zitat:
Hier sagen alle das Abitur ist einfach und man vergisst sowieso alles wieder.

Also das man hinterher vieles wieder vergisst ist relativ normal. Laughing

Zitat:
Die meisten bestehen sie auch und wer wirklich Probleme damit hat, der hat auch wirklich irgendwie eine Lernbehinderung.

Sagst wer?
Dem kann ich dir widersprechen.


Zitat:
Wieso ist es für euch zu schwer zu akzeptieren,dass es Menschen gibt, die schlauer bzw dümmer als andere sind? Sowas gibt es nunmal. Solange man deswegen nicht sagt die eine Person ist mehr wert als die andere. Jeder der sein Geld ehrlich verdient, verdient respekt.Ich heule doch auch nicht rum, nur weil es millionen von Menschen gibt, die schlauer als ich sind

Da sagt auch keiner was.

Zitat:
Aber zumindest sind sie ein Nachweiß dafür, was er weiß und wie gut er es gelernt hat und somit dafür gerüstet ist, ein Studium mit weniger Problemen zu absolvieren, als ein Facharbeiter, der von seiner Ausbildung schon total ausgelastet war.

Also ich hab auch schon von Abiturienten gehört, die ihr Abi grad so mit ach un dKRach geschafft haben. Soll denen dann auch der Zugang zur Hochschule verweigert werden?

Zitat:
Er hat über SEINE Ausbildung geredet. Er hat z.B. nicht über den Anspruch der Mechatronikerausbildung bei Siemens geredet.

Ne, er hat über die Berufsschule bzw. Ausbildund allgemein geurteilt.

Zitat:
Die ist z.B. echt nicht leicht und nicht selten wird dann auch die Fachhochschulreife vorausgesetzt.

Ach nicht anders wie in nem kleinen Betrieb.

Zitat:
von einem Ex Metaller, der nichtmal eine einfache Polynomfunktion ableiten kann, hab ich gewiss keine Angst

Aber davor, dass er dir den Job wegnehmen könnte, weil er besser sein kann als du. Laughing

Zitat:
Aber warum sollte ein Gabelstaplerfahrer denn dümmer als ein Abiturient sein.
Theoretisch könnt er ja auch beides sein Wink

Zitat:
Andere wollen Biochemie wählen schonmal die entsprechende LKs um das Recht zu bekommen dort zu studieren. Und der 26 Jährige Malermeister hat es einfach so.

Ach und der Abiturent mit Kunst und Englich LK ist dann genausogut vorbereitet oder wie?
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 11:40:09    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:
Natürlich gibt es da Unterschiede.

Aber warum sollte ein Gabelstaplerfahrer denn dümmer als ein Abiturient sein.

Vielleicht kotzt ihn das stumpfe Staplerfahren und Verladen nur ziemlich an und er will lieber studieren.

Ich denke motiviert sollte er ja sein und was er nicht an der Oberstufe oder Meisterschule kann er doch nebenbei zum Studium lernen.

Ich meine wem würde es weh tun, wenn er es probieren würde? Entweder er schafft es oder nicht.

Zitat:
In jedem Falle hat der Großteil der Abiturienten in diesem Lande eben gerade keine Ahnung von Rechnungswesen, Buchführung, KLR etc. pp.!


Scheinbar macht das aber keine großen Unterschiede fürs Studium. Das schaffen die Abiturienten dann genauso schnell und wissen auch nicht viel weniger.

Klingt jetzt fies aber ich lasse diese Vorkenntnisse mal genauso unterbewertet wie die Mathekenntnisse aus 3 Jahren Oberstufe unterbewertet werden. Dann muss der Berufserfahrene halt ein Jahr länger zur Schule, dafür braucht der Abiturient z.B. an der FH ein Praxissemester mehr

Zitat:
aber auswendiglernen wird da sicher keiner! Du mußt vielmehr wissen wo du nachschauen kannst, wo was steht und wie es auszulegen ist,


Das sollte für einen Abiturienten bzw für einen Studenten doch kein Problem sein, etwas nachzulesen und auch zu verstehen was es bedeutet. Soviel Textverständnis muss man schon haben.

Zitat:
Ok, hier einmal eine Kurzdarstellung eines Bachelorstudiengangs an einer (allerdings österreichischen) FH, klingt das aufwendiger?


Okay, so hab ich das nicht gemeint, ich dachte man erkennt das. Es ging mir auch nicht um die Menge der Stichworte sondern was sich dahinter wahrscheinlich verbirgt. Und da ging es mir eher um die Schlüsselbegriffe "Anwenden" und "Durchführen" von Gesetzen und Vorschriften.

Zitat:
Ok, hier einmal eine Kurzdarstellung eines Bachelorstudiengangs an einer (allerdings österreichischen) FH, klingt das aufwendiger?


Ja, es klingt viel aufwendiger und das ist es auch.

Zitat:
2 Meister unter 1000 Erstsemestern! Man diese elenden Meister, DIE VERSAUEN MIR MEINE LEHRE!!!


Wozu wurde das Gesetz denn geschaffen? Damit mehr Leute studieren. Und noch sind es wenige. Denn bisher war es auch immer so, dass Meister nur in ihrem Fachbereich lernen und Eignungstests erfüllen musste.

Und erstens wissen viele Leute gar nicht von dieser Regelung, da sie zweitens, noch sehr sehr neu ist.

Ich glaube dieser Weg zur Hochschule wird vor allem in Zukunft sehr beliebt sein.Denn er bietet einem die meisten Möglichkeiten mit dem größten finanziellen Nutzen.

Also ich hätte es gemacht, ich hätte eine Ausbildung angefangen, nebenbei das Fachabitur angefangen,damit ich noch diverse Grundkenntnisse bekomme und schließlich den Meister oder Techniker drangehängt. So hätte man viel mehr berufliche Qualifikationen, ohne dass man wirklich viel länger brauchen würde.

Ich würde dann aber nicht fachfremd studieren, weil doch einige Kenntnisse fehlen aber ich weiß nicht, ob das jetzt andere Leute abhalten würde z.B. Physik zu studieren, weil Sie glauben, über ihre technische Berufsausbildung und den Meister haben Sie soooo gute Vorkenntnisse in Physik und Mathematik und dann merken, dass das Studium an der Uni doch was anderes ist und dann blöd darstehen.

Den Schock kriegt man eventuell auch, wenn man im Physik und Mathe LK jeweils 15 Punkte hatte aber trotzdem ist der Übergang nicht so krass und leichter , als mit dem Meister.

Ca 1000 Stunden Physik und Matheunterricht + Lernen,Facharbeiten und Hausaufgaben den man an der Oberstufe hatte gleicht man nicht so nebenbei aus. Nicht wenn schon das Pflichtpensum so anspruchsvoll ist für Leute, bei denen man davon ausgeht, sie haben das alles schon halbwegs verstanden.

Aber natürlich macht das keinen Unterschied und nach 2 Wochen hat man das schon ausgeglichen.In der Menge macht es in Anbetracht des ganzen Stoffes nicht viel aus aber es sind nunmal die unumgänglichen Basics.

Man kann es doch auch so sehen, man hat viele verschiedene Fächer und man muss Zeit und Mühen investieren, will man einen guten Abschluss und muss auch Vielseitigkeit beweisen.

Zitat:
das können sie nicht verkraften, hier gehts überhaupt nicht um Sachthemen, sondern lediglich um, ich nenns jetzt mal, Frustrationen


Ja darum geht es auch. Um Frustrationen. Und Frustrationen entstehen dadurch , dass man sich ungerechten Tatsachen gegenüber sieht.

Ich meine warum ist der Zugang zu den Hochschulen nicht für alle frei?
Warum gibt es überhaupt noch Beschränkungen?

Zitat:
Nee es geht nicht um Frustration, sondern schlicht und ergreifend um Angst vor starker Konkurrenz in Form von hochmotivierten Leuten, die schonmal gearbeitet haben und jetzt an die Hochschule möchten.


Vor denen habe ich doch keine Angst. Warum sollte man vor denen Angst haben? Mir geht es doch eher ums Prinzip. Andere wollen Biochemie wählen schonmal die entsprechende LKs um das Recht zu bekommen dort zu studieren. Und der 26 Jährige Malermeister hat es einfach so.


Würde man den Meistern die Fachhochschulreife geben, würde ich doch gar nichts sagen.


Mein Gott Junge, anwenden und durchführen von Gesetzen hat z. B. auch Platz in einer Tätigkeitsbeschreibung für einen Juristen, das tun wirklich alle Berufe, die mit Gesetzen und Regelungen befaßt sind, du hast in dieser Hinsicht nicht so die ganz großen Erfahrungen oder?
Ja, logo, es ist für die meisten Abiturienten auch gar kein Problem Jura zu studieren, ist ja leicht!
Es gehört natürlich schon etwas dazu ein formell richtiges Mahnverfahren selbständig durchführen zu können und du ahnst gar nicht worauf du da so achten mußt!
Ja genau das klingt natürlich aufwendiger, weil du es sagst, zumindest ein Punkt der Aufzählung ist eigentlich genauso formuliert wie in der anderen Aufzählung!
Aber darauf kommt es mir auch gar nicht an, natürlich schürft dieses Studium an der österreichischen FH vermutlich tiefer als die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter, ich behauptete nie etwas anderes, aber wenn man mal hinsieht, dann sieht man schon, daß ein Bilanzbuchhalter für dieses Studium gute Grundlagen mitbringen würde, sehr gute sogar, zumindest tut man das wenn man mal seine Scheuklappen ein bißchen nach außen klappt! Und dann stellt man mal den deutschen Durchschnittsabiturienten dagegen, der GUV vermutlich für eine neue chinesische Automarke hält... ist doch wahr!
chrisblake
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Anmeldungsdatum: 05.12.2007
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 14:52:14    Titel:

So hart diese Neiddiskussion. Da fällt einem ja gar nichts mehr ein, außer das was ich schon vor 12 Seiten geschrieben habe: Das Abitur wird einem in der Regel von denjenigen schlecht geredet, die es nicht haben.
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