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Mit Meisterbrief Studieren?
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 15:50:27    Titel:

Ich wüsste nicht, warum ich Frust haben sollte. Ich hab ne Ausbildung, guten Kontakt zu meinem ehemaligen Arbeitgeber und bin Bester in meinem Semester Wink
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 15:54:19    Titel:

Gut, dann fragen wir mal anders herum. Und bitte Hand aufs Herz und sei ehrlich:
Inwiefern bereitet das Gymnasium den Abiturienten auf das Studium vor?

Wozu dient der Physikunterricht, wenn nicht die Technik an den Schüler näher gebracht wird?
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Dieses technische Verständnis sollen die Studienanfänger doch erst im Studium erlernen? Du kannst doch von nem Abiturienten nicht erwarten, dass er technisches Verständnis hat? Woher solls kommen? An der Schule wird sowas nicht vermittelt...


Wozu dient der Mathematikunterricht, wenn er inhaltlich am Ziel vorbeischießt und die Abiturienten den Sinn der Formeln verkennen, was ziemlich wichtig fürs Studium ist.
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ich hab die Mathematik erst im Studium halbwegs verstanden, in der Schule hab ich nur Formeln auswendig gelernt und damit die Klausuren gut gelöst...


Kommst du mit der (Schul)Einstellung im Studium weit?

Versuch doch jetzt mal im Studium einen Schaltvorgang im Wechselstromkreis durchzurechnen, wenn du nur Formeln und das Schema F auswendig kannst, aber keinen Bezug zu dem Lösungsweg hast.

Eigentlich bestätigst du genau das, wovon ich die ganze Zeit spreche. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum du findest, dass das Abi so super auf das Studium vorbereitet. Denn im Studium kommt man mit Auswendig lernen nicht weit.

Kann auch sein, dass es an mir liegt, aber ich weiß echt nicht, warum das Abi das Nonplus Ultra für die Studienvorbereitung ist.


EDIT:
Um die diplomatische Rolle einzunehmen:
Ja, Wirtschaftsinformatiker, aber nicht jeder Abiturient kann in dein geliebtes BW oder Bayern ziehen. Und ne Reportage über die Bildungspolitik (ich glaub, das war der Stern) räumt auch ein, dass die Bildung an deutschen Schulen katastrophal ist. Lehrer sind demotiviert, rotzfrechen Gören den 2. Weltkrieg zum 20. mal zu wiederholen. Was reizt sie dazu, einen angemessenen Unterricht zu halten? Nichts, denn befördert werden die nach Alter und bezahlt werden die nach Familienstand etc. Welchen Leistungsdruck haben Lehrer? Klar, es gibt auch viele gute Lehrer, aber leider auch (zu) viele schlechte.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:02:28    Titel:

Verstehe deinen Beitrag ehrlich gesagt nicht, da ich das Abitur nicht als Nonplusultra sehe, sondern im Gegenteil seit mehreren Seiten für eine Öffnung der Hochschulen bzw. Universitäten für Meister, Techniker und FHR-Kandidaten plädiere...
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:04:25    Titel:

Hi,

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Das Abitur wird hier nicht schlecht geredet. Es bleibt die beste Vorbereitung auf ein Studium, doch nicht die Einzige...


dann habe ich diesen Satz wohl falsch verstanden Wink
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:13:56    Titel:

Joah Wink

Ich frage mich auch schon länger, warum das bisher nur in Hessen so problemlos möglich ist, mit der Fachhochschulreife an ne Uni zu gehen. Dort scheints gut zu funktionieren und auch der Lehre nicht zu schaden...
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:20:08    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Joah Wink

Ich frage mich auch schon länger, warum das bisher nur in Hessen so problemlos möglich ist, mit der Fachhochschulreife an ne Uni zu gehen. Dort scheints gut zu funktionieren und auch der Lehre nicht zu schaden...


Jemand hat mal eine Quelle gepostet, wo gesagt wurde, dass die Fachabiturienten dort erhebliche Probleme haben.

Ansonsten, wir könnten ja auch jeden Facharbeiter studieren lassen. Oder vielleicht gleich jeden, nach der 4. Klasse ?

daher mein Vorschlag : es gibt ein Test für alle, dann kann auch der hochbegabte 4. Klässler, der sich nebenberuflich weiterbildende Staplerfahrer und der Meister studieren, wenn sie im Test gut waren
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:35:38    Titel:

Argumente ins lächerliche ziehen, das kannst du wirklich gut.
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 16:48:23    Titel:

Zitat:
wenn das Abi doch sooo leicht ist, warum hast es dann nicht gepackt ? bist du auch ein frustrierter Abiversager, der nun das Abi schlecht machen muss ?

Wirtschaftsinformatiker, schonmal daran gedacht, dass nicht jeder der das Abi nicht hat frustriert ist? Es soll Leute geben die sehr zufrieden damit sind.

Zitat:
es gibt ein Test für alle

Au ja, das wärs....
...möchte nicht wissen wie groß dann das GEschrei wäre Laughing
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 17:04:09    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Joah Wink

Ich frage mich auch schon länger, warum das bisher nur in Hessen so problemlos möglich ist, mit der Fachhochschulreife an ne Uni zu gehen. Dort scheints gut zu funktionieren und auch der Lehre nicht zu schaden...


Es funktioniert tatsächlich sehr gut. Ich bin ebenfalls einer, der von dieser Regelung profitiert, da es meinen Studiengang auf FHs leider nicht gibt (wäre auch nicht möglich, da man dort nichts fachbezogenes in der Praxis machen kann). Ich finde diese Regelung ohnehin sinnvoll, denn wer einen guten Abschluss an der FH macht, der wird doch wohl mit entsprechendem Fleiß auch einen Abschluss an der Uni machen können. Diejenigen, die an die FH gehen, wollen bloß etwas völlig anderes als diejenigen die an eine Uni gehen. Mein Meister sagte mir, dass sein Bruder Ingenieurswissenschaften an einer FH studiert hätte und jetzt in einem mittelständischen Unternehmen arbeite. Das Unternehmen stellt nur ungern die Uni-Absolventen ein, da sie eher an der Praxis der FHler interessiert sind als an der Theorie der Uni-Absolventen. So hat jede Hochschule ihren speziellen Zweck.

Liebe Grüße
Descartes

PS:
Zitat:
Ansonsten, wir könnten ja auch jeden Facharbeiter studieren lassen.

Was hat denn ein Facharbeiter mit einem Facharbeiter, der zugleich noch das Fachabi hat, gemeinsam?
Derjenige mit Fachabitur hat zuerst einmal einen doch wesentlich besseren Bildungsabschluss und hat zweitens gezeigt, dass er durchaus Ehrgeiz hat und diesen Ehrgeiz wird er wohl auch für die Uni (aber auch für die FH) gebrauchen können. Solche Leute haben ihr Ziel oftmals wesentlich besser vor Augen als irgendwelche Schnösel, die eigentlich nichts können und dann denken, wenn sie noch 5 weitere Jahre rumtrödeln (und das Abitur ist schon lange keine Raffelei mehr) sind sie ganz oben. Diese Leute sind nicht nur peinlich, sondern sind auch der Grund, weshalb es eben so dumme Klischees über Studenten (Uni) gibt, die typischen Schnösel eben.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 17:19:26    Titel:

In Polen können deutsche Fachabiturienten übrigens ebenfalls an die Uni (weiß ich, weil der Bruder eines guten Freundes das grade macht), allerdings braucht man da natürlich gute Polnischkenntnisse, das machts wohl etwas schwieriger für den deutschen Normalofachabiturienten! Wink

Naja, wie gesagt in Österreich muß man sich um Studienplätze bewerben und es wird seitens der entsprechenden Hochschule eine Auswahl unter den Bewerbern getroffen, dort gibt es neben der Matura noch einige andere Möglichkeiten zur Studienberechtigung, es gibt die Berufsreifeprüfung, das ist eine Prüfung für Leute mit normalem Lehrabschluß, Vorbereitung dauert etwa 2 Jahre nebenberuflich, die Möglichkeit mit Meisterbrief zu studieren gibts auch, glaub ich, bin nicht ganz sicher und es gibt die Studienberechtigungsprüfung, die wird durch die Hochschulen durchgeführt und die Vorbereitung dauert etwa 2 Semester, sie gilt auch nur für einen Studiengang an einer Hochschule!

Anderes Beispiel in Belgien ist das erste Jahr an der Universität eine verkappte Aufnahmeprüfung!
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