EBS oder WHU
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| Für welche Uni würdest du dich entscheiden, wenn du die Wahl hättest? |
| EBS |
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28% |
[ 21 ] |
| WHU |
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72% |
[ 54 ] |
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| Stimmen insgesamt : 75 |
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| Autor |
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Tian Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.10.2006 Beiträge: 122 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 12:34:58 Titel: EBS oder WHU |
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Hi@all,
ich habe 2007 mein Abi gemacht und Sommer 2009 werde ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen haben. 2009 will ich unbedingt BWL studieren. Chinesisch und Deutsch sind meine Muttersprachen und ich interessiere mich insbesondere für Internationale Tätigkeiten mit kulturellen und sprachlichen Kompetenzen.
Vorrausgesetzt ihr bekommt sowohl von EBS als auch von WHU eine Zusage, für welche Uni würdet ihr euch entscheiden und warum (im Hinblick auf Berufschancen, Uni-Umfeld, Kommilitonen, Freizeit etc.)?
Welche würdet ihr mir empfehlen? (vllt. abgesehen von EBS und WHU) _________________ It is not your aptitude, but your attitude, that determines your altitude.
-Zig Ziglar- |
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Gozo Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 3972 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 12:59:47 Titel: Re: EBS oder WHU |
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| Tian hat folgendes geschrieben: |
Welche würdet ihr mir empfehlen? (vllt. abgesehen von EBS und WHU) |
Grundsätzlich ist die Umfrage bestimmt in einem gewissen Rahmen berechtigt aber wird Dich in der Entscheidung nur oberflächlich weiterbringen.
Letztlich ist eher die Frage zu stellen - was möchtest Du später machen? In welchem Bereich möchtest Du später mal tätig werden? Großkonzern oder KMU? Finance oder (eine) Industrie? Beratung oder sonst. Dienstleistung? Karriereambitionen in die Geschäftsführung/Vorstand oder nicht? Was liegt Dir überhaupt? Stärken, Schwächen?
Wenn Du Dir über diese ganzen Fragen einig bist (und etliche weitere Punkte), dann kannst Du anfangen eine ! passende ! Hochschule zu finden. Das muss nicht die ebs oder die WHU sein. Es muss nicht einmal eine der üblichen verdächtigen sein, die immer gerne empfohlen werden (z.B. Mannheim, UWH, KU, Goethe, LMU, Wilhelm, FSFM). Theoretisch müsste sie ja nicht einmal im Inland liegen. Vielleicht ist es nicht einmal BWL, was für Dich sinnvoll wäre...oder vielleicht auch ein "Umweg"...
Grüße,
Gozo |
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Lirex Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.03.2008 Beiträge: 36 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 14:57:06 Titel: |
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Hi,
komm doch zu uns an die WFI- School of Management
Hier gibt es einen Int. Doppel Bachelor mit China und du hast das gleiche Betreuungsverhaeltnis wie an der WHU oder EBS |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 15:59:39 Titel: |
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Schau dir beide Hochschulen an und entscheide dann selbst.
Es gab an der EBS ein paar Punkte, die mich so gestört hatten, dass ich mich nicht mehr bewerben wollte:
-Die Lage: So schön finde ich die Lage der EBS gar nicht, wie immer behauptet, rechts die Bahnstrecke, links die Hauptstraße. Was mich genervt hat, war ganz einfach, dass die EBS mitten auf dem Land liegt und nicht alle am selben Ort wohnen sondern quer über die verschienen Orte verteilt.
-Die Vorkurse: Ich habe bis heute nicht verstanden, warum man jemanden der offenkundig nicht gut genug war aufnimmt, unter der Bedingung, dass er Vorkurse für 2000 Euro absolviert. Wenn jemand nicht gut genug war, war er eben nicht gut genug.
-Soziales Ranking: Leute, die sich "sozial" engagieren erhalten ebenfalls Punkte für ein Ranking. Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten. Ich finde es jedenfalls unsinnig, denn an der WHU engagieren sich die Leute für die Hochschule auch ohne Ranking.
-Die Leute: Habe mich an der WHU besser verstanden. |
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J.C.Denton Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 10.12.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 16:19:55 Titel: |
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@Gottesschaf
Wenn du viel Geld für Bildung ausgeben willst, ist Cornell sicher besser. Die Leute dort lachen über WHU und EBS. _________________ Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
www.business-podium.com |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 16:24:56 Titel: |
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| J.C.Denton hat folgendes geschrieben: | @Gottesschaf
Wenn du viel Geld für Bildung ausgeben willst, ist Cornell sicher besser. Die Leute dort lachen über WHU und EBS. |
Wenn Du viel Geld ausgeben willst für Bildung, dann sind sicherlich auch Harvard, Dartmouth und Yale besser. Sorry, aber was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? |
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J.C.Denton Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 10.12.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 16:28:20 Titel: |
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Es ist egal, wo du in D den Abschluß machst. Hauptsache es ist ein Gefragter Schwerpunkt, um in der Arbeitswelt was zu finden. Die Unterschiede in der Lehre sind in anderen Ländern deutlich größer. Darum nimm das, was mehr zu dir paßt. _________________ Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
www.business-podium.com |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 17:37:00 Titel: |
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Im Hinblick auf Berufschancen würde ich mich für die WHU entscheiden, weil irgendwann 2006 eine Studie über WHUler rauskam, dass sie nach 10 Jahren im Beruf das höchste durschnittliche Gehalt haben ( lag bei über 200k ).
Vorausgesetzt man kann sich auf diese Quelle verlassen, welche ich jetzt leider nicht wiederfinden kann  |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 17:50:36 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | | Vorausgesetzt man kann sich auf diese Quelle verlassen, welche ich jetzt leider nicht wiederfinden kann :? |
Wirtschaftswoche in 2004. Der Artikel heißt "Die Koblenz Connection".
Würd ich mich jetzt allerdings nicht zu sehr dran aufheizen, denn:
Geld ist nicht alles
Macht lieber was euch Freude macht. Die Sache mit dem Erfolg und dem Geld kommt dann schon ganz automatisch. |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 18:07:16 Titel: |
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Der Tipp mit den Top-Unis in den USA. Ich bin gerade hier und muss sagen, dass es aus meiner Sicht eine Milchmädchenrechnung ist. Die WHU, EBS und viele anderen der staatlichen Top-Unis bieten einen super Deal. Nämlich günstiges Studium und die Möglichkeit einen Job bei jeder Firma der Welt zu bekommen.
Hier in den USA (bin grade da) mache ich die Erfahrung, dass man, wenn man nicht an einer Top15 Uni ist eh die Arschkarte hat, da einen Firmen wie McK und Goldman dann eh nie einladen und man trotzdem eine risen Summe an Geld fürs Studium gezahlt hat. Und auch wenn man sich die Absolventenstatistik von HArvard, Wharton etc. ansieht (detalliert als PDF im Internet), dann arbeiten prozentual weniger Leute bei Top-Firmen als WHU-Absolventen (oder anderer guter deutscher Unis). Man bedenke, dass viele dieser Leute schon 30 sind (einen teuren MBA, Bachelor und Arbeitserfahrung haben)
Mein Einstiegsgehalt der WFI nach Diplom liegt z.B. leicht über dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt eines Havard MBA Absolventen. Mein ROI ist also vermutlich höher im Endeffekt. Nur mal als Beispiel um den Mythos der Ivy League zu brechen. Da glänzt auch nicht alles, wenn man es nur monetär betrachtet. |
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N-tropie Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.06.2007 Beiträge: 477 Wohnort: Ein Dorf am Rhein
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 18:20:11 Titel: |
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Schau Dir beide Unis an, durchaus auch mal außerhalb der Schnuppertage, und entscheide dann, wo Du Dich wohler fühlst.
Rankings, Forenpostings, Zeitschriftenartikel und TV-Dokus gibt's so viele wie es Meinungen zu den Hochschulen gibt; von daher würde ich mir an Deiner Stelle ein eigenes Bild machen. |
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EMG08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.07.2008 Beiträge: 282
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 18:43:26 Titel: |
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| pml hat folgendes geschrieben: | | Mein Einstiegsgehalt der WFI nach Diplom liegt z.B. leicht über dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt eines Havard MBA Absolventen. Mein ROI ist also vermutlich höher im Endeffekt. Nur mal als Beispiel um den Mythos der Ivy League zu brechen. Da glänzt auch nicht alles, wenn man es nur monetär betrachtet. |
http://www.jurablogs.com/de/gute-zeiten-fuer-mba-absolventen
Die WFI ist sicher gut, aber 185k $ Einstiegsgehalt ist doch ein bischen übertrieben...
zum Thema:
Ich tendiere auch eher zur WHU. Nicht nur weil sie beruflich beim Placement noch einen Tick besser ist als die EBS, sondern auch weil mir die Atmosphäre an der WHU irgendwie besser gefiel. Man hat das Gefühl die Studenten dort sind trotz ihrer Erfolge ein bischen mehr auf dem Boden der Tatsachen geblieben. |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 18:58:42 Titel: |
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Gut hatte mich hierauf bezogen und beachten, dort ist das GESAMTpaket angegeben!
http://www.admissionsconsultants.com/mba/compensation.asp
Brauchen jetzt aber nicht hier um ein paar tausend Dollar zu streiten. Absicht der Erwähnung war ja eine andere. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 20:49:02 Titel: |
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| J.C.Denton hat folgendes geschrieben: | | Es ist egal, wo du in D den Abschluß machst. Hauptsache es ist ein Gefragter Schwerpunkt, um in der Arbeitswelt was zu finden. Die Unterschiede in der Lehre sind in anderen Ländern deutlich größer. Darum nimm das, was mehr zu dir paßt. |
Sorry J.C. Denton, aber ich kann mit deinem Posting ueberhaupt nichts anfangen:
Klar kann Harvard und Co. in der Lehre was bieten, die haben ja auch einen Etat um die 15 Milliarden und komm da erstmal ohne 1,0er Abitur und sonstigen herausragenden nebenschulischen Leistungen hin.
Die Consulting-Leute hier haben uns u.a. gesagt, dass 10-15% der Leute von dort bei ihnen arbeiten (hier in Deutschland) und das waere nicht das erste Mal, dass ich hoere, dass man von WHU/EBS im Median oder auch Schnitt, die besseren Jobs erhaelt.
Und wer dann nicht an Harvard und co. war hat, wie pml ja gesagt hat, sowieso die Arschkarte gezogen.
Nicht, dass du noch denkst alle sollten am Ende nach Australien, weil da gerade der beste Deal ist. |
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halolo Full Member

Anmeldungsdatum: 04.03.2007 Beiträge: 148
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 22:12:00 Titel: |
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Sehr schön. Nun wissen wir, dass sechs EBSler und 18 WHUler in diesem Forum unterwegs sind.  |
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lithium84 Senior Member

Anmeldungsdatum: 19.07.2006 Beiträge: 1102
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Verfasst am: 05 Nov 2008 - 22:14:11 Titel: |
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| halolo hat folgendes geschrieben: | Sehr schön. Nun wissen wir, dass sechs EBSler und 18 WHUler in diesem Forum unterwegs sind.  |
erkannt
mir fehlt die antwort "keine von beiden" |
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Tian Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.10.2006 Beiträge: 122 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 11:41:04 Titel: |
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Die Beiträge waren jedenfalls sehr interessant für mich
In der Tat, ich bewerbe mich auch momentan an die TOP Unis in USA (Wharton, MIT etc.) und muss noch sehr viele Tests schreiben. Ich denke meine Chancen sind eher gering und als Alternative wollte ich eigentlich vllt auch an die Uni Arcadia in Philadelphia gehen, da mein Vater dort arbeitet und ich statt 30k$/jahr gebührenfrei dort studieren könnte. Allerdings, ist es (zwar) eine Private Uni aber keine Top-Uni...
Wenn ich die Meinungen hier richtig verstanden habe, macht es scheinbar keinen Sinn bei Arcadia zu studieren... ? Wäre hier deutsche "TOP" Unis hier vorzuziehen?
btw - ich war schon mal vor einem Jahr in Vallendar und habe mir die Uni angeschaut - und mein Eindruck war ebenfalls sehr positiv.
EBS habe ich noch nicht angeschaut, da ein Freund von mir vor Ort war und mir erzählt hat, dass die EBSler ziemlich abgehoben sind.. stimmt das wirklich? _________________ It is not your aptitude, but your attitude, that determines your altitude.
-Zig Ziglar- |
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Colorless Full Member

Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 146
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 12:08:39 Titel: |
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Selbst wenn, hier gibts genug Leute die dagegen wettern würden^^
Btw ich finds immer wieder sehr amüsant wieviele Leute sich diese ganzen EBS WHU und Top-Uni Threads reinziehen und jeder weiß es besser...
Würde mal behaupten, dass 99% der Leute hier im Forum haben nicht den Hauch einer Möglichkeit ein solches Studium zu absolvieren, aber alle wissen was besser für die Welt ist. |
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Gozo Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 3972 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 06 Nov 2008 - 13:18:13 Titel: |
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| Tian hat folgendes geschrieben: |
EBS habe ich noch nicht angeschaut, da ein Freund von mir vor Ort war und mir erzählt hat, dass die EBSler ziemlich abgehoben sind.. stimmt das wirklich? |
Ich wohne kaum einen Steinwurf von der ebs entfernt und habe daher verhältnismäßig viel mit ebslern zu tun. Eine gewisse Arroganz kann man ihnen nicht abschreiben.
a) haben viele (nicht alle) von ihnen mehr Geld als andere bzw. Papa hat´s und
b) haben die meisten (ebenfalls nicht alle) schon etwas mehr drauf als andere.
Ersteres findest Du aber an jeder Schule, die Studiengebühren in höheren Beträgen fordern. So auch an WHU oder ISM, MBS und (!) den ausländischen Top-Schools.
Die Leute sind sich ihrer Sonderstellung einfach bewusst. Viele, die meisten, haben dabei eine "gesunde" Arroganz, die nicht übertrieben wirkt. Einige wenige halten sich für Gott und der Rest ist Pöbel. Leider. Aber das findet man auch an der Uni Frankfurt oder Mannheim - nur ist der prozentuale Anteil geringer, weil dort auch die "niederen" des Volkes (um mal eine solche Wortwahl zu nehmen) studieren und nicht nur die gottgleichen.
Dieses Argument, was erstaunlich häufig gegen die ebs vorgebracht wird, kann ich nicht mehr oder weniger bestätigen als gegenüber allen Leuten mit Geld und/oder Grips an anderen "exklusiven" Hochschulen. Meine persönlich schlimmste Erfahrung habe ich z.B. mit Studenten der ISM gemacht und BWLern von Universitäten aus Mannheim und Münster. Aber auch das waren Einzelfälle, nicht mehr, nicht weniger.
Grüße,
Gozo |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 15:15:12 Titel: |
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| pml hat folgendes geschrieben: | Der Tipp mit den Top-Unis in den USA. Ich bin gerade hier und muss sagen, dass es aus meiner Sicht eine Milchmädchenrechnung ist. Die WHU, EBS und viele anderen der staatlichen Top-Unis bieten einen super Deal. Nämlich günstiges Studium und die Möglichkeit einen Job bei jeder Firma der Welt zu bekommen.
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Als günstig ist mehr als 5k pro semester wohl nicht zu bezeichnen |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 01:19:19 Titel: |
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| naja im Verhältnis zu späteren Verdienstchancen... lohnt sich würd ich sagen. |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 01:26:43 Titel: |
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Mich würde mal eine Statistik interessieren:
Wie viele können sich das überhaupt leisten?
kommt ja auch noch einiges anderes hinzu |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 01:39:20 Titel: |
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Ich bin mir voll bewusst, dass 5.000 pro Semester eine Stange Geld sind, aber es gibt Fördermöglichkeiten und hier wurde es mit USA und anderen Ländern verglichen und da ist nunmal Fakt, dass Deutschland mit das günstigste Studium bietet. UK sind es momentan rund 3.000 Pfund (Jahr oder Semester ?) Und wie gesagt an guten Unis in den USA min. fünfstellig und meist jenseits 30.000 Dollar pro Jahr. Und das Leben in Oestrich Winkel oder Vallendar ist spott billig verglichen zu z.B. Boston wo ich grade bin. Die Studenten geben hier 2.000 Dollar Lebenshaltungskosten aus pro Monat (geteiltes Zimmer im Wohnheim, Unimensaplan --> kein Luxus und ohne Parties, da sie eh wegen unter 21 jahre nicht außwärts feiern dürfen).
Also der ROI einer guten deutschen Uni dürfte extrem viel höher liegen, denn ich kenne auch die Einstiegsgehälter hier und die sind auch nicht oder nur marginal höher als in Deutschland. |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:04:16 Titel: |
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Es sind 3000 Pfund pro Jahr, also umgerechnet ca. 5000 Euro pro Jahr.
Dazu kommen die horrenden Lebenserhaltungskosten (für London bspw.). |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:08:12 Titel: |
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Naja.
Also ich weiß nur eins von einem schlauen Typen, als ich mal ihm auf die Durchschnittsgehälter von Absolventen fragte, sagte er:
Das ist doch völlig nicht Aussgekräftig. Wieviele von den Leuten, die dort abgehen haben den selben Background wie du. Es gibt sicherlich an der WHU Leute, von denen man schon jetzt weiß, dass sie nach dem Studium viel Geld verdienen werden, warum auch immer.
Trifft das aber für das Arbeiterkind ohne Connections zu? Verschafft die WHU ihm die selben Chancen. Wir Durchschnitte gebildet wissen wir. Der Median würde mich aber ebenfalls interessieren.
Zudem fällt ja jetzt ein wenig das IB weg und den Artikel konnte ich nicht lesen.
Würde mich sehr wundern wenn es deine 280.000 Euro trifft und nicht weniger als die 220.000.
Außerdem las ich das die WHU mehr Leute zulassen will. Dadurch findet eine Verwässerung statt und man kriegt natürlich schlechtere Leute, und Farzado sprach mal, dass die Qualität an der WHU abnimmt.
Aber würde mich echt mal die Gehaltsentwicklung interessieren. Es gibt einen aktuellen Artikel in der Zeit. Dort sagt die Frau ein WHU Studium lohnt sich, aber kaum einer der Absolventen wollte sein Gehalt offen legen. Kann ihn mal raussuchen bei Gelegenheit. _________________ Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben. |
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Gottesschaf Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2059
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:14:04 Titel: |
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| wima hat folgendes geschrieben: | | Aber würde mich echt mal die Gehaltsentwicklung interessieren. Es gibt einen aktuellen Artikel in der Zeit. Dort sagt die Frau ein WHU Studium lohnt sich, aber kaum einer der Absolventen wollte sein Gehalt offen legen. Kann ihn mal raussuchen bei Gelegenheit. |
Das kann ich allerdings nachvollziehen. Warum sollte man sein Gehalt offenlegen? Um sich zu profilieren? Würde das genauso wenig machen. |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:16:21 Titel: |
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Worum es ja letztlich in meinem Thread ging ist folgendes:
http://www.hbs.edu/recruiting/mba/resources/career.html
Daran sieht man ganz einfach, dass das Gehalt eines Harvard MBA (direkt nach dem MBA) nicht (viel) höher ist als von einem guten deutschen Studenten (sei er nun WHUler oder von einer anderen Uni), was von vielen immer bezweifelt wird. Und der deutsche hat egal von welcher Uni viel weniger für sein Studium gezahlt als der Harvard Absolvent. |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:16:51 Titel: |
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Also, wenn es Anonym ist hätte ich kein Problem damit. _________________ Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben. |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:18:53 Titel: |
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| Zitat: | Worum es ja letztlich in meinem Thread ging ist folgendes:
http://www.hbs.edu/recruiting/mba/resources/career.html
Daran sieht man ganz einfach, dass das Gehalt eines Harvard MBA (direkt nach dem MBA) nicht (viel) höher ist als von einem guten deutschen Studenten (sei er nun WHUler oder von einer anderen Uni), was von vielen immer bezweifelt wird. Und der deutsche hat egal von welcher Uni viel weniger für sein Studium gezahlt als der Harvard Absolvent. |
Aber die Gehaltsdynamic ist doch oft interessanter für Leute als das Einstiegsgehalt _________________ Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben. |
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pml Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.04.2006 Beiträge: 1373 Wohnort: Ingolstadt
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 02:24:06 Titel: |
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Das stimmt, aber auch schwerer zu ermitteln, da die Auskunftsbereitschaft vermutlich mit der Zeit sinkt. In der langen Perspektive haben die USA vermutlich auch Vorteile, weil dort die Topgehälter einfach höher liegen. CEOs bekommen da oft dreistellige Millionen Gehälter, was in Deutschland nicht möglich ist egal wie gut man ist.
Aber letztendlich ist wohl die ganze Diskussion recht müßig, da nachher eh soviele Faktoren eine Rolle spielen und die Uni nach zwanzig Berufsjahren vermutlich nicht mehr wirklich entscheidend ist für die weitere karriere, so dass aus meiner Sicht entscheidend ist, ob einen die Uni in den ersten fünf jahren in gute Positionen bringen kann. |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 04:05:56 Titel: |
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| wima hat folgendes geschrieben: |
Wieviele von den Leuten, die dort abgehen haben den selben Background wie du. Es gibt sicherlich an der WHU Leute, von denen man schon jetzt weiß, dass sie nach dem Studium viel Geld verdienen werden, warum auch immer.
Trifft das aber für das Arbeiterkind ohne Connections zu? Verschafft die WHU ihm die selben Chancen?
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Ähnliches vermute ich auch.
Könnte mir vorstellen, dass viele da Papas Betrieb übernehmen oder zum. von Papas Beziehungen profitieren.
Also ich denke, dass die WHU nur für sehr reiche Familien geeignet ist, da das Geld den durchschnittlichen Familien doch extrem fehlen würde und ich den Gehälter-Versprechungen nicht ganz traue(stipendien natürlich ausgenommen)
Soweit meine Abschlussthese  |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 08:31:47 Titel: |
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| Wigmaster hat folgendes geschrieben: | | wima hat folgendes geschrieben: |
Wieviele von den Leuten, die dort abgehen haben den selben Background wie du. Es gibt sicherlich an der WHU Leute, von denen man schon jetzt weiß, dass sie nach dem Studium viel Geld verdienen werden, warum auch immer.
Trifft das aber für das Arbeiterkind ohne Connections zu? Verschafft die WHU ihm die selben Chancen?
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Ähnliches vermute ich auch.
Könnte mir vorstellen, dass viele da Papas Betrieb übernehmen oder zum. von Papas Beziehungen profitieren.
Also ich denke, dass die WHU nur für sehr reiche Familien geeignet ist, da das Geld den durchschnittlichen Familien doch extrem fehlen würde und ich den Gehälter-Versprechungen nicht ganz traue(stipendien natürlich ausgenommen)
Soweit meine Abschlussthese :P |
Hm, solche Kommentare finde ich sehr schade. Nicht weil sie mich persoenlich betreffen; ich habe meinen Arbeitsvertrag bereits seit Ende meines vierten Semesters an der WHU in der Tasche und mich interessiert herzlich wenig, was ihr im Forum hier von mir oder meinem Karriereweg haltet. Nein, es ist schade, weil es intelligente Abiturienten, die EBEN NICHT aus reichem Hause sind, davon abhaelt die WHU in ihre Ueberlegungen zur Studienplatzwahl einzubeziehen. Das und nichts anderes ist naemlich das Erfolgsrezept der WHU: intelligente und hochmotivierte Leute ALLER Hintergruende zusammenzubringen und zusammen arbeiten zu lassen, so dass man gegenseitig von den Erfahrungen und Hintergruenden der Kommilitonen profitieren kann.
Ich faend's klasse, wenn die Leute, die sich hier so ueber die WHU aeussern, wenigstens ein paar WHUler persoenlich kennen wuerden oder schonmal bei uns auf dem Campus gewesen sind, anstatt irgendwelche geilen Vermutungen zu aeussern. Klar liest sich ein Preisschild von 5250 Euro pro Semester ziemlich uebel. Nur, wie viele Studenten gibt es, deren Eltern das wirklich bezahlen? Wenn ihr mal herkommen wuerdet und euch das mal anschautet, dann wuerdet ihr euch wahrscheinlich fix wundern, warum euch JEDER FUENFTE Student erzaehlen wird, dass er Bafoeg Empfaenger ist. Darueber hinaus gibt's noch nen grossen Teil der sein Studium ueber einen Kredit finanziert. Oder man macht's so wie ich, zahlt jetzt gar nichts und dafuer spaeter dann prozentual abhaengig vom Bruttogehalt ueber einen gewissen Zeitraum. Ich krieg von meinen Eltern Geld, um die Miete fuer meinen Platz in meiner WG zu bezahlen und um mir Essen zu kaufen - that's it. Spaesse wie mein Auslandssemester hier in Hong Kong finanzier ich mir ueber meine 18 Wochen Praktikum, die ich im Sommer bei 1.800 Euro pro Monat gemacht habe. Bin ich die Ausnahme? Nein, im Gegenteil: genau so und nicht anders geht's den meisten WHUlern.
Ich will hier auch gar nichts kleinreden. Klar gibt's bei uns auch Kinder aus reichem Hause. Aber nicht mehr als an anderen Hochschulen auch (wenn ich jetzt mal die Unis Hamburg und Mannheim zum Vergleich nehme, bei anderen kenn' ich mich nicht so aus). Aber reiche Eltern bedeutet ja nicht automatisch etwas schlechtes und auch diese Jungs und Maedels mussten im Abi was leisten, um ihr 1,x Abi zu bekommen, damit sie an die WHU gehen konnten. Oder haben die das auch nur durch ihre "Connections" hinbekommen? Und spaeter mit den Arbeitsvertraegen bei McK, BCG und Goldman - wie stellst du dir das vor? Mein Vater hat nen kleinen Familienbetrieb mit 10 Mitarbeitern in Braunschweig. Denkst du der hat letzte Woche bei Hans-Paul angerufen und gesagt, "Hey, HP - hier ist der Herbert aus Braunschweig. Der Junge kann zwar nix, aber gib ihm trotzdem mal nen unbefristeten Arbeitsvertrag. Du weisst ja, wegen unserer Connection und so!". Ich hab echt keine Ahnung, wie ihr euch die Ablaeufe bei den Beratungen und Banken so vorstellt. Aber so irgendwie muss es ja wohl sein, sonst liesse sich ja nicht erklaeren, warum 80% der Absolventen der WHU in diesen Bereichen landen.
Also ich erwarte ja auch gar nicht, dass meinen Stories hier blind vertraut wird, aber es waer schon nett, wenn sich wenigstens nur die dazu aeussern wuerden, die schonmal Erfahrungen mit der WHU gesammelt haben. Ich geh ja auch nicht ins Mathe-Forum und poste "Ich glaube die Antwort ist 5!" Wenn ich nicht wirklich weiss, was Phase ist.
Wisst ihr, meine Aufregung mag ja uebertrieben sein, aber viele Abiturienten lesen in diesem Forum, um sich darueber zu informieren, wo sie spaeter einmal studieren sollen. Die WHU ist dabei sicher nicht die eierlegende Wollmilchsau, als die ich sie auch gerne selber manchmal beschreibe. Aber, wenn sie eines wirklich kann, dann ist es Leuten ALLER finanzieller Hintergruende die Moeglichkeit zu geben, beruflich ALLES zu erreichen, was sie wollen. Nur ein Beispiel von vielen: Eine meiner besten Freundinnen an der WHU hat eine alleinerziehende Mutter, die einen voellig normalen Beruf ausuebt. Was hat sie diesen Sommer nach ihrem vierten Semester gemacht, wo die meisten Maedels an staatlichen Unis faul in der Sonne rumliegen? Sie war im Praktikum bei JP Morgan (London) UND danach bei McKinsey - glaubst du sie wird je nochmal Probleme in ihrem Leben haben, sich IRGENDWO zu bewerben? Glaubst du sie hat vor 2,5 Jahren im Abi mal geahnt, dass ihr mal jemand 4.000 Euro pro Monat fuer ein Praktikum in die Hand druecken wuerde?? Ich habe schlicht keine Lust, dass sich Leute mit finanziell normalem oder schwachen Background kuenftig nicht mehr an der WHU bewerben, weil sie aufgrund solcher Beitraege in Foren denken, WHU waer in erster Linie was fuer Kinder aus reichem Hause - dem ist nicht so. EDIT: Und bevor es hier heisst ich picke mir hier Einzelbeispiele raus: Mein engster Freundeskreis: Sohn eines Geschaeftsfuehrers eines kleinen Mittelstaendlers - Praktikum im vergangenen Sommer: McKinsey; Tochter von Lehrern: Bain und danach BCG; Sohn eines Gynaekologen: JP Morgan und danach Morgan Stanley; Sohn eines Musiklehrers: SocGen und PriceWaterhouse (PWC); Sohn eines Apothekers: OC&C und danach BCG; Sohn eines Ingenieurs: Buero von Andrea Nahles und danach Goldman Sachs. So sieht's aus. Sorry fuer die Enttaeuschung fuer die, die sich Milllionaerskinder vorgestellt hatten.
Wer solche Leute mal kennen lernen moechte und lieber auf sein eigenes Urteil als auf wilde Vermutungen vertrauen mag, kann sich gerne an mich wenden. Auf der Luftmatratze in unserer WG ist immer ein Platz frei und ein kaltes Bierchen werden wir sicher auch noch auftreiben koennen.
Reinhaun und sorry fuer den langen Beitrag
J
Zuletzt bearbeitet von LazyJay am 11 Nov 2008 - 10:22:41, insgesamt einmal bearbeitet |
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fm-united Full Member

Anmeldungsdatum: 02.10.2008 Beiträge: 91
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 10:12:10 Titel: |
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Hört hört!
Danke für die Stellungnahme! |
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uni_rheinaufwärts Junior Member

Anmeldungsdatum: 15.10.2008 Beiträge: 41
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 11:52:24 Titel: |
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sehr gute Worte LazyJay!
Gleiches gilt für meine Uni (EBS).
Die Vorurteile sind einfach nicht mehr haltbar.
Es mag sein, dass vor 20 Jahrem fast ausschließlich Söhne und Töchter reicher Eltern die EBS besuchten, aber das Bild der Studentenschaft hat sich seitdem stark gewandelt.
Mittlerweile haben wir hier an der EBS einfach alle Bevölkerungsschichten vertreten. Das geht vom "Freiherr von/zu" ... bis zum Hartz 4- Empfänger-Kind.
Die Möglichkeiten der Studienfinanzierung sind einfach so gut geworden, dass es für die gesamte Bandbreite der sozialen Schichten attraktiv geworden ist, ein Studium an der EBS aufzunehmen.
Die Karrierechancen sprechen für sich.
Viele betrachten die 4950€ pro Semester als wirkliche Investition in die Bildung, die sich i.d.R. später um ein Vielfaches auszahlen wird.
Bei EBS und WHU wird, anders als in Privat-Internaten wie Schloss Salem und Co., nicht nach Geldbeutel, sondern nach Leistung ausgewählt.
Es wird noch nicht einmal statistisch erhoben, wie man das Studium finanziert.
Möglichkeiten gibt es wie gesagt jedoch genug.
Jeder, der an der EBS angenommen ist, erhält von 3 Banken einen Kredit, z.T. ohne Bürgschaft (Deutsche Bank). Zusätzlich gibt es Stipendien und die Option des Umgekehrten Generationenvertrages. |
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F.Sinatra Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.08.2008 Beiträge: 390 Wohnort: Reutlingen
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 14:36:19 Titel: |
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| 4000€ PRO MONAT? IM PRAKTIKUM. Irgendwie habe ich jetzt lust zu heulen, in anbetracht desses was ich bekommen habe ( etwas zwischen 0 und 0,0 ) |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 14:55:47 Titel: |
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Also zu LazyJay :
Ich habe auch nicht gesagt: SO IST ES!
sondern : ist es nicht so?
Hab einfach mal provokant eine These aufgestellt um zu hören was WHUler dazu sagen.
Trotzdem stimme ich dir nicht in jedem Punkt zu.
Also ich fand eure Beiträge jedenfalls sehr informativ
aber was ich LazyJay nochmal mitgeben möchte: Ich denke wir haben nicht die selbe Definition von Arbeiterkind :
"Lehrersohn,Lehrertocher, Geschäftsführer, Arzt, Ingenieur" |
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fm-united Full Member

Anmeldungsdatum: 02.10.2008 Beiträge: 91
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 15:01:03 Titel: |
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Nur eine kleine Anmerkung am Rande:
Meines Wissens nach zahlt man ab nun (also für alle Neubeginner) an der EBS 5750 € pro Semester. |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 15:17:10 Titel: |
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| Zitat: | aber was ich LazyJay nochmal mitgeben möchte: Ich denke wir haben nicht die selbe Definition von Arbeiterkind :
"Lehrersohn,Lehrertocher, Geschäftsführer, Arzt, Ingenieur" |
Doch schau doch mal: Die WHU schreibt selber:
Freiplätze
Für 15 Prozent der Studierenden stehen Freiplätze zur Verfügung. Bei der Vergabe der Freiplätze orientiert sich die WHU am Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Voraussetzung für die Freiplatzberechtigung ist, dass von der Einkommens- und Vermögensseite aus ein BAföG-Anspruch besteht.
[http://whu.edu/cms/index.php?id=378&L=1%2F%2F%2F%2Fonfocus%3D%2F%2F%2F%2FblurLink%28this%29]
Die Finanzierung des Studiums soll keinen davon abhalten, an die WHU zu kommen. Lediglich die Auswahlrunden entscheiden dann über Annahme oder Absage. |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 16:27:34 Titel: |
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Wenn das wirklich so ist, sprich Bafög bekommen und dann besten 15% dann nehme ich meine Kritik zurück
aber nochmal: ich habe nie gesagt: so ist das , sonder dass ich mir das vorstellen könnte.
sohn eines geschäftsführers oder Arztsohn sind trotzdem keine Arbeiterkinder ^^ |
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Aloha08 Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 910
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 17:41:20 Titel: |
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http://whu.edu/cms/index.php?id=378
Bitte sehr, 2 Klicks das nächste mal mehr machen und wir müssen hier nicht eine große Diskussion lostreten.
Bevor man wild irgendwelche Spekulationen von sich gibt, bitte etwas vorher informieren. Sowas ist einfach schade, da sich solche Gerüchte oft lange halten und es einfacher ist ein Gerücht zu verbreiten als sie zu widerlegen. |
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Wigmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 15.04.2008 Beiträge: 202
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 19:11:13 Titel: |
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hab doch meine aussage nie als fakt dargestellt.
mal davon abgesehen spreche ich niemandem die leistung ab.
jemand der sich auf der whu durchsetzt hat zweifellos einiges drauf. |
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diemer911 Junior Member

Anmeldungsdatum: 31.05.2008 Beiträge: 31
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 21:44:31 Titel: |
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Und der der sich auf der EBS durchsetzt etwa nicht?  |
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uni_rheinaufwärts Junior Member

Anmeldungsdatum: 15.10.2008 Beiträge: 41
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Verfasst am: 12 Nov 2008 - 02:28:39 Titel: |
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| fm-united hat folgendes geschrieben: | Nur eine kleine Anmerkung am Rande:
Meines Wissens nach zahlt man ab nun (also für alle Neubeginner) an der EBS 5750 € pro Semester. |
Das ist wohl leider wahr ja... die armen neuen Erstsemestler...!
Für alle, die bereits an der EBS studieren bleiben die Studiengebühren bei 4950€. |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 12 Nov 2008 - 08:39:51 Titel: |
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Jungs man muss doch nicht direkt anfälle bekommen wenn die WHU und die EBS nicht in einem Zug genannt werden .... Das ist irgendwie eine Manie der EBSler sich permanent mit den WHUlern zu vergleichen (so gesehen am Schnuppertag)
Einfach mal entspannt auf eigene Stärken hinweisen und nicht immer den ******* mit anderen vergleichen ... _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013 |
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TVU*55 Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.05.2008 Beiträge: 530
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 08:55:16 Titel: |
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Wenn ich sowas lese:
| Zitat: | Und bevor es hier heisst ich picke mir hier Einzelbeispiele raus:
Mein engster Freundeskreis:
-Sohn eines Geschaeftsfuehrers [...]
-Tochter von Lehrern [...]
-Sohn eines Musiklehrers [...]
-Sohn eines Ingenieurs [...]
So sieht's aus. Sorry fuer die Enttaeuschung fuer die, die sich Milllionaerskinder vorgestellt hatten.
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da möchte kotzen, dass der ganze Thread überläuft!
Wie kann man so unglaublich arrogant und verblendet sein und Leute aus solchem Hause als die ganz normalen, armen kleinen Stundenten hinstellen?
Was Du auflistest, sind nahezu alles Akademiker-Familien.
Weiß Du überhaupt, was für ein intaktes sowie kulturell und finanziell zumindest gut situiertes Verhältnis die Eltern solchen Kindern bieten können? Wie solche Kinder bei ihren Eltern aufwachsen können???
Ich sag dir mal, was es in Deutschland für Familien gibt: Solche wie meine, wo die Mutter Alkoholikerin ist und von Hartz IV im eigenen Dreck lebt und wo der Vater einfacher Berufssoldat ist.
Aber dass es solche sozialen Herkünfte auch gibt, wird ja offenbar hier gerne mal ausgeblendet. Stattdessen wird nur noch differenziert, ob der Junge aus Millionairshause stammt, oder doch "nur" von kleinen Geschäftsführern oder Lehrern. In sofern scheint die WHU ja doch eine Elite zu sein - nämlich Elite in dem Sinne, dass man sich mal gleich über jeden lächerlich macht, dessen Eltern keine 3.000€ brutto im Monat nach Hause bringen.
Zum erbrechen, dass mir die Worte fehlen! |
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Allvarnenron Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2006 Beiträge: 124
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 09:21:07 Titel: |
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| TVU*55 hat folgendes geschrieben: | Wenn ich sowas lese:
| Zitat: | Und bevor es hier heisst ich picke mir hier Einzelbeispiele raus:
Mein engster Freundeskreis:
-Sohn eines Geschaeftsfuehrers [...]
-Tochter von Lehrern [...]
-Sohn eines Musiklehrers [...]
-Sohn eines Ingenieurs [...]
So sieht's aus. Sorry fuer die Enttaeuschung fuer die, die sich Milllionaerskinder vorgestellt hatten.
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da möchte kotzen, dass der ganze Thread überläuft!
Wie kann man so unglaublich arrogant und verblendet sein und Leute aus solchem Hause als die ganz normalen, armen kleinen Stundenten hinstellen?
Was Du auflistest, sind nahezu alles Akademiker-Familien.
Weiß Du überhaupt, was für ein intaktes sowie kulturell und finanziell zumindest gut situiertes Verhältnis die Eltern solchen Kindern bieten können? Wie solche Kinder bei ihren Eltern aufwachsen können???
Ich sag dir mal, was es in Deutschland für Familien gibt: Solche wie meine, wo die Mutter Alkoholikerin ist und von Hartz IV im eigenen Dreck lebt und wo der Vater einfacher Berufssoldat ist.
Aber dass es solche sozialen Herkünfte auch gibt, wird ja offenbar hier gerne mal ausgeblendet. Stattdessen wird nur noch differenziert, ob der Junge aus Millionairshause stammt, oder doch "nur" von kleinen Geschäftsführern oder Lehrern. In sofern scheint die WHU ja doch eine Elite zu sein - nämlich Elite in dem Sinne, dass man sich mal gleich über jeden lächerlich macht, dessen Eltern keine 3.000€ brutto im Monat nach Hause bringen.
Zum erbrechen, dass mir die Worte fehlen! |
Man Jung hast du das noch immer net gerafft wie das mit der 15% Bafög Quote läuft????
In meinem Freundeskreis habe ich Leute wo der Vater auch einfach nur beim Daimler schaffen gegangen ist, Eltern früh geschieden und aus war es mit dem Traum der heilen Familie .....
An der WHU gibt es solche Leute (wenn auch zugegebner Maßen nicht im Überfluss .....)...
Das solche Leute im generellen keine so guten Chancen haben ist aber weniger ein Problem der WHU als ein Problem der gesamten Gesellschaft ...
Soll ich dir mal was erzählen?
Meine Familie hat als Bauern 16 hec Spargelanbau! Weißt du wie wenig das ist? Und schau mal an wo ich bin
Gruß _________________ Dulce et Decorum est pro patria mori -.-
Inter armas silent leges !!!
WHU Bsc 2011
LSE Msc 2013 |
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LazyJay Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.06.2006 Beiträge: 345 Wohnort: Tokyo
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 10:07:47 Titel: |
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Okay, ich glaube ich muss hier aufgrund TVU's Post einmal etwas klarstellen: mein Post bezog sich auf den folgenden Eintrag:
| Wigmaster hat folgendes geschrieben: |
Könnte mir vorstellen, dass viele da Papas Betrieb übernehmen oder zum. von Papas Beziehungen profitieren.
Also ich denke, dass die WHU nur für sehr reiche Familien geeignet ist, da das Geld den durchschnittlichen Familien doch extrem fehlen würde |
Mir geht es lediglich darum, dass hier noch einmal klar gestellt wird, dass der Hintergrund der Eltern nicht dafür entscheidend ist, ob man an der WHU studieren kann oder nicht - und an der WHU vor allem nicht ein riesen Haufen Kinder superreicher Eltern studiert. Das dabei Lehrer zum Beispiel besser verdienen, als der Durchschnitt der Bevölkerung ist mir völlig klar und habe ich nie in Frage gestellt - aber Lehrer sind nicht "sehr reich", wie Wigmaster es bezeichnete.
Bei ca. 20% der Studentenschaft an der WHU verdienen die Eltern unter der Bafög-Grenze. Punkt. Das in meinem oben beschriebenen engsten Freundeskreis nur 1 von 5 Bafög-Empfänger ist, ist dann vielleicht ein Charakterfehler meinerseits, aber keines der WHU.
Dass an der WHU sehr viele Akademikerkinder studieren, ist dank Stipendien und Freiplätzen keine Frage der Zahlungskraft der Eltern und wohl ein Bild, das sich wohl allgemein an Hochschulen (und auch schon im Abitur - war bei mir zumindest so) wiederfindet. Für die Diskussion der Hintergründe dazu, gibt es wahrscheinlich schon andere Threads mit Titeln wie "Bildungsmisere Deutschland" etc.
Daher: bitte meinen Beitrag nicht als arrogant hinstellen, denn so war er keinesfalls gedacht.
Greetz
J |
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drohdeifl Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 2241
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 16:31:11 Titel: |
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@TÜV55:
Wie gesagt, es ist doch wirklich sehr, sehr nachvollziehbar und wirklich nicht schwer.
| Zitat: | | Für 15 Prozent der Studierenden stehen Freiplätze zur Verfügung. Bei der Vergabe der Freiplätze orientiert sich die WHU am Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Voraussetzung für die Freiplatzberechtigung ist, dass von der Einkommens- und Vermögensseite aus ein BAföG-Anspruch besteht. |
Nun überlegen wir zusammen: Du sprichst offensichtlich von Familien, die deutlich unterhalb dieser Grenze liegen. Folglich, steht für sie theoretisch ein Freiplatz zur Verfügung, wenn sie denn wie alle anderen angenommenen Bewerber die allgemein gültigen Anforderungen erfüllen.
Jetzt nimm dir ein paar Artischockenblätter (helfen nachweislich bei Übelkeit) und lass dich inspirieren von der Evidenz und Nachvollziehbarkeit, dass die WHU niemanden benachteiligt.
Gute Besserung! |
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Gloria18 Junior Member

Anmeldungsdatum: 10.09.2005 Beiträge: 46
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 10:25:05 Titel: |
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Ich muss jetzt einmal mal was schreiben... Manchmal kommt es mir so vor, als suchen manche Leute nur nach einer Gelegenheit, die Vorurteile der WHU/EBS gegenueber bestaetigt zu finden.
Jeden, der diese Vorurteile (reiche Schnoesel, arrogant, alle mit Kragen hoch,...) gegenueber der WHU hegt, lade ich hiermit ein, sich einen Tag persoenlich die WHU anzuschauen (Master- und Bachelorschnuppertag am 6.12. oder einfach so, ab Januar bin ich wieder in Vallendar, dann kann ich euch gerne ueber den Campus fuehren etc.).
An den Unis, die ich gesehen habe (Mannheim, Frankfurt, Wuerzburg, Tuebingen) habe ich mindestens genausoviele "Kragen-Hoch-BWLer" gesehen wie an der WHU...Das liegt also eher am Fach als an der Uni selbst
Zum Thema "nur Kinder aus einem reichen Elternhaus studieren an der WHU":
Ich bin in einem 2000-Seelen-Dorf in Bayern aufgewachsen und wusste bis vor 2 1/2 Jahren nicht, was BCG, McKinsey und Goldman Sachs ist, war also nie extrem karriereorientiert, wie es vielen WHUlern vorgeworfen wird.
Ich habe mir damals die WHU an einem Schnuppertag angeschaut, weil ich das Konzept mochte: Internationalitaet, Praxisbezug, gute Betreuung, engen Kontakt zu Kommilitonen, Gruppenarbeiten. Mir hat die Atmosphaere unglaublich gut gefallen und ich glaube, jeder, der die WHU einmal etwas laenger erlebt hat, weiss, wovon ich rede. Es gibt einen ganz besonderen WHU-Spirit, den ich im Auslandssemester noch einmal besonders zu schaetzen gelernt habe.
Meine Familie wuerde ich nicht unbedingt als "reiches Elternhaus" bezeichnen: Mein Vater, der nun in Rente ist, arbeitete in einer kleinen Bank, meine Mutter arbeitet halbtags als Angestellte des oeffentlichen Diensts, meine Grossvaeter waren beide Handwerker.
Ich bin ueberhaupt die erste meiner GANZEN Familie, die Abitur gemacht hat und studiert, und damit wohl nicht unbedingt der "typische WHU-Student", den hier einige beschreiben.
Trotzdem haben es mir meine Eltern ermoeglicht, an der WHU zu studieren, als sie gesehen haben, dass ich vom Konzept ueberzeugt bin.
Ich glaube auch, dass ich nicht unbedingt eine Ausnahme bin: Einer meiner besten Freunde ist Sohn einer alleinerziehenden Mutter und Bafoegempfaenger, die Eltern eines anderen sind Angestellte des oeffentlichen Dienstes (keine Beamte!), etc.
Jedem wird es ermoeglicht, hier zu studieren! Ziemlich genau 50% der Studierenden zahlen die Studiengebuehren nicht selbst, sondern erhalten entweder eine Unterstuetzungen oder sind komplett befreit. Zu der erwaehnten Studiengebuehrbefreiung fuer Bafoeg-Empfaenger kommt noch ein Teilerlass, wenn das beruecksichtigende Einkommen im Jahr 7.670 € ueber der Bafoeggrenze liegt, sehr viele finanzieren es mittlerweile ueber den umgekehrten Generationenvertrag, bei dem man nach dem Studium einkommensabhaengig zurueckzahlt (ab einem Einkommen von 30.000 €). Desweiteren vergibt die Sparkasse Koblenz bei Vorlage des WHU-Studentenausweises ein zinsguenstiges Darlehen, und fuer Immigrantenkinder gibt es zusaetzlich das Vodafone-Stipendium.
Wenn ich richtig "rechne", ist somit die WHU sozial vertraeglicher als jede staatliche Uni: Wenn man Bafoeg bezieht, betragen die Studiengebuehren an den meisten staatlichen Unis 1000 € pro Jahr, an der WHU 0 € Dazu kommen noch die Lebenshaltungskosten, die an der WHU zweifelsohne niedriger sind als in Muenchen, Frankfurt, Koeln,...
Ich schaetze jedoch am Meisten die Erfahrungen, die ich in den letzen 2 1/2 Jahren sammeln durfte, und diese sind unabhaengig von all den Karriereaussichten, die man zweifellos durch die WHU hat.
Ich habe vieles erlebt, was fuer mich noch vor 3 Jahren sehr weit weg erschien: Ich habe ein Praktikum bei einem DAX-Unternehmen in Mexiko absolviert, war diesen Sommer 4 Monate bei einer fuehrenden Investmentbank im Praktikum und bin derzeit im Auslandssemester in Asien, das ich mir komplett von diesem Geld finanziere. Seit Mai mussten meine Eltern NICHTS fuer mich zahlen und ich stehe komplett auf eigenen Beinen. (und NEIN, ich muss mich hier nicht profilieren!).
Die eigentlichen "Nebensachen", die an der WHU einen grossen Stellenwert einnehmen, haben mich um unglaublich viele Erfahrungen reicher gemacht: Mit einem Team ein Sportfest fuer 1000 Studenten aus ganz Europa zu veranstalten oder 1 Jahr lang mit 7 Kommilitonen einen riesigen Finanzkongress zu organisieren, sind einfach Dinge, die ich so wohl an kaum einer anderen Uni erlebt haette.
Es ist dieser besondere WHU-Spirit, der fuer mich die WHU ausmacht und den man aber wohl nur versteht, wenn man ihn erlebt hat:
Jeder hilft jedem und sei es, dass man sich bis nachts mit einem Kommilitonen hinsetzt und ihm Mathe erklaert, damit er nicht in die Nachpruefung muss, sei es, dass jemand aus den hoeheren Semestern eine Probeklausur weitergeleitet, sei es, dass sie bei ihren Praktika-Unternehmen im Ausland anfragen, ob sie einen neuen Praktikanten brauchen oder sei es, dass auch hoehere Semester bei Events helfen (Check-In, Dinner-Betreuung), obwohl sie keine Schicht haben.
Jedoch muss auch jedem klar sein, dass diese enge Gemeinschaft auch nicht das Optimale fuer jedermann ist, sondern sehr von der Person abhaengt!!!! Deshalb ist die WHU nicht die beste Option fuer jeden, aber fuer viele (inkl. mir) war die wohl die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!
Sollte noch offene Fragen sein, schreibt mir gerne eine PM oder besucht uns doch einfach mal in Vallendar. Schlafgelegenheiten (ab Januar) stelle ich gerne zur Verfuegung und eine Campusfuehrung gibt's natuerlich auch  |
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