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WHU Master
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F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 18:28:47    Titel: WHU Master

Da das Thema schon in einem anderen Thread angerissen wurde, jedoch off topic war, will ich es nochmal hier versuchen:

Angenommen man macht seinen Bachelor an einer "normalen" Uni mit einem überzeugenden Abschluss und möchte anschließend seinen Master machen.

1. Wie schwer ist es in das Master-Programm der WHu reinzukommen ( Verhältnis Bewerber/Zulassungen )

2. Ist der Master an der WHU genauso viel wert, wie das "normale" Bachelor-Studium an der WHU? Ich meine damit, ob man die Chance erhält, dieselben Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen etc. Oder nimmt McK nur die "richtigen" Bachelor-Absolventen der WHU?

Um es noch präziser zu formulieren: Ist das Endergebnis eines Masters dasselbe wie eines Bachelors?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5417
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 18:52:19    Titel:

Zitat:
Um es noch präziser zu formulieren: Ist das Endergebnis eines Masters dasselbe wie eines Bachelors?


Um es präzise zu formulieren: Nein, natürlich nicht und wäre auch ziemlich daneben. Der Master an der WHU ist natürlich nicht dasselbe wie der WHU Bachelor.

Zur eigentlichen Frage: Du hast mit beiden Varianten Chancen bei den StratCons zu landen. Mit dem Master wahrscheinlich sogar eher als mit dem Bachelor.

Grüße,
Gozo
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 18:59:51    Titel:

Also kann man auch diesen Weg wählen, um ( mal frech formuliert ) bei den "Top"-Arbeitgebern zu landen: Normales Studium mit gutem Abschluss ( man spart sich die WHU-Gebühren ) und macht anschließend dort seinen Master und profitiert von dem Ruf der WHU.
licrerpol
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Anmeldungsdatum: 30.12.2007
Beiträge: 612

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 19:53:56    Titel:

Kommt man nur mit WHU-Abschluss an gute Arbeitsplätze ran?
nurnachvorn
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Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 20:04:00    Titel: ...

Ja, tut mir leid "licrerpol" ...wusstest du das etwa nicht? Shocked

Jeder, der nicht an der WHU studierte kann gleich Arbeitslosengeld beantragen.
Ohne BWL/VWL ...omg, wie haben meine Vorfahren das bloß überlebt!

--> "Mensch absolut dumm!"
--> "Mensch nix werden bekomme richtig Arbeitsplatz" Evil or Very Mad

Kommt mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück:
Die WHU gilt als eine sehr renommierte Uni, aber das Leben geht auch weiter, wenn's mit der Aufnahme, dem Studium, etc. dort nicht klappen sollte.Idea
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1384
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 20:24:10    Titel:

Das ist doch überall so. Man macht ja oft auch nur den MBA in Harvard. Aber normalerweise sind die Aufnahmebedingungen für diese Master so hoch, dass nicht wirklich Arbitragemöglichkeiten bestehen, sondern die zugelassenen Leute auch im Bachelor schon sehr gut waren.
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 20:29:28    Titel:

Ist schon richtig, dass man einen guten Arbeitsplatz bekommt, wenn man von ner "normalen" Uni kommt, das bestreite ich auch gar nicht. Dann aber erklärt mir mal, warum es trotzdem Leute gibt, die bereit sind 40.o0o€ für ein Studium hinzublättern? Weil sie etwa auch einen guten Arbeitsplatz bekommen, wie der von der "normalen" Uni? Oder vielleicht weil sie schon während des Studiums einen.....?? Und gleich danach ins....??? Hä? .... Ach ne, es gibt keinen Grund diese Uni aufzusuchen...
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1384
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2008 - 22:43:20    Titel:

Ich würde behaupten, dass die Karriereperspektive nicht der Hauptgrund ist warum Leute bereit sind soviel Geld auszugeben für ein Studium im Vergleich zu einer staatlichen Uni. Den meisten dürfte eher das gesamte System besser gefallen, wo Karriereperspektive ein Baustein ist.

Für mich war zum Beispiel immer klar, dass ich an eine familiäre Uni wollte, wo ich die meisten Studenten zumindest vom Sehen her kenne. Ebenso waren mir Sachen wie Uni-Spirit, gemeinsame Sportfahrten etc. sehr wichtig. Das gibt es in dieser Intensität an staatlichen BWL-Fakultäten eher selten.
LazyJay
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Anmeldungsdatum: 01.06.2006
Beiträge: 343
Wohnort: Tokyo

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2008 - 04:32:55    Titel:

Ich finde pml hat das sehr gut formuliert: fuer die Entscheidung an die WHU zu gehen, war fuer mich die Karriereperspektive nur ein Baustein. Viel wichtiger als das war es mir mit moeglichst vielen interessanten und hochmotivierten Leuten zusammenzuarbeiten. Mir persoenlich hat es sehr viel gebracht, wie sehr man sich hier gegenseitig unterstuetzt und pusht, doch nochmal das entscheidende Quaentchen mehr zu geben. Ich glaube ein Attribut was 95% der WHUler verbindet, ist Begeisterungsfaehigkeit. In dem Umfeld macht es mir persoenlich einfach viel mehr Spass als in einem Ich-hab-heut-kein-Bock und Das-ist-doch-alles-Mist Umfeld.

Ich selbst bin jetzt seit knapp 2,5 Monaten in Hong Kong im Auslandssemester und auch wenn Stadt, Studentenleben, Reisemoeglichkeiten etc. einfach top sind, ist es das was mich am allermeisten stoert: die Motivation der Leute. Man koennte hier wirklich in den Vorlesungen und in den Gruppenarbeiten so viel mehr schaffen, wenn sich hier nicht alle immer nur durchquaelen wuerden, sondern Spass an der Sache entwickeln wuerden. Leider ist das nicht nur der Fall mit den Locals hier, sondern auch mit den meisten der anderen Exchange Students, woher derzeit auch meine (arrogante?) etwas abschaetzige Einstellung gegenueber Undergrad Business Students aus z.B. Wharton oder NYU ruehrt - nicht falsch verstehen. Fast alle sind extrem nette Menschen, aber wenn ich mir so anhoere, was da in Vorlesungen und Gruppendiskussionen so fuer ein undurchdachter Stuss von sich gegeben wird, dann mach ich mir so meine Gedanken ueber US Undergrad Programme.

Ok, ich schweife ab: WHU Master - ich glaube ehrlich das es ein gutes Programm ist und insbesondere die Doppelabschluesse (WHU MSc + US MBA) einem interessante Perspektiven eroeffnen. Ausserdem profitierst du natuerlich auch vom Career Service (mehr oder weniger "frisch" ausgezeichnet mit einem auf 100.000 Euro dotierten Preis durch Deloitte und die Hochschulrektorenkonferenz) der WHU sowie der Leistungen des Alumnivereins.

Aber auf der anderen Seite wird vieles an dem Spass an dem verloren gehen, den es ausmacht an der WHU zu studieren. Hier im Forum wurde ja zum Beispiel gerade der Campus for Finance beworben, einer der groessten ausschliesslich von Studenten organisierten Finance Kongresse der Welt, zu dem auch Leute wie der Worldwide CEO von BCG (um nur einen von vielen zu nennen) als Redner kommen. Was nur wenigen bewusst ist: dieses Event wird jedes Jahr von im Wesentlichen gerade einmal 5(!) Studenten geplant und organisiert, bis dann zur Konferenz hin die gesamte Studentenschaft mit in die Ausfuehrung eingebunden wird, da Tische gedeckt, Autos gefahren, LKW entladen, Redner betreut, Videokonferenzen aufgesetzt und vieles vieles mehr gemacht werden muessen. Das sind glaube ich extreme Gruppenerfahrungen, die zum Grossteil als Masterstudent an dir vorbei gehen werden (denn dir wird im Master die Zeit dazu fehlen).

Letztlich glaube ich auch, dass die Verbundenheit zur WHU darunter leidet, wenn man nur als Master Student an der Uni ist/war. Und diese Verbundenheit ist es letztlich, die das WHU Alumni Netzwerk zu dem aktivsten Alumni-Netzwerk macht, das mir aus Europa bekannt ist. Ich selber habe schon oft (z.B. hier in Hong Kong) von diesem Netzwerk profitiert und die Gespraeche mit den Alumni ist eigentlich immer eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich weiss einfach nicht, wie man als "nur" MScler da hineinpassen wird, denn irgendwie fehlt dann auf einmal der gemeinsame Nenner, der es einem als "Voll-"WHUler ermoeglicht in allen moeglichen Laendern der Welt mit eigentlich wildfremden Menschen in Kontakt zu treten (und sich einfach mal auf ein spontanes Bierchen inkl. Erfahrungsaustausch zusammen zu setzen).

Mein Tipp: geh einfach an die Uni, wo du fuer dich selbst den meisten Mehrwert (=Spass) siehst. Schau dir deine Wunschunis vor Ort an und mach dir selbst ein Bild. Wenn dann dabei rauskommt, dass du dich an der WHU am wohlsten fuehlst, dann: Attacke! Wenn es eher Mannheim, Maastricht, FH Bielefeld ist: geh dorthin. Glueckliche Studenten sind m.E. immer die besseren Studenten und spaeter auch die besseren (und damit gefragteren) Mitarbeiter. Mach dir daher nicht so viele Sorgen darum, welches Schild auf deinem Lebenslauf steht, sondern was dich selbst am ehesten gluecklich macht.

Weitere Fragen auch gern per PN

J


Zuletzt bearbeitet von LazyJay am 18 Nov 2008 - 11:56:45, insgesamt einmal bearbeitet
WKE20D-1986
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Anmeldungsdatum: 15.05.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2009 - 17:19:24    Titel:

Kann jemand Erfahrungen dazu beisteuern, ob der Auslandsaufenthalt, der auf der Website der WHU für den Master gefordert wird, wirklich eine Rolle spielt?

Ich werde im nächsten Semester meinen VWL Bachelor an einer einigermaßen renommierten Uni (auf Deutschland bezogen top10) mit voraussichtlich 1.5 - 1.7 abschließen, und überlege so langsam wie es weitergeht.

Da ich eben auch etliche BWL Kurse hören musste, und alles in Richtung Finance mich sehr interessiert (und die Noten in dem Bereich stimmen) überlege ich, ob evtl. ein BWL Master in dieser Richtung für mich infrage kommt. Ist die Überlegung, bezogen auf die WHU, halbwegs realistisch? Wie gesagt, ich war nicht im Ausland und werde (so kurz vorm Abschluss) meinen Bachelor nicht noch mit einem Auslandssemester strecken... Confused
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