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Was nach dem BWL-Bachelor... kein plan..
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sonnenschein85
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 18:39:10    Titel:

Danke für die ganzen Antworten, tut mal gut andere Meinungen zu hören. Und mein Kopf wird auch wieder frei für Uni.. natürlich mach ich mir über sowas in einer Prüfungsphase gedanken.. Twisted Evil - wann auch sonst.. Rolling Eyes


Meine Erkenntnis bis jetzt ist, dass es aus meiner persönlichen Situation heraus am besten ist nach dem Bachelor ( den ich so schnell wie möglich abschließen will.. aber wird wohl trotzdem Mitte Oktober werden..)
versuchen nen Job zu bekommen. Dann 3-4 Jahre arbeiten bis mein Freund mit seinem Master fertig und im beruf Fuß gefasst hat.
Schwanger werden. Bis dahin hab dann ich schon etwas Geld verdient, mein Freund hat hoffentlich nen Job... je nachdem wo es uns hinverschlägt müssen wir uns auch keine sorgen um wohnung machen... ich kümmer mich um die kinders... und kombinier das evtl. mit einem master von dem ich mir v.a. verspreche nach meiner beruflichen auszeit einen leichteren einstieg in den beruf zu finden. Die meisten Vollzeit Masterstudenten sind ja auch erstmal weg vom Job... okay ich vermutlich etwas länger.. dafür dürfte bei mir danch auch die familienplanung abgeschlossen sein... was ja auch vorteile hätte... hoff ich mal.

Das heisst wenn alls glatt läuft bin ich beim ersten kind zwischen 27 und 28 was ich eigtl ganz gut finde.. wobei ich gegen eher auch nichts hätte...

Werd hier grad glaub ich bissl altmodisch.. aber ich frag mich grad schon, was mir das ganze studieren eigtl bringt.. ganz rational gesehen.... *sinnkrise*
Don_Viti
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Sonniger Süden = München

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 18:41:27    Titel:

sonnenschein85 hat folgendes geschrieben:


Werd hier grad glaub ich bissl altmodisch.. aber ich frag mich grad schon, was mir das ganze studieren eigtl bringt.. ganz rational gesehen.... *sinnkrise*


Oh oh...jetzt wird das was längeres....ja du hättest lieber Schichtarbeiterin werden sollen Wink
sonnenschein85
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 18:42:48    Titel:

mal noch ne andere frage...

ihr schreibt immer von studenten die ihr kennt die ein kind haben... ich kenn persönlich nämlich keine (vermutlich weil ich an ner kleinen bwl fakultät bin, an der nur "karrieregeile" (mein ich eher schmuzelnd als böse..) mädls rumlaufen..)

Wie finanzieren die sich und ihr kind denn? Arbeitet bei denen der Papa vom Kind schon? frag mich halt, weil ich nicht wüsste wie das gehen soll...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 18:46:49    Titel:

Nun, BAFöG erhöht sich, Kindergeld, Mutterschafts- vs. Elterngeld, sind da ersteinmal zu nennen. Meist kommt noch familiäre Unterstützung dazu. Zumindest bei denen, die ich kenne.

Andererseits: Ich hätte auch erst nach meinem Studium Kinder großziehen wollen. Jetzt bin ich mit meinem Studium fertig (und hätte das nötige Kleingeld Wink ), und meine Freundin hat nen anderen...


Cyrix
*Melli*
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Anmeldungsdatum: 20.08.2007
Beiträge: 1692

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 19:12:57    Titel:

WP, Geld, Sicherheit, Kind, Kind vor 30.
Beißt sich alles ein wenig, gelle!?

Viele Unis haben Krippen, für Kinder ab 1 Jahr. Man KANN das also sinnig koppeln. Bei den Fällen die ich kenne waren die Eltern finanziell mit im Boot oder einer der Partner hat schon gearbeitet. Dann geht das, aber nicht gut, zulasten desjenigen, der das Kind hauptsächlich in der Verantwortung hat.
Ich hab ein Mädel überholt, das im 4. Semester war, als ich angefangen habe. Ich hatte mein Diplom vor ihr. Kind krank, Mutter daheim, Anwesenheitspflicht verrasselt, Dozent stur, Schein dahin.
Nicht unterschätzen würde ich auch die Motivation, nach 1 Jahr Du-Du-da-da-Happa wieder einzusteigen. Sehr strebsame Mitstudentin von mir hat nimmer wirklich Fuß gefasst, als das Mamijahr rum war.

Mein Weg wäre Master machen, arbeiten, Familie angehen. Dann bist Du 32, aber der Wiedereinstieg sollte leichter fallen.
Kind mit 26 und Berufserfahrung, da wäre ne Lehre sinniger gewesen.
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 23:07:15    Titel:

mh, vielleicht seh ich das zu simpel, an meiner uni hatten relativ viele studentinnen kinder, aber im osten gibts auch mehr als genug kinderkrippen, da hat man das betreuungsproblem nicht und zum glück findet man auch mit kind leicht nebenjobs - solche (für mich mittelalterlichen) ansichten, das frauen zum kinderhüten da sind, haben die männer zum glück nicht.

was das geld angeht - in meiner familie, unter meinen freunden/bekannten ist es selbstverständlich, das jeder jedem hilft wenn denn ein Kind da ist. Irgendjemand hat immer noch ein Babybett, Kinderspielzeug, Strampler usw. Klar, wenn man alles niegelnagelneu haben will (Kinderwagen, Buggy, Kindersitz, total eingerichtetes Kinderzimmer usw) und immer Hipp-Babybrei kauft und Pamperswindeln statt selbst zu kochen und auf billigere Produkte umzusteigen wird Probleme bekommen, aber mit Kindergeld, Elterngeld und Nebenjob (den partner gibts ja schließlich auch noch) kommt man also normalo nicht-alles-neu-kaufender wirklich gut hin.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1863
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2008 - 23:09:05    Titel:

Zitat:
statt selbst zu kochen und auf billigere Produkte umzusteigen


Kann man das jem. verübeln?

Gruß
muemmel_0811
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Anmeldungsdatum: 06.06.2006
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2008 - 23:43:35    Titel:

Hallo Sonnenschein,

schwierige Thematik - ich kann Dir Deine Frage nicht beantworten, kann Dir aber vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß geben...

1) Bachelor fertig machen, dann Kind kriegen und dann den Master angehen.
Vorteil: ein Abschluss ist sicher und wenn das erste Babyjahr vorbei ist, kannst Du die häufig sehr guten Betreuungsmöglichkeiten der Uni/FH nutzen und den Master machen.
Den Master würde ich empfehlen, weil es a) schon immens viele BWLer überhaupt gibt - egal mit welchen Titel und b) Du "nur" mit einem Bachelor ausgestattet + ohne Berufserfahrung + Kindern wohl eher die typische überqualifizierte Sekretärin bist, die heute leider keine Seltenheit mehr ist.
Nachteil: u.U. bist Du Ende 20 Anfang 30, bis Du erste Berufserfahrung sammelst und der Einstieg für eine Frau mit Kind garantiert nicht leicht ist.

2) Bachelor fertig machen und dann erst mal ein paar Jahre arbeiten gehen, bevor der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt.
Vorteil: Du hast was in der Hand und zumindest ein Recht auf einen Arbeitsplatz nach der Babypause. Und ob letzteres dann Sekretärin oder guter Job ist, hängt in erster Linie von der Unternehmensphilosophie ab und nicht von Deinem akademischen Grad.
Nachteil: Vielleicht bereust Du's irgendwann, den Master nicht gemacht zu haben.


Was ich mich aber die ganze Zeit schon frage, ist: was macht Dein Partner, also was trägt er zu Eurem Familienprojekt bei? Ich hab immer nur gelesen, dass er sicher seinen Master macht und es sowieso von ihm abhängig ist, wo Ihr Euch dann überhaupt in D aufhalten werdet.
Habt Ihr schon mal in Erwägung gezogen, Euch die Kinderbetreuung zu teilen? Gerade jetzt, wo Ihr beide noch studiert, könntet Ihr Euch das prima teilen, da keiner da ist, der die Spielregeln vorgibt. Soll heißen: in den meisten Fällen bleibt später die Mami daheim, weil der Papi mehr verdient. Bei Euch ist's doch egal, dann macht Ihr halt beide nur das halbe Pensum und Euer Kind wird's freuen Smile
sonnenschein85
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2008 - 14:45:15    Titel:

Hi , danke nochmal für die dazugekommenen Antworten.

Dass es DIE Lösung nicht gibt weiss ich und deswegen freue ich mkich umso mehr über Denkanstöße und Ideen... manchmal sieht man Möglichkeitedn einfach nicht.

Bachelor machen, Kind + danach Master glaube ich ist nichts für mich, da wir finanziell noch nicht auf eigenen Beinen stehen und ich finde, dass man doch in der Lage sein sollte, sich und das Kind "druchzufüttern" wenn man sich entscheidet schwanger zu werden. Klar, es würde auch so schon irgendwie gehen, aber das wäre dann für den Fall, dass es ungeplant ist und "einfach so passiert"...

Hab mich auch nochmal mit meinem Freund unterhalten. Das mit Kinderbetreung teilen findet er auch ganz toll... aber da wir wenn wir beide weiterstudieren im prinzip "den gleichen master" machen werden... (gleiche uni, gleicher schwerpunkt..) und da dann wohl auch zu gleichen zeiten vorlesungen, etc,. (und auch nicht soviele alternatiove auswahlmöglichkeiten, da die uni sehr, sehr klein ist... ) -- also könnte schwierig werden...
Und bis zur "finanziellen" unabhängigkeite dauerts dann auch wohl noooch länger.. hmmm

Also momentan tendiere ich (und auch das "wir" Wink) dazu bachelor fertig zu machen.. berufserfahrung zu sammeln... (soweit ist das ja auch der sinn von diesem bachelor/master system..) und dann wenn mein freund mit "seinem master durch ist" und nen einstieg in beruf gefunden hat kind(er) zu bekommen. Vorteil: ich hab danach "nen job sicher" und je nachdem kann ich evtl. auch vll. teilzeit oder home-office mäßig bissl drinbleiben oder auch die zeit für nen teilzeit master nützen... dauert zwar dann bissl länger.. aber ich komm mit abgeschlossener familienplanung, höherem abschluss und davor schon berufserfahrung zurück ins arbeitsleben...

und bis dahin bin ich mir dann vll. auch sicher wo es danach genau beruflich "hingehen" soll... Wink
Also vll. merke ich ja nach bissl berufserfahrung, dass ich "blabla" wil, was mir nicht so taugt, etc...

aber grob überrissen sollte in 4 - 4,5 jahren mein erstes kind langsam auf dem weg sein... Smile hoffe ich zumindest...

Meine einzige angst momentan ist , dass es nach dem Bachelor mit berufseinstieg nicht so ganz klappt... Sad
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