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"Abschied" von Joseph von Eichendorff - Analyse
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Ayami
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Anmeldungsdatum: 29.11.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 19:20:40    Titel: "Abschied" von Joseph von Eichendorff - Analyse

Hallo,

ich muss bis Dienstag eine Analyse des Gedichtes "Abschied" (http://www.textlog.de/22487.html) von Joseph von Eichendorff schreiben. Ich habe eigentlich alle wichtigen Punkte, habe aber Probleme mit der Strukturierung.
Ich weiß nicht, ob ich das chronologisch Strophe für Strophe durchgehen, oder mit der Gegenüberstellung Wald/Stadt beginnen soll. Auch mit der Analyse der sprachlichen Mittel habe ich Probleme. Soll ich die direkt in die Beschreibung mit einbauen, oder soll ich die zuerst alle aufschreiben und dann erst den Vergleich Wald/Stadt machen?
Ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier gerade das Problem halbwegs verständlich erkläre. Confused

Am besten zeige ich euch einfach mal, was ich bisher geschrieben habe:

In dem Gedicht „Abschied“, welches im Jahre 1810 von Joseph Eichendorff, einem Hauptvertreter der Romantik, geschrieben wurde, geht es um den Abschied des lyrischen Ichs vom Wald aufgrund eines Umzugs in die Stadt.
Das Gedicht besteht aus vier Strophe mit jeweils acht Versen, wobei vier Verse jeweils einen Satz ergeben. Beim Reimschema handelt es sich um einen Kreuzreim. Als Metrum ist ein dreihebiger Jambus zu erkennen, und es findet ein Wechsel von männlichen und weiblichen Kadenzen statt.
Das Gedicht beschreibt in einfacher und leicht altertümlicher Sprache den schmerzvollen Abschied von der Natur.
Zu Beginn des Gedichtes steht der dreifache preisende Ausruf „O“ („O Täler, o Höhen, O schöner grüner Wald“, welcher die lobreiche Beschreibung des Waldes einleitet. Dieser wird in Kontrast gestellt zu der „geschäft’ge[n] Welt“ (Z. 6) und als ein Ort des Schutzes und der Zuflucht beschrieben. Dies wird verstärkt deutlich durch die Bitte „Schlag noch einmal die Bogen um mich, du grünes Zelt“ (Z. 7-8 ). Hier ist auch die Personifizierung des Waldes erkennbar.
Der Wald wird weiterhin als schöner Ort beschrieben, an dem die Erde „dampft und blinkt“ (Z. 10), eine metaphorische Beschreibung der Schönheit der Natur. Die Idylle wird verstärkt durch die Beschreibung der Vögel, welche „lustig schlagen“ (Z. 11).
Im Folgenden wird in dieser Strophe ein starker Zusammenhang zur Religion deutlich. Das „trübe Erdenleid“ (Z. 14), welches „vergehn, verwehen“ (Z. 13) soll und der Bezug zur Auferstehung (Z. 15-16) deuten auf den religiösen Charakter des Gedichtes hin.

Das klingt für mich alles sehr holprig und nicht wirklich nach einer guten Analyse. Vielleicht sollte ich komplett anders ansetzen?


Ich würde mich sehr über Ratschläge freuen!

Liebe Grüße,
Ayami
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