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(BAföG) Wird das Vermögen der Eltern angerechnet?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> (BAföG) Wird das Vermögen der Eltern angerechnet?
 
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Tutesjuliaan
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 21:04:01    Titel: (BAföG) Wird das Vermögen der Eltern angerechnet?

Sorry für die dumm wirkende Frage, aber ich habe zwei Quellen gefunden, die sich darin widersprechen. Bei Bafög Rechner steht, es wird nicht angerechnet, bei berufebilder das Gegenteil.

Mein Vater ist arbeitslos, bezieht aber kein ALG, er lebt von Vermögen, wie siehts für mich aus?

Habe die Suchfunktion genutzt, diesen Fall nicht gefunden. Vielleicht weiß es ja jemand spontan.

Danke für Erhellung!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24255

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 21:11:04    Titel:

Es zählt die Summe der positiven Einkünfte. Das Vermögen ist irrelevant, Einnahmen aus Zinsen, Dividenden, Mieten, ... aber schon.

Schau dir doch einfach mal die Formulare zum Beantragen von BAFöG-Leistungen an!


Cyrix
Tutesjuliaan
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 21:12:38    Titel:

Vielen Dank, das hilft schon! Smile
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 21:15:44    Titel:

Zitat:
Es zählt die Summe der positiven Einkünfte. Das Vermögen ist irrelevant, Einnahmen aus Zinsen, Dividenden, Mieten, ... aber schon.



eigentlich ungerecht, weil wer im abbezahlten oder geerbten Eigenheim lebt, dafür aber nicht soviel verdient, dessen Kind bekommt Bafög.
Wer 1 Kind und eine Frau hat und inkl. Kindergeld so 1800 netto verdient, dessen Kind bekommt in etwa den vollen Bafög Satz.

Ein anderes Kind, dessen Eltern ein Haus noch abzahlen, sagen wir mal mit 1000 Euro im Monat und die 2800 Euro netto im Monat verdienen, dessen Kind bekommt kein Bafög, höchstens sehr wenig, auf jeden Fall unter 100 Euro.

Trotzdem : beide Familien haben in etwa den gleichen finanziellen Lebensstandard ( Haus + 1800 Euro nach Wohnen )
Tutesjuliaan
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 21:31:56    Titel:

Da hast du Recht, wobei es da noch viel mehr Dinge gibt, die nicht gerecht sind. Insofern freue ich mich, dass ich diesmal keinen Stress mit meinem Vater habe und er mich nicht zwingt für 1 Eur am Tag zu leben... Laughing es gibt eben doch ausgleichende Gerichtigkeit (den Zufall), manchmal hat man Glück, manchmal hat man Pech... so sehe ich das und mach mich locker.
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 22:19:25    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es zählt die Summe der positiven Einkünfte. Das Vermögen ist irrelevant, Einnahmen aus Zinsen, Dividenden, Mieten, ... aber schon.



eigentlich ungerecht, weil wer im abbezahlten oder geerbten Eigenheim lebt, dafür aber nicht soviel verdient, dessen Kind bekommt Bafög.
Wer 1 Kind und eine Frau hat und inkl. Kindergeld so 1800 netto verdient, dessen Kind bekommt in etwa den vollen Bafög Satz.

Ein anderes Kind, dessen Eltern ein Haus noch abzahlen, sagen wir mal mit 1000 Euro im Monat und die 2800 Euro netto im Monat verdienen, dessen Kind bekommt kein Bafög, höchstens sehr wenig, auf jeden Fall unter 100 Euro.

Trotzdem : beide Familien haben in etwa den gleichen finanziellen Lebensstandard ( Haus + 1800 Euro nach Wohnen )


Dafür hat irgendwann mal jemand in der Erblinie ein Haus gebaut und dafür gearbeitet (es sei denn, er hat es im Lotto gewonnen). Logisch, dass die Erben dadurch einen Vorteil haben, so ist es nunmal. Immerhin muss man ja Erbschaftssteuer bezahlen, das ist ja wohl "Ausgleich" genug.

Wer gerade ein Haus baut, hat dafür eben das Haus. Ich bin dagegen, dass Kreditschulden sich positiv auf den Bafögbescheid auswirken. D.h. ich find es so gerechter, wie es momentan ist.
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 22:28:55    Titel:

ein eigenheim ist luxus, warum sollte das angerechnet werden? die yacht, der porsche, die kreuzfahrt ... welche kredite sollen zählen und welche nicht? gerecht ist nur: keine! wer sein geld lieber ins haus statt in die kinder steckt, ist selbst schuld.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 22:35:12    Titel:

Zitat:
Dafür hat irgendwann mal jemand in der Erblinie ein Haus gebaut und dafür gearbeitet (es sei denn, er hat es im Lotto gewonnen). Logisch, dass die Erben dadurch einen Vorteil haben, so ist es nunmal. Immerhin muss man ja Erbschaftssteuer bezahlen, das ist ja wohl "Ausgleich" genug.


für ein normales Haus zahlt man keine Erbschaftsteuer. Bis 400 tsd ist ein Erbe Steuerfrei für die Kinder.


Zitat:
ein eigenheim ist luxus, warum sollte das angerechnet werden? die yacht, der porsche, die kreuzfahrt ... welche kredite sollen zählen und welche nicht? gerecht ist nur: keine! wer sein geld lieber ins haus statt in die kinder steckt, ist selbst schuld.


vollkommen richtig. Daher sag ich ja, beim Bafög sollte nicht nur der Verdienst eine Rolle spielen sondern auch das Vermögen der Eltern.

Weil ich finde es ist doch ein Unterschied, ob die Eltern im abgezahlten oder schuldenfrei geerbten Eigenheim leben und 1800 netto verdienen, oder ob die Eltern 2800 netto verdienen und 1500 Euro für das Haus im Monat zahlen
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 22:51:13    Titel:

Und wo ziehst du da die Grenze, welche Investitionen berücksichtigt werden sollten und welche nicht?
Wird das Bafög-System etwa gerechter, wenn alle mehr oder weniger wohlhabenden Menschen ihr Geld in Immobilien investieren, damit die Sprößlinge, trotz eines monatlichen Einkommens der Eltern von 5000 Euro Netto, den Baföghöchstsatz beziehen können?

Damit würde man ja doppelt absahnen. Man baut ein paar Häuser zum Vermieten für die Altersvorsorge und spart obendrein noch die Unterstützung für die Kinder, die ja knapp 600 Euro Bafög bekommen...
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 23:19:02    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Und wo ziehst du da die Grenze, welche Investitionen berücksichtigt werden sollten und welche nicht?
Wird das Bafög-System etwa gerechter, wenn alle mehr oder weniger wohlhabenden Menschen ihr Geld in Immobilien investieren, damit die Sprößlinge, trotz eines monatlichen Einkommens der Eltern von 5000 Euro Netto, den Baföghöchstsatz beziehen können?

Damit würde man ja doppelt absahnen. Man baut ein paar Häuser zum Vermieten für die Altersvorsorge und spart obendrein noch die Unterstützung für die Kinder, die ja knapp 600 Euro Bafög bekommen...


nein, ich meinte man betrachtet beim Bafög nicht nur das Einkommen, sondern auch das Reinvermögen ( Gesamtvermögen minus Schulden )

wäre mein Vorschlag.

Also wenn der Millionär für 2 Mio ein Haus baut und das vermietet, dann verändert sich sein Vermögen nicht.

Wenn ein Millionär 2 Mio Schulden aufnimmt und damit das 2 Mio haus baut, dann hat das auch keine Auswirkungen auf sein Vermögen
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