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Anonymität des ersten Staatsexamens
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nalinco
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Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 40
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2008 - 23:18:15    Titel: Anonymität des ersten Staatsexamens

Weiß jemand von euch, wie anonym es im ersten Staatsexamen vorgeht? Kennen die Korrektoren den Namen, Matrikelnummer, Semesteranzahl des Verfassers der Klausur? Hab schon 10 Semester auf dem Buckel und hab Angst, dass sich das negativ auf meine Bewertung auswirken könnte.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 30 Nov 2008 - 00:50:25    Titel:

Wie es in Berlin ist, weiß ich nicht. Da musst du in deine JAPO gucken oder auf Fachkundige wie z.B. Marina oder Schwarzstrumpf warten. In RLP weiß der Korrektor jedenfalls ausschließlich eine Nummer, die extra für das Examen zugeteilt wird. Also keinerlei persönliche Angaben. Daher ist auch das Unterschreiben der Klausuren verboten.

Übrigens sind 10 Semester doch keine Schande, das sollte man sich nicht einreden lassen. Selbst wenn es keine besonderen akademischen Gründe gab, sind es doch nicht zuletzt außeruniversitäre Zwänge (Job), die bisweilen den Studienverlauf verzögern. Also keine Bange. Solange man nicht erst im 36. Fachsemester antritt, ist alles in Ordnung (hab unlängst die Hausarbeit eines solchen "Studenten" bei uns im Rückgabekasten gesehen - Ergebnis dann auch noch: 2 Punkte).
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 30 Nov 2008 - 13:12:40    Titel:

In NRW wird bei den Examensklausuren auch ausschließlich mit einer Kennziffer gearbeitet, d.h. der Korrektor weiß absolut nichts über dich (keinen Namen, keine Semesterzahl, kein Alter, auch nicht, ob du schon mal durchgefallen bist oder es dein erster Versuch ist). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das irgendwo in Deutschland anders gehandhabt wird.

Erst bei der Mündlichen kennen deine Prüfer dann idR deinen Lebenslauf und natürlich auch deine Klausurnoten.

10 Semester sind aber im Übrigen wirklich vollkommen normal, von einem überdurchschnittlich langen Studium würde ich frühestens ab dem 12. Semester sprechen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 30 Nov 2008 - 15:23:13    Titel: Re: Anonymität des ersten Staatsexamens

nalinco hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand von euch, wie anonym es im ersten Staatsexamen vorgeht? Kennen die Korrektoren den Namen, Matrikelnummer, Semesteranzahl des Verfassers der Klausur? Hab schon 10 Semester auf dem Buckel und hab Angst, dass sich das negativ auf meine Bewertung auswirken könnte.


10 Semester sind normal; außerdem denke ich schon, dass Korrektoren im Staatsexamen objektiv sind. Daher aber auch die Regelung hinsichtlich der Anonymität (§ 5 der JAO Berlin 2003):

§ 5
Schriftliche Prüfung


(1) Das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt teilt dem Prüfling vor Anfertigung der schriftlichen Arbeiten eine Kennziffer zu. Nach Maßgabe des zur Verfügung stehenden Raumangebots können die Prüflinge Gruppen zugeordnet werden, denen unterschiedliche Aufgaben gestellt werden.

(2) Der Prüfling hat an sieben Arbeitstagen je eine schriftliche Arbeit mit einer Bearbeitungszeit von fünf Stunden unter Aufsicht anzufertigen.

(3) Der Prüfling hat zu bearbeiten:

1. drei Aufgaben mit Schwerpunkt im Bürgerlichen Recht,
2. zwei Aufgaben mit Schwerpunkt im Strafrecht,
3. zwei Aufgaben mit Schwerpunkt im Öffentlichen Recht.

(4) Das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt bestimmt die Hilfsmittel, die der Prüfling benutzen darf; er hat sie zur Prüfung mitzubringen.

(5) Die Arbeiten sind bis zum Ablauf der Bearbeitungszeit abzugeben. Nicht abgegebene Teile einer Arbeit bleiben bei der Korrektur unberücksichtigt. Anstelle des Namens sind auf den Prüfungsarbeiten nur die Kennziffer und die Platzziffer anzugeben. Sonstige Hinweise auf die Person des Prüflings dürfen die Arbeiten nicht enthalten.

[...]

Btw - Sowas sollte man in der Lage sein, selbst herauszufinden.
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