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Eine zwiespältige Kombination Islam und Terror:
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the unique wisdom
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Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2008 - 05:22:14    Titel: Eine zwiespältige Kombination Islam und Terror:

Der internationale Background…

Als nach dem Zerfall der Sowjetunion, der Westen, auf der Suche nach einem neuen Bedrohungsphänomen, besonders nach dem 11. September den Islam als” Feind” identifiziert hatte und den Terror als globales Beherrschungsinstrument einsetzte, wurden auch islamische Begriffe und Werte sowie Institutionen zur Zielscheibe. Man versuchte eine direkte Beziehung zwischen dem Islam und Terrorismus herzustellen; Bildungsintitutionen und Wohltätigkeitsorganisationen wurden unter Druck gesetzt, ihre Aktivitäten versucht eingestellt zu werden. In erster Linie die USA, aber auch alle anderen Westmächte und die Sowjetunion und deren Allierte, setzten den Terrorismus als politisches und militärisches Instrument schon seit eher immer ein. Nach dem Untergang des Kommunismus aber entdeckten schliesslich Produzenten von/in Politik und Medien den Mar(et)k(ing)wert der “Islamischen Gefahr” ...

Obwohl heute, die ca. 50 Länder, wo Muslime mit über einer Milliarden Menschen die Mehrheit bilden, über ein, von Südostasien bis zu über Westafrika hin reichendes geographischen Gebiet verteilt sind, wurde die muslimische Welt als ein “einziger Block” präsentiert und der Islam direkt und indirekt mit dem Begriff Fanatismus gleichgestellt. Während man solch ein Bild zeichnete, wurden verschiedene religiöse und politische Bewegungen in muslimischen Ländern von A-Z ignoriert und von der, diese Bewegungenen hervorbringenden ethnischen und kulturellen Multilarität und Originalität war überhaupt nie die Rede. Der Impuls, für die, die sekülären Gesellschaften mitlerweile vielmehr charekteriserende Religionsphobie, sprudelte aus einer einzigen Quelle. Diese Quelle war die islamische Welt...
Somit wurden auch ganz alltägliche Aktivitäten, wie zum Beispiel der regelmässige Moscheebesuch, als eine Erscheinung von Fanatismus gedeutet und so verstanden.

Der Gedanke, den, aus dem Westen intern heraus- und anwachsenden und zunehmenden Zweifel, an der Vollkommenheit der eigenen Zivilisation, durch eine Verteidigung gegen eine externe Bedrohung, wegräumen zu können, führte dazu, das das mit dieser Absicht gezeichnete Feindbild Islam, nicht nur vielmehr als Krücke der westkulturellen Identität blieb, sondern das es zur gleichen Zeit auch die muslimische Welt zu einem Ort umwandelte, wo die negativen Aspekte der eigenen Kultur und die dunklen Seiten ihrer Geschichte ausgeladen bzw. ausgeleert werden konnten.
Auch wenn diese Bedrohungs-Auffassung, für die schwächer werdende Europaische Union aus ihrer eigenen Sicht eine Notwendigkeit darstellt; Tatsache ist, dass wenn sie, an einem Punkt, wo, die Grenzen der politischen Herrschaft von Zivilisationen, über das bisher am weitesten erreichte Gebiet verbreitet sind, dieses Tief, dass sie gerade erleben, und das als Problem in Form von, “die unter ihrer Herrschaft lebenden verschiedenen Völker auf einer gewissen Legitimitätsbasis zu internalisieren” auftritt, nicht wird bewältigen können, ihre geschichtliche Existenz nicht wird weiterführen können. Jedoch ist es zweifelhaft, das, die mit einer ernsten Herausforderung konfrontierte westliche Zivilisation, ohne jeglichen philosophischen Background, mit einer auf mechanischer (Inter-)Nationalitätssystem-Auffasung beruhenden Mentalität, es meistern wird, sich aus diesem (funda)mentalen Tief zu entreiβen…
Andrerseits brachte der Ausgang des kalten Krieges eine internationale Sruktur hervor, die in der ökonomischen wie auch politischen Sphäre die Herrschaft von Staaten paralysierte und damit der Einfluβ auβerstaatlichen Akteure zunahm, und womit zufolge sowohl globale Firmen und Banken als auch Bürgerrechtsorganisationen und diverse internationale Organisationen bei Aktivitäten rund um die Erde als unabhängige Rollenspieler begannen zu fungieren. Als ein natürliches Resultat dieser Entwicklung, mussten Staaten, die untereinander sich gegeneinander bekämpften, einstweilen auch gegen die neuen (Mit-)Spieler kämpfen, die sie als Bedohung für die Wahrung ihrer Herrschaft sahen. Und diese neue Art von Auseinandersetzung, brachte den Zwang einer neuen Kampfart und die Notwendigkeit neuer Waffen hervor. Für die Hypothese, dass ausserstaatlichen Organe ohne rekruierte Streitkräfte, Terrororganisationen als Waffe einsetzen können, sind wohl das passendste Beispiel, welches sowohl auch von höchster Bedeutung ist bezüglich der angefertigten direkten Beziehung zwischen Islam und Terror, die Komplotheorien über den Terroranschlag vom 11. September 2001. Einer Behauptung nach sind die Täter dieses Anschlages Mafiosen, die sich das Drogenpotenzial in Afghanistan beschaffen möchten und deshalb die Taliban-Regierung gerne loswerden würden; einer anderen Theorie zufolge, sind die Täter Waffenhersteller und Waffenhändler, da seit längerer Zeit kein ernsthafter Krieg mehr im Gange ist und sich die Vorräte bei ihnen stapelten. Während einige die demokratische Kapitalklasse verdächtigten, die es wünschte , dass die Republikanische Regierung an Prestige einbüsse, deuteten andere auf die Energielobby, die auf der Suche war nach Mitteln, die Ölpreise hochzuschiessen. Und dann gab es auch solche, die die ganze Sache als eine neue globale Abwicklung von übernationalen Think Thank Teams, wie die Bilderberg Gruppe und Trilateralen Kommission, sahen. Inmitten diesen ganzen Machtzentren, fällt da nicht auf die Armseligkeit Usame Bin Ladin’s?

Fortsetzung folgt... Idea
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2008 - 11:07:05    Titel:

Zitat:
Fortsetzung folgt...


Wenn, dann aber im Sammelthread und mit Diskussionsansatz. Schließlich befinden wir uns in einem Forum und nicht in Deinem persönlichem Blog!
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