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Alpmann Fernklausurenkurs Examensniveau?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Alpmann Fernklausurenkurs Examensniveau?
 
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 10:09:28    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:
StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Aber zum Prädikat hat's gereicht, hm? Wink


Geraten oder hat die Frau Moderatorin getratscht? Smile


Also jetzt bin ich ja schwer beleidigt, tzzz. Ich tratsche nicht! Razz

Man kann überall dort den Schwerpunkt nicht verbessern, wo die Prüfungen studienbegleitend ablaufen (d.h. z.B. innerhalb eines Jahres "nebenbei"), was in Mainz z.B. nicht der Fall ist. Man muss aber fairerweise sagen, dass der Schwerpunkt in Mainz im Schnitt nicht erheblich besser ausfällt als der staatliche Teil, was an den meisten anderen Unis anders sein dürfte (sind ja 2 Klausuren und mündliche Prüfung, also nix mit Studienarbeit zum Punkte sammeln).
Bei uns geht Verbesserung auch nicht und wenn ich so weitermache, wird auch meine Klausur im Februrar das Ergebnis "empfindlich drücken" Sad .

@ Asterisque
Ich hatte in meinem Studium schon viele Krisen, die erste große bereits im 2. Semester. Dieses Semester dauert die Krise aber empfindlich lange, was auch an der großen Angst vor den zukünftigen Semestern liegt; im persönlichen Befinden ist es diesmal zwar etwas besser, weil ich viel unterwegs bin, dafür lerne ich aber so gut wie nicht, lass die Uni schleifen ohne Ende und schreib Ende Februar Schwerpunkt Crying or Very sad .
Schreib mir doch mal ne PN, wie es jetzt mit deinem Examen aussieht Smile . Bin ab heute bis Sonntag in Mainz... Ich freu mich schon so! Smile
igor2000
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 10:50:36    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Solange es Schwerpunkte wie das Frankreichmodell in Mainz gibt, das im Durchschnitt mit 12,x Punkten abgeschlossen wird (die Franzosen sind halt nicht so knickig), muss man wohl mit einem Rausrechnen der Noten aus dem SP leben. Das Examen wird ja gerade wegen seiner Vergleichbarkeit so verteidigt, ist diese wie in den Fällen des SP-Examens nicht gegeben, wird eben nachgeholfen. Besonders hart ist das meiner Meinung nach für die, die nur unter Berücksichtigung ihrer SP-Note das Prädikat haben. Ein solches Prädikat ist de facto nichts wert, weder für den Staatsdienst noch für die Großkanzlei. Ausbildungsreform, wo bleibst du...!?


ich bleib dabei, dass es um die relative qualität der eigenen note gehen muss. im saarland oder in hamburg holen ja auch im staatsexamen relativ gesehen mehr leute ein VB als anderswo. offenbar ist die vergleichbarkeit auch da nicht so gegeben - was zählt ist doch, dass man im eigenen land im vergleich gut dasteht.

zum SPB: ich hab 2 klausuren geschrieben, bei denen ich notenbester war, das hat meinen schnitt ziemlich gepusht (die 5 andern klausuren waren eher so unter ferner liefen). zumindest die uni bonn bietet halt die noten öffentlich an. wenn du am ende sagen kannst "ich war auch im SPB an meiner uni in den besten 20%" (oder von mir aus noch besser), macht das sicherlich einen guten eindruck.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 11:09:39    Titel:

Der Vergleich mit Hamburg (der immer mal wieder angebracht wird) ist Quatsch, weil dort die Bundeselite ihr Examen macht (BLS).

Und ansonsten: Sicher, gute Noten im SP sind ein Muss. Aber sie werden halt weithin nicht berücksichtigt, wenn es um den Vergleich zweier Bewerber untereinander geht, da hier eine Vergleichbarkeit nicht im Ansatz gegeben ist. In vielen Ländern schon uni-intern nicht. Die unterschiedlichen Regeln machen es quasi unmöglich, Bewerber unterschiedlicher Länder und Unis zu vergleichen und das weiß man sowohl im staatlichen Bereich als auch in den Kanzleien. Wie gesagt: Für den überall herausragenden Kandidaten macht das faktisch keinen Unterschied, traurig ist es nur für diejenigen, die mit SP ein Prädikatswert auf dem Zeugnis haben, ohne aber nicht.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 11:37:06    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
traurig ist es nur für diejenigen, die mit SP ein Prädikatswert auf dem Zeugnis haben, ohne aber nicht.

Tja, zu denen gehöre ich... besonders unfair ist das, weil mir die SPB-Note keineswegs hinterhergeworfen wurde (sondern ich beim SPB im Gegenteil immerhin unter den besten 5 % des Jahrgangs an meiner Uni war), aber man wird trotzdem überall so behandelt, als hätte man insgesamt eben kein Prädikat.
Als Prädikatsabsolvent wird man fast nur an der eigenen Uni angesehen (z.B. bei Einstellungen als WiMi und bei den Promotionsanforderungen), woanders aber kaum. Da fragt man sich dann schon, warum man sich den Ar*** aufgerissen und wie blöde für die immerhin sieben Klausuren und die Seminararbeit einschl. Vortrag gearbeitet hat, wenn das alles am Ende doch keinen interessiert.
Geleb
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Anmeldungsdatum: 23.11.2008
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 13:33:23    Titel:

"Ach du Kacke!"

Was ihr hier sagt, dass ein nur in Gesamtheit mit dem SP erreichtes Prädikat nicht als Prädikat von den Arbeitgebern angesehen wird, ist mir vollkommen neu.

Also es klingt logisch, allerdings habe ich da niemals dran gedacht. Ist ja wirklich unverschämt. DAS hat man also von der tollen Reform.

Jetzt bereite ich mich ewig auf den SP vor und war so naiv, an diese Thematik überhaupt nicht zu denken. In der Uni bekommt man den Seitenhieb aber auch nie...

Hab gerade einen Depri bekommen nach der Lektüre eurer Beiträge... Kann für heute den ganzen Scheiß schon wieder hinschmeißen...
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 13:44:47    Titel:

Da sich der Thread ja jetzt eh im offtopic verläuft, noch ein paar Anmerkungen:

Die Relevanz des Schwerpunkts tendiert wohl in der Tat (noch) gegen Null. Einem Bekannten von mir wurde während des Refenderiats vom Personalreferenten gesagt, dass die Schwerpunktnoten bei der Bewerbung in den Staatsdienst überhaupt nicht berücksichtigt werden. Von den Großkanzleien ist das ebenfalls bekannt, obgleich mir unlängst zu Ohren kam, dass etwa Gleiss Lutz die sehr wohl berücksichtigt.
Liegt natürlich an der mangelnden Vergleichbarkeit.
Der Aussage von Marina "Studienarbeit zum Punktesammeln" würde ich aber widersprechen. Jedenfalls bei uns fallen die Studienarbeiten nicht groß besser aus als Klausuren. In meinem Seminar etwa, gab es auch kein besseres Ergebnis als 13 Punkte.
Wie das in Berlin ist weiß ich nicht, wobei die einzige Berliner Studienarbeit, die ich zu Gesicht bekommen habe, m.E. tendenziell auch eher streng bewertet wurde.

Und wenn du mit dem Gedanken spielst, ein Tutorium zu leiten, Tobi, dann hast du zwar schon Recht, es geht dabei einiges an Zeit verloren, zumindest wenn man es anspruchsvoll machen will.
Allerdings nimmt man auch sehr viel Wertvolles mit, was an einer Vielzahl von Gründen liegt. Man ist etwa angehalten, sich stets im Anfängerstoff fitzuhalten um deren Fragen auch immer unverbereitet beantworten zu können, was gar nicht mal leicht ist, weil die halt noch alle möglichen Spezialprobleme lernen, die in meiner Examensvorbereitung jetzt sicher keine Priorität genießen würden.
Auch das Erstellen und insbesondere Korrigieren der Probeklausuren ist als Erfahrung für das Examen Gold wert, weil man einmal sieht, was einen als Klausurersteller und Korrektor an der Bearbeitung ärgert und warum.
Ich kann die Tutoriumsleitung, ganz abgesehen davon, dass es jedenfalls mir großen Spaß macht, auch in Bezug auf die Examensvorbereitung empfehlen. Ein Kumpel von mir sagt etwa, dass er ohne sein Tutorium niemals sein Prädikat gemacht hätte.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 13:56:46    Titel:

Punktesammeln mit der Seminararbeit war bei uns auch nicht möglich. Mehr als 13 gabs bei mir auch nicht und das war auch die Ausnahme. Die Noten bewegten sich bei der Seminararbeit eher im unteren Bereich.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 14:20:05    Titel:

Danke Shafirion für deinen Beitrag, das bestärkt mich in meinem Ansinnen. Klar ist es eine zeitintensive Geschichte. Da meine Freundin vier Semester unter mir studiert weiß ich sehr genau, wie schwierig die Fragen eines Erstis sein können. Nicht nur was Spezialprobleme anbelangt, sondern auch hinsichtlich Fragen, die einfach einem juristisch völlig unbelasteten Gedanken entspringen und dadurch für einen fortgeschrittenen Studenten zum echten Nervenkrieg führen können. Da muss man schon überaus fit sein, um mit der nötigen geistigen Flexibilität diskutieren und antworten zu können. Ich denke ebenso wie du, dass es sowohl fachlich als auch persönlich viel nützt. Man bekommt im deutschen System schon selten genug die Möglichkeit, sein Wissen mal anderen zu verkaufen. Ich denke daher, dass es sich unter'm Strich wirklich lohnt.

Nicht zuletzt ist es auch eine schöne Sache für den Lebenslauf, die man fast schon als extracurriculare Aktivität zum Wohle anderer verkaufen kann und hinsichtlich einer etwaigen Promotion sicherlich nicht abträglich ist.

@Rhyeira
Hast du einen Verbesserungsversch im staatlichen Teil unternommen?

@Geleb
Wenn wir uns von der grausamen Realität runterziehen lassen würden, dürften wir eigentlich gar kein Jura studieren. Also pack die Zügel an und weiter geht's. Wie du von Shafirion gerüchteweise hören kannst, scheinen ja einige Kanzleien zumindest einen Blick auf die SP-Noten zu riskieren. Wink
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 15:01:11    Titel:

Außerdem kann man ohnehin nie wissen, wie das Ganze in ein paar Jahren aussehen wird... wenn die Unis es irgendwann schaffen, realistische SPB-Noten zu produzieren (wie es an manchen Unis ja jetzt bereits der Fall ist), dann mag sich die Relevanz des SPB durchaus auch wieder ändern. Ich denke, sich davon jetzt wer weiß wie demotivieren zu lassen, ist weder angebracht noch sinnvoll.

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
@Rhyeira
Hast du einen Verbesserungsversch im staatlichen Teil unternommen?

Ja, habe ich... die Mündliche steht zwar erst in ca. 2-3 Monaten an, aber rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Klausuren ausgesprochen suboptimal gelaufen sind, so dass eine Verbesserung doch sehr unwahrscheinlich sein dürfte und ich vermutlich schon froh sein muss, wenn das Ganze nicht in einer dicken Blamage endet. Zum Glück kann man einen misslungenen Verbesserungsversuch ja einigermaßen unauffällig unter den Tisch fallen lassen, zwingt einen ja später niemand, es im Lebenslauf oder sonstwie zu erwähnen, dass man überhaupt einen gemacht hat. Wink

Ich bin auch mit reichlich wenig Motivation in den Verbesserungsversuch gegangen, denn letztendlich kann ich mit meiner jetzigen Note aus dem staatlichen Teil ganz gut leben, und das zweite Examen ist sowieso deutlich wichtiger.
Schreibgeil
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Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 230
Wohnort: Frankfurt(Oder)

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 15:08:14    Titel:

Ich denke es kommt z.T. auch auf die Stelle an, auf die man sich bewirbt. Die tolle SB Note bei der Strafrechtspflege bringt einem so gut wie gar nichts, wenn man als Zivilrechtler eingestellt wird.

Mit einer guten SB Note im IPR sähe das bei der gleichen Stelle vielleicht schon anders aus...
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