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LL.B. forum im internet
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Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 22:47:04    Titel:

llbforum hat folgendes geschrieben:
und liebe rheira, rechtschreibfehler mache ich ständig und du sicher in deinen hausarbeiten und klausuren auch.

Das bezweifle ich.
In Hausarbeiten nun garantiert nicht (niemand sollte in Hausarbeiten Rechtschreibfehler machen, schließlich gibt es Korrekturprogramme und rechtschreibsichere Freunde/Bekannte/Verwandte zum Korrekturlesen), und ich würde mal behaupten, dass auch meine Klausuren in aller Regel keine Rechtschreibfehler enthalten.

Ich will rechtschreibschwächere Menschen im Übrigen keineswegs herabsetzen, schließlich ist nicht jeder auf denselben Gebieten begabt, aber gerade in Texten, die man ohne Probleme mal durch ein Korrekturprogramm jagen oder jemandem, der sich in Punkto Rechtschreibung besser auskennt, zur Korrektur geben kann, sind Rechtschreibfehler einfach unnötig.
Versteh mich nicht falsch, es tangiert mich nur peripher, ob deine Internetseite Rechtschreibfehler enthält oder nicht, nur macht es einfach einen recht unprofessionellen Eindruck, den man leicht vermeiden könnte.

Abgesehen davon rege ich mich keineswegs auf, ich habe dich lediglich auf einige Dinge hingewiesen.
Derjims Äußerung würde ich im Übrigen in keiner Weise unterstützen.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 23:29:02    Titel:

liebe/r llbforum,

Als beschimpfen sehe ich das nicht. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. und wenn ich schreibe

Zitat:


Staatsexamens-Studenten und LL.B. Studenten besuchen die selben Vorlesungen und schreiben die gleichen Klausuren. LL.B. Studenten schreiben sogar noch mehr Klausuren. Dementsprechend werden sie regelmäßig auf Ihre Leistung geprüft und sind gezwungen bereits ab dem ersten Semester für Prüfungen zu lernen.


stelle ich dazu fest:

1. LLBs und "Staatsexamen-Studenten" besuchen nicht die selben Vorlesungen.

2. LLBs und "Staatsexamen-Studenten" schreiben nicht die gleichen Klausuren

3. "Staatsexamen-Studenten" werden ebenfalls regelmässig auf ihre Leistung geprüft

4. "Staatsexamen-Studenten" müssen ebenfalls ab dem 1. Semester für Prüfungen lernen


Deswegen finde ich deine Aussagen einfach daneben. Du versuchst denn Eindruck zu erwecken, LLBs seien " Juristen mit einer Spezialisierung in den Bereichen Wirtschaftsrecht, Europarecht, Steuerrecht oder Arbeitsrecht."

LLBs sind keine Juristen. Jurist ist, wer einen unbekannten Sachverhalt einer vertretbaren juristischen Lösung zuführen kann. Genau da liegt die Kunst und das Problem. Und das lernt man eben nicht in 3 Jahren. Erst recht nicht in 1.5 Jahren wenn du in den anderen anderthalb deine Spezialisierung machst. Und das sage ich dir als jemand, der nicht nur Staatsexamen, sondern auch selbst einen sekundären Juraabschluss besitzt und sich damit auf dem Markt auskennt.

Gegen den Abschluss LLB habe ich übrigens überhaupt nichts, im Gegenteil. Allerdings würde ich selbst einen LLB nie als Jurist einstellen, sondern als Sachbearbeiter, Case Manager oder wie auch immer du das heute nennen magst. Deine Behauptungen sind einfach -bestimmt ungewollt das räume ich gerne ein- anmaßend gegenüber allen, die sich durch ein "echtes" Jurastudium gequält und geboxt haben oder gar daran gescheitert sind. Deswegen war meine Reaktion gerechtfertigt.

gruß
derjim
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2008 - 10:32:40    Titel:

ein empfehlenswertes LLB-Forum findet sich in XING mit einer von mir sehr geschätzen Modaratorin, eine sehr engagierte Frau
llbforum
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2008 - 13:02:45    Titel:

hallo derjim,

du kannst das ja alles so glauben. ich weiß nicht wo du jura studierst. hier in greifswald sitzen staatsexamensstudenten und llb studenten in den selbsen vorlesungen. die llb studenten schreiben die selben klausuren und noch ca. 3 mal so viele. wie andere universitäten das handhaben kann ich derzeit nicht beurteilen. deshalb spreche ich auf den webseiten meines forums auch beispielhaft von der universität greifswald. ich bin übrigens als llb absolvent im zivilrecht genauso ausgebildet wie ein staatsexamens-kandidakt. meinen großen schein habe ich bereits gemacht. zwar nicht im zweistelligen bereich, aber fast. aber damit will ich mich auch nicht messen. als llb absolvent habe ich eigentlich ganz andere ziele.

ich finde die diskussion hier ja nicht schlecht, nur der ton ist nicht angemessen.

schönes wochenende.

grüße
dirk
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2008 - 18:09:40    Titel:

hallo llbforum,

Du bist der Gläubige, mir gehts um Fakten. Wenn sich deine Beispiele mit Greifswald erschöpfen, dann führe das bitte auch so an. Das kommt nämlich nicht rüber. LLB kann ich auch im Fernstudium machen. Jeder, der es bis zur Qualifikation zum Ex geschafft hat, schüttelt sowas aus dem Ärmel. Auch wenn er nicht durchs Ex kommt.

Weiterhin bist du nicht ausgebildet wie ein Jurist, ich bleibe dabei. Eine große Übung bestanden zu haben (ohne dir deswegen Anerkennung verwehren zu wollen) ändert zum einen daran nichts, weil zum Examen mehr gehört als Übungen an der Uni, zum Anderen ist die entscheidende Frage die, ob der interne Bewertungsmaßstab der Gleiche bleibt. Was ich nicht glaube, da das Unsinn wäre.

zum Ton: habe ich was nicht mitbekommen, hat die politische Unsitte, dass man die Dinge nicht mehr beim Namen nennen darf, nur damit sich alle auch ja wohl und kuschlig fühlen, inzwischen auch hier Einzug gehalten? Frei nach dem Motto naja eine Arzthelferin ist ja auch irgendwie Arzt und ein Rechtsanwaltsgehilfe auch irgendwie Anwalt - und natürlich ist keiner besser als der andere aber jeder in allem der Beste... hast Recht, dann bin ich hier falsch.


gruß
derjim
llbforum
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2008 - 11:49:10    Titel:

derjim,

du schreibst uns hier, dass "LLBs keine Juristen sein. Jurist ist, wer einen unbekannten Sachverhalt einer vertretbaren juristischen Lösung zuführen kann."

was denkst du eigentlich was ein llb student während seines studiums an der uni lernt? ich schreibe hier nur gutachten und löse mir unbekannte fälle. ob in einer strafrechts, zivilrechts- oder einer klausur im öffentlichen recht. oder in einer der hausarbeiten.

wenn es dir hier, wie du selbst schreibst "um fakten" geht, solltest du dich vielleicht selbst einmal informieren was eine ausbildung zum ll.b. beinhaltet. und vom "heilpraktiker zum arzt" wie du es sagst will eigentlich gar keiner, der ein ll.b. studium absolviert.

deshalb verstehe ich auch gar nicht, wieso du von anfang an der ausbildung so negativ gegenüberstehst. ich schreibe doch auch nicht, dass staatsexamensstudenten den zeitgeist nicht erkannt haben oder sonst einen quatsch. und ich zweifel doch hier auch gar nicht die qualität eines staatsexamens an.

und die begrifflichkeit jurist scheinst du nicht ganz verstanden zu haben. wie kann man staatlich anerkannt zu einem wirtschaftsjuristen augebildet werden, wenn man sich dann nicht jurist nennen darf? da ist doch etwas falsch, oder?

so long jim.

der dirk
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Anmeldungsdatum: 27.10.2008
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2008 - 13:10:20    Titel:

wirtschaftsjuristen LL.B. / diplom fh,= anfangs belächelt dann versucht zu bekämpfen ?!! Question
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2008 - 18:33:21    Titel:

Ich würde mir wirklich wünschen, dass du nur einmal eingehst auf das, was ich schreibe. Ich kritisiere nicht den LLB. Ich kritisiere Anmaßungen , das es dieselbe Liga wie Jura wäre. Nein, Mann ist sie nicht.


Zitat:

was denkst du eigentlich was ein llb student während seines studiums an der uni lernt? ich schreibe hier nur gutachten und löse mir unbekannte fälle. ob in einer strafrechts, zivilrechts- oder einer klausur im öffentlichen recht. oder in einer der hausarbeiten.


Das tut ein Erstsemester oder ein Student einer anderen Fachrichtung ggf. auch. Das ist nicht das Niveau, von dem ich spreche. Ich spreche von einer Leistung, die einer Korrektur auf Examensniveau mindestens mit 4 P. standhält. Das schaffen selbst Jurastudenten, die 5 oder mehr Jahre gelernt haben, nur nach seperater, oft teuer bezahlter Extravorbereitung. Und manchmal auch nicht. Und nein Mann, das kannst DU nicht.

Zitat:

wenn es dir hier, wie du selbst schreibst "um fakten" geht, solltest du dich vielleicht selbst einmal informieren was eine ausbildung zum ll.b. beinhaltet.


Das weiß ich. Im Gegenzug weißt du nicht, was ein Jurastudium beinhaltet.

Zitat:

deshalb verstehe ich auch gar nicht, wieso du von anfang an der ausbildung so negativ gegenüberstehst.


Das tue ich keineswegs. Ich mag nur Leute nicht, die sich mit fremden Federn schmücken.

Zitat:

und die begrifflichkeit jurist scheinst du nicht ganz verstanden zu haben. wie kann man staatlich anerkannt zu einem wirtschaftsjuristen augebildet werden, wenn man sich dann nicht jurist nennen darf? da ist doch etwas falsch, oder?


Ey, bitte, das dauert 3 jahre, in denen du nur 1.5 Jura lernst und in der anderen Zeit deinen Schwerpunnkt. Bis vor kurzem durfte man sich als echter Jurastudent noch nichtmal nach 5 Jahren "nur" Jura Jurist nennen! sondern bloß "geprüfter Rechtskandidat." Jetzt kommen auf einmal alle an. Die Unis vergeben jetzt Juristendiplome an Erststexler eben weil die FHs mit solchen irreführenden Bezeichnungen vorgeprescht sind und sie in Zugzwang gesetzt wurden, ihren Absolventen keinen Wettbewerbsnachteil zu verschaffen.

Von 3 beginnenden Jurastudenten schaffen 2 den Abschluss nicht. Wie ist die Quote bei LLBs? Wie hart ist der Weg, den sie gehen müssen? Ich sage, das ist kein Vergleich. Nein, Sir.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2008 - 19:45:36    Titel:

Wie wäre es, wenn man sich bei "LL.B."-Studenten auf folgende Terminologie einigen würde: Personen, die eine juraähnliche Ausbildung abgeschlossen haben. Das wäre auch geschlechtsneutral.
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 17 Dez 2008 - 01:18:09    Titel:

man darf auch nicht vergessen, dass die Ausbildung erst mit dem 2. Staatsexamen endet, erst dann ist man Volljurist, also richtiger Jurist im klassischen Sinne. Der LLB mag durchaus seine Daseinsberechtigung haben, wird aber nie den Volljuristen ersetzen koennen. LLB-Absolventen stehen mit Volljuristen nur dann in Konkurrenz, wenn es sich nicht um eine juristische Tätigkeit im eigentlichen Sinne handelt, und auch dann wird der sehr gute LLB sich auch nur mit Volljuristen mit unterdurchschnittlichen Examen messen können
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