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Doktorgrad mit Fachoberschulreife?
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sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 10:09:45    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
sidi hat folgendes geschrieben:
Für mich kommt es zum Teil so rüber als ob man sich für eine Promotion mal irgendwo anmeldet.

Ja, so einfach kann es sein (zumindest, wenn man vorher bereits an der Uni studiert, akzeptable Leistungen erbracht und natürlich die richtige Fachrichtung eingeschlagen hat). Wink


Ich kenn es halt nur von ein 2 Kollegen die sich auf eine Doktorandenstelle beworben hatten (beide Regelstudienzeit, Tutorerfahrung und <1,7 rum). Haben beide keinen Blumentopf gewonnen Smile.
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 12:28:37    Titel:

Es ist ein Unterschied, ob man nur eine Doktorarbeit schreiben möchte, oder ob man während dessen an der Uni arbeiten möchte.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24255

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 12:33:30    Titel:

wohl wahr. Einen Betreuer zu finden ist meist gar nicht so schwer, aber die Finanzierung des Promotionsvorhaben...

(Ich hab bei einem Prof. nachgefragt gehabt, und der meinte, thematisch ok, aber Stelle frühestens 2011...)


Cyrix
chrisisonfire
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Anmeldungsdatum: 15.06.2008
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 12:55:00    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Das Einfachste wird sein, du studierst mit deiner FHR an einer Universität in Hessen...


Immer diese Vorurteile im Bezug auf das Bildungsniveau in Hessen Rolling Eyes
PatrickHH
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1573
Wohnort: Norderstedt

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 13:05:35    Titel:

Ich vermute, xmisterDx will weniger sagen, dass Hessen ein geringeres Bildungsniveau hätte und es somit einfacher ist mit der FHR an der Uni zu studieren. Er will viel mehr sagen, dass man NUR in Hessen mit der FHR überhaupt an die Uni kann, dies ist in keinem anderen Bundesland möglich.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 16:04:36    Titel:

Was einem hier gleich wieder für ein Blödsinn unterstellt wird Laughing

Ich wollte damit sagen:

Es ist das Einfachste und Schnellste mit der Fachhochschulreife an einer Universität in Hessen zu beginnen und zwar, weil

- man sich ein weiteres Jahr zum allgemeinen Abitur spart.

- es mit einem Universitätsabschluss erheblich einfacher sein wird, einen Dr. zu machen.

- man ein Studium absolviert, dass von vornherein für wissenschaftliche Karrieren und nicht für praxisbezogene "Frontarbeit" in der Wirtschaft vorgesehen ist.

Ich habe in keiner Silbe behauptet, dass das Bildungsniveau in Hessen an den allgemeinbildenden Schulen oder den Hochschulen schlecht wäre. Wäre auch absurd, denn sowohl die TU Darmstadt als auch die Uni Frankfurt haben nicht unbedingt einen schlechten Ruf Laughing

Und nein, die FHR muss nicht in Hessen erworben sein, denn Hessen hat sich im sog. "11-Länder-Abkommen" mit 10 weiteren Bundesländern auf die gegenseitige Anerkennung der Fachhochschulreife geeinigt...
Bobolina1978
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 533

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 21:27:11    Titel:

Ich muss mal was fragen:

Was genau macht man denn als Doktor der Sozialpädagogik???

Ich will es mal so formulieren: Ich habe die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin gemacht, und ich habe wiederholt die Erfahrung gemacht, dass Leute mit einem abgeschlossenen Sozpäd. -Studium auf Stellen arbeiten, die meiner absolut gleichwertig sind. Ich hatte auch wirklich direkte Kollegen, die genau das Gleiche gemacht haben, nur eben studiert hatten.
Und die bekommen auch nicht mehr Geld. Die bekommen dann genau mein Gehalt.

Natürlich hat man, im Gegensatz zu mir, die Chance auf eine Führungsposition im sozialen Bereich. Aber die sind nun auch nicht so viel besser bezahlt als meinereiner.
Ich will nun auf keinen Fall sagen, dass sich ein Studium im sozialen Bereich nicht lohnt, Gott bewahre.
Und gerade als Sozpäd. bist Du dann sozusagen die Allzweckwaffe und kannst super viele verschiedene Dinge machen.

Aber was genau hast Du denn mit dem Doktor vor?
Wer im sozialen Bereich soll das bezahlen? Heutzutage werden sogar Praktikanten den Leuten vorgezogen, die wie ich eine Ausbildung gemacht haben und relativ preiswert sind. Die kosten nämlich, im Gegensatz zu mir, nun wirklich fast nichts bis gar nichts. Und vielfach geht es einfach nur noch darum.
Es könnte also sein, dass der Doktor der Sozialpädagogik für Dich einfach nur ganz sicher Hartz IV bedeutet.
Und selbst wenn Du auf eine Führungsposition kommst, dann wirst Du daher sicher nicht mehr Geld bekommen als der Master.
Also daher wirklich noch mal die Frage, was Du Dir dabei denkst?

Denn an den Realitäten geht Dein Wunsch total vorbei...
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 21:31:57    Titel:

Wieso sollte der Wunsch an der Realität vorbeigehen? Du weisst doch überhaupt nicht was hinter seinem Wunsch steckt?

Um eine solche Beurteilung abgeben zu können, müsste man erstmal einschätzen können, ob die Motivation zum Doktor in finanzieller bzw. karrieretechnischer Hinsicht besteht oder ob einfach nur Interesse und Spaß an der Wissenschaft die treibende Kraft ist...

Interesse und Spaß an der Wissenschaft gehen sicherlich nie an der Realität vorbei...
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 23:25:03    Titel:

Eine Doktorarbeit muss nicht (ökonomisch) nützlich sein. Besonders, wenn es ein (langfristiges) nebenberufliches Projekt ist.
Bobolina1978
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 533

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2008 - 00:02:04    Titel:

Wenn Dir der Doktortitel nachher die Jobchancen vermasselt ist es relevant.

Zitat:
Du weisst doch überhaupt nicht was hinter seinem Wunsch steckt?


Hab ich nicht genau deswegen gefragt, was man mit diesem Doktortitel anstellt?


Zitat:
Eine Doktorarbeit muss nicht (ökonomisch) nützlich sein. Besonders, wenn es ein (langfristiges) nebenberufliches Projekt ist.


Falsch - diese Doktorarbeit WIRD nicht ökonomisch nützlich sein. Das dürfte unstrittig sein. Zumindest wenn man weiß, wie es im sozialen Bereich aussieht, speziell in der Vergütung.

Sie wird sogar eher das Gegenteil bewirken. Ist meine Meinung.

Zitat:

Interesse und Spaß an der Wissenschaft gehen sicherlich nie an der Realität vorbei...


Ein schöner Spruch, aber von dem kann man sich nachher weder selbst ein Butterbrot kaufen noch eines für die eigene Familie.

Ich weiß nicht ob das wirklich verstanden wurde: es besteht durchaus die Möglichkeit, dass er nachher trotz Doktortitel auf der Straße steht, und diesen dann verschweigen muss - um eine Stelle zu bekommen, die Heilerziehungspfleger ( oder auch Erzieher, wir sind mit denen auf einer Gehaltsstufe) ausfüllen. Für ca. 1400€ netto/ Monat.
Herzlich willkommen im sozialen Bereich.

Und das sollte man einfach vorher mal mitgeteilt bekommen.

Ich würde mal ein Praktikum im sozialen Bereich empfehlen. Wollen die meisten FH´s und BA´s sowieso. Bei Unis weiß ich es nicht. Aber der Rest will das sehen. Dann würde ich dort an der Praxisstelle mal die Geschichte abklären, wie die das so sehen.
Auch unbedingt mal nach dem Gehalt fragen!
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