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Was will ich im Leben?
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leoliechen
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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 11:52:20    Titel: Was will ich im Leben?

Was will ich im Leben?

Sicher bin ich mir da nicht. Aber zur Zeit steh ich mal wieder an einem Wendepunkt. Der wird mich stürzen oder glücklicher machen wird. Oder ich bleibe auf meinem alten Weg, der mich vielleicht auch nicht glücklich macht.

Das was in mir ist zu beschreiben ist schwer. Ich versuche es mal.

Also innen in mir, möchte ich frei sein. Ich möchte leben können wie ich möchte, was aber in einiger hinsicht nicht geht, weil Kinder habe.
Ich würde gerne so leben, das ein Mann stärker ist wie ich, dem ich gehorchen möchte und müsste, aber ohne rohe Gewalt. Jemand der geistig und körperlich über mir steht. Jemand der meinen Resekt hat und dem ich trotzdem vertrauen kann. Jemand wo ich mich fallen lassen kann, ohne mich zu schämen. Jemand der einfach ein starker Mann ist. Jemand der mich leitet, der mich auf den Weg bringt, einfordert, bestimmt, leitet, an die Hand nimmt, zärtlich ist, aber auch befiehlt. Der seinen Willen duchsetzt, in männlicher Art.

Real würde ich das vielleicht nicht zulassen, bin ja stark, kämpferisch, stur, verbissen. Und meinen Kindern ne kleine schwache Frau zeigen, würde auch nicht passen.

Ich weiss nicht warum ich diese Träume habe, wie ich sie teilweise realisieren kann, ob ich das überhaupt leben kann.


Vielleicht liegt mein Wunsch daran, das ich zum Teil nie wirklich Kind sein konnte, mich immer in Traumwelten geflüchtet habe, um der Realität zu entfliehen. Als Kind viel Gewalt, Drohungen, Vertrauensmissbrauche hatte, mich geschämt habe für meine Famile. Ich musste als Kind immer lieb sein, damit man mich noch liebt, versuchen die Familie glücklich zu machen, aufbauen, zusammen halten, da sein usw. Dabei war ich ja ein Kind.

Ich suche aber unterbewusst immer nur Männer die schwach, krank klein und entscheidungsunfähig sind. Die ich leiten muss, fordern und aufbauen. Genau wie als Kind. Ich konnte nie Jemand in meine Nähe lassen, der wirklich stark ist.
Ist das nun eine Suche, nach dem Halt den ich mir immer selber geben musste? Und weil ich es nicht kenne, nie zulasse? ja vielleicht. Nur versuche ich seit 30 jahren einen Weg raus und lande doch immer wieder bei Alkis und kranken Typen.

Der Weg den ich immer eingehalten habe, war auch ein Überlebensweg, nicht nur Negativ, ich weiss das viel meiner verrückten Dinge, wie Putzsucht, Ordnungswahn, Sekundentagsregelungen Dinge waren, durch die ich Überleben konnte ohne Wahnsinnig zu werden, oder in Süchte zu fliehen die körperlich Schaden. Es sind Entwicklungsphasen einer sich selbstheilenden verletzten Seele.

Das abruppte Aufhören zu saufen, mit 18 Jahren, weil ich merkte, ich schlitter in was, was ich nicht will, über danach oft sich wiederholende Hunger und Diätphasen, sind alles schreie gewesen, die man gesehen hat, aber ich nie jemand wirklich zu mir lassen konnte und wollte. Was hätte ich auch sagen können? "Ja weisst du ich erinner kaum noch dran, aber mein Vater soff, es gab immer Streit, er gab uns das Gefühl uns zu hassen, er spuckte schlug unsere Mutter, schrie nachts auf der Strasse rum, warf meinen Bruder mit 16 raus, weil der es wagte unsere Mutter zu beschützen, peitsche meine Brüder aus, war jähzorning? Unsere Mutter klein hilflos, wir mussten lieb sein, damit sie nicht noch mehr Kummer hatte? Das er eifersüchtig über mich wachte, kein Mann oder Junge war ihm gut genug, er mich mit 6 oder 7 totschlagen wollte, weil ich angeblich Sex hatte, mit 12 mir auf der Strasse eine Ohrfeige gab, weil ich mit einem Jungen redete? Er mich nackt sehen wollte, sobald er wusste wollte duschen oder baden, er Schlösser mit Zange öffnete und sich daran ergötzte wie ich schrie?"
Das hört sich beim erzählen so banal und weiss nicht an, als könnte man einfach sagen, ok so war das nun ist das vorbei.
Aber es ist nicht vorbei und ich kann es nicht einfach beiseite legen. Zum größten Teil kann ich alles als Zuschauer betrachten, ohne das es mich emotional gross berührt. Und ich liebe meine Eltern, ich würde sie nie hassen wollen.
Aber es spielt unterbewusst immer eine Rolle in meinem Leben.

Wieso sehne ich mich nun also nach so viel Nähe, nach einem starken Mann? Wo ich doch genau da so wenig Vertrauen habe?

Und um das noch mal klarzustellen, ich sehne mich in keiner Weise nach SM, Schmerzen oder so.

Ich habe 1991 ein 3/4 Jahr einen Pychologen besucht und war letzten Sommer 8 Wochen in einer Tagesklinik.
Stratham
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Anmeldungsdatum: 27.10.2008
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 19:45:41    Titel:

Wo ist das ungewöhnlich? Nahezu jede Frau will so einen Mann.
leoliechen
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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 20:47:23    Titel:

Ja vielleicht. Nur würde ich nie so einen Mann sehen, geschweige denn in meine Nähe lasse. Wie gesagt lande ich immer in einer CO Beziehung oder eben Männer, die allein nichts Regeln können. Weiß nur nicht wie ich das ablegen soll, selbst nach Therapie nicht.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2008 - 22:09:26    Titel:

Vielleicht ists auch gar nicht deine aktive Entscheidung, sondern souveräne, intelligente und starke Männer haben keine Lust auf ein Wrack wie dich?
leoliechen
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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2008 - 07:10:35    Titel:

Jedenfalls bin ich nicht Wrack genug, deine nichts Aussagende, aus Vermutung entstandende, offensichtlich Provozierende Meinung, in irgendeiner Weise an mich heran zu lassen. Wenn man nichts zu sagen hat ist es offensichtilich besser, dann zu schweigen. Jedenfalls besser als um jeden Preis, eine nichts ausagende Meinung um jeden Preis kundzutun, um im Rampenlicht, der Troll´s zu stehen. Und bitte, ich kann auf deine suptile Meinung gerne verzichten.
Peitsche
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Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 16:33:45    Titel:

es ist immer so ,dass wir versuchen unsere kindheit in beziehungen im späterem leben wiederzuspiegeln.

Also wollen Frauen meistens einen Mann der wie ihr Vater ist (auch unterbewusst) und versuchen sojemanden zufinden. Männer suchen meistens die Mutter.

Man muss sich darüberklar werden.
Ebenfalls prägend ist die erste Beziehung in unserem Leben, meist "jugendliebe"

Oft suchen wir uns Menschen die diese frühen Erfahrungen rekonstruieren, jedoch muss man manchmal im Leben auch Abwägungen machen womit man eher glücklich ist oder was man möchte.

Vielleicht solltest du einfach mal einen ganz neuen Typen Mann "ausprobieren" vielleicht einen ,der dir und deinen Kindern Freiheiten lässt-
-scheinbar genau gegenteilig wie dein Vater früher.

Vielleicht willst du dein Leben lang ja schon einfach nur flüchten-
du stehst auf "kontrollmänner", weil dein Vater so war.

Aber vielleicht willst du ja einfach mal was anderes ausprobieren.
Wichtig ist nur, dass du deine Kinder weitesgehend raushälst, weil besonders kleine Kinder später keine festen Bindungen eingehen können, wenn oft die Bezugspersonen wechseln.
Falls du dir dann bei ienem sicher bist kannst du ihnen ihn ja vorstellen Wink
leoliechen
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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 07:05:32    Titel:

Danke, ich glaub da könntest du Recht haben. Meine erste Beziehung war auch jemand der alles Kontrollieren musste. Der war sogar sauer auf die wenige Zeit, die ich abends Zuhause hatte, in der Lehrzeit. Am liebsten wärs ihm gewesen, jede Sekunde aufzupassen. Habs aber erst nach 5 Jahren beendet, weil er mir verbieten wollte, ab und zu mal allein auszugehen.

Also ich dank dir, die Möglichkeit hatte ich gar nicht gesehen. Jetzt fehlt mir noch das bewusst abzuschalten.
Peitsche
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Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17 Dez 2008 - 18:33:55    Titel:

dann geh doch einfach mal in andere cafés/diskos/bars ect.
-in welche wo solche typen sitzen Wink mach dir ma nich zuviel druck auf teufel komm raus findet man eh keinen
bienchen14
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Anmeldungsdatum: 19.12.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2008 - 22:07:00    Titel:

hallo leoliechen,

wow, du trägst einiges mit dir rum, und das schon ganz schön lange. und für mich hört sich dein wunsch nach einer festen, haltgebenden beziehung nicht doof an. und auch deine lebenserfahrungen sind für mich nicht einfach banal. im gegenteil. das du die nicht einfach ausblenden kannst ist nicht verwunderlich.

ich lese aber zwischen den zeilen auch deine therapieerfahrung... kannst du dir vorstellen, noch mal eine therapie zu machen? ich habe das gefühl, dass du noch lange nicht alles aufgearbeitet hast. vielleicht lohnt sich ja noch ein anlauf?

@ stratham und hola: wer so unsensibel ist und keine ahnung hat sollte einfach mal die klappe halten oder ins neandertalerforum wechseln...

@ peitsche: ja, ich gebe dir recht, die beziehungen die wir im laufe unseres lebens aktiv und passiv erleben, insbesondere die unserer eltern beinflussen uns und unsere späteren beziehungen sehr stark. die feststellung ist ein anfang, nur leider ist es nicht so einfach, dass wir mit dieser erkenntnis *schnips* einfach alles anders machen...

ich hänge grad in einer ähnlichen lage, mache deswegen therapie, und es dauert verdammt lange von einer erkenntnis dazu zu kommen, etwas an seinen eingeschliffenen verhaltensmustern zu ändern. manche erfahrungen sitzen so tief, dass man sehr viel kraft und mut und vor allem zeit und geduld braucht, um erst mal an sie heranzukommen und dann im nächsten schritt auch die veränderung willkommen heißen zu können.
Stratham
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Anmeldungsdatum: 27.10.2008
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2008 - 03:45:11    Titel:

bienchen14 hat folgendes geschrieben:
@ stratham und hola: wer so unsensibel ist und keine ahnung hat sollte einfach mal die klappe halten oder ins neandertalerforum wechseln...


Madame,

ich habe das hier...
Zitat:
Wo ist das ungewöhnlich? Nahezu jede Frau will so einen Mann.

....geschrieben. Wo ist das unsensibel? Habe ich sie beleidigt oder sonst irgendwie verletzt? Mein Satz impliziert eher, dass sie "normale" Wünsche und eben keine außergewöhnlichen Schwierigkeiten hat.
Zusätzlich habe ich ihr eine Hilfestellung mit Link via PN gesendet.

Das Thema geht dir Nahe, du bist in einer ähnlichen Situation, ok. Das ist aber kein Grund hier so eine Scheiße zu verzapfen.
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