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Schenkung durch die Eltern an minderjährigen
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Schenkung durch die Eltern an minderjährigen
 
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Tanja_86
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 19:53:08    Titel: Schenkung durch die Eltern an minderjährigen

hilfe!!!
ich schreib im mom eine kleine probeha und habe schon ein problem im ersten satz...dieser lautet :max bekommt einen ball zum 12ten geburtstag geschenkt,dieser wird ihm von der mutter zur eigenen verwendung überlassen.
jetzt weiß ich nicht ob max eigentümer geworden ist oder nicht?und was soll dieser zusatz:zur eigenen verwendung überlassen??soll das ein nießbrauch sein?ich bin ziemlich verwirrt und hoffe auf eure hilfe
lg
Ant-Man
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 20:42:59    Titel:

Deine anderen Beiträge sehen aber nicht so aus, als ob du Jura studierst...
Tanja_86
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 20:48:05    Titel:

könnte vielleicht daran liegen das ich damals noch nicht studiert habe?!
eine antwort bzgl meiner fragen wäre mir lieber gewesen...
kann mir denn wirklich keiner einen anhaltspunkt geben?
Totmacher
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 21:26:28    Titel:

1. Schenkungsvertrag
2. Wirksam weil rechtlicher Vorteil
3. Heilende Wikrung iwas mit § 311a...
3. Der Anspruch fällt weg, weil die Mutter die Schenkung genehmigen (§362)
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 23:01:06    Titel:

nur mal paar überlegungen
ist die übereignung wirklich unproblematisch rechtlich vorteilhaft?
es besteht ja zugleich ein schenkungsvertrag, dessen anspruch auf übereignung der junge durch die übereignung verliert
andereseits ist der vertrag ja erst nach der erfüllung geheilt und gültig
Tanja_86
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 11:14:54    Titel:

also irgendwie vestehe ich die punkte 3./4. nicht...was soll denn die heilung?mich würde nur interessieren ob der junge Eigentümer geworden ist?wenn das so ist warum überlässt ihm die mutter den ball zur eigenen verwendung?ist er dann nicht eh ihm?ich bin wie gesagt ziemlich verwirrt
hilfe
steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 13:59:37    Titel:

Die Übereignung ist rechtlich vorteilhaft. Gibt ja das Abstraktionsprinzip. Etwas anderes wäre es wenn er in besondere Pflichten z.B auf Grund verschärfter Haftung aus WEG mit eintreten müsste.

Ursp. Eigentümer M (+)
E Eigentums erwerb von M (+)
- Einigung (+)
- Übergabe (+)
- einig sein bei Übergabe (+)
- Berechtigung der M (+)

E hat Eigentum erlangt. Aber das wird sicherlich nicht die ganze HA gewesen sein. Da gibt es bestimmt noch eine Frage zu dem Verpflichtungsgeschäft.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 18:26:38    Titel:

allein mit dem verweis auf das abstraktinosprinzip lässt sich die problematik der empfangszuständigkeit aber grundsätzlich nicht lösen.
steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 18:51:24    Titel:

Doch,

denn das Abstraktionsprinzip führt ja gerade zu dieser Trennung. Hier wurde gerade nur nach der dinglichen Seite gefragt. Wer ist Eigentümer ?

Eine Übereignung ist nur ausnahmsweise rechtlich nachteilhaft. z.B. WEG-Haftung. geringe Lasten (Tierhalterhaftung etc...), öffentliche Lasten (Grundsteuer) und Koniktionsanprüche bei denen max. +/-0 rauskommt schaden nicht. Deswegen sind Hypotheken nicht rechtlich nachteilhaft, aber Reallasten können es sein.

Auch die Gesamtbetrachtungslehre wäre auf Verpflichtungsebene zu prüfen, wenn Sie nicht überholt wäre.

Aber hier wurde ja nicht nach Ansprüchen aus Vertrag gefragt.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 19:16:33    Titel:

hm ja
aber kann man nicht sagen (wenn man unbefangen an die sache rangeht), -generell- durch die einigung bezüglich des eigentumserwerb würde der M seinen Anspruch aus Vertrag verlieren; somit wäre diese einigungserklärung nicht lediglich rechtlich vorteilhaft (wobei man natürlich noch überlegen könnte ob 107 nicht nur vor der eingehung von verbindlichkeiten und nicht dem verlust von ansprüchen schützen will)



zum dem zu satz mit zur eigenen verwendung:
hat max den ball vlt. verkauft oder getauscht?
da würde das eine rolle spielen
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