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Deutsche Wirtschaft schwächelt - Fachkräftemangel Adé
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Deutsche Wirtschaft schwächelt - Fachkräftemangel Adé
 
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Bounty315
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Anmeldungsdatum: 03.01.2008
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 01:53:37    Titel:

Immer auf dem Teppich bleiben.. wie hoch ist denn bitte die Arbeitslosenquote in dem entsprechenden Bereich?

Zudem würde ich nichts auf offizielle Zahlen zu "offenen Stellen" geben.. die meisten Stellen für Akademiker sind eben nicht offen ausgeschrieben.

Weiterhin: Wenn sich 100 Leute auf eine Stelle bewerben, dann sehe ich dabei kein Problem. Die 100 Leute bewerben sich ja nicht nur auf die eine Stelle und melden sich danach arbeitslos, wenn sie diese nicht bekommen. Gibt auch Leute die 100 Bewerbungen rausschicken..
ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 03:00:07    Titel:

In nächsten Jahr wird auf viele der zahlreichen Ingenieure das gleiche Problem zukommen, wie es für die meisten BWLer, VWLer, Juristen und Geisteswissenschaftler schon seit Jahren der Fall ist, nämlich die Tatsache dass ein Bewerberüberschuss vorliegt. Bisher war es so, dass man als Ingenieur meist unter mehreren Angeboten auswählen konnte. Teilweise wurden auch ziemlich hohe Prämien (bis zu 5000€, weiß ich aus eigener Erfahrung) für Mitarbeiter bezahlt, die einen neuen Mitarbeiter warben.

In der jetzigen Lage hätte ich als einfacher Bandarbeiter (bspsw. in der Automobilindustrie) mehr Sorgen um meinen Arbeitsplatz als als Ingenieur. In vielen Firmen wird kurz gearbeitet, was zu deutlichen Einkommensbußen für die Schichtarbeiter führt.

Noch ein Wort zu den Dienstleistern:
So ganz verstehe ich immer noch nicht, warum diese Firmen einen so schlechten Ruf haben. Die IT, in der die meisten Informatiker arbeiten, ist hauptsächlich eine Dienstleistungsbranche. Diese Branche besitzt im Hinblick auf die Globalisierung mit Sicherheit mehr Perspektiven, Chancen als die reine Produkt(Software)entwicklung, die immer mehr nach Indien, China outgesourct wird.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 15:54:34    Titel:

Zitat:
So ganz verstehe ich immer noch nicht, warum diese Firmen einen so schlechten Ruf haben. Die IT, in der die meisten Informatiker arbeiten, ist hauptsächlich eine Dienstleistungsbranche. Diese Branche besitzt im Hinblick auf die Globalisierung mit Sicherheit mehr Perspektiven, Chancen als die reine Produkt(Software)entwicklung, die immer mehr nach Indien, China outgesourct wird.


und was meinst Du dann mit Dienstleistung wenn nicht Softwareentwicklung ? eher Beratung und Vertrieb ? in der Tat, dass kann nicht ausgelagert werden. Auch noch Dinge wie Forschung ( teilweise kann das auch ausgelagert werden ), Systemintegration und Systemgestaltung sind meiner Meinung nach nicht so auslagerungsfähig.

Ganz profane Standardentwicklung, Dialogfricklerei, Daten rein, Daten raus, das kann man sonst wo auf der Welt für erheblich weniger machen.
Dafür braucht man auch sicher keinen Diplom Informatiker dazu, der Ana 1 - 3 und Lineare Algebra 1 - 2 für Mathematiker gehört hat
ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 16:17:31    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:


und was meinst Du dann mit Dienstleistung wenn nicht Softwareentwicklung ? eher Beratung und Vertrieb ? in der Tat, dass kann nicht ausgelagert werden. Auch noch Dinge wie Forschung ( teilweise kann das auch ausgelagert werden ), Systemintegration und Systemgestaltung sind meiner Meinung nach nicht so auslagerungsfähig.

Ganz profane Standardentwicklung, Dialogfricklerei, Daten rein, Daten raus, das kann man sonst wo auf der Welt für erheblich weniger machen.
Dafür braucht man auch sicher keinen Diplom Informatiker dazu, der Ana 1 - 3 und Lineare Algebra 1 - 2 für Mathematiker gehört hat


Ein Diplom Informatiker (Uni) sollte meiner Meinung nach in der Prozess-, Methodenberatung, Spezifikation bzw. Forschung tätig sein. Reine Softwareentwicklung hat keine große Zukunft in D.. FH Absolventen werden meiner Meinung nach eher für die reine Softwareentwicklung ausgebildet. Ein Uni Studium kann man auch sehr gut absolvieren, ohne jemals eine Zeile Code geschrieben zu haben.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 16:26:16    Titel:

Zitat:
Ein Diplom Informatiker (Uni) sollte meiner Meinung nach in der Prozess-, Methodenberatung, Spezifikation bzw. Forschung tätig sein. Reine Softwareentwicklung hat keine große Zukunft in D.


genau das sage ich auch. Aber wenn ich mir so anschaue, wer in Firmen in meiner Umgebung als ganz normaler Coder arbeitet, dann sind das oft Dipl.-Infs von der Uni.

Ich frag mich auch, ob die nix besseres gefunden haben oder ob das denen so Spaß macht, ich weiss es echt nicht. Am Gehalt kann es allerdings wirklich nicht liegen, das ist als Coder nicht berauschend

Zitat:
Softwareentwicklung hat keine große Zukunft in D


das sage ich ja schon länger, nur einige im Forum meinen ja das Gegenteil

Zitat:
FH Absolventen werden meiner Meinung nach eher für die reine Softwareentwicklung ausgebildet. Ein Uni Studium kann man auch sehr gut absolvieren



eben, das sage ich auch. Lepper ( Dipl.-Inf(FH) meint dies ebenso. An vielen FHs ist das "Informatik" Studium eben nur eine etwas bessere Programmierausbildung
ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 16:36:01    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ein Diplom Informatiker (Uni) sollte meiner Meinung nach in der Prozess-, Methodenberatung, Spezifikation bzw. Forschung tätig sein. Reine Softwareentwicklung hat keine große Zukunft in D.


genau das sage ich auch. Aber wenn ich mir so anschaue, wer in Firmen in meiner Umgebung als ganz normaler Coder arbeitet, dann sind das oft Dipl.-Infs von der Uni.

Ich frag mich auch, ob die nix besseres gefunden haben oder ob das denen so Spaß macht, ich weiss es echt nicht. Am Gehalt kann es allerdings wirklich nicht liegen, das ist als Coder nicht berauschend


Ich kenn viele Uni Absolventen, denen das pure Coding Spaß macht. Hier kann man sich fragen, warum diese dann überhaupt an einer Uni studiert haben. Es ist aber auch gar nicht so schlecht, wenn man in seinen ersten Berufsjahren als Coder in Softwareentwicklungsprojekten mitarbeitet, um dann mit den gesammelten Erfahrungen als Consultant etc. tätig zu werden.
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 16:49:51    Titel:

Wir haben beispielsweise 15 von 180 CP für Programmieren vorgesehen.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 18:41:37    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Selbes Problem. München ist sicherlich nicht repräsentativ für die Bundesrepublik. Schon allein wegen der Sprache nicht Laughing


Hmmm, ich glaub du warst noch nie in München oder? Laughing Laughing Laughing
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 18:59:51    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Wir haben beispielsweise 15 von 180 CP für Programmieren vorgesehen.


hab mir mal euren Studienplan angeschaut. Als "Programmieren" würde ich aber auch noch Datenbanken, Softwareengineering sowie "eCommerce 2" bei euch dazu zählen. Weil da geht es eben hauptsächlich darum, wie man programmiert.

An der Uni, dies kann ThomasDi bestätigen, hat man teilweise 0 CP für Programmieren
Heizaaa1
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Anmeldungsdatum: 27.10.2006
Beiträge: 678
Wohnort: nrw

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2009 - 01:47:29    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:


Gibs zu, du studierst überhaupt nicht oder? Laughing


Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing

Fachkräftemangel... Fakt ist nunmal und das wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern.. die Global Player können sich ihre Ings. Winfs. BWLer und was weiss ich aussuchen, Mangel hin oder her. Beim Mittelstand mag es anders aussehen, weil einige vielleicht lieber zu nem Akademiker Dienstleister gehen als in ne kleine Firma, was ich verstehen kann, ist ja jedem selbst überlassen.

Ich war grade letzte Woche erst auf der Recruiting Messe in Bochum, dort tagte das CAR Symposium mit allen grossen Namen der Automobilbranche etc...

Hab mit einigen Personalern oder vertretern dort gesprochen, bis auf Benteler die auf einer Recruiting Messe ausstellen aber lt. eigener Aussage Einstellungsstop haben für alles und jeden Laughing waren die meisten schon ziemlich interessiert an jungen Absolventen. Besonders engagiert waren vor allem die Dienstleistungsunternehmen die Akademiker quasi als "Leiharbeiter" vermitteln. Hab mit der Firma Ferchau gesprochen die nach eigener Aussage viel mit der Automobilbranche zu tun haben und die Suchen händeringend alles was mit Technik zu tun hat weil nach ihrer Meinung auch ein Aufschwung kommen wird in naher Zukunft Very Happy

Aber dort war auch deutlich zu sehen wieviel Ansturm grade die Grossen im Geschäft haben ... und manche unscheinbare Firmen fast vereinsamt an ihren Ständen rumdümpelten und froh waren wenn mal einer hinkam um nen Kugelschreiber mitzunehmen ... Very Happy
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